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Event: Jahresabschlussartikel 2015 - Totgesagte leben länger

PortableGaming-Redaktion, am 31.12.2015, Seite 5 von 5

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Egal wie oft uns der Rest der Welt sagt, dass Handheld-Spielkonsolen keine Zukunft haben und unweigerlich dem großen, bösen Apfel-Imperium und der Robo-Armee weichen müssen, so trübt dies doch nicht die Freude, die wir auch heute noch mit unseren liebgewonnenen Konsolen verspüren. Auch 2015 bot sowohl für die PS Vita als auch für den 3DS eine ganze Palette an Highlights, die uns Bahnfahrten versüßten, schöne Stunden auf der heimischen Couch bescherten und Stunden um Stunden vor den Bildschirm fesselten. Visual-Novel-Fans haben speziell auf der Vita einige Highlights für sich entdecken können und auf dem 3DS hießen wir eine neue System-Revision samt zwei nennenswerten und heiß ersehnten Starttiteln willkommen.

Aber welche Spiele sind es, die uns das ganze Jahr über Dauerhaft im Gedächtnis geblieben sind? Womit hatten wir den meisten Spaß, wo erlebten wir die tollsten Ereignisse? Das wollen wir in unserem großen Jahresabschlussartikel erläutern, in dem wir unsere Top 3 der 3DS-, eShop-, Vita- und PSN-Titel küren. Und selbstverständlich machen wir das nicht alleine, denn ihr habt ebenfalls fleißig für eure Favoriten gestimmt, die wir hier ebenfalls gebührend ehren werden. In diesem Sinne: Vorhang auf für die Crème de la Crème des Jahres 2015 und euch einen guten Rutsch ins neue Jahr!




Blickt auf ein starkes Jahr zurück:
Denis Wewetzer [Azure]
Ich habe so die Tendenz, Sachen einfach auf mich zukommen zu lassen. Natürlich informiere ich mich vorher auch sehr gerne, damit ich einen guten Überblick darüber habe, was mich alles erwartet, aber das sind eher kurzfristige Überlegungen, die recht schnell angestellt werden können. Doch genau mit dieser Einstellung bin ich auch in das Jahr 2015 gegangen. Es war mir nicht bewusst, was so passieren wird – und genau das sollte auch so bleiben. Denn mit dieser Einstellung des Absolut-nichts-Erwartens kann ich nun mit großer Überzeugung sagen, dass das letzte Jahr echt nicht schlecht war. Aus Sicht des Redakteur-Daseins, aus Sicht als Gamer, aus Sicht meines Studiums und aus Sicht einer schlichten Privat-Person.

Ich konnte mir zwischenzeitlich immer wieder viel Zeit zum zocken nehmen und habe sowohl auf den Konsolen als auch auf jedem mir verfügbaren Handheld dieses Jahr unzählige Stunden gezockt. Auf dem 3DS wurde es dieses Jahr allerdings überraschend wenig möchte ich sagen, waren es im großen und ganzen vielleicht gerade einmal zwei Titel, die mir nun im Gedächtnis geblieben sind: Pokémon Alpha Saphir und Hatsune Miku: Project Mirai DX. Mit dem noch viel größeren Problem, dass Pokémon bereits im letzten Jahr erschienen ist. Naja, Spaß macht es trotzdem und durchgespielt habe ich es irgendwie immernoch nicht. Hatsune Miku konnte mir ebenfalls einige Stunden Freude bereiten – und das obwohl ich weiterhin der Meinung bleibe, dass es vergleichsweise irgendwie zu einfach war. Meine Vita hat hingegen das Workout ihres Lebens bekommen, was größtenteils einzig und alleine God Eater 2: Rage Burst zu verdanken war, das ich mir aus Japan importiert habe. Mit um die 90 Stunden Spielzeit bisher bin ich noch lange nicht durch und habe immer noch eine Menge Spaß damit, die Aragami mit meiner Sense platt zu machen – nun auch endlich mit der Blood-Rage-Funktion, die mich erst richtig motivierte, noch weit nach dem Abschluss der ersten Story weiterzuspielen. Aber auch abseits dieses einen Titel konnte ich mich echt nicht beklagen, bedenkt man meinen Überraschungs-Hits Steins;Gate, DanganRonpa Another Episode: Ultra Despair Girls und auch Persona 4: Dancing All Night. Die ganzen kleineren Titel zwischendurch kann ich gar nicht mehr auflisten, auf jeden Fall gab es da eine ordentliche Menge an Futter für meine kleine Vita!


