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Event: Jahresabschlussartikel 2016 - Vorboten der nächsten Generation

PortableGaming-Redaktion, am 31.12.2016, Seite 5 von 5

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2016 war ein ziemlich bewegtes Jahr. Das trifft nicht nur auf weltpolitische Angelegenheiten zu, sondern auch auf die Videospiellandschaft. Es war ein Jahr, in dem viele zuvor als unmöglich angesehene Ereignisse zusammenkamen. Denn mal ernsthaft: Wer hätte je gedacht, dass wir nach etlichen Verschiebungen mal Final Fantasy XV und The Last Guardian im Händlerregal sehen würden? Oder dass Nintendo endlich mal rausrückt, wie die Pläne für die nächste Heimkonsole, die zugleich auch als Handheld-System dienen soll, aussehen? Gut, letzterer Fall ist noch nicht ganz eingetreten, hüllt sich Big N doch immer noch in bedeutvolles Schweigen, doch wollen wir mal nicht so kleinlich sein.

Aber genug der Tangenten, wir sind schließlich aus anderen Gründen hier. Bevor wir im nächsten Jahr mit der Switch einen Neuzugang auf unserer Jahresabschlussfeier begrüßen dürfen, wollen wir noch einmal darüber Buch führen, was sich auf den zwei bislang etablierten Handheld-Konsolen - der PlayStation Vita und dem Nintendo 3DS - so alles getan hat. Denn auch wenn gerade Sonys System sich mit dem „tote Konsole“-Label herumplagen muss, sind für beide Lager mehr als reichlich spannende Spiele erschienen. Da fiel weder euch noch uns die Wahl der jeweils besten Modul- und Downloadspiele beider Plattformen nicht leicht! Und nun beenden wir das Vorgeplänkel, um den Vorhang für eure und unsere liebsten Handheld-Games des Jahres 2016 zu öffnen. Wir wünschen euch einen guten Rutsch ins neue Jahr und hoffen auf ein ebenso spielestarkes 2017!



Plagte sich mit einem wankelmütigen Jahr:
Denis Wewetzer [Azure]

Das Jahr zieht ins Land und irgendwie ist es faszinierend, wieder zurück zu blicken und selbst einmal zu sehen, was in diesen zwölf Monaten eigentlich so passiert ist. Es hilft einem auch ein wenig dabei, mit den Sachen klarzukommen oder einige Dinge, die man vielleicht noch nicht so richtig verarbeitet hat, nun zu behandeln. Bei mir selbst veränderte sich viel, das allerdings mehr im privaten Umfeld als spieletechnisch. In diesem Jahr habe ich nämlich mein Studium abgeschlossen, was viele Veränderung bei dem Eintritt in den Beruf mit sich brachte. Ein erneuter Umzug und der damit endgültiger Auszug aus dem Elternhaus brachte einige Neuerungen mit sich, die ich nun als sehr angenehm empfinden – der Weg dahin war aber verdammt stressig und involvierte rund einen Monat an harter Arbeit. Aber belassen wir es dabei mit meinen privaten Kram, wir wollen hier ja schließlich über Videospiele schreiben!

Sowohl auf der Konsole als auch auf den Handhelds habe ich wieder eine so große Menge gezockt, dass ich mich kaum noch an alles erinnern kann. Auf der PS4 bleibt mir momentan natürlich, wie man sich denken kann, Final Fantasy XV im Kopf, dass zwar viel zu lang auf sich warten ließ, mich aus persönlicher Sicht jedoch trotzdem recht zufrieden stellt. Das Kampfsystem ist flott, es gibt viel auszubauen, die Charaktere sind alle liebenswürdig und die Geschichte scheint sich ebenfalls gut zu entfalten. Was die Inszenierung angeht ist das Spiel auch auf einem gutem Weg und kann mit diversen Effektfeuerwerken überzeugen. Aber es gab noch einige andere Titel, mit denen ich mir die Zeit vertrieben habe. Mirror's Edge: Catalyst zeigte mir mal wieder meine Liebe für Freiheit auf und inspirierte mich, weiter darauf zu trainieren, Parcours auch im echten Leben ausüben zu können. Zwar fehlt es mir dafür noch ein wenig an Kraft, aber die kann ich mir ja den Winter über aneignen, bevor es im Sommer an die Technik geht. Überrascht hat mich übrigens auch Overwatch auf der PS4, bei dem ich mir anfänglich noch nicht so sicher war, ob es mir gefallen könnte. Inzwischen habe ich dort auch schon diverse Stunden investiert und obwohl das Zielen auf der Konsole immer schwieriger bleiben wird als am PC, habe ich großen Spaß als Tracer und Ana. Ich übe mich auch an weiteren Charakteren, aber mit den vielen Spielen, die man zocken kann, bleibt mir einfach nicht die Zeit dazu.


