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Kolumne: 1. Advent: Unsere Wunschzettel-Empfehlungen - 2015 Edition

PortableGaming-Redaktion, am 29.11.2015, Seite 1 von 2

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PS Vita | 3DS


Weihnachtskränze mit vier Kerzen, die erste davon bereits entfacht - das kann nur eines bedeuten: Die Adventszeit ist eingeläutet und nur noch wenige Wochen trennen uns von Weihnachten! Damit einher geht für den ein oder anderen sicherlich auch die Jagd nach den letzten Geschenken für die liebe Familie. Vielleicht findet sich da auch ein Zocker im Kreis? Einer, der bevorzugt Handheldspiele spielt? Für genau diese haben wir auch in diesem Jahr wieder einige Titel zusammengetragen, die sich ideal als Weihnachtspräsent eignen.


Altin Bujupaj reist zurück in die Vergangenheit in…
Hyperdimension Neptunia Re;Birth 3: V Generation


Wenn die Vita für dieses Jahr ein neues Maskottchen brauchen würde, wäre womöglich Neptune die ideale Wahl für diese Rolle: Ganze vier Spiele der Neptunia-Reihe sind in diesem Jahr zu uns gekommen! Bei der ganzen Spieleauswahl fiel es mir aber nicht sonderlich schwer, den besten Titel zu finden.

Wäre hierbei von den PS3-Pendants die Rede, wäre der qualitative Abstand zwischen den drei Titeln sonderlich größer aber vorab bleibt gesagt, dass sich alle drei Hauptteile der Re;Birth-Reihe empfehlen lassen. Was jedoch den letzten Teil so gut macht, ist dass Neptune in die Vergangenheit zurückgebracht wird und jede der anderen CPUs unter einem etwas anderen Blickpunkt kennenlernt. Natürlich sind die Dialoge nach wie vor herrlich und voll mit Anspielungen, doch ist eines der tollsten Neuerungen sowohl die CPU Plutia und die kleineren Feinschliffe im Gameplay und in den Minispielen. So super das alles auch klingt, würde ich es jedoch nur empfehlen, wenn der Spieler mindestens einen Re;Birth-Titel bereits hinter sich hat, denn die ersten fünf Minuten des Intros spoilern direkt ein Ending von Re;Birth 2. Wer jedoch weniger Wert auf die Story und nur spaßige Konversationen sehen möchte, ist mit dem dritten Neptunia-Spiel bestens versorgt. Mit einer knackigen Spielzeit von über 30 Stunden und mehreren Enden wird euch Hyperdimension Neptunia Re;Birth 3: V Generation sicher durch den Winter bringen!


Denis Wewetzer widersetzt sich standhaft der Verzweiflung in…
Danganronpa Another Episode: Ultra Despair Girls


Nachdem ich mich durch die vorigen Visual Novels vollständig in den Bann von Danganronpa ziehen lassen habe, war es nur selbstverständlich, dass auch Another Episode: Ultra Despair Girls in meiner Spielebibliothek landen wird – und bereut habe ich es nicht. Zeitlich zwischen den beiden Spielen der Hauptreihe angesiedelt, übernimmt man die Kontrolle von Komaru Naegi, Schwester des Helden des ersten Teils, und muss sich nicht ausschließlich mit Adventure-ähnlichen Sequenzen auseinandersetzen. Im Gegensatz zu den beiden anderen Spielen haben wir hier nämlich einen Hybriden zwischen Visual Novel und Third-Person-Shooter vor uns, der es tatsächlich geschafft hat, diese beiden Elemente in einer konstant guten Harmonie zusammen zu fügen – das alles angesetzt in einer unglaublich chaotischen Welt, die sich am Rande der Verzweiflung befindet und praktisch droht unterzugehen. Manchmal muss man halt auch Extreme gehen.

Neben der unglaublich fesselnden Geschichte, die gerade Anhänger der beiden Visual Novels begeistern und mit mehr Hintergrundwissen erfüllen wird, ist das Gameplay im Bereich des Shooters ziemlich gut gelungen. Man bekämpft verschiedene Monkuma-Versionen mit Truth Bullets, die nicht nur einfache Dinge wie das Zerstören der Maschinen bewirken, sondern sie auch mal tanzen lassen können. Oder man kann kurzzeitig die Kontrolle von ihnen übernehmen. Mit dieser Hilfe wurden sogar ein paar recht clevere Rätsel in das Spiel eingebunden, die insgesamt einen runden Eindruck vom Spiel erwecken. Und so sehr ich dieses Spiel als Weihnachtsgeschenk empfehlen möchte: Wenn jemand die anderen beiden Teile noch nicht gespielt hat, sollten die definitiv davor verschenkt werden - allein aus Spoilerschutz-Gründen. Dann folgt Ultra Despair Girls eben an Ostern.


