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Kolumne: Der Zeitfresser des Monats: TV Serien

PlanetVita-Redaktion, am 19.01.2014, Seite 1 von 1

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Nachdem der ganze Weihnachts- und Jahreswechsel-Trubel nun vorbei ist, wird es Zeit, wieder zurück zum eigentlichen Ablauf zurück zu kommen. Und da darf natürlich auch der Zeitfresser des Monats natürlich nicht fehlen. Diesen Monat geht es hierbei um die Serien, mit denen wir unsere Zeit verplempern. Solltet ihr sie also noch nicht gesehen haben, solltet ihr unbedingt mal in die Folgenden reinschauen. Viel Spaß dabei!

The Walking Dead

Zombies sind doch einfach nur noch ein schreckliches Klischee. Irgendwie wird ein Virus verbreitet, die ganze Menschheit wird nach und nach ausgerottet und aus irgendwelchen Gründen haben diese Viren das unmenschliche Verlangen die übrigen - zumindest so lange sie noch am Leben sind - Menschen zu töten. Mit dem kleinen Nebeneffekt dass aus den umgebrachten Menschen dann ebenfalls Zombies werden. Logistisch ein großes Problem (irgendwann geht ihnen ja das Futter aus), aber es klappt häufig gut genug, um einen Aufhänger für eine dramatische Story abzugeben. Eben genau dies wurde auch in The Walking Dead erreicht. Ein Polizist verfällt ins Koma, da er bei einem Einsatz stark verwundet wurde und sein Aufwachen wird ein wenig unglücklicher, als es geplant war. Überall rennen Zombies rum und er muss sich versuchen durchzuschlagen. Dabei trifft er auf weitere Überlebende und genau hier wird es spannend, denn die Menschlichkeit in uns ist nicht unbedingt das was am ehesten an der Oberfläche hervorkommt, wenn wir um das nackte Überleben kämpfen. Genau dies wird hierbei unglaublich spannend porträtiert, sodass man es gar nicht erwarten kann, was sich in den nächsten Folgen alles abspielen wird. Wer eine Nacht nicht schlafen kann und es auch weiterhin nicht vor hat, darf sich gerne mal diesen Kracher aus den USA anschauen.

Fazit: Erforscht die Grenzen der Menschlichkeit und schaut euch diese packende Story an!

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How I Met Your Mother

Hat euch euer Vater in eurer Kindheit eigentlich erzählt, wie er eure Mutter überhaupt kennengelernt hat? Das mag ziemlich banal klingen und jeder der diese Geschichte erfahren durfte kam letzten Endes mit der Erkenntnis wieder heraus, dass er das eigentlich gar nicht wissen wollte, aber wenn man hierbei... "ein wenig" weiter ausholt, können da durchaus amüsante Geschichten bei rumkommen. Jeder Bude wird dabei allerdings hoffen, dass besagter Vater nicht so weit ausholt, wie es Ted Mosby tut, mit dem unmittelbaren Verlangen seinen zwei Kindern zu erzählen, wie er ihre Mutter kennen gelernt hat. Mittlerweile hat er bereits von acht Jahren seines Lebens erzählt und dabei fast schon unmenschlich viele Kuriositäten miterlebt. Dabei helfen seine Freunde Lily, Marshall, Barney und Robin, die stets mit ihm unterwegs sind und ebenfalls nicht zu unlustig ausfallen. Zumal kann man hierbei die ein oder andere Lebensweisheit kennenlernen, wie zum Beispiel: "Nach zwei Uhr morgens geschieht nichts mehr Gutes" oder "Bruder vor Luder". Manchmal todernst, ein anderes mal wieder mit köstlichen Humor bietet How I Met Your Mother einfach eine göttliche Mischung, die uns genug zum Lachen bringt, um uns auch mal von allem anderen was wir eigentlich zu tun hätten abzulenken. Und wo wir gerade dabei sind, da müsste noch eine Staffel mal wieder geschaut werden...

Fazit: Saubere Comedy mit unglaublich witzigen Charakteren.