Apropos Zeit: Die musste übrigens auch bei unzähligen Handheld-Spielen dran glauben. Nachdem ich Anfang des Jahres ungeahnt viel Spaß mit The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel hatte, kam mir der zweite Teil in japanischer Sprache auch sehr schnell ins Haus. Ich war auch überglücklich, als God Eater 2: Rage Burst hierzulande veröffentlicht wurde. Das Spiel habe ich zwar schon knapp 90 Stunden auf Japanisch gezockt, das hält mich aber absolut nicht davon ab, es erneut auf Deutsch zu spielen. Gerade, weil God Eater: Resurrection gleich kostenlos mit dabei war, das ich in der Version schließlich noch nicht kannte. Die verschiedenen Jäger-Stile haben schon echt was und wenn es einen dritten Teil gäbe, der die Blutkünste und die Jäger-Stile kombiniert, wäre ich echt überglücklich. Allerdings befürchte ich, dass es dazu nicht kommen wird. Überrascht wurde ich im übrigen auch durch diverse kleinere Spiele. Neon Chrome hat mir zum Ende des Jahres einige Stunden versüßt, obgleich es ein wenig an Inhalt mangelt. Auch Air Race Speed, das erst am 20. Dezember veröffentlicht worden ist, hat mir Spaß gemacht. Hier gibt es allerdings auch das Problem des sehr geringen Inhalts. Schade, schade! Und sogar mein 3DS hat ein wenig Futter bekommen, zuletzt erst mit Pokémon Sonne/Mond, wobei ich die Mond-Version habe. Es bringt einiges an frischen Wind in das alte System, was mir ganz gut gefallen hat, allerdings fällt gerade gegen Ende auf, dass den Entwicklern leider langsam die Ideen ausgegangen sind. Trotzdem insgesamt ein ganz nettes Spiel.

Ich habe über das Jahr so unfassbar viele Spiele gespielt, dass sie gar nicht hier in den wenig Platz passen, den wir uns hierfür vorgenommen haben. Was das Zocken angeht kann ich mich also absolut nicht beschweren. Nachdem ich meinen Umzug nun endlich hinter mich gebracht habe, wurde das mit der Freizeit auch endlich ein wenig leichter, sodass ich sogar genug Zeit für alles habe. Die letzten paar Wochen ließen meinen Stress-Level zwar ordentlich steigen, allerdings schaffe ich das schon - dafür habe ich ja ein paar außerordentlich gute Freunde. Zum Schluss bleibt mir euch allen lediglich ein wunderbares Jahr zu wünschen, auf das es ein gutes wird!

Handheld-Spiel des Jahres: God Eater 2: Rage Burst (Vita)
Konsolen-/Computerspiel des Jahres: Final Fantasy XV (PS4)
Größte Überraschung: Nintendo kam endlich mit der Switch raus – ich dachte das dauert noch länger
Größte Enttäuschung: Wie verdammt lange so ein Umzug dauern kann, Mensch.
Ereignis des Jahres: Abschluss des Studiums und Beginn in der Arbeitswelt!
Freut sich auf: Nier: Automata, Kingdom Hearts 2.8
Album des Jahres: In Flames - Battles
Film/Serie des Jahres: D.Gray Man Hallow
Switch Hype-O-Meter: Unhyped – aber trotzdem gespannt
Gute Vorsätze für 2017: Keine, alles wunderbar. :D


Hangelt sich von einem Zeitfresser zum nächsten:
Tjark Michael Wewetzer [Alanar]

„Wo soll ich mir nur die Zeit hernehmen?“, waren meine Gedanken, als das Jahr 2016 begann. Wer auf Rollenspiele japanischer Machart stand und mit beiden aktuellen Handheld-Spieleplattformen ausgestattet war, konnte nämlich nicht über mangelnde Auswahl klagen. Gleich im Januar fuhren NIS America und Koei Tecmo mit Trails of Cold Steel und Atelier Escha & Logy Plus schwere Geschütze auf, doch das war nur die Warmlaufphase. Etrian Odyssey 2 Untold, The Legend of Legacy, Project X Zone 2, Return to PopoloCrois, Final Fantasy Explorers, Fire Emblem Fates, Digimon Story. Cyber Sleuth… Eins ist sicher: Langweilig wurde mir nicht!

Und ja, Fire Emblem Fates steht da trotz Mai-Release in meiner Jahresanfangsliste. Auf das Spiel war ich nämlich dermaßen scharf, dass ich Wahnsinniger mir einen amerikanischen 3DS ins Haus holte, nur um es bereits zum US-Release zocken zu können und nicht erst auf den (damals noch nicht exakt datierten) Europa-Termin warten zu müssen. Vielleicht nicht die weiseste Entscheidung, denn auch wenn ich definitiv der Ansicht bin, dass das Spieleduo – oder eher Trio, wenn man die Offenbarung-Kampagne mit einbezieht – überragend ist, so musste ich doch feststellen, dass ich nach jeweils einer Runde pro Kampagne auf dem US-Gerät und ein paar weiteren auf dem europäischen System irgendwann so richtig die Nase voll von dem Spiel hatte. Das war dann wohl zuviel des Guten… Witzigerweise ein Effekt, den ich wiederum nicht bei Hyrule Warriors Legends verspürte, obwohl das ein deutlich gleichförmigeres Gameplay hat. Kann aber auch daran liegen, dass ich mit um die 120 Stunden nur zirka ein Drittel der Fates-Spielzeit (ca. 340 Stunden) in mein heiß geliebtes Zelda Dynasty Warriors gesteckt habe. Angesichts dieser Statistiken könnt ihr euch sicherlich ausmalen, wie bewegt mein Zockerjahr 2016 war!