Nicht ganz so viel Zeit konnte ich (fast schon leider) mit den Konsolen verbringen, wobei mein Jahr damit angefangen hatte, dass ich mir eine PS4 überhaupt erst zugelegt habe. Eine Entscheidung, die ich nicht bereuen sollte, schließlich hat sie mich seitdem schon echt lange an den Bildschirm gefesselt. Sei es mit Final Fantasy Type-0 HD (das im Nachhinein nicht ganz so toll war, aber das Ende hat ohnehin einiges für mich versaut also kann diese Wertung auch recht subjektiv sein), mit The Crew, das ich immer wieder gerne für entspanntes Fahren durch die USA verwende und damit einen gut entspannenden Effekt erzielt, oder Saints Row IV, dass mir meine Liebe für unfassbar verrückte Erlebnisse wieder offenbarte und mir wieder einmal zeigte, dass ich total auf Over-The-Top-Action stehe. Manchmal braucht man wohl einfach so ein Chaos. Das Ende des Jahres war aber noch wesentlich besser für meine PS4 – und das alleine durch zwei Titel: Guitar Hero Live, mit dem meine Liebe für Rhythmus-Spiele wieder aufblühen konnte, und Disgaea 5: Alliance of Vengeance, das mich durch viele Anpassungen am Gameplay erstmals in der Seriengeschichte dazu motivierte, das Spiel so vollständig wie möglich zu beenden und vielleicht sogar die Platin-Trophäe anzupeilen. Letzteres aber wirklich nur vielleicht, wir wollen es ja nicht gleich übertreiben. Abseits der PS4 winkte zwischendurch auch mal meine Wii U dazwischen und konnte mit Splatoon begeistern – ein fantastischer Fun-Shooter aus dem Haus Nintendo. Wenn die Leute von Nintendo eines können, dann ist es Spiele entwickeln, die schlichtweg einfach nur Spaß machen. Bitte so weitermachen!

Man möchte fast meinen, dass zwischen diesen unglaublich vielen Spielen ja eigentlich gar keine Zeit mehr für andere Dinge sein sollte, aber dem ist nicht so. Damit ich auch absolut keine freie Minute mehr habe, ging mein Studium natürlich noch weiter und ich durfte in einem zweiten Praktikum lernen, dass das erste um einiges spaßiger war. Vielleicht hat das auch damit zu tun, dass ich mir in dieser Zeit einen Außenbandriss im linken Fuß zugezogen hatte und mir das sechs Wochen mal gehörig vermiest hat. Mit Anfang meines dritten Studienjahres wurden unsere Gruppenverbände zudem ein wenig durchgemischt und so schade der „Abschied“ von den alten Kollegen war, desto größer war eigentlich auch die Freude auf die neuen. Unter diesen habe ich aus persönlicher Sicht nämlich auch schnell zwei wirklich gute Freunde gefunden, was mich nur noch zuversichtlicher auf das nächste Jahr blicken lässt. Zudem endete das Jahr mit einer wirklich anstrengenden Fortbildung in Oldenburg, die ich allerdings auch nicht missen möchte, da diese mir viele weitere Dinge aufgezeigt hat, die ich für meine berufliche Zukunft mitnehmen werde. Außerdem zeigte es mal wieder, dass die Studiengruppe, in der ich mich befinde, einen unglaublich starken Zusammenhalt hat und es wirklich schade wird, sobald wir alle fertig sind und durch das Land verteilt werden. Bis dahin sind es aber noch gute neun Monate!

Alles in allem kann man es wohl schon rauslesen aber für mich ging ein sehr gutes Jahr zuende. Es freut mich, nach diverse Jahren, die so durchschnittlich waren, und anderen, die man komplett vergessen konnte, endlich wieder eines gehabt zu haben, das mehr positive als negative Merkmale auswies. In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein frohes neues Jahr (oder einen guten Rutsch ins selbige, je nachdem wann ihr das hier lest) und beginnt 2016 mit einem Lächeln, auf dass es ein schönes wird!

Handheld-Spiel des Jahres: Definitiv mein großer Überraschungs-Hit des Jahres: Steins;Gate
Konsolen-/ Computerspiel des Jahres: Eindeutig Disgaea 5: Alliance of Vengeance
Größte Überraschung: Bandai Namco bringt doch tatsächlich God Eater wieder in den Westen. Erfreulich.
Größte Enttäuschung: Sechs Wochen ohne Sport dank eines Außenbandrisses – mitten im Sommer! Das war echt fies.
Ereignis des Jahres: Zwei Wochen EE-Training in Oldenburg
Freut sich auf: Alles was 2016 so zu bieten hat. :D
Album des Jahres: Bullet for my Valentine: Venom
Serie des Jahres: Sword Art Online II
Gute Vorsätze für 2016: Nicht ganz so viel Geld für Kleinigkeiten ausgeben und vielleicht ein wenig besser auf meine physische Gesundheit aufpassen.



Ist wohl im vermeintlichen Mittelmaß verlorengegangen:
Tjark Michael Wewetzer [Alanar]
Ich muss zugeben… In spielerischer Hinsicht ist dieses Jahr bei mir irgendwie nicht so viel hängengeblieben. Klar, ich habe reichlich gezockt – irgendwo kommen die ganzen Testberichte auf Planet3DS und PlanetVita schließlich her – doch definitiv begeistert hat mich eher wenig. Dabei ist 2015 eigentlich ziemlich viel Gutes erschienen. Ob The Witcher 3, Fallout 4, Undertale, Monster Hunter 4 Ultimate… Aus praktisch jeder Ecke war ein Hype zu vernehmen, Vorfreude auf die großen Titel des Jahres und das Abfeiern gelungener Überraschungshits. Warum also hat es so lange gedauert, bis ich mich überaupt auf meine persönlichen Lieblinge einigen konnte?

Aber wie dem auch sei, zumindest in Sachen Quantität konnte selbst ich als primärer Handheld-Zocker mich nicht beklagen – und das obwohl man der Vita ja schon mehrfach den Tod vorausgesagt hat. Gerade dieses kleine Maschinchen war in den vergangenen zwölf Monaten wohl am fleißigsten beschäftigt. Sei es zu Beginn des Jahres mit Atelier Ayesha Plus (und dem aus 2014 noch immer gespielten Hatsune Miku: Project Diva F 2nd), den eher leichtherzigen Sommertiteln wie Moe Chronicle und Hyperdimension Neptunia U oder dem Visual-Novel-lastigen Jahresabschluss mit Xblaze Code: Embryo, Amnesia: Memories, Hatoful Boyfriend: Holiday Star und natürlich Steins;Gate. Es gab für mich einfach immer einen Grund, Sonys vernachlässigtes System rauszukramen. Und zu einigen Spielen des Jahres, die bereits im Schrank stehen, bin ich noch gar nicht gekommen.


Macht sich das jetzt eigentlich gut als Chefredakteur eines 3DS-Magazins, so über das Spieleangebot der Konkurrenz zu schwärmen? Kann mir eigentlich egal sein, denn auch der 3DS hat seine Hits bekommen. Monster Hunter 4 Ultimate versüßte mir und meinem Freundeskreis bereits zum New-3DS-Start die Stunden, dank Majora's Mask 3D konnte ich mein liebstes Zelda-Spiel wieder für mich entdecken, Puzzle & Dragons löste endlich für mich das großartige Puzzle Quest würdig ab und zum Jahresende stießen sogar kleinere, persönliche Highlights wie New Style Boutique 2, Story of Seasons und das selbst für Taktik-Nieten wie mich überraschend spaßige SteamWorld Heist hinzu. Auch mein 3DS kam also keineswegs zu kurz.