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Kyle XY

Stellt euch vor, ihr wacht plötzlich mutterseelenallein mitten im Wald auf. Nackt und ohne Erinnerungen. Beunruhigend, nicht wahr? Genau dies passiert Kyle in der Drama-Mysteryerie Kyle XY. Vollkommen verstört irrt er durch die Gegend, nicht einmal fähig zu sprechen. Bald landet er in einer Jugendstrafanstalt, bis er schließlich von der Therapeutin Nicole Trager aufgenommen wird. Zunächst fällt es Kyle (so wird er von der Familie getauft) sehr schwer, sich zurechtzufinden und einzugliedern, besonders da er sich anscheinend an keinerlei zwischenmenschliche Normen erinnern kann und dadurch oft aneckt. Stattdessen hat Kyle übermenschliche Kräfte, ist hyperintelligent und besitzt keinen Bauchnabel. Dadurch kommen stets die gleichen Fragen auf: Woher stammt er? Was ist ihm passiert, wie ist er in den Wald gekommen? Wer ist Kyle eigentlich? Nicols Sohn Josh kommt zu der These, Kyle müsse ein Alien sein, und sammelt Beweise, um seine Annahme zu bestätigen. Doch – ist Kyle wirklich ein Alien? Mit der Zeit wachsen ihm die Tragers immer mehr ans Herz, und auch sie behandeln ihn wie ein richtiges Familienmitglied. In die Tochter Amanda seiner Nachbarin verliebt er sich sogar, sobald er sie Klavier spielen hört. Doch, wie idyllisch das auch klingen mag, die Probleme fangen erst an. Denn einmal abgesehen davon, dass Amanda bereits einen Freund hat, wird Kyle von einem mysteriösen Verfolger per Kameras beobachtet. Was könnte er von ihm wollen? Weiß er vielleicht etwas über seine Herkunft? Wie ihr schon sehen könnt, wirft diese Serie vor allem viele Fragen auf, die man als Zuschauer unbedingt beantwortet haben möchte. Doch auch davon abgesehen ist es interessant, die Welt mit Kyles Augen zu sehen, der sie augenscheinlich wie ein Neugeborenes kennenlernt und für den alltägliche Dinge wie Schlafen, Essen oder auch kleine Notlügen eine große neue Erfahrung darstellen. Der Schauspieler Matt Dallas bringt Kyles Gefühle außerordentlich gut rüber. Und auch bei den anderen Charakteren der Serie, die neben Kyles Problemen auch noch ihre eigenen bewältigen müssen, fiebert man mit und fühlt sich nur allzu schnell mit ihnen verbunden. Alles in allem ist Kyle XY eine spannende, dramatische Serie, die sich von anderen abheben kann.

Fazit: Die vielen Fragen und auch Kyles Sicht auf die Welt lassen einen nicht mehr los, bis man sich die ganze Serie angesehen hat!

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Skins

Wenn wir einmal ehrlich sind, ist das Leben der meisten Jugendlichen nicht gerade einfach. Da häufen sich Schulstress, vielleicht Probleme mit den Freunden oder den Eltern. Ähnlich geht es auch der Clique aus der UK-Serie Skins: Hautnah. Zwischen Drogen und Sex wird das Leben von Tony, Sid, Michelle und Co. ohne Wenn und Aber gezeigt und ist dadurch zwar nicht gerade harmlos, aber auch ehrlich und unterhaltsam. Tony, der Anführer der Gruppe, ist beispielsweise zwar äußerst intelligent, beliebt und auch in vielen Bereichen begabt, wie zum Beispiel beim Singen, jedoch auch manipulativ und hat Spaß daran, andere Leute zu seinem Vergnügen zu benutzen. Seine Freundin Michelle hat es deswegen nicht gerade einfach, denn von Treue will Tony nicht viel wissen. Anders steht es um seinen besten Freund Sid, der schon seit Ewigkeiten in Michelle verliebt ist. Dazu käme dann noch der homosexuelle Maxxie, der unbedingt Tänzer werden möchte, dessen bester Freund, der islamische Anwar, der es mit seiner Religion nicht immer so genau nimmt, die magersüchtige Cassie, die anscheinend immer fröhlich ist, aber zu diesem Zweck Medikamente nimmt, Chris, der von seinen Eltern alleine gelassen wurde, keine Pille auslässt und in seine Lehrerin verliebt ist, Jal, deren Mutter schon vor Jahren verschwunden ist, und Effy, Tonys kleine Schwester, die keiner Party abgeneigt ist und von Tony bei ihren Eltern gedeckt wird. Wie man schon merkt, ist die Auswahl groß und breit gefächert. Statt die Charaktere aber nur oberflächlich zu behandeln, konzentrieren sich die einzelnen Episoden der Serie immer auf eine Person und erlauben so tiefere Einblicke in ihre Probleme und Gefühle. Dadurch fühlt man sich den verschiedenen Leuten schon nach kurzer Zeit verbunden und findet ganz wie von alleine seine Favoriten, auf deren Folgen man sich besonders freut. Dabei sehen die Charaktere nicht, wie so oft in Serien und Filmen, perfekt und gekünstelt aus, sondern werden von Personen verkörpert, die wie echte Jugendliche aussehen und deswegen auch ihre Fehler haben. Gerade das und die Weise, wie ohne Verschönerungen ihr Leben gezeigt wird, macht Skins zu einer unterhaltsamen, lustigen Serie, bei der man automatisch mitfiebert. Dabei ist das Original aus UK zu empfehlen, nicht das Remake aus Amerika, da hier sehr viel weggelassen und zensiert wurde. Und es sind vor allem die ersten beiden Staffeln, die überzeugen, danach wird der Cast fast komplett ausgetauscht. Ob das gefällt, kann dann jeder selbst entscheiden. Grundsätzlich gilt: Skins lohnt einen Blick!

Fazit: Skins zeigt rücksichtslos ehrlich das Leben Jugendlicher zwischen Drogen, Sex und anderen Problemen. Spannend und unterhaltsam!

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Dexter

Ach, das schöne Miami. Sonnenschein, Strände, kühle Cocktails und Morde. Für den Forensiker Dexter Morgan ist eine Leiche und viel Blut am Tag schon fast reine Routine. Interessant wird es jedoch wenn er selbst auch auf Jagd geht. Als Kind sah er zu, wie seine Mutter in einem Container umgebracht wurde. Vom Polizisten Harrison wurde er schließlich adoptiert und einen Kodex gelehrt: Den Kodex des Mordens. Allerdings jagt er nicht unschuldige Bürger. Er pickt sich die schlimmsten Verbrecher und Serientäter aus und versucht dabei die Stadt von Übeltätern zu befreien. Natürlich darf niemand von seinem düsteren Geheimnis, oder wie er es nennt: „dem dunklen Begleiter“ etwas erfahren – vor allem nicht seine Pflegeschwester Debra. Im Verlauf der Serie stellt er sich somit vielen Mördern und findet dabei mehr über seine Vergangenheit und dem Ursprung seiner Mordlust. Schon lange sehnte ich mich nach einer Antihelden-Serie und Dexter enttäuscht da keineswegs. Es stellt dem Zuschauer indirekt viele moralische Fragen und deckt dabei auch zahlreiche Geheimnisse rund um die Charaktere auf. Wer zudem auch ein Fan von schwarzem Humor ist, der wird hier seine Freude finden. Der Schauspieler Michael C. Hall verkörpert den Protagonisten mit viel Tiefgang und auch die deutsche Synchro kann sich echt hören lassen!

Fazit: Definitiv für Fans von Krimis und einer etwas düsteren Story empfehlenswert!

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Scrubs: Die Anfänger

Mit Krankenhäusern wird in der Regel nur eines verbunden: Monotonie. Das Gepiepe, die weißen Kittel und hohe Versicherungskosten. Ein Glück, dass diese bei Scrubs: Die Anfänger nie aufkommt. Im Leben des jungen Begleitarztes John Dorian im Sacred Heart Krankenhaus gibt es nur zwei Dinge: Tagträumen und mit seinem besten Freund Chris Turk die Zeit verbringen. Dann gäbe es noch den Hausmeister, der J.D. jeden Tag eine neue Falle stellen will und den grimmigen, zynischen Mentor namens Dr. Cox. Falls J.D. Probleme hat oder sich noch nicht mit dem Krankenhaus auskennt, bekommt er natürlich tatkräftige Unterstützung von der Krankenschwester Carla. Jede Folge bietet oft ein neues Szenario mit vielen Themen die in einer sehr lustigen Weise behandelt werden. Selbstverständlich fällt die Serie nicht unter der Kategorie des Slapsticks, denn auch Folgen mit einer relativ traurigen und emotionalen Stimmung sind vorhanden. Wenn die Simspons als Volksfernsehserie angesehen wird, so auch definitiv Scrubs. Ich könnte im Leben nicht aufzählen, wie viele Witze mich umgeworfen haben, wie viele Tagträume von J.D. so verkorkst und brillant waren oder die Sprüche von Dr. Cox zitieren. Jeder Schauspieler verkörpert seinen Charakter mit viel Liebe und Geschick. Auch die etwas ernsteren Folgen werden von den Charakteren extrem gut behandelt. Wer nach einer brillanten Sitcom sucht, die für viele Menschen nicht umsonst zum Kult geworden ist, der wird definitiv bei Scrubs fündig.

Fazit: Ich bin ein Adleeeeeeer!!

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Breaking Bad

In einem Artikel wie diesem darf natürlich eine Serie wie Breaking Bad auf gar keinen Fall fehlen. Abgesehen von Scrubs habe ich persönlich bisher keine Serie derart gesuchtet wie diese. Um was geht es also? Walter White hat Krebs, was gelinde gesagt natürlich nicht die beste Nachricht ist, die man bekommen kann. Zu allem Überfluss hat der Mann noch Familie – eine Frau, ein ungeborenes Kind und einen Sohn, der mit einer Behinderung zur Welt kam. Obendrein ist die Familie auch noch mittellos, denn Walter ist zwar ein Genie, was sein Fachgebiet Chemie betrifft, arbeitet aber trotzdem nur in einem schlecht bezahlten Job. Natürlich macht man sich in dieser Situation Gedanken, was man im Fall der Fälle seiner Familie hinterlässt. Walt hat nichts mehr zu verlieren und beginnt, gemeinsam mit einem ehemaligen Schüler Chrystal Meth zu kochen, um für seine Familie auszusorgen – klar, dass er als Chemiker hier ein Spitzenprodukt herstellen kann. Doch die Sache läuft komplett aus dem Ruder: Nicht nur, dass sein Kollege ebenfalls ein Junkie ist und den einen oder anderen Fehler macht, den man lieber vermeiden sollte. Dazu kommen auch noch zwielichtige Geschäftspartner, mit denen man es sich lieber nicht verscherzen sollte, sowie sein Schwager Hank, der für die Drogenfahndung arbeitet. Ebenso hat Walt seine Mühe, die ganze Sache vor seiner Familie geheim zu halten. Die über fünf Staffeln fortlaufende Geschichte katapultiert ihn von einer brenzligen Situation in die nächste und immer wenn man denkt, dass es nicht noch schlimmer werden kann, setzen die Autoren noch einen drauf. Die Geschichte ist zu jeder Zeit spannend und die Charaktere sympathisch und einprägsam, ohne eindimensionale Abziehbilder zu sein. Jede Folge endet dabei mit einem Cliffhanger, weswegen man immer bestrebt ist, sich die nächste schleunigst reinziehen zu wollen. Wer also Breaking Bad noch nicht erleben durfte, sollte das schleunigst nachholen, denn sonst verpasst ihr hier eine der besten Serien der letzten Jahre.

Fazit: Höchst spannende und dramatische Geschichte um einen Mann, der nichts mehr zu verlieren hat und aus den richtigen Gründen etwas Falsches tut!

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Big Bang Theory

Sind wir nicht alle Nerds? Gerade, weil wir uns so gern mit Videospielen beschäftigen, technikbegeistert sind und uns im Internet gut auskennen? Mag wohl sein! Aber die Serie The Big Bang Theory lehrt uns: Alles halb so wild! Denn hier geht es um die wahren Nerds, die nerdiger als nerdig sind! Die Clique bestehend aus Sheldon, Leonard, Raj, und Howard entspricht dabei so ziemlich allen Klischees. Sie stehen auf Comics, Videospiele, Science Fiction und verfügen hier über ein umfangreiches Wissen – die Sozialkompetenz geht ihnen andererseits fast komplett ab. Vor allem der pedantische Sheldon sorgt dabei für etliche Lacher. Er ist, ebenso wie Leonhard, Physiker und hält große Stücke auf sich und sein Fach, wobei er andere Wissenschaften gerne belächelt. Und wehe, es läuft irgendetwas anders, als er es gewohnt ist – nicht auszudenken, was passieren könnte, wenn es Mittwoch statt Freitag chinesisches Essen geben würde! In unmittelbarer Nachbarschaft wohnt Penny, ihres Zeichens Kellnerin und erfolglose Schauspielerin. Sie ist das ganze Gegenteil zu den Nerds, was dazu führt, dass man sich gegenseitig gerne mal belächelt. Trotzdem entsteht eine Freundschaft zwischen ihr und ihren Nachbarn. Im Laufe der bis dato sechs in deutsch erhältlichen Staffeln kommen noch weitere Charaktere hinzu, die sich nahtlos in die amüsante Charakterriege einfügen. Amy Farrah Fowler zum Beispiel, die schlicht als „Sheldon in weiblich“ bezeichnet werden kann und auch direkt mit selbigem verkuppelt wird, obwohl beide kein Interesse am jeweils anderen Geschlecht zu haben scheinen. Auch Bernadette kommt hinzu, die mit dem bis dahin bei Frauen erfolglosen Howard anbandelt. Ebenso lernt man Teile der Familie der Hauptprotagonisten kennen, die Anhaltspunkte darauf geben, warum die Nerds so sind, wie sie sind. Klar, die Charaktere in The Big Bang Theory sind recht klischeehaft aber trotzdem liebenswert und unterhaltsam. Und lachen könnt ihr bei dieser Serie auf jeden Fall auch!

Fazit: Durch und durch lustige und unterhaltsame Serie mit liebenswürdigen Charakteren!

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Two And A Half Men

Für den unwahrscheinlichen Fall, dass jemand Charlie Sheen nur aus seinen filmischen Frühwerken wie Platoon oder Wall Street kennt: Nein, in der Serie Two And A Half Men geht es nicht um Sozialkritik, ebensowenig wie sie den Schrecken des Krieges verdeutlichen oder gar ernsthaft sein soll. Hier geht es einfach um Charlie, der „sehr wenig arbeitet, dafür aber sehr gut verdient“ und sich in seinem Traumhaus am Strand mit Alkohol und Frauen vergnügt – eine Rolle, die dem Schauspieler aktuell bekanntlich wie auf den Leib geschneidert ist. Leider gibt es diverse Nerv-Faktoren, die das schöne Leben trüben: Seinen Bruder Alan zum Beispiel, der eines Tages vor der Tür steht, weil seine Frau ihn rausgeworfen hat und nun um Asyl bittet – „nur für ein paar Tage“, versteht sich. Der ist das ganze spießige Gegenteil von Charlie: Er ist Kontrollfreak, hat früh geheiratet, ein Kind bekommen und arbeitet als Chiropraktiker. Im Schlepptau hat Alan noch seinen nicht ganz so cleveren, dafür aber mit umso eindrucksvolleren Blähungen ausgestatteten Sohn Jake. In der Folge kommt es, wie es kommen muss – Alans Frau will die Scheidung und obendrein noch jede Menge Unterhalt, den sie auch vom Gericht zugesagt bekommt. Leider muss der arme Alan nun die ganze Kohle an seine Frau abführen und schafft es, sich komplett im Haus seines Bruders einzunisten. Sehr zum Leidwesen von Berta, der Haushälterin von Charlie, die einer der amüsantesten Charaktere der Serie ist, weil sie die Geschehnisse oft sehr sarkastisch kommentiert. Insgesamt dreht sich die Serie also vorrangig um Charlies (und ab der neunten Staffel dann Waldens) Frauengeschichten, Alans Geldproblemen und Jakes Aufwachsen. Das kann auf Dauer ein wenig repetitiv werden, ist aber auf jeden Fall immer wieder lustig anzusehen. Unterm Strich bleibt eine durchweg unterhaltsame Serie, die man sich ansehen sollte.

Fazit: Wer mal wieder ordentlich ablachen möchte, sollte sich Two And A Half Men unbedingt ansehen!

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4 Kommentare

profil 970 comments
[19.01.2014 - 22:07 Uhr]
erko:
Hab letztens mit der Anime Serie Kill la kill angefangen, kann ich nur empfehlen falls jemand auf abgedrehten kram steht. ^^
profil 968 comments
[20.01.2014 - 07:29 Uhr]
One
Da fehlt 2 Broke Gorls, Die Serie ist der Wahnsinn :D
profil 499 comments
[20.01.2014 - 13:41 Uhr]
ZeeO:
Kann der Liste im Groben und Ganzen zustimmen, vor allem Breaking Bad, Kyle XY und Dexter (bis auf die unsagbar schlechte 6. Staffel, die irgendwie ein Totalaussetzer war), aber The Walking Dead ...
Der Einstieg mit Staffel 1 war noch OK, aber das was danach kam war in meinen Augen eher peinlich. Habe noch nie eine Serie gesehen, wo ich dem Haupt- Cast den Serientot so sehr gewünscht habe wie hier. Vor allem weil sie sich größtenteils so selten dämlich anstellen, dass man sich fragt, wie überhaupt so viele Menschen dieses Szenario bis dahin überleben konnten :)

Und um noch zwei weitere Serien in den Raum zu werfen: Game of Thrones ist klasse umgesetzt und bleibt für Serienverhältnisse sehr dicht am Original. Veronica Mars ist ebenfalls sau unterhaltsam, da die Serie einen konstanten roten Faden pro Staffel verfolgt, der immer wieder in die einzelnen Folgen eingewoben wird. Und vor allem sind die Auflösungen wirklich unvorhersehbar, aber wirklich clever und nachvollziehbar. Und Kristen Bell spielt es einfach auch zu geil ^^

Alles in allem aber ein cooler Artikel, gerne mehr davon in Zukunft.
profil 440 comments
[20.01.2014 - 15:47 Uhr]
yui-chan:
HIMYM, TAAHM (seit Sheen nicht mehr da ist) und TBBT (ab Staffel 2) sind nur noch dekadente Sexwitzchen aneinandergereiht, "wer treibst's mit wem, hahaha so lustig weil wir eine Lachkonserve drauflegen". Dabei hatten zumindest TAAHM und TBBT am Anfang ein angenehmes Niveau.

Da schaut man doch besser auf die alten Zeiten mit "Hör mal wer da hämmert", "Cheers" und "eine schrecklich nette Familie".

The Walking Dead nimmt sich viel zu ernst, da trauert man doch "Death Valley" hinterher, das diesen ganzen Beziehungsschwachsinn rausgenommen hat und mit Wortwitz sowie absurden Splatterszenen punkten konnte. Leider nur eine Staffel.

Bei Dexter muss man darüber hinwegsehen, dass sich ein eiskalter Autist plötzlich um Zwischenmenschliches schert. Aber anders konnte man keine weiteren Marktanteile erschließen.

Aber hier mal Neues:

Geheimtipp aus England: "Utopia"
Verschwörungstheorien rund um Regierung und Pharmakonzerne, sehr skurrile Charaktere und energiegeladene Paranoia.
Aber man sollte des Englischen mächtig sein, da eine deutsche Veröffentlichung aussteht.

Ebenfalls eher unbekannt: "Justified"
Typische Redneck/Hillbilly-US-Kleinstadtstudie, angereichert mit tollen Kriminalfällen
und einem Cowboy-Cop, der sowohl im Umgang mit dem Schießeisen, als auch mit flotten Sprüchen vertraut ist.

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