Leider nehmen wir mit dem Ende des Jahres wohl auch Abschied von einer Konsole, die ich richtig liebgewonnen habe. Ich spreche von der mittlerweile wohl offiziell als gescheitert eingestuften Wii U. Ein schönes Ding, habe ich mit meinem kleineren TV bei großem Sitzabstand doch das tragbare Display zu schätzen gelernt und damit die Mega Man Battle Network-Reihe von Anfang bis Ende nachholen können, schöne Abende in Splatoon erlebt und dank Hyrule Warriors meine Liebe zur koei'schen Warriors-Reihe entdecken dürfen. Nach dem zu unrecht untergangenenen Tokyo Mirage Sessions ♯FE und dem eher gemischt aufgefassten Star Fox Zero (das ich für meinen Teil äußerst mag) sowie Paper Mario: Color Splash war es das aber wohl leider mit nennenswerten Spieleveröffentlichungen für die kleine Konsole mit dem unklaren Konzept. Sehr schade, denn unter allen aktuell verfügbaren Heimkonsolen ist Nintendos kleiner Kasten mit dem Tablet-Controller mein eindeutiger Favorit, dem ich bei Multiplattform-Veröffentlichungen den Vorzug gab, wenn möglich (Grüße an Darksiders Warmastered *grummel*). Okay, Zelda: Breath of the Wild wird noch für das Gerätchen kommen, doch das dürfte wohl eher als Aushängeschild für Switch dienen.

Und wo wir schon mal dabei sind: Switch ist eine Konsole, die mich verwirrt. Einerseits ist das im ersten Trailer vorgestellte Konzept so ziemlich exakt das, was ich haben will. Eine Handheld-fähige Konsole mit der Power und den Spielen einer Heimkonsole. Doch ich frage mich dabei immer: Wie portabel und angenehm zu halten ist das Ding wirklich? Nerven die Einsteck-Controllerteile nicht? Ist alles stabil genug? Bieten Module als Speichermedium wirklich genug Platz für die speicherverschwenderischen Spiele von heute mit ihren 20 bis 60GB Anspruch? Und wird der Akku bei all dem Brimborium wirklich länger als 30 Minuten am Stück mitmachen? Ich sollte das Teil eigentlich total hochhypen bis zum Gehtnichtmehr, doch zusammen mit der fast schon nervigen Geheimniskrämerei von Seiten Nintendos – immerhin soll Switch bereits im März starten – bin ich einfach unheimlich skeptisch, dass meine utopischen Vorstellungen tatsächlich umsetzbar sind. Aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren und hoffe, dass Switch den Erfolg einfährt, den auch die Wii U verdient hätte – und dass wir im nächsten Jahr bereits auf eine ertragreiche Startphase der neuen Konsole zurückblicken können, die wir hier natürlich auch begleiten werden.

Handheld-Spiel des Jahres: Hyrule Warriors Legends (3DS)
Konsolen-/Computerspiel des Jahres: Tokyo Mirage Sessions ♯FE (Wii U)
Größte Überraschung: Switch scheint so ziemlich genau das zu sein, was ich möchte – und ich dachte, das wäre utopisch!
Größte Enttäuschung: Ich kann mich doch an Fire Emblem übersättigen…
Ereignis des Jahres: Der RPG-Frühling 2016. Selten so eine qualitativ hochwertige Spieleflut gesehen!
Freut sich auf: Atelier Shallie Plus (Vita) und Danganronpa V3 (Vita)
Serie des Jahres: Assassination Classroom
Switch Hype-O-Meter: Confused/10
Gute Vorsätze für 2017: Im Leben vorankommen. Es wird Zeit!


Hofft immer noch auf eine Videospiel-Renaissance:
Altin Bujupaj [Ailtin]

Alle Jahre wieder und dieses Jahr hat es leider die Nummer 2016 erwischt. Während Unmengen an Leuten bereits Anarchie in allem anderen sehen, das nichts mit Videospielen zu tun hat, war das Jahr 2016 ein für Videospiele aus meiner Sicht durchaus überraschendes Jahr. Während sich das Rad der Videospiele im Bereich der Heimkonsolen und des Computers sehr rasant bewegte, kam die Vita, wie es nun schon fast üblich ist, relativ wenig zum Zuge. So haben wir beispielsweise in einem Jahr gleich zwei lang ersehnte japanische JRPGs aus dem Hause Falcom bekommen. Marvelous versorgten die Vita mit viel nackter Haut und Tecmo Koei bescherten uns wie immer etwas Alchemie. Natürlich schlichen sich unter die Rollenspiel-Riesen auch kleinere Diamanten, die für viel Spielspaß in diesem Jahr sorgten. So war für mich beispielsweise Experiences Ray Gigant eine unerwartet positive Überraschung – auch wenn diese nicht sonderlich lang anhielt. Eines der größeren Spielehighlights fand ich definitiv in Digimon Story: Cyber Sleuth. Allein die Tatsache, dass ich meinen Kollegen tagtäglich vom Spiel erzählt habe, zeugte von der Qualität des Titels und bewies, wie sehr mich das Spiel in den Bann zog. Die Sen no Kiseki-Reihe von Falcom fand zudem endlich ihren Weg in den Westen und riss so ziemlich jeden skeptischen Rollenspiel-Fan mit sich. Noch dazu konnte sie mit ihrer gut erzählten Geschichte und ihren vielfältigen Akteuren Unmengen an Spielstunden füllen.