Vielleicht kommen daher auch meine Schwierigkeiten, mich auf meine Top-Titel des Jahres zu einigen. Ich habe nicht einfach viel Mittelmäßiges gezockt, von dem schlichtweg nichts hängengeblieben ist. Nein, vielmehr habe ich eine ganze Reihe großartiger Spiele erleben dürfen, die bei mir allesamt gleichermaßen hoch im Kurs stehen und mein Spielerherz höher schlagen ließen (auch wenn das nicht unbedingt auf alle oben genannten Titel zutrifft). Insofern hoffe ich, dass 2016 da mithalten kann. Aber mit Hyrule Warriors Legends, Fire Emblem Fates, Genei Ibun Roku #FE und vielen weiteren kleinen und großen potentiellen Perlen am Horizont bin ich da wahrlich guter Dinge.

Handheld-Spiel des Jahres: Dragon Quest: Die Hand der Himmelsbraut (DS) Steins;Gate (Vita)
Konsolen-/ Computerspiel des Jahres: Atelier Shallie: Alchemists of the Dusk Sea (PS3)
Größte Überraschung: Das Feuerwerk an Markenwiederbelebungen (Shenmue III, Psychonauts 2, Nier Automata etc.)
Größte Enttäuschung: Habe ich tatsächlich so wenig wirklich nennenswertes gespielt…?
Ereignis des Jahres: Im traurigen Sinne: Der Tod von Satoru Iwata. Möge er in Frieden ruhen.
Freut sich auf: Atelier Escha & Logy Plus (Vita), Hyrule Warriors Legends (3DS) und Fire Emblem: Fates (3DS)
Serie des Jahres: Clannad: After Story
Gute Vorsätze für 2016: Weniger kaufen, mehr spielen.


Wartet schon sehnsüchtig auf sämtliche Portierungen von SteamWorld Heist:
Nicola Hahn [501.legion]
Dieses Jahr war für mich ein schwaches Jahr für den 3DS. Ein Blick auf die diesjährigen Releases offenbart zwar einige Titel mit „Mario“ und „Zelda“ im Namen, aber keiner davon wird zumindest mir lange in Erinnerung bleiben. Die Zelda-Titel bestanden aus Remakes mit ein paar neuen Elementen und Mario-Spiele ohne Jump 'n' Run reizen zumindest mich nicht wirklich. Keine Frage, die Nintendo-Spiele haben wie immer gute Wertungen abgeräumt, aber im Gedächtnis bleiben sie dann doch nicht hängen. In der Indie-Ecke konnten mich zumindest The Binding of Isaac: Rebirth und SteamWorld Heist abholen, wobei letzteres Platz Nummer 1 der 3DS-Spiele für 2015 belegt.

Viel interessantere Titel gab es für mich auf dem PC: Allen voran steht Metal Gear Solid V: The Phantom Pain, das mein erstes zum Release gespieltes Metal Gear ist. Auch wenn das Gameplay in diesem Teil Kojima-untypisch vor der eigentlichen Story stand, hätte ich mir keinen besseren Abschied von der Metal Gear-Serie (zumindest vorerst) vorstellen können. Obwohl ich Kojima für das Ende wohl eine Backpfeife verpasst hätte, wäre ich ihm wohl gleich darauf für dieses Spiel um den Hals gefallen! Platz 1 meiner Steam-Spieldauerliste bleibt natürlich CS:GO und von den Idle-Spielchen AdVenture Capitalist und Clicker Heroes abgesehen, tummelt sich auch Age of Empires II: HD Edition recht weit oben in der Rangliste. In diesem Jahr ist nämlich das zweite Addon The African Kingdoms dafür erschienen, was das Spiel um weitere Kampagnen im Solo-Modus und Völker für den Multiplayer mit Freunden erweitert.


Natürlich muss auch das grandiose Cities: Skylines erwähnt werden, mit dem Entwickler Colossal Order ohne Probleme das neuste SimCity in Ruhestand schickte. Als alter Cities-Fan konnte ich mit diesem Spiel ein Teil meiner Lebenszeit mit ruhigem Gewissen verbringen. Das meiner Meinung nach zu Unrecht verurteilte Sid Meier's Starships hat sich auch ein gutes Stück weit auf meiner Rangliste nach oben geschlagen, das an sich zwar kein klassisches Sid-Meier-Spiel ist, aber ein gut durchdachtes Gameplay vorweisen kann. Darüber hinaus hat mich GTA V rotz des Portierungschaos von GTA IV wieder zum Kauf gezwungen. Das Einzelspieler-Erlebnis bleibt unberührt (stimmt aktuell nicht mehr ganz: Ein Story-DLC ist wahrscheinlich gerade in Arbeit!), doch die Mehrspieler-Erfahrung wird durch Cheater und der harten „Mit aller Macht gegen von Fans erstellte Multiplayer-Mods“-Politik doch stark getrübt. Viel mehr Spaß hatte ich mit den teilweise kostenlosen Beta-Versionen zu AAA-Titeln wir Star Wars: Battlefront oder Rainbow Six: Siege, die online mit Freunden unheimlich viel Spaß gemacht haben und so manche Kaufentscheidung beeinflusst haben - gerne mehr davon!

Die drei Steam-Sales und das Weihnachtsfest in diesem Jahr haben wieder einiges an Nachschub gebracht und dank den letzten beiden Podcasts verbringe ich gerade die letzten paar Stunden bis 2016 mit Dragon Quest IX und Pokémon Alpha Sapphire - danke dafür an die geschätzten Kollegen Tjark und Alex! Auch andere ältere Titel wie Metal Gear Solid 3: Snake Eater, RollerCoaster Tycoon 1, 2 und 3 und sogar Dark Souls haben es mir in diesem Jahr angetan. Mein diesjähriger Geheimtipp ist The Beginner's Guide, der besonders mir als angehender Spieleentwickler Einblicke in die Welt des Programmierers/Künstlers gegeben hat. Nächstes Jahr stehen dann die ganzen LEGO-Titel an, aber auch Life is Strange und andere Story-Spiele. Zum Schluss noch ein Tipp bezüglicher Star Wars: Auch wenn die Thrawn-Trilogie nicht mehr zum Kanon gehört und damit der neuste Film eigentlich nur schrecklich sein kann, schaut ihn euch trotzdem an! Er ist zwar keine Offenbarung aber dennoch ein guter Film.

Handheld-Spiel des Jahres: SteamWorld Heist (3DS)
Konsolen-/ Computerspiel des Jahres: Metal Gear Solid 3: Snake Eater (PS3)
Größte Überraschung: Rockstar hat die GTA V-Portierung nicht verhauen, wuhu!
Größte Enttäuschung: Zahlreiche Early-Access-Titel, die nicht mehr weiterentwickelt werden…
Ereignis des Jahres: gamescom-Interview mit Julius Guldbog von Image & Form
Freut sich auf: Gaaanz viele Portierungen von SteamWorld Heist, alles meins!
Gute Vorsätze für 2016: Die Steam-Bibliothek von oben bis unten (an-)spielen!


Ist eigentlich ziemlich zufrieden mit dem Jahr:
Lisa Spitzer [mrscookie13]
Mir wird ehrlich gesagt gerade erst wirklich bewusst, dass das Jahr sehr bald vorbei ist. Schon merkwürdig, wie lange einem ein einziger Tag vorkommen kann. Und gleichzeitig sitzt man jedes Jahr kurz vor Silvester wieder verdutzt da und denkt sich „Wo ist nur die Zeit geblieben?“. Früher dachte ich, das sei etwas, das nur meine Eltern sagen würden. Aber wie schnell reihe ich mich ein und sitze nun auch ungläubig hier! Da das Jahr augenscheinlich wie im Flug vergangen ist, fällt es mir ehrlich gesagt etwas schwer, zu überlegen, was eigentlich alles so passiert ist. Nun ja, spieletechnisch gab es zu Anfang des Jahres wie gewohnt nur wenig von mir zu berichten. Ein paar Spielemuster hier und da. Irgendwann spielte ich dann endlich mal Fantasy Life und zwischendurch habe ich mir sogar Hatoful Boyfriend gegeben, was wie erwartet ziemlich verrückt war (jedoch nicht unbedingt auf eine schlechte Weise!). Nun, gegen Ende des Jahres kamen dann doch noch einige Perlen auf mich zu, genauer Persona 4: Dancing All Night und Anmesia: Memories (letzteres kann ich ebenfalls sehr empfehlen, wobei die Creep-Rate da schon teilweise recht hoch ist). Und natürlich war die gamescom mit vielen Demos wie Severed auch ziemlich spaßig.


Tatsächlich war mein Zocker-Höhepunkt des Jahres jedoch mein neuer (und erster richtiger!) PC, auf den ich lange gespart hatte und den mir schon ewig gewünscht hatte. Nur zu oft seufzte ich und sagte „das und das werde ich spielen, WENN ich denn mal einen PC haben werde“. Irgendwie kann ich es immer noch nicht glauben, dass ich jetzt an besagtem Rechner diesen Artikel hier schreibe. Na ja, und damit (sowie mit Steam) fing das Zocken für mich dann richtig an. Erst einmal richtete ich mich mit Klassikern wie Skyrim, The Evil Within oder The Stanley Parable ein. Dazu kam dann Star Wars: Battlefront, auf das ich mich schon seit der gamescom unglaublich freute - und da hatte ich den PC noch nicht einmal! Ha, um ehrlich zu sein, habe ich dieses Jahr auch zum ersten Mal überhaupt Star Wars gesehen! Noch mehr Spaß hatte ich allerdings mit Rocket League, was mich ziemlich überraschte. Diese und viele andere Titel nenne ich nun Mein - ein Hoch auf den Steam-Sale!

Und was ist sonst so dieses Jahr passiert? Na ja, ich bin endlich umgezogen und muss nun nicht mehr zur Uni pendeln, was eine riesige Erleichterung ist. Meine Studien-Entscheidung habe ich ebenfalls nicht bereut, vielmehr liebe ich die Psychologie mehr denn je - besonders alles, was mit dem Gehirn zu tun hat. Außerdem habe ich den Autor John Green entdeckt, der ziemlich brilant ist. Okay, es war auch nicht immer alles toll. Meine Tollpatschigkeit hat dazu geführt, dass ich gegen eine Tür gerannt bin und mir dabei meinen Finger angebrochen habe (bitte fragt nicht). Aber nach dem Bänderriss durch Ausrutschen auf Laub im letzten Jahr wäre es ohne eine weitere peinliche Verletzung wohl ziemlich langweilig gewesen. Alles in allem war das Jahr für mich jedoch trotzdem ein Erfolg und ich denke, dass ich frohen Mutes auf 2016 blicken kann.

Handheld-Spiel des Jahres: Persona 4: Dancing All Night, Amnesia: Memories
Konsolen-/ Computerspiel des Jahres: Rocket League, Star Wars: Battlefront
Größte Überraschung: Rocket League - Fußball und Autos? Und das macht mir Spaß?!
Größte Enttäuschung: Meine Tollpatschigkeit wurde schon wieder bestraft… Verdammt
Ereignis des Jahres: Mein erster PC + mein Umzug in meine coole WG
Freut sich auf: Die ganzen super Filme und Serien, die nächstes Jahr rauskommen! Allein schon: Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind, Deadpool, Captain America 3, X-Men: Apocalypse, Star Trek Beyond, Doctor Strange… Muss ich noch mehr sagen?
Album des Jahres: Hurra die Welt geht unter (K.I.Z)
Film/Serie des Jahres: Star Wars Episode VII, Supernatural, Jessica Jones, Orange is the new black, Game of Thrones
Gute Vorsätze für 2016: Weiter hart arbeiten, um meine Ziele zu erreichen


Gefangen in den Tiefen der Politik, Games und Musik:
Alexander Schneider [Gardevoir ex]
Das war's also schon mit 2015. Wieder ein Jahr vorbei. Ich muss zugeben, dass mir der bloße Jahreswechsel nicht besonders viel bedeutet, da die Jahreszahl rein gar nichts verändert, sofern man sich nicht selbst engagiert. Engagement kann man in unglaublich viele Lebensbereiche einbringen - ob in der Kunst, im Tagesgeschäft der sozialen Berufe, in der Politik, in der Zwischenmenschlichkeit. Gerade nach einem solch turbulenten Jahr, was die politischen Entwicklungen in Deutschland und auf der ganzen Welt angeht, ist es sicherlich sinnvoll, einmal mehr in sich zu gehen und sich zu fragen, was man tun kann, um diese Welt zu einem besseren Ort zu machen. Zweifelsohne kann man nun intervenieren und fragen, was Politik mit Videospielen zu tun habe, doch handelt es sich hierbei um einen recht allgemein gefassten Jahresrückblick, der Raum für allerlei Themen bietet. Nicht zuletzt beeinflussen politische Entwicklungen auch die Kunst und selbstverständlich können auch Games als künstlerische Werke betrachtet werden. Ich gebe es gerne zu: In diesem teils unerträglichen Jahr, was Politik und Wirtschaft angeht, waren mir Spiele stets eine willkommene Ablenkung! In Phasen wie diesen zeigt sich erst recht, wie notwendig es ist, sich in phantastische Welten flüchten zu können, während die Welt dort draußen aus den Fugen gerät. Und doch blicke ich auf ein Jahr zurück, das mit dem hunderttausendfachen Flüchtlingszuzug, der unsere absolute Bereitschaft zur Hilfe für notleidende Menschen erfordert, und den Auswüchsen des Raubtierkapitalismus einmal mehr ernste Themen bereithielt, denen man sich als kritisch sowie sozial denkende Person eigentlich nicht entziehen kann. Obgleich ich mich selbst als extrem politische Person bezeichnen würde, habe ich die Politik in der Vergangenheit häufig nur in der Theorie begleitet, für 2016 habe ich mir die Praxis vorgenommen. So sehr ich die Welt der Videospiele auch liebe, derzeit drängen mich noch wichtigere Themen zu Protest und Engagement. Und ich bin mehr als froh darüber, dass ich damit nicht alleine bin!

Wenn ich das Jahr 2015 mit Videospielen in Verbindung bringe, dann kommt mir zuerst das Epos The Witcher 3: Wild Hunt in den Sinn. Keine Frage, CD Projekt RED haben hier ein wahres Meisterwerk erschaffen! Nebenbei möchte ich natürlich auch den DLC Hearts of Stone erwähnen, der mehr Content bietet als so manches Vollpreisspiel und die Vorfreude auf die letzte Erweiterung Blood and Wine zugleich ins Unermessliche ansteigen lässt. Meine Herren (die Damen seien nicht vergessen!), was ist das für ein Wahnsinnsspiel! Ich kann mit Fug und Recht behaupten, 2015 das absolut großartigste Spielerlebnis meines bisherigen Lebens genossen zu haben. Ob es die malerische Spielwelt mit Arealen wie dem sumpfigen Velen, dem rauen Skellige oder der berauschenden Metropole Novigrad ist, die an Emotionalität und Spannung nicht zu überbietende Story rund um Hexer Geralt und seine Ziehtocher Ciri oder die beträchtliche Ansammlung an eindrucksvollen Ungeheuern sowie hochinteressanten Charakteren wie Rittersporn und Yennefer - The Witcher 3: Wild Hunt ist ein RPG, wie ich es noch nie zuvor erlebt habe und wird mich mit ziemlicher Sicherheit mein ganzes Leben lang begleiten, da sich selbst der hundertste Spieldurchlauf noch als lohnenswert erweisen würde. Wer ein Spiel sucht, das in seiner Detailverliebtheit, Größe, Wucht und Monumentalität eigentlich nicht zu übertreffen ist, der wird seine Suche auf der Stelle beenden können. Eigentlich müsste ich mich an dieser Stelle grämen, weil keine meiner Schwärmereien einem Titel wie diesem gerecht werden kann. Was Worte nicht können, kann auch einem Trailer nur bedingt gelingen. Ein Soundtrack, der mich selbst abseits des Spielgeschehens zu Tränen rührt, könnte aber durchaus als Paradebeispiel durchgehen! Wenn ich künftig an das Jahr 2015 zurückdenken werde, werden vor meinem inneren Auge unweigerlich die Strände von Ard Skellig, der Buckelsumpf mitsamt der Behausung der teuflischen Muhmen und die Liebesgeschichten des Geralt von Riva erscheinen. Ach ja, und meine Ohren werden derweil von Priscilla's Song verwöhnt…


Erwähnen möchte ich auch Assassin's Creed Syndicate, das nach der Durststrecke der letzten Jahre endlich wieder frischen Wind ins meuchelmörderische Spielgeschehen bringt! Ich gebe zu, dass ich auch den Vorgänger gepriesen habe, da er mit dem Paris-Setting genau meinen Nerv getroffen hat, doch spielerisch legt das im viktorianischen London angesiedelte Game doch eine beträchtliche Schippe drauf. Allein für die Einführung des Enterhakens, der die Sightseeing-Tour durch die englische Hauptstadt erheblich erleichtert, möchte ich Ubisoft an dieser Stelle außerordentlich loben. Aber auch die sympathischen Protagonisten Evie und Jacob Frye, übrigens Zwillinge, konnten mein Herz in Windeseile für sich gewinnen. Überraschend schnell kämpfte ich mich also durch die Templermassen und konnte zu guter Letzt sogar die Platin-Trophäe abräumen, was ich ansonsten nicht allzu oft wage. Definitive Kaufempfehlung! Natürlich waren das nicht die einzigen Spiele, die ich mir im bald abgelaufenen Jahr zugelegt habe. Highlights wie Until Dawn, Bloodborne oder auch Project Zero: Priesterin des schwarzen Wassers kann ich aus Platzgründen noch nicht einmal näher beleuchten! Auf den Handheld-Sektor möchte ich dann aber doch noch eingehen. Während ich meine PS Vita wie schon so oft sträflich vernachlässigte und lediglich mit Persona 4: Dancing All Night austattete, konnte ich den Modulschacht des New 3DS XL förmlich zum Glühen bringen. The Legend of Zelda: Majora's Mask 3D, Animal Crossing: Happy Home Designer (amiibo-Karten nicht zu vergessen!), Hatsune Miku: Project Mirai DX und Puzzle & Dragons Z + Super Mario Bros. Edition sind nur einige der Titel, die mich für viele Stunden vor die beiden Screens gefesselt haben. Spielerisch hat mich wohl das monstermäßige Drachenspektakel am meisten eingenommen, atmosphärisch und erzählerisch steht eindeutig das Zelda-Remake an der Spitze. Man sieht also: Ich hatte mehr als genug zu tun! Und 2016 stehen dann ja schon die nächsten Highlights à la Horizon: Zero Dawn, Yo-Kai Watch und Fire Emblem Fates an… Ebenso wie das von mir heiß ersehnte Pokémon-Jubiläum.

2015 war ein Jahr, das mit unglaublichem Tempo an mir vorbeigerauscht ist. Gerade jetzt, zum Jahresende, bemühe ich mich um einen bedächtigen Jahresausklang, wenngleich das kaum mit dem Alltag zu vereinbaren ist. Für das kommende Jahr erhoffe ich mir einfach ein wenig mehr Frieden für die Welt, sozialere Politik, mindestens genauso großartige Spiele wie 2015 und weitere musikalische Meisterwerke, wie sie meine Ohren schon in den letzten Monaten verwöhnt haben. Für alle Liebhaber etwas düstererer Klänge kann ich Alben wie Verfallen, Folge 1: Astoria von ASP und Endless Forms Most Beautiful von Nightwish nur empfehlen… Bis dahin: Einen guten Rutsch!

Handheld-Spiel des Jahres: The Legend of Zelda: Majora's Mask 3D (3DS)
Konsolen-/ Computerspiel des Jahres: The Witcher 3: Wild Hunt (PS4)
Größte Überraschung: Dass mich eine für mich neue Reihe wie The Witcher so dermaßen einnehmen und begeistern kann!
Größte Enttäuschung: Meine PS Vita sträflich vernachlässigt zu haben - und die Politik der aktuellen Bundesregierung.
Ereignis des Jahres: Die Wahl von Syriza in Griechenland und das Nightwish-Konzert in Oberhausen (König-Pilsener-Arena, 21.11.2015)
Freut sich auf: Horizon: Zero Dawn (PS4), Yo-Kai Watch (3DS), Fire Emblem: Fates (3DS) und einen eventuellen Pokémon-Ableger zum Serienjubiläum
Album des Jahres: ASP - Verfallen, Folge 1: Astoria / Nightwish - Endless Forms Most Beautiful
Film/Serie des Jahres: Game of Thrones (Season 5)
Gute Vorsätze für 2016: Mich politisch endlich mehr zu engagieren, Tin Whistle spielen zu lernen und einmal mehr zahlreiche Konzerte zu besuchen. Carpe diem!


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