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Event: gamescom 2014: Redaktionstagebuch

PG-Team, am 12.08.2014, Seite 5 von 5

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Das Messefazit der Redaktion


Schluss, aus, Ende! Die gamescom 2014 und damit auch drei vollgepackte Tage großen Messetrubels ist überstanden. Unsere vier Köln-Korrespondenten sind mittlerweile auch wieder allesamt wohlbehalten in ihren heimischen vier Wänden angekommen und haben für euch noch einmal ihre Gedanken gesammelt, um ein abschließendes Fazit zu ziehen.


Denis Wewetzer
…vergisst irgendwie immer etwas
Im Vorfeld habe ich anklingen lassen, dass mir die gamescom von Jahr zu Jahr irgendwie immer weniger gefallen hat und ich bereits die Hoffnung hatte, dass sich dies alles in diesem Jahr ändern wird. Hat sich dies bewahrheitet? Ich kann eigentlich schon sofort sagen: Auf jeden Fall! Im letzten Jahr habe ich zwar auch diverse Spiele angezockt und war somit in der Lage mir ein Bild davon zu machen, was die kommenden Monate so in meinem eigenen Spieleregal landen wird aber dieses Jahr waren da doch noch ein paar mehr Spiele vorhanden.

Wenn ich mit den typischen Zeug am Sony-Stand anfangen kann, wäre da allem voran Hatsune Miku: Project Diva f 2nd. Der erste Teil hat mich bereits knapp hundert Stunden gefesselt und der zweite hat definitiv das Potential, das noch einmal zu erreichen. Überrascht hat es mich allerdings, als ich mal The Hungry Horde ausprobiert habe. Irgendetwas hatte dieses Spielprinzip, das mich einfach gefesselt hat. Aber auch Murasaki Baby erscheint zumindest auf den ersten Blick interessant, sodass ich mir in Zukunft überlegen muss, ob ich mir das zulege. Der Termin am Mittwoch bei NIS hat mir aber natürlich auch Disgaea 4: A Promise Revisited und DanganRonpa 2: Goodbye Dispair ans Herz gelegt, die beide bereits ausführlich gezockt werden. Schlecht gelaufen ist es an der Vita-Front also definitiv nicht.



Und sonst so? Bei Nintendo konnte ich mit Hyrule Warriors echt viel Spaß haben und im Nachhinein hat es mich geärgert, nicht früher zu Splatoon gegangen zu sein. Als mir diese Idee kam, stand da ein Schild das besagte, es würde ab dem Punkt noch drei Stunden dauern. Das brauchte ich wirklich nicht. Zwei Stunden Wartezeit habe ich mir aber dennoch mal für Final Fantasy XIV angetan, da ich das komplette Set an T-Shirts haben wollte. Hier und da gab es noch weitere, kleine Spiele zum Anzocken was mich insgesamt mit einem positiven Eindruck nach Hause fahren ließ. Auch das Treffen mit der einen Redaktionskollegin, die ich noch nicht persönlich kannte, hat viel Spaß gebracht sodass auf jeden Fall die Hoffnung bleibt, sich im nächsten Jahr wieder auf der gamescom zu sehen. Bis dahin wollen aber wieder daheim viele Spiele durchgespielt werden!

Gamescom Highlight: Die Primae-Kämpfe bei Square Enix
Gamescom Lowlight: Zu wenig Übersicht, welche Schlange zu welchem Spiel gehört
Der coolste Stand: Mir ist leider keiner besonders ins Auge gestochen.
Handheld-Spiel der Messe: Hatsune Miku: Project Diva f 2nd (PS Vita)
Konsolen-Spiel der Messe: Hyrule Warriors (Wii U); ich bin nicht überrascht
Gesamtzahl der StreetPass-Begegnungen: Etwas über 800 oder so
Längste Anstehzeit an einem Stand: Gute zwei Stunden um am Freitag Gilgamesh bei Square Enix zu plätten
Liebstes Messegoodie: Definitiv die Shirts von Final Fantasy XIV. Wobei mein „Marberry” auch nicht schlecht ist
Das wünsche ich mir für die nächste gamescom: Mehr Ordnung bei den Ständen
Mein Ein-Wort-Fazit zur Messe: Überfüllt


Tjark Michael Wewetzer
…braucht ein neues Paar Füße
Der Trend, den ich bereits in unserem kleinen Vorgeplänkel durchklingen lassen hab, setzt sich ungehemmt fort: Auch in diesem Jahr hatte ich für mich persönlich gesehen recht wenig, was mich auf der gamescom interessierte. Neben der Halle für Online-Games aller Art habe ich 2014 sogar eine weitere mit Ubisoft, Activision und EA komplett ignoriert. Aber das macht nichts, denn alles, was mein Herz höher schlagen ließ, wartete gestaffelt in der Halle 9.



Sei es eine kurze Runde mit Samurai Warriors 4 an der PS4, um eine Figur abzustauben, oder das Anstehen bei Square Enix, um bei den Final Fantasy XIV Battle Challenges T-Shirts einzukassieren – allzu langweilig wurde mir hier nicht. Außerdem hatte Square auch zahlreiche Demo-Stationen für Theatrhythm: Final Fantasy – Curtain Call am Start, was mein Bruder und ich in einigen Duellen auch sogleich schamlos ausnutzten. Größter Publikumsmagnet war aber natürlich Nintendo, deren Stand nicht nur während der Besuchertage fast durchgehend pickepackevoll war, sondern sogar dermaßen belagert wurde, dass teils das Vorankommen in dem Hauptgang zwischen den Hallen zu einer Kunst für sich wurde. Das dürfte aber wohl hauptsächlich an Super Smash Bros. und Splatoon gelegen haben, denn 3DS-Demostationen fanden sich leider lediglich am Rande.

Das wäre auch mit eine meiner größten Enttäuschungen der Messe: Der karge Handheld-Support. Klar, es war abzusehen (so viel wurde schließlich nicht angekündigt), aber ein bisschen mehr wäre trotzdem nett gewesen. Immerhin konnten wir ein paar nette Termine ergattern, beispielsweise mit dem enthusiastischen Team von NIS America, das ich nach langer Zeit wiedergetroffen habe. Auch spannend war das Interview mit Theatrhythm-Producer Ichiro Hazama, zu dem ihr in naher Zukunft (sofern mir technische Probleme keinen Strich durch die Rechnung machen) mehr lesen werdet. Alles in allem bin ich mit der diesjährigen gamescom also recht zufrieden – und das trotz des für mich persönlich eher schwachen Lineups. Es kommt manchmal halt doch eher auf Klasse statt Masse an.

Gamescom Highlight: Das Wiedersehen mit den tollen Leuten von NIS America
Gamescom Lowlight: Meine Füße halten von Jahr zu Jahr weniger aus…
Der coolste Stand: Konamis Fußball-Ecke zu PES 2015
Handheld-Spiel der Messe: Theatrhythm: Final Fantasy – Curtain Call (3DS)
Konsolen-Spiel der Messe: Splatoon (Wii U)
Gesamtzahl der StreetPass-Begegnungen: 1311 (alle Puzzles komplett! Yeah!)
Längste Anstehzeit an einem Stand: Etwa zwei Stunden bei Final Fantasy XIV am Freitag
Liebstes Messegoodie: Kostenlos: Die FFXIV-Shirts / Kostenpflichtig: Ein Plüsch-Tonberry
Das wünsche ich mir für die nächste gamescom: Wieder viel mehr Handheld-Futter
Mein Ein-Wort-Fazit zur Messe: Anstrengend


Lisa Spitzer
…unter Gleichgesinnten
Für mich war es die erste gamescom seit zwei Jahren, und auch die erste als Presse-Mitglied. Meine Erwartungen waren hoch – doch wurden sie erfüllt? Tatsächlich habe ich nicht mit so vielen Menschen gerechnet, wie ich sie letztendlich doch vorfinden musste. Die Erkenntnis traf mich leider erst nach dem Presse-Tag, an dem noch allen ganz ruhig gewesen wäre. Verdammt.

Dennoch muss ich sagen, dass für mich diese Woche doch etwas ganz besonderes war. Dass sich alles einfach einmal nur um Videospiele dreht, hat mich einfach glücklich gemacht. Überall waren Menschen, die sich für das gleiche begeistern können wie ich – die in kleinen Pausen einfach ihren 3DS ausgepackt und gezockt haben. Auch die zahlreichen Spiele (auch für die Vita!) anspielen zu können hat mir viel Spaß gemacht – und den ein oder anderen Titel habe ich schon für mich entdeckt. Darunter fallen zum einen Super Smash Bros. (das zu einem der beliebtesten Spiele zu gehören schien) und Fantasy Life, die ich schon vorher im Auge hatte, aber auch totale Überraschungen für mich wie The Hungry Horde und Hohokum! Und erst die ganzen interessanten und süßen Dinge, die man kaufen konnte – mal ganz abgesehen davon, dass Denis mir tatsächlich (ich hab ihn anscheinend lang genug belagert) ein T-Shirt gewonnen hat.



Ich war total kaputt, als wir uns dann langsam auf den Heimweg machten. Dennoch konnte ich fast gar nicht glauben, dass alles schon so schnell vorbei war. Obwohl ich alles für mich interessante und noch mehr gesehen hatte, hatte ich doch das Gefühl, dass ich noch viel verpasst hätte. Ich glaube, das ist bei der gamescom einfach so – sie ist so groß und so voll, und man erlebt so viele interessante Dinge, dass man am liebsten gar nicht mehr weg möchte – auf jeden Fall war es für mich so. Dementsprechend freue ich mich schon auf das nächste Jahr und halte dieses in guter Erinnerung.