Natürlich gab es neben den Spielen viele Tragödien, welche sicher jedem von uns ans Herz gingen, aber da dieser Beitrag den Zweck eines Rückblicks und nicht den einer Elegie wiedergeben sollte, betrachten wir einfach mal die (meines Erachtens nach) Reinfälle im Spielejahr 2016! Zum einen sank der Spiele-Support für unseren heißgeliebten schwarzen Handheld gen -50%, während die Heimkonsolen mit Remastern von Titeln von vor vier Jahren überschwemmt wurden. Was, man kann Uncharted nun auf der PS4 mit 60 Frames pro Sekunde und mit besserer Pixelzahl zocken?! Hammer! Und dann fangen wir bloß nicht von der Grippewelle an, die sich Mighty No. 9 nennt! Aber schließlich ist man im Nachhinein immer klüger - vor allem, wenn man im Voraus zum Glück kein Geld für solche Spielefäkalien ausgegeben hat! Glücklicherweise fanden sich neben der Alltagsgrütze von vorgestern auch Titel im Spielesalat dieses Jahres, die mich sehr begeistert haben. Beispielsweise blühte dieses Jahr mein Interesse an den Sherlock Holmes-Romanen auf, wodurch ich folglich auch Sherlock Holmes: The Devil’s Daughter gespielt habe. Die älteren Titel von Frogwares habe ich gleich mit in den Warenkorb gelegt und werde sie für die kälteren Wintertage selbstverständlich aufbewahren! Und wenn wir schon vom Lesen sprechen, komme ich beim besten Willen nicht daran vorbei, Va-11 Hall-A zu erwähnen. Man kann über Retro-Grafiken so lange streiten wie man will, was Va-11 Hall-A in diesem Jahr für mich persönlich ausmachte und was ich leider bei fast allen Spielen dieses Jahres vermisst habe, ist ein ganz wichtiger Punkt: Atmosphäre. Die Musik, die Charaktere, die Interaktionen, das Setting – es ist, als hätte man wieder herausgefunden, wie gute Spiele hergestellt werden können!

Natürlich hat uns dieses Jahr schlussendlich auch gelehrt, dass es egal ist, wie weit man seinen Mund, sei es im positiven oder im negativen Sinne, aufreißt, denn es kann oftmals anders kommen, als viele es zu erwarten scheinen. Paradebeispiele alleine für diese Art von positiven/negativen Überraschungen lassen sich gut im Brexit, den US-Wahlen, in Final Fantasy XV oder in der Tatsache, dass mich eine Visual Novel daran erinnerte, was ein gutes Spiel überhaupt ausmacht, finden. Ob diese Punkte seitens mir oder euch als positiv/negativ erachtet werden können, überlasse ich ganz eurer eigenen Interpretation, doch hoffe ich dafür nur, dass ich auch für nächstes Jahr einen weiteren Rückblick mit viel Käse für euch schreiben darf. Also Kopf hoch „and have a great day!“

Handheld-Spiel des Jahres: Digimon Story: Cyber Sleuth (PS Vita)
Konsolen-/Computerspiel des Jahres: Va-11 Hall-A (PC)
Größte Überraschung: Dass ich fast mehr Zeit mit Handyspielen als mit der Vita verbracht habe!
Größte Enttäuschung: Bei den ganzen Spielen kann ich mir getrost keines aussuchen, welches mich eher enttäuscht hat, davon abgesehen starb aber meine erste Vita.
Ereignis des Jahres: Auch wieder zu vieles, weshalb ich mich nicht entscheiden könnte.
Freut sich auf: Noch mehr Bücher, Serien und vielleicht ein paar guten Filme! Achso, und Spiele natürlich.
Album des Jahres: 2814 – Rain Temple
Film/Serie des Jahres: Kein aktueller Film, allerdings ist Kagemusha (1980) großartig!
Switch Hype-O-Meter: Habe-bereits-genug-Tablets/10
Gute Vorsätze für 2017: Noch mehr Bücher lesen und darauf hoffen, dass endlich gute Spiele kommen.


Findet, dass 2016 mehr Fragen aufgeworfen als Antworten gegeben hat:
Alexander Schneider [Gardevoir ex]

In meiner Erinnerung ist 2016 eines der ereignisreichsten Jahre überhaupt - nicht nur, wenn man die zahllosen Releases wahrlich fantastischer Spiele betrachtet, sondern auch, wenn man das Feld erweitert und auf die Weltpolitik, die Musik, die Tode innerhalb der versammelten Prominenz, die Filmindustrie und sicherlich noch viele andere Themenbereiche, die ich hier mal außen vor gelassen habe, blickt. Mein geistiger Rückblick umfasst natürlich all diese Themenstränge und ich neige zugegebenermaßen dazu, kein Detail aus den Augen zu verlieren, doch allein der Rahmen legt es mir hier schon nahe, die Vielfalt der Sachverhalte nur anzuschneiden. Schon die virtuellen Welten verlangen mir hier jedoch alles ab: Während der 3DS mich mit seiner Rollenspielflut begeistert hat wie noch nie zuvor, enttäuschte mich die Wii U auf ganzer Linie - die Gute liegt wohl auch schon in ihren letzten Zügen und fröstelt im Angesicht der Switch. Kaum Software, mit der mich Nintendo hinter dem sprichwörtlichen Ofen hervorlocken konnte - vom euphorischen Ausblick auf The Legend of Zelda: Breath of the Wild, welches allerdings nur in meine kommende Switch wandern wird, mal abgesehen. Auch Paper Mario: Color Splash macht einen endlos knuffigen Eindruck, muss aufgrund anderer Spielerlebnisse aber erstmal warten. Und genau deshalb möchte ich mich lieber den Spielen widmen, die es auch wirklich in meinen Modulschacht bzw. das entsprechende Laufwerk geschafft haben! Allen voran natürlich Pokémon Sonne/Mond, die ich tatsächlich in beiden Editionen gespielt habe. Aber was bleibt mir als manischem Pokéfreak auch anderes übrig? Schon vor der Veröffentlichung hat mich der Hype ergriffen - was mit Sicherheit nicht nur mir so ging - und Nintendos regelmäßige Enthüllungen sowie mein gamescom-Aufenthalt haben da sicherlich keine heilende Wirkung entfaltet! Aber mal ganz ehrlich: Wie soll ich einer derart paradiesischen Region, kreativen Ideen wie den Inselprüfungen und PokéMobil und einer Unmenge an großartig designten Taschenmonstern auch widerstehen? Alola hat mich - insbesondere, wenn ich an fernöstliche Städte wie Konikoni City und Malihe City (ein Traum, diese Architektur!) denke - von der ersten Sekunde an in seinen sommerlichen Bann gezogen und auch das strahlende Mondlicht erfüllt meine verzauberte Seele noch immer. Hinzu kommt, dass die neuartigen Regionalformen für langjährige Fans wie meine Wenigkeit besonders viel Wert besitzen. Es gibt doch nichts Schöneres, als alte Freunde im neuen Gewand anzutreffen! Wenn dann noch eine revolutionäre, aber sinnvolle Veränderung ihrer Typen vorgenommen wird, ist die Verbindung aus Nostalgie und Fortschritt absolut geglückt. Alola-Vulnona, Alola-Knogga, Alola-Sandamer oder auch Alola-Raichu sind auf Anhieb in die elitäre Riege meiner Lieblingspokémon vorgestoßen und werden dieser auch nicht mehr so schnell entweichen, das kann ich guten Gewissens behaupten.


Aber auch abseits meines unbändigen Pokémon-Rausches gibt es viel zu berichten! Meine bisherigen Abenteuer in World of Final Fantasy sind noch immer nicht vergessen und abgesehen davon noch nicht einmal abgeschlossen - worunter das geduldig wartende The Last Guardian, welches ich meiner Sammlung ebenfalls hinzugefügt habe, bedauerlicherweise leiden muss. Aber nicht mehr lange, dann geht's mit Trico auf Reisen! Wenn ihr euch nun fragt, ob ein Pokémon-Süchtiger wie ich nicht auch Yo-Kai Watch verfallen sein müsste, dann kann ich euch in eurer Annahme nur bestärken. Es ist ein höllisches Vergnügen, mit seinen monströsen Freunden durch Lenzhausen zu schlendern, vorwitzigen Yo-kai ihre Streiche zu verhageln, die „alltäglichen“ Probleme der Anwohner zu lösen und sich auf dieses so erfrischende Spielerlebnis einzulassen. Yo-Kai Watch 2, ich komme! Jeder, der nochmals in die Zeit seiner Kindheit eintauchen möchte, sollte sich Dragon Quest VII: Fragmente der Vergangenheit übrigens nicht entgegen lassen. Das umfangreiche RPG aus dem geschichtsträchtigen Hause Square Enix unterhält mit hübschen Dungeons und klassischem Kampfsystem, und durch den neuen Anstrich merkt man ihm sein Alter kaum an. Noch mehr Zeit, um nicht zu sagen mehrere hundert Stunden, habe ich mit meinem zweiten Highlight neben Pokémon Sonne/Mond verbracht - Fire Emblem Fates. Insbesondere Herrschaft hat mich - der nohrischen Adelsfamilie sei Dank - vor den Bildschirm gefesselt als habe dieser magnetische Anziehungskraft. Durchgezockte Nächte und vernachlässigtes Real Life inklusive… Und ums Schwärmen komme ich letztlich auch nicht herum, wenn ich von Fates schreibe! Neben dem epischen Storyverlauf und den anspruchsvollen Missionen in der Herrschaft-Kampagne faszinierten mich vor allem die so unterschiedlichen Charaktere, deren Persönlichkeit durch die Unterstützungsgespräche und die Möglichkeit, untereinander zu heiraten, noch weiter an Tiefe gewinnt. Eine Sünde, dieses Meisterwerk zu verpassen. Perlen wie Stella Glow und Bravely Second: End Layer, die ich ebenso verschlungen habe, werden da schon fast zu Geheimtipps degradiert! Auch meine Playstation 4 konnte sich aufgrund von Titeln wie dem alljährlichen Fifa 17, Uncharted 4: A Thief’s End und dem bereits gepriesenen World of Final Fantasy kaum zur Ruhe betten. Ein wahres Fest war in dieser Hinsicht auch der gigantische The Witcher 3-DLC Blood and Wine, welcher nicht nur mit schmuckem Namen daherkommt, sondern in jeglicher Hinsicht begeistern kann. Der umfangreiche Ausflug in die pittoresken Lande von Toussaint beschert Geralt von Riva einen heldenhaften Abschluss seiner Saga. Vampirische Untiefen paaren sich mit mediterranem Flair… Und wenn dann im nächsten Jahr noch Games à la Final Fantasy XV nachgeholt sowie Neuheiten wie Gravity Rush 2, For Honor und Horizon: Zero Dawn erworben werden wollen, dann wird die PS4 wahrscheinlich explodieren.