Auch dem Zahn der Zeit entzieht sich Denis bei…
Steins;Gate


Lediglich mit einer Empfehlung meines werten Bruders an diese Visual Novel herangehend, war ich tatsächlich noch etwas skeptisch was das Setting anging – vor allem, weil ich mich anfänglich absolut gar nicht mit dem Hauptcharakter anfreunden konnte. Megalomanie und Fantasie hin oder her, er kam mir schlichtweg viel zu übertrieben vor ohne auch nur ein paar Anzeichen an Besserung zu zeigen. Doch nachdem ich mich ein paar Stunden in die Materie der Visual Novel beschäftigt (und die hohe Physik zwischenzeitlich verarbeitet) habe, konnte ich mich einfach nicht mehr von dem Spiel losreissen. Ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht, ich wollte wissen, was für Möglichkeiten einem noch alles offen stehen, wie meine nun schon zu lieben gelernten Charaktere den künftigen Gefahren entgehen werden.

Und diese Begeisterung hielt sich noch bis über das erste Ende hinaus. Mit insgesamt sieben Enden wird man ordentlich beschäftigt sein, alle zu finden. Durch das versenden verschiedener Antworten über Textnachrichten können zudem ziemlich viele, optionale Dialoge zwischen den Charakteren ausgelöst werden, die die Welt umso glaubhafter machen. Und entschuldigt es mir bitte, dass ich nun keine großen Angaben über die Geschichte des Spiels mache, allerdings werde ich mich hüten zu sagen, was alles passieren kann und worum es im großen und ganzen geht. Dafür ist sie mir zu wichtig geworden. Außerdem habe ich ein paar nähere Angaben in meinem Review gemacht, solltet ihr also unbedingt ein paar Eckpunkte wissen wollen, schaut einfach hier vorbei. Daher meine Empfehlung: Schenkt es jemanden zu Weihnachten, erlebt die Geschichte zusammen mit dieser Person oder kauft es euch einfach selbst und spielt es durch. Selten habe ich eine Geschichte erlebt, die mich dermaßen stark gefesselt hat, nur weil ich wissen wollte, wie es weitergeht. Also worauf wartet ihr noch?

Lisa Spitzer zeigt ihr wahres Selbst in…
Persona 4: Dancing All Night


Zugegeben, anfangs war ich etwas skeptisch, ob das Rhythmus-Spiel an seinen großen Bruder Persona 4 Golden heranreichen würde. Verständlich, sind sich doch alle Vita-Spieler mehr oder weniger einig darüber, dass das Hauptspiel einer der besten Vita-Titel bisher war. Und jetzt kommt ein komisches Tanzspiel? Was soll das? Dennoch traute ich mich mal ans neue Werk heran und wurde eindeutig eines besseren belehrt!

Schon in Persona 4 beeindruckte die Story mit Tiefgang und überraschenden Wendungen. Und obwohl es zunächst etwas merkwürdig klingt, die bedrohlichen Schatten, mit denen wir es schon im Hauptspiel zu tun hatten, mit nichts geringerem als Tanzen (!) zu besiegen, kann auch hier die Geschichte einmal mehr überzeugen! Wieder werden ernsthafte, uns alle etwas angehende Themen angesprochen. Genauer geht es darum, ob man sein wahres Selbst zeigt oder sich den Meinungen und Vorstellungen der anderen beugt, was natürlich einfacher ist, aber auf Dauer mehr als unglücklich macht. Dazu kommen altbekannte und geliebte Charaktere, sodass man sich beinahe so fühlt, als würde man nach langer Zeit seine alten Freunde wiedertreffen. Und dann natürlich die Musik: Durch die Verwendung bereits bekannter Stücke im neuen Mix fühlt man sich gleichzeitig zurückversetzt und ist interessiert an allem Neuen, was das Spiel so zu bieten hat. Man nehme das alles und mische es mit einer hochwertigen Verarbeitung und jeder Menge Fanservice und schon hat man ein Spiel, das man als Persona-Fan unbedingt gespielt haben sollte! Und auch allen anderen kann ich Persona 4: Dancing All Night empfehlen: Spielt es, aber schiebt auf jeden Fall das Hauptspiel vor - es lohnt sich auf jeden Fall!


Marcel Laser spinnt das Märchen vom Rotkäppchen neu in…
Dragon Fin Soup


Dieses Kleinod hatte mich bereits im Kickstarter-Trailer völlig in seinen Bann gezogen und macht vor allem durch seine phänomenal abgedrehte Geschichtenerzählung seinen ganz besonderen Reiz aus. Was das Spiel mir bietet? Ganz klar: Eine alkoholabhängige Kopfgeldjägerin mit total cholerischem Charakter und eine rundenbasierte RPG-Welt mit Rougelike-Elementen in prozedural generierten Gebieten. Das wollten wir doch alle schonmal haben! Und mal ehrlich: Wenn selbst die Entwickler die cholerisch veranlagte und alkoholabhängige Robin als tolles Feature ihres Spiels offen kommunizieren… dann trifft der Humor sowas von mein Spaßzentrum! Die Entwicklerschmiede Grimm Bros orientiert sich hier mal mehr, mal weniger absurd und dunkel an Grimms Märchen. Robin sieht daher nicht zufälligerweise Rotkäppchen stark ähnlich.

Neben all der „Abgedrehtheit“ bietet uns das Gameplay ebenfalls was: Dragon Fin Soup ist rundenbsiert und taktisch ausgeprägt. Zudem ist es möglich neben der niedlichen und zugleich verstörenden Robin auch noch weitere Charaktere zu spielen. Denn es bleibt nicht nur bei der Kampagne, sondern könnt ihr auch eure Überlebenskünste im Survival-Modus unter Beweis stellen. Ein opulentes Craftingsystem hält die Spieler bei der Stange, die des Verprügelns von Monstern irgendwann müde werden. Sogar ein Sammelsystem für Tiere wurde integriert. Hatte ich übrigens erwähnt, dass die Welt Asura auf einer gleichnamigen riesigen Götterschildkröte durch das Multiversum reißt? Nein? Ok, jetzt wisst ihr es.


Tjark Michael Wewetzer über die Geschichte eines Mädchens und dessen Kuh…
Atelier Ayesha Plus: The Alchemist of Dusk


Anfang des Jahres entführte uns Koei Tecmo erneut in das Land der Abenddämmerung. Die Welt der sogenannten Dusk-Trilogie der Atelier-Reihe zeigt sich – anders als das noch so farbenfrohe, fröhliche Königreich der Arland-Saga – melancholisch, mit blasseren Farben und ruhigen, musikalischen Klängen im Hintergrund. Kein Wunder, befindet sich das Land doch kurz vor deinem Ende. Und doch leben die Menschen weiter, den Umständen zum Trotz – darunter auch die junge Apothekerin Ayesha, deren Schwester Nio vor einiger Zeit spurlos verschwunden ist. Als eines Tages ein wandernder Alchemist behauptet, dass Nio noch am Leben sei und gerettet werden kann, macht sich Ayesha umgehend gemeinsam mit ihrer treuen Kuh Pana auf, die Geheimnisse der Alchemie zu ergründen und einen Weg zu finden, ihr Schwesterherz zurückzuholen.

Das ungewöhnliche Rollenspiel gibt euch insgesamt drei Ingame-Jahre Zeit, diese Mission zu erfüllen. Dabei reist ihr kreuz und quer durch einen kleinen Teil des Landes der Abenddämmerung und lernt verschiedenste Menschen kennen. Sei es etwa die aufbrausende Schürferin Regina, mit der Ayesha schon länger vertraut ist und welche ihrer Freundin auf der Reise umgehend Hilfe anbietet, oder die emsige Beamte Marion, die aus einer großen Hauptstadt entsandt wurde, um einen mysteriösen Schurken zur Rechenschaft zu ziehen - sie alle haben ihr Päckchen zu tragen und im Laufe eurer Reise werdet ihr ihnen bei ihren persönlichen Problemen helfen. Naja, oder auch nicht, denn wie ihr eure Zeit einteilt, ist in groben Zügen euch überlassen. Das Zeitlimit kann übrigens zugegebenermaßen abschreckend wirken – gerade weil die Ingame-Tage bei längeren Märschen in Windeseile vergehen – doch wenn ihr nicht gerade grundlos zwischen zwei Punkten hin- und herpendelt, reichen die drei Jahre locker aus. Bei meinem ersten Durchmarsch hatte ich nach Erfüllung des Hauptziels beinahe ein ganzes Spieljahr übrig! Die zusätzliche Zeit lässt sich dann in die Auflösung begonnenener Quest-Fäden investieren, serientypisch könnt ihr je nach Spielweise eine ganze Palette von Enden freischalten. Dank des einsteigerfreundlichen Spielsystems, das die Item-Synthese aufgrund von Element-Mischungen deutlich durchsichtiger und für Experten dennoch mehr als tiefgründig für weiterführende Experimente macht, ist auch keinerlei Vorwissen von der Arland-Trilogie notwendig, um mit Atelier Ayesha einzusteigen. Falls ihr bislang noch keinen Atelier-Titel ausprobiert haben solltet, kann ich euch diesen ganz besonders ans Herz legen!

Ihr sucht Christbaum-Empfehlungen für den 3DS? Dann flugs hier entlang!


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