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Kolumne: Fast wie im realen Leben! - Unsere liebsten Simulatoren

PortableGaming, am 28.03.2016, Seite 1 von 1

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Habt ihr bereits alle Ostereier gefunden? Hoffentlich, sonst werden die noch schlecht! Wir haben auch noch etwas für euer Osterkörbchen, nur ist das etwas… Sagen wir mal, unkonventionell. Wisst ihr, vor langer, langer Zeit hatte die Genre-Bezeichnung „Simulator“ noch eine Bedeutung. Damals, als uns Microsoft mit dem Flight Simulator weite Landstriche der Welt erkunden ließ und Falcon 4.0 mit einem telefonbuchdickem Handbuch daherkam, um alle Details der Simulation zu erläutern. Die ernsthaften Spiele dieser Gattung sind natürlich nie verschwunden und haben gewissermaßen mit dem Landwirtschafts-Simulator und Co. eine neue Renaissance erlebt, doch die Parodien gewinnen mittlerweile deutlich die Überhand.

Deswegen wollen wir uns in dieser Kolumne unseren liebsten Vertretern dieser nun eher kurios aufgestellten Unterkategorie widmen. Manche davon nehmen ihren Job noch ernst und versuchen leibhaftig, Tatsachen zu simulieren, andere (okay, ein Großteil der von uns genannten Exemplare) tragen die Bezeichnung einfach nur, weil es cool aussieht. Es sei an dieser Stelle drauf hingewiesen, dass wir die Bezeichnung „Simulator“ seeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeehr großzügig auslegen. Denkt also nicht allzu viel darüber nach und genießt den Wahnsinn!



Altin Bujupaj [Ailtin] versucht nicht über die Klippe zu stürzen in…
Dirt: Rally


Die Colin McRae-Reihe sagt wahrscheinlich nur Fans von Rallye-Spielen a lá V-Rally oder der WRC-Reihe etwas. Codemasters begann seine Odyssee der Dirt-Serie mit Colin McRae Dirt (oder auch DiRT) im Jahre 2007. Leicht harmlos im Umfang und Spielstil, wirkte Dirt wie eine amerikanisierte Fassung von Sega Rally - leiderweise ohne das „Game Over Yeaaah“. Die Ästhetik wirkte nicht allzu bahnbrechend. Ein Sprung in die Zukunft und der Stil wurde mit Colin McRae: DiRT 2 etwas… anders. Mit stylistische Menüs und „krasse“ Sprecher sowie Ansagen nahm das Spiel die Form von Ken Block: DiRT anstelle von Colin McRae an. Der dritte Teil wirkte mit DLCs und mehr auf Stil als auf Substanz getrimmtem Drumherum für meinen Geschmack zu sehr nach MLG: DiRT, aber das Gameplay war immer noch recht unterhaltsam. Doch wo genau passt nun Dirt Rally?

Ähnlich wie der Release Atelier Totori Plus auf der Vita damals, erschien Dirt Rally über Steam Early Access im vergangen Jahr im April praktisch aus dem Nichts. Gleichermaßen überrascht wunderte man sich, was denn aus dem alten Arcade-lastigeren Fahrgefühl wurde? In einem Interview bekennen die Entwickler, dass mit der heutigen Technik sehr gute Rennspiele und de facto Rennsimulatoren entwickelt werden können. Doch ist auch so ein Unterfangen nicht ohne Risiko, da Simulatoren nicht die größte Fanmenge besitzen. Aber in manchen Fällen lohnen sich solche riskanten Wagnisse, denn Dirt Rally überholt alle vorherigen Titel allen Punkten: Die Autos haben Gewicht, die Lenkung fühlt sich realistischer an und der Stil des Spiels steht im Hintergrund! Während sich bei den Vorgängern im nicht sichtbaren Hintergrund ein DeLorean versteckt hatte, welcher beim kleinsten Crash per Tastendruck zurück in die Vergangenheit reist, gibt es solche Features bei Dirt Rally nicht mehr. Der kleinste Fehler beim lenken oder bremsen kann euch in die nächstmögliche Klippe befördern und euch wertvolle Zeit kosten. Natürlich bleibt, wie bei vielen Rennsimulatoren a lá Assetto Corsa oder iRally, zu sagen: Das Lenkrad mit Force Feedback macht den halben Spaß aus! Aber auch ohne den Schnickschnack spreche ich eine definitive Empfehlung für Rennspiel-Fans aus!


Nicola Hahn [501.legion] operiert gern am offenem Herzen:
Surgeon Simulator


Kennt ihr noch den Surgeon Simulator? Zahlreiche YouTuber machten das Spiel mit dem Chirugen, der zwei linke Hände hat, so bekannt und so beliebt. Besagter Chirurg wird natürlich von uns Spielern gesteuert und muss mit einer sehr genauen, aber auch sehr fummeligen Steuerung die Hände des Charakters bewegen und Werkzeuge greifen. So darf sich dann der Spieler bei einer Herztransplantation beweisen, indem er erst den Brustkorb aufschneidet, sämtliche Rippen zersägt und zerklopft um daraufhin irgendwelche unwichtigen Organe zu entfernen. War unter den Abfällen auch das alte Herz dabei, kann einfach das neue Herz mit einem gut platzierten Wurf in den leeren Körper platziert werden und tada, der Patient lebt (wahrscheinlich nicht mehr lange)!

Das überaus schräge Gameplay findet sich in verschiedenen Szenarien, etwa im Krankenwagen oder sogar auf einer Weltraumstation, wieder und bietet mit dem kostenlosen Team Fortress 2-Update auch einen Eingriff in bekannte Comic-Figuren, wie dem Heavy, der vom Medic operiert wird. Wer sich selbst als Hobby-Chirug versuchen will, der kann sich für ein paar Euro jetzt schnell noch das günstige Steam-Angebot sichern, das in dieser Konstellation auch den „Story“-Vorgänger I am Bread beinhaltet. Alternativ gibt es, wie für viele Unity3D-Spiele üblich, eine mobile Portierung. Hoffen wir mal, dass euch der Patient Bob nicht wegstirbt und ihr nicht beim Spielen einen Lachkrampf bekommt!


Marcel Laser [One] wollte schon immer ein verheirateter Tintenfisch sein:
Octodad: Dadliest Catch


Da mein Versuch kläglich scheiterte, eine professionelle Spielerkarriere im Müllabfuhrsimulator anzustreben, musste ich mich nach anderen Alternativen umsehen. Als der Trailer von Octodad: Dadliest Catch anfing mich in den sozialen Netzwerken anzulachen, wusste ich was ich zu tun hatte! Ab jetzt wollte ich ein Leben als Tintenfisch führen, der selbst nach einem Leben nach Familie, einem Haus und Kindern schmachtet! Jawohl!! Natürlich nach einer menschlichen Familie, schliesslich ist Octodad tatsächlich verheiratet. Und das Spiel simuliert diese Art von Lebensstil enorm präzise! Mit jeder Art von Schwierigkeiten eben, die ein achtarmiger, als Mensch getarnter Tintenfisch in der Welt der Humanoiden nun einmal haben kann.

Klingt total abgedreht und skurril, muss es aber auch sein und dennoch ist das Spiel für mich mein ganz persönlicher Tintenfischsimulator. Warum? Ganz einfach: Die Arme, welche ihr zum Greifen und Laufen verwendet, müsst ihr einzeln steuern und das macht den Reiz des Spiels aus. Nicht nur die abgedrehte Story sprüht nur so vor Witz und Charme. Denn ihr müsst mit Octodad und den Kindern für einen Ausflug zu dem Aquarium zurückkehren, aus dem der Tintenfisch damals ausgebrochen ist. Wer also schon immer mal wissen wollte, wie extrem kompliziert es doch ist, als mehrarmige Kreatur zu leben, die einem Familienleben unter Menschen nachzugehen versucht, für den ist Octodad der perfekte Simulator! Schließlich müsst ihr allerlei häusliche Pflichten bewältigen, wie dem Rasenmähen, Holzhacken, mit den Kinder spielen… Und glaubt mir, das ist mit der Anzahl an Armen alles andere als einfach. Ein Fehltritt und eure Tarnung fliegt auf.

Was mich an Octodad am Ende aber am meisten faszinierte und für eine Lachflashorgie sondergleichen sorgte, ist der Zweispielermodus. Schon einmal versucht, einen Charakter mit zwei Controllern zu steuern? Ihr übernehmt die eine Hälfte der Arme und euer/eure Freund/Freundin die andere Hälfte. Viel Spaß beim Holzhacken! Eine herrlichere Art die Lachmuskeln zu trainieren ist mir nur selten unter gekommen. Von daher gibt es von mir eine dicke Empfehlung für Octodad: Dadliest Catch als Party-Gag, Gelegenheitsspiel, Lachmuskeltrainer und eben als tolle Titenfischsimulation.

Sebastian Mauch [Paneka] reicht dem Teddy den Tee:
Tea Party Simulator 2015


Wie viele Menschen da draußen kann auch ich nicht wirklich viel mit diesen Simulatoren anfangen. Wozu stundenlang einen Truck durch die Gegend kutschieren, warum zur Hölle als Ziege unhertänzeln? Sicher mag das alles seinen Reiz haben, mich jedoch lässt das größtenteils kalt. Dummerweise hatte ich die Gelegenheit den sagenumwobenen Tea Party Simulator 2015 umsonst zu bekommen. Welcher Spielemessi sagt da schon nein?

Also gab ich dem Teil einfach mal eine Chance. Fairerweise muss man sagen, dass dieser Titel nicht wirklich eine „echte“ Simulation ist, wie etwa der Eurotruck Simulator oder der Train Simulator. Viel eher nimmt dieses Spiel all die realistischen Ansprüche seiner Genrekollegen auf die Schippe und macht dabei auch noch verdammt viel Spaß. Im Grunde ist es die Aufgabe, einem Plüschteddy seinen Tee mitsamt Gebäck zu reichen. Klingt lecker und simpel, kann aber unglaublich frustig werden. Insgesamt muss man nämlich immer das komplette Set in einem bestimmten Bereich abstellen, also den Tee mit einem Teller mit Kuchen und einem Keks. Ersterer muss allerdings erst noch zubereitet werden. Sprich: man krallt sich eine Tasse, schleudert den Teebeutel dort hinein, und kippt mit der Kanne etwas Wasser auf. Das hört bis hier hin ehrlich gesagt immer noch nicht so sonderlich schwer an. Der Clou dabei ist die Steuerung. Habt ihr schon mal QWOP oder Surgeon Simulator gespielt? Ich glaube spätestens jetzt ist klar, warum es so schwer ist den Tee zu servieren. Man kriegt die Gegenstände einfach sauschwer bewegt. Hat man sich im ersten Level dann doch irgendwann mal mit der krebsigen Steuerung arrangiert, dann kommen neue Level. Da setzt das Spiel dem Ganzen noch die Krone auf, denn fortan servieren wir in einem fliegenden Flugzeug oder sogar im schwerelosen Raum. Einfach nur total bekloppt und sinnfrei, aber unglaublich spaßig. Zusätzlich sind dann noch so kleine Easter Eggs in den Stages verstreut. Beispielsweise steht an einem Strand eine Schatzkiste, wenn man diese öffnet findet man eine MLG-Brille, setzt man diese anschließend dem Teddy auf, sieht der nicht nur verdammt cool aus, sondern es gibt obendrauf auch noch ein Achievement. Klasse!

Lisa Spitzer [mrscookie13] zündet alle paar Tage versehentlich den Herd an in…
Die Sims


Ich denke, es gibt wohl kaum jemanden unter euch, der noch nie von der Sims-Reihe gehört hat. Doch worauf beruht der große Erfolg, den Die Sims seither einfahren konnten? Eigentlich ist das Spielprinzip relativ simpel - man kreiert sich seine eigene Person inklusive Aussehen (welches in den neueren Spielen übrigens auch noch richtig gut und realistisch ist und wobei man jede noch so kleine Kleinigkeit ändern kann), Charakter und Lebenswünschen oder direkt einen ganzen Haushalt und bestreitet mit diesem dann den Alltag.

Eigentlich sollte man meinen, dass der eigene Alltag einem selbst schon reichen würde, aber seien wir mal ehrlich, die Vorteile sind nicht zu übersehen: Wann sonst kann man schon sein Traumhaus bauen und nach Belieben einrichten (ich bin felsenfest davon überzeugt, dass das für jeden Sims-Spieler das absolute Highlight ist)? Alles Unangenehme vorspulen? Das Bad in wenigen Minuten putzen? Und falls ihr euch für jemanden interessiert, reicht es, ein paar Mal mit ihm zu reden, Witze zu erzählen und zu flirten und schon kann er euch kaum noch widerstehen. Fantastisches Leben, nicht wahr? Und das alles könnt ihr vom gemütlichen Sitz vor eurem PC (oder eurer Konsole) machen!

Ganz so einfach ist das Spiel natürlich nicht. Immerhin handelt es sich hier um einen Simulator, bei dem ihr die Sims nicht nur nach eurem Belieben handeln lassen könnt (diese Macht…), sondern auch noch bei Laune halten müsst. Und wenn der Backofen alle paar Tage explodiert (hätte ich mir mal besser keinen tollpatschigen Sim erstellt…), ist das mit der Nahrungsbeschaffung auch nicht gerade einfach. Wenn ihr dann auch noch arbeiten geht (die Einrichtung bezahlt sich schließlich nicht von alleine; zumindest, wenn man nicht cheaten möchte), ist der Spiel-Tag schneller vorbei als gedacht. Doch natürlich soll es auch nicht zu einfach sein, nicht wahr?


Denis Wewetzer [Azure] fühlt sich in Bernd das Brot ein:
I Am Bread


Das Gefühl kennt bestimmt jeder: Man sitzt da gemütlich in der Küche, ist in guter Gesellschaft und urplötzlich schneidet jemand einen einfach mit einer verdammten Klinge von seinen ganzen Freunden weg und man findet sich ganz alleine auf der Welt wieder. Und das Schlimmste daran? Man muss dennoch seine Bestimmung erfüllen! Also begibt man sich tapfer auf die Reise. Sie geht über Klippen, durch Urwälder, die finstersten Höhlen und auch so manchen, merkwürdig flauschigen Ort. Doch worum handelt es sich bei dieser Bestimmung eigentlich? Ganz einfach: Toast werden.

Okay, jetzt muss ich vielleicht ein wenig zurückdrehen. In I Am Bread spielt man eine Scheibe Weißbrot. Nachdem sie vom ganzen Laib angetrennt worden ist, erlangt sie jedoch ein Bewusstsein und weiß ganz genau, was aus ihr werden soll: Eine köstliche Scheibe Toast. Optional sogar man Butter beschmiert, eventuell Marmelade auf einer oder beiden Seiten – je nachdem, wie man es eben am liebsten mag. Doch der Weg zur ersehnten Bräunung ist nicht immer leicht. Und da kommt noch das kleine Handicap dazu, dass man eine verdammte Scheibe Weißbrot ist. Als solches kann man sich wenigstens an seinen vier Ecken festhalten, aber mehr Bewegungsmöglichkeiten hat man schon fast nicht mehr, also muss man kreativ werden. Mit ein wenig Hilfe von Skateboards und Umwegen über die Lampenanlage oder auch Miniaturraketen werden die manchmal langen Strecken zur Köstlichkeit aber im Handumdrehen bewältigt. Dabei darf allerdings eine Sache nie aus den Augen gelassen werden: Die Aufgabe eines Toasts ist es, lecker zu sein. Niemand mag aufgeweichtes Toast. NIEMAND.

Wem das Weißbrot allerdings zu langweilig wird, der hat noch ein paar andere Auswahlmöglichkeiten: Ob als Knäckebrot, Donut oder auch Baguette lassen sich in der Brot-Simulation I Am Bread allerhand Schabernack anstellen. Und wem selbst das noch nicht genug ist, der darf sich auf Umwegen einfach daran versuchen, vielleicht ein wenig Chaos in der Bude anzurichten. Als wär der arme Besitzer des Brotlaibs nicht schon genug gestraft gewesen, ist das nämlich durchaus möglich – nicht, dass es einen großen Unterschied machen würde. Aber hey! Es ist ein Simulator. Tut, was ihr für richtig haltet. Aber nicht vergessen: Werdet köstlich!


Tjark Michael Wewetzer [Alanar] ist mit allen Wassern gewaschen:
Shower with your Dad Simulator 2015


Es war der 6. Januar 2016. Das neue Jahr wurde gerade erst eingeläutet und aufgrund der nachweihnachtlichen Testmusterpause holte ich einige meiner zwischenzeitlich angesammelten Vita-Visual-Novels nach. Doch an dieser Ruhe wurde mit einer einfachen Skype-Benachrichtigung gerüttelt. „Logge dich mal bei Steam ein!“, hieß es. Ich ahnte noch nicht, was da auf mich warten sollte, sondern tat einfach wie mir geheißen. Und nachdem die Verbindung zu den Valve-Servern hergestellt wurde, begrüßte mich dieses Fenster:



Ich war verständlicherweise ein wenig geschockt. Erwägte sogar, das Geschenk abzulehnen. Aber das wäre unhöflich gewesen. Und wer weiß? Vielleicht verbirgt sich hinter der bescheuerten Prämisse und amateurhaften Aufmachung ja etwas Besseres als ein weiterer Mitschwimmer der Goat Simulator-Welle? Also habe ich mich unter die Dusche gestellt und einen Blick in das Spielchen geworfen.

Wie es sich für die Joke-Simulatoren gehört, wird hier eigentlich wenig simuliert. Stattdessen handelt es sich hier um einen schlichten Arcade-Titel im Retro-Grafikstil. Letzterer erlaubt es dem Shower with your Dad Simulator dann auch wohl, mit nackten Tatsachen davonzukommen. Ziel des Kernspielmodus ist es, das von euch gesteuerte Kind unter die Dusche seines Vaters zu bugsieren. Die elterliche Brause wechselt dabei nach jeder erfolgreichen Union ihre Position, im Prinzip schlängelt ihr euch also im Snake-Stil durchs Bad. Damit das nicht zu einfach wird, sind stets zwei weitere Väter verteilt, denen ihr natürlich ausweichen müsst – gar nicht so einfach, wenn rutschige Seife oder Wasserpfützen das gezielte Vorankommen erschweren. Es ist ein äußerst simples Spielprinzip, doch es funktioniert und macht erstaunlicherweise Spaß.

Weswegen ich das Spiel aber nun nach der anfänglichen Befremdlichkeit doch tatsächlich empfehlen würde: Der Humor und die bizarren Ereignisse. Bei den Optionen geht es bereits los. So könnt beispielweise den Nacktheitsgrad einstellen. Zur Verfügung stehen hier „Yeah“, „True“, „Yes“, „Dong“ und ein animiertes „Hell Yeah“. Während des normalen Spielverlaufs kann es dann dazu kommen, dass irgendwas Unnormales passiert – es tauchen etwa keine neuen Duschen mehr auf und ein neuer Weg öffnet sich. Diese Ereignisse leiten in komplett neue Spielmodi über, die euch vor andere Aufgaben stellen. Vom Frog Fractions-Klon Dad Divisions bis hin zum Shoot 'em Up Inglorious Bathdads bietet der Titel ziemlich viel schräge Abwechslung. Und genau aus diesem Grund kann ich euch nur dazu ermuntern: Steigt auch mal unter die Dusche, so abschreckend und bescheuert das Spiel auch wirken mag. Es macht nämlich wirklich, ehrlich Spaß und kostet zudem auch nur 'nen Euro.

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