Aber nun genug der Spiele. Zwar sind wir natürlich ein Online-Magazin, welches sich ausschließlich in fiktiven Welten bewegt, doch gibt es auch in der Realität genug Diskussionsstoff. Ob es nun Donald Trump ist, der zum US-Präsidenten gewählt wurde und sicherlich sehr viel Schlechtes, so manches Mal aber auch sicher etwas Gutes bewirken wird, der allerorten skandalisierte, gleichzeitig aber auch verständliche Brexit oder die leidvolle Flüchtlingskrise - vieles von dem, was 2016 geschehen ist, wird die Weltbevölkerung auch 2017 beschäftigen und es besteht eigentlich keine Aussicht auf eine Entspannung der Situation. Die Vorboten des anstehenden Bundestagswahlkampfes ereilen Deutschland bereits zum jetzigen Zeitpunkt… Wer wie ich Hoffnung in Veränderung setzt, der wird 2017 genug Gründe zum Grübeln, Bangen, Kämpfen, Diskutieren und Engagieren haben. Es ist aus meiner Sicht von substanzieller Bedeutung, sich einzubringen, wenn die Welt sich in Lichtgeschwindigkeit zu wandeln scheint - und dazu beizutragen, dass dieser Wandel ein positives Ende nimmt. Themen wie der viel zu häufig um sich greifende Rassismus, die beängstigende Homophobie vieler Menschen, die Auswüchse der Wirtschaft und insbesondere die soziale Ungerechtigkeit treiben mich mindestens so häufig um wie die (nicht immer) bunte Welt der Videospiele, weshalb ich meinem Jahresrückblick auch ein paar ernstere Gedanken widme. Gleichzeitig dürfte der Tod vieler Berühmtheiten nicht wenige von euch beschäftigt haben. Wenngleich ich seine Musik nicht unbedingt tagtäglich gehört habe, so erkenne ich David Bowie als einflussreichen, großen Künstler an, der seine Spuren mit Sicherheit nicht nur in der Musik, sondern in der Kultur insgesamt hinterlassen hat. Musikalisch hat mich im Verlaufe des Jahres vor allem die Doom-/Gothic-Metal-Band Draconian geprägt - ich möchte zu guter Letzt allerdings eine der für mich großartigsten Künstlerinnen der Geschichte würdigen. Aleah Starbridge, Sängerin von Trees of Eternity und eine meiner liebsten Stimmen, ist 2016 viel zu früh verstorben und hinterlässt nicht nur in mir endlose Leere. Nichtsdestotrotz blicke ich voller Vorfreude auf das anstehende Jahr, das mit meiner Japan-Reise im März und April einen wahren Meilenstein bereithalten und uns alle mit der Nintendo Switch beglücken wird. Sláinte!

Handheld-Spiel des Jahres: Pokémon Sonne/Mond (3DS)
Konsolen-/Computerspiel des Jahres: The Witcher 3: Blood and Wine (DLC) (PS4)
Größte Überraschung: Die Alola-Formen in Pokémon Sonne/Mond und meine Begeisterung für World of Final Fantasy
Größte Enttäuschung: Die Inhaltsleere von No Man's Sky
Ereignis des Jahres: Draconian-Konzert im März, „Ich bin ein wahrer … GeistErfahrer“-Tour von ASP
Freut sich auf: Meine Japan-Reise und meinen Stockholm-Aufenthalt inkl. Festival im Frühjahr / die neuen Alben von ASP und Eluveitie / die 7. Game of Thrones-Staffel
Album des Jahres: Trees of Eternity - Hour of the Nightingale
Film/Serie des Jahres: Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind / Game of Thrones, Downton Abbey, Victoria
Switch Hype-O-Meter: Die Vorfreude ist riesig - und sie wäre noch größer, wenn mich nicht gleichzeitig so viele andere Dinge umtreiben würden.
Gute Vorsätze für 2017: Vortreffliche Organisation meiner Reisen, politisches Engagement im Hinblick auf die Bundestagswahl und wie in jedem Jahr so viel Licht wie möglich in die Welt zu tragen.


Beendet das Jahr glücklich und zufrieden:
Nicola Hahn [501.legion]



Dieses Jahr war großartig! Auch wenn das angesichts des neuen Terrors auf der Welt und des Todes zahlreicher berühmter Persönlichkeiten etwas komisch klingen mag. In Ordnung, es war ein großartiges Jahr aus Sicht der Gamer: Anfang des Jahres überraschte uns Nintendo mit der Ankündigung neuer 3DS-Titel und einer komplett neuen Konsole (obwohl das dann doch eher nicht so überraschend kam). Zahlreiche brillante Spiele wurden 2016 veröffentlicht und das Gamerherz so durchgehend mit tollen neuen Ideen aus den Spieleschmieden beglückt: Pony Island überraschte im Januar mit seinem skurrilen Gameplay, im Februar gewann Stardew Valley die Herzen der Harvest Moon-Fans und Hobby-Farmer. Es folgten der neue Hitman im März, Bravely Second: End Layer im April und Salt and Sanctuary im Mai, die in meiner Spielebibliothek auf ihren Einsatz warten. Im Juni wollte Lego Star Wars: The Force Awakens virtuell und Pokémon GO in der Realität erkundet werden. Im August machte mit Worms W.M.D ein künftiger Klassiker von sich reden. Mit BioShock: The Collection, das für die Besitzer der ursprünglichen Teile kostenlos ist, wanderten gleich drei Titel auf den Stapel der Schande. Titanfall 2 im Oktober wartete mit einem abwechslungsreichen Storymodus auf und Transport Fever im November fesselte mich stundenlang an den PC. Jetzt ist Dezember und die Welt spielt Super Mario Run.

Das sind alles Titel, die für mich persönlich wieder Freude ins Gaming bringen, auch wenn ich sie teilweise noch gar nicht gespielt habe. Die Liste ist auch ein Indiz dafür, dass das Jahr doch nicht so katastrophal für die Gamer verlaufen sein sollte…

Handheld-Spiel des Jahres: Pokémon Sonne und Mond (3DS)
Konsolen-/Computerspiel des Jahres: More of the same: Transport Fever! (PC)
Größte Überraschung: Die Switch! Ja, der Trailer hat mich kalt erwischt
Größte Enttäuschung: No Man's Sky - nie gekauft und doch verschreckt
Ereignis des Jahres: Das zweite Interview mit Brjánn Sigurgeirsson, dem CEO von Image & Form (SteamWorld-Reihe)
Freut sich auf: Die Nintendo Switch!
Album des Jahres: Fotoalbum von der gamescom, Musik ist mir schnuppe
Film/Serie des Jahres: Deadpool und Rogue One!
Switch Hype-O-Meter: Gebt mir dieses geile Teil, jetzt!
Gute Vorsätze für 2017: Weniger Geld für Videospiele ausgeben? Ach Blödsinn…


Sieht auf ein gutes Jahr zurück:
Lisa Spitzer [mrscookie13]

Das Jahresende birgt für mich immer eine ziemlich überraschende Erkenntnis: Schon wieder sind ganze 365 Tage um. Eigentlich sollte man meinen, dass das eine kleine Unendlichkeit an Zeit ist, aber wieder einmal sind die letzten Wochen und Monate nur so an mir vorbeigerauscht. Und trotzdem - wenn ich mal darüber nachdenke, was im letzten Jahr so alles passiert ist, habe ich unglaublich viel erlebt und gemacht.

Zunächst mal das für mich augenfälligste: Ich bin irgendwie schon fast mit meinem Bachelor fertig, obwohl ich das Gefühl habe, quasi erst gestern damit angefangen zu haben. Auch dieses Jahr habe ich unglaublich viel gelernt, für die Klausuren geschuftet und irgendwie zwischen alledem noch gearbeitet, was mir auch viel Freude bereitet hat. Das Beste daran für mich ist, dass ich mit jedem neuen Semester sogar noch mehr Spaß am Fach habe. Da ist es auch okay, wenn das einen Großteil meiner Zeit vereinnahmt.


Das Zocken bleibt da leider manchmal etwas auf der Strecke, wobei ich sagen muss, dass ich in diesem Jahr einige meiner absoluten Lieblinge für mich entdeckt habe. Da hat mir die gamescom wirklich neue Türen eröffnet: So habe ich mich zum einen in Epistory verliebt, welches ich in der Indie Arena Booth entdeckte, und zum anderen erprobte ich mich an der Demo zu Final Fantasy XV. Besonders den Leuten, die unseren Podcast hören, dürfte dezent aufgefallen sein, dass ich mich in das Spiel verliebt habe. Auch war es der ausschlaggebende Punkt, dass ich mir endlich doch noch meine lang ersehnte PS4 angeschafft habe. Und je mehr ich es spiele, desto mehr liebe ich es. Deswegen wird es mich wohl noch eine ganze Weile bis ins nächste Jahr begleiten.

Alles in allem ist natürlich noch viel, viel mehr passiert und ich habe so viel kennengelernt und erlebt, dass ich es kaum hier zusammenfassen kann. Es war auf jeden Fall ein ziemlich spannendes Jahr, welches mir viel Spaß gemacht hat und welches mich wieder mehr vorangebracht hat. Ich freue mich, mit der gleichen Energie ins neue Jahr zu starten, und wünsche euch ebenfalls die wundervollste Zeit!

Handheld-Spiel des Jahres: Yomawari: Night Alone (Vita), God Eater 2 (Vita)
Konsolen-/Computerspiel des Jahres: Final Fantasy XV (PS4), Epistory (PC), Frog Climbers (PC)
Größte Überraschung: Wie Final Fantasy mein Herz erobert hat
Größte Enttäuschung: Wo ist die Zeit hin!?
Ereignis des Jahres: Urlaub bei meiner Familie in Bayern
Freut sich auf: Viele Otome-Spiele im nächsten Jahr, meine Bachelor-Arbeit (jaha!)
Album des Jahres: Ähm… Ich höre nur Sender und Playlists bei meinem Musik-Anbieter, aber an Interpreten alt-J, Imagine Dragons, Autoheart
Film/Serie des Jahres: Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind, Zoomania, Deadpool, Game Of Thrones, Outlander, The Big Bang Theory, Shadowhunters, Rick and Morty, Yuri!!! On Ice
Switch Hype-O-Meter: Eher unhyped
Gute Vorsätze für 2017: Viel Neues dazu lernen, Final Fantasy als eines der wenigen Spiele wirklich mal durchspielen


Kann nicht fassen, dass das Jahr schon rum ist:
Sebastian Mauch [Paneka]:

Jeder kennt das bestimmt: Man sitzt in der Schule, auf der Arbeit oder woanders und die Zeit bis zum Feierabend oder dem Schulklingeln will einfach nicht vergehen. Gefühlt steckt man in der Zeit fest. Dieses vermaledeite Jahr 2016 fühlte sich aber ungefähr genau umgekehrt an. Zugegeben, das lag größtenteils an großen privaten Ereignissen. Raus aus der Ausbildung und rein in den Job, die Fahrschule abschließen, das erste Fahrzeug kaufen, und, und, und. Zwischen all diesen und noch vielen weiteren Erlebnissen kam leider einer der wichtigsten Aspekte meines noch recht jungen Lebens ein wenig zu kurz: Videospiele.

Als Jugendlicher konnte ich mir nie ausmalen, dass man so beschäftigt sein kann, um nicht mindestens ein paar Stündchen am Tag zu spielen. Wo ich nun selber voll im Berufs- und Erwachsenenleben stehe, muss ich meine Denkweise von damals allerdings korrigieren. Oft hat man nach einem Arbeitstag einfach keine Lust, sich einem anspruchsvollen Spiel zu widmen. So reichte die Zeit oft nur für ein paar Ründchen Rocket League mit Freunden oder allen möglichen Casual-Kram auf Handy, 3DS und iPad. Letzteres wanderte erst vor wenigen Tagen in meinen Besitz. Und nein, nicht (nur) wegen Super Mario Run. Die App ist übrigens klasse und hat mich und meine jüngeren Geschwister schon einige Stunden beschäftigt. Die zehn Euro ist das Spiel in meinen Augen definitiv wert.


Doch ein paar „richtige“ Spiele habe ich mir in diesem Jahr dann doch vorgenommen. Leider sind es so wenige, dass mein unfähiges Gedächtnis sich nicht mal ein oder zwei Titel merken konnte. Oh Moment, da wäre auf jeden Fall Dishonored 2. Ein großartiges Spiel und ein großartiger Nachfolger. Leider zeigte dieses äußerst schlecht optimierte Spiel meinem eigentlich recht flotten PC seine Grenzen auf. Nun nach einigen Patches läuft auch das richtig flüssig und ich kann zumindest diese Sorgen ad acta legen. Jetzt gegen Ende des Jahres habe ich mir für meinen restlichen Urlaub einige tolle Spiele parat gelegt. Zum einen soll das zwischenzeitlich pausierte Pokémon Mond durchgespielt werden, zum anderen ist gerade Tales from the Borderlands in Arbeit. Ein klasse Spiel, das sich hervorragend in das Universum der Hauptteile einfügt und den typisch pandoranischen Humor perfekt transportiert.

Sollte dann noch etwa Zeit übrig sein, werde ich mir wahlweise noch This War of Mine oder Ori and the Blind Forest und vielleicht sogar The Witcher 3 vornehmen. Ersteres würde zumindest gut in die Grundstimmung dieses Jahres passen, welