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Event: Jahresabschlussartikel 2015 - Totgesagte leben länger

PortableGaming-Redaktion, am 31.12.2015, Seite 1 von 5

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Egal wie oft uns der Rest der Welt sagt, dass Handheld-Spielkonsolen keine Zukunft haben und unweigerlich dem großen, bösen Apfel-Imperium und der Robo-Armee weichen müssen, so trübt dies doch nicht die Freude, die wir auch heute noch mit unseren liebgewonnenen Konsolen verspüren. Auch 2015 bot sowohl für die PS Vita als auch für den 3DS eine ganze Palette an Highlights, die uns Bahnfahrten versüßten, schöne Stunden auf der heimischen Couch bescherten und Stunden um Stunden vor den Bildschirm fesselten. Visual-Novel-Fans haben speziell auf der Vita einige Highlights für sich entdecken können und auf dem 3DS hießen wir eine neue System-Revision samt zwei nennenswerten und heiß ersehnten Starttiteln willkommen.

Aber welche Spiele sind es, die uns das ganze Jahr über Dauerhaft im Gedächtnis geblieben sind? Womit hatten wir den meisten Spaß, wo erlebten wir die tollsten Ereignisse? Das wollen wir in unserem großen Jahresabschlussartikel erläutern, in dem wir unsere Top 3 der 3DS-, eShop-, Vita- und PSN-Titel küren. Und selbstverständlich machen wir das nicht alleine, denn ihr habt ebenfalls fleißig für eure Favoriten gestimmt, die wir hier ebenfalls gebührend ehren werden. In diesem Sinne: Vorhang auf für die Crème de la Crème des Jahres 2015 und euch einen guten Rutsch ins neue Jahr!





Platz 3: Hyperdimension Neptunia Re;Birth 3: V Generation
Auf den dritten Platz schafft es eine Reihe, die im letzten Jahr auf der Vita dermaßen übervertreten war, dass man sich kaum zwischen den ganzen verschiedenen Teilen entscheiden kann. Nichtsdestotrotz gelang es unserer Redaktion, sich doch noch für einen Titel im besonderen zu entscheiden: Hyperdimension Neptunia Re;Birth 3: V Generation. Und das auch aus gutem Grund: Der dritte und bislang letzte Teil der Re;Birth-Reihe hat nochmal eine Schippe raufgelegt und die beiden Vorgänger ordentlich übertrumpft. Das Gameplay blieb zwar im großen und Ganzen genau so, wie man es in den Vorgängern bereits kennengelernt hatte, aber dafür hat sich darum einiges getan. Sei es der neue Aufbau des UI oder andere spielerische Kleinigkeiten wie die neuen Kombo-Möglichkeiten oder Anpassungen im EXE-Drives-System.

Altbekanntes und Liebengelerntes der Reihe darf aber natürlich auch im dritten Teil absolut nicht fehlen: Die abgedrehten Charaktere, allesamt personifizierte Konsolen oder Spielehersteller, sind wieder mit von der Partie und sorgen für ordentlich Stimmung - mit den Interaktionen miteinander, durch Anspielungen auf viel zu viele andere Spiele oder einfach nur aus Jux und Dollerei. Da schlägt das wissende Gamer-Herz doch gleich höher! Und wenn man die audio-visuelle Präsentation der beiden Vorgänger bereits gemocht hat, wird man auch was das angeht beim dritten Teil wieder an bekannte Höhen treffen, denn an diesem Teil des Spiels hat sich zwar am wenigstens getan - allerdings war das auch nicht großartig notwendig. Insgesamt bleibt uns nur zu sagen, dass sich Hyperdimension Neptunia Re;Birth 3: V Generation verdient auf Platz 3 unserer Redaktions-Wahl gekämpft hat.

Eure Nummer 3: Danganronpa Another Episode: Ultra Despair Girls
Verzweiflung ist ein gefährliches Gut. Doch ihr stellt euch wacker der Gefahr für den Verstand und weist die randalierende Monokuma-Armee mit eurem treuen Megaphon Hacking-Gewehr in die Schranken! Die hochspannende Mischung aus Survival Horror und Visual Novel lässt das bizarre Danganronpa-Universum in einem ganz neuen Licht erstrahlen, was euch zumindest einen dritten Platz wert war.



Platz 2: Steins;Gate
Japanisch angehauchte Spiele schwappen immer mehr zu uns rüber und mit diesen zusammen natürlich auch ein Genre, dessen Lokalisierungen sich vor zehn Jahren wahrscheinlich nur für die wenigsten wirklich realistisch anhörte: Visual Novels. Und dieses Jahr ist auf der Vita eine erschienen, die mit ihrer großartig erzählten Geschichte vollends begeistern konnte: Steins;Gate. (Anm. d. Red.: Spoiler-Warnung) Hier verfolgt man die Geschichte von Okabe Rintarou Houoin Kyouma. Dieser Wissenschaftler und seine Freunde schaffen es, durch puren Zufall, ein Gerät zu entwickeln, mit sie in der Lage sind SMS in die Vergangenheit zu schicken. Aber auch das gelang erst nach ein paar Experimenten, die in Gelee-artige Bananen geendet sind.

Doch dort hört das ganze noch nicht auf: Das Gerät wird immer weiter entwickelt, sodass es ihnen letztlich sogar möglich ist, ihren eigenen Geist in die Vergangenheit zu schicken – eine Möglichkeit, die zur Verhinderung bestimmter Ereignisse mehr als nur einmal genutzt wird. Im Verlaufe der Story ist man in der Lage diverse Entscheidungen zu treffen, um so einfach mal andere Dialoge zu erhalten oder aber auch auf neue Enden zuzusteuern. Der fantastisch Erzählstil, die liebevoll dargestellten Personen und die packende Geschichte ergeben zusammen eine dermaßen gute Kombination, dass wir nicht anders konnten, als Steins;Gate den zweiten Platz in der Spiele des Jahres Wahl zu gönnen. El Psy Kongroo.

Eure Nummer 2: Persona 4: Dancing All Night
Was haben doch alle gelacht und sich an die Stirn gefasst, als Atlus ausgerechnet ein Musikspiel zu Persona 4 ankündigte. Doch wer lacht wohl zuletzt? Der einmalige Soundtrack war natürlich ein nennenwerter Teil der Spielerfahrung und kommt einem reinen Rhythm Game umso besser zur Geltung. Es hilft auch, dass der Titel mit einer spannenden Story im Visual-Novel-Stil daherkommt. Kein Wunder, dass ihr euch in das Spiel verschossen habt!



Platz 1: Persona 4: Dancing All Night
Nachdem auch Persona 4 Golden viele Spieler-Herzen höher schlagen ließ, konnte nun auch das Spinoff Dancing All Night überzeugen. Das liegt vielleicht an der guten Mischung aus Visual Novel- und Rhythmus-Spiel-Elementen, vielleicht an der überzeugenden grafischen Gestaltung - sowohl in den Novel-Anteilen als auch bei den Tanzeinlagen - oder vielleicht auch an der stimmungsvollen Musik. Doch letztendlich ist das Ganze doch mehr als die Summe seiner Teile und besticht nicht nur durch gute Arbeit seitens der Entwickler, sondern auch durch eine recht emotionale Komponente. Denn natürlich ist das Spiel ebenfalls ein Wiedersehen mit „alten Freunden“, die man schon in Rollenspiel-Original liebgewonnen hatte. Auch die Rückbezüge auf die ursprüngliche Geschichte um die TV-Welt brachten wohl den ein oder anderen einige Male zum Schmunzeln. Und schließlich kam auch im neuen Spiel wieder die alte Grundstimmung auf, was durch eine ebenfalls psychologisch angehauchte Story erreicht wurde: Dieses Mal ging es nämlich darum, ob man so sein sollte oder sogar so sein will, wie die anderen einen haben wollen, oder ob man doch lieber sein wahres Selbst zeigen sollte. Erneut ein wichtiges Thema, was dem Spiel mehr Tiegang geben konnte.

Nun ja, dennoch sollte man objektiv bleiben. Natürlich war Persona 4: Dancing All Night nicht perfekt (was ist das schon?): Die neuen Charaktere waren eher oberflächlich, die ziemlich vollgeladene Aufmachung der Tänze machte es manchmal schwer, sich überhaupt auf die Noten zu konzentrieren. Doch alles in allem hat der Titel diesen Platz zu Recht belegt: Die Geschichte spricht ein Thema an, mit dem sich bestimmt jeder schon einmal auseinander gesetzt hat, die bekannten Gesichter bringen den Spieler sofort wieder in die alte „Persona-4-ist-so-episch“-Stimmung zurück und auch die Qualität des Spiels überzeugt. Für alle Persona-Fans zu empfehlen und für alle, die Persona 4 noch nicht gespielt haben: Spielt zuerst das und danach Dancing All Night. Ihr werdet auf jeden Fall euren Spaß haben!

Eure Nummer 1: Steins;Gate
Es ging doch gar nicht anders. Es war die Wahl des Steins Gate. Die Organisation konnte euch nicht einschüchtern. Ihr seid mutig vorangeschritten und habt euch der Verschwörung gestellt. Ihr habt gezeigt, dass diese einmalige Visual Novel mit ihren liebenswerten Charakteren, dramatischen Wendungen und einzigartigen Bildern die Ehre erhält, die ihr gebührt. Darauf trinken wir eine Dose Dr. Pepper, das Getränk der Auserwählten. El Psy Kongroo.



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