Gamescom Highlight: meine Interviews mit den Indie-Entwicklern – die lieben ihre eigenen Spiele wirklich
Gamescom Lowlight: ziemlich überlaufen
Der coolste Stand: für mich ganz überraschend – die Indie Megabooth!
Handheld-Spiel der Messe: Super Smash Bros. (Wii U/3DS), Hohokum (PS Vita)
Konsolen-Spiel der Messe: Splatoon (Wii U)
Gesamtzahl der StreetPass-Begegnungen: ca. 112
Längste Anstehzeit an einem Stand: bei Splatoon etwa zehn Minuten (da hatte ich noch ziemlich Glück)
Liebstes Messegoodie: Hannibal natürlich!
Das wünsche ich mir für die nächste gamescom: noch mehr zu Pokémon und vielleicht doch etwas mehr Platz
Mein Ein-Wort-Fazit zur Messe: atemberaubend (in jeglicher Hinsicht)


Nicola Hahn
…hätte gern mehr Highlights gesehen
Da verfolgen die Hoffnungen auf gute Spiele… und das sogar am ersten Messetag! Alles hat doch so gut angefangen. Super Smash Bros., das neue Assassin's Creed und ein Far Cry in den Bergen. Leider hat mich so kein Spiel vom Hocker reißen wollen, Assassin's Creed Unity blieb eine Präsentation, Far Cry auf ein Zehn-Meter-Areal begrenzt. Alleine das Oculus Rift war ihre Wartezeit wert (eine volle Stunde am Pressetag!).



Der Nintendo-Stand bot als einer der wenigen neue 3DS-Spiele, die wir aber alle zumindest schon aus Pressemitteilungen kannten. Das Super Smash Bros.-Turnier war wirklich eine gute Idee von Nintendo, um den Titel zu hypen, die Schlange am Stand wurde von Tag zu Tag länger. Leer ging dabei aber der neuste Mario Party-Titel aus. Noch unspektakulärer wurden die Third-Party-Titel beworben, die Nintendo an der Wand gegenüber vom eigenen Stand positionierte.

Um einiges angenehmer wurde es dann mit dem Termin bei Nintendo. Endlich mal die Füße ausstrecken und Platz wohin das Auge reicht! Natürlich waren wir nicht zum Entspannen da, sondern mussten auch arbeiten. In einer vergleichsweisen stillen Umgebung, und das soll auf der Messe in diesem Jahr etwas heißen, konnte man sich in Ruhe den neusten 3DS-Titeln widmen.

Gamescom Highlight: Das heilige Oculus Rift auf meiner Nase
Gamescom Lowlight: Volle Hallen, sogar schon am Presse-Tag
Der coolste Stand: Oculus' stylische Holzverkleidung
Handheld-Spiel der Messe: Super Smash Bros. (3DS)
Konsolen-Spiel der Messe: Nichts, wirklich gar nichts!
Gesamtzahl der StreetPass-Begegnungen: ca. 500
Längste Anstehzeit an einem Stand: Eine Stunde bei Oculus am Presse-Tag
Liebstes Messegoodie: Eine tolle Wikia-Tasche mit Notizblock und Hemd!
Das wünsche ich mir für die nächste gamescom: Less human, more gaming!
Mein Ein-Wort-Fazit zur Messe: Voll

Jetzt seid ihr gefragt: Wie habt ihr den Messetrubel wahrgenommen? Wart ihr ebenfalls in Köln anwesend? Falls ja, was hat euch gefallen? Was eher weniger? Und solltet ihr alles aus sicherer Entfernung von daheim aus beobachtet haben: Was war euer Eindruck von der gamescom? Wärt ihr schlussendlich doch lieber dabeigewesen oder seid ihr heilfroh, nicht nach Köln gereist zu sein? Schreibt es uns in den Kommentaren!


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3 Kommentare

profil 711 comments
[13.08.2014 - 08:57 Uhr]
heubergen:
Ich denke die Vita wird in den nächsten Jahren wohl kein allzu grosses Thema mehr auf der Gamescom/E3 spielen. Traurig aber wahr.

Ist das links auf dem ersten Foto die werte mrscookie13?
profil 594 comments
[13.08.2014 - 16:25 Uhr]
Azure Denis Wewetzer
Aye, das ist sie.
profil 45 comments
[15.08.2014 - 14:12 Uhr]
Shanadoo:
Cool, da geht ja ganz schön was ab, auf der Gamescom X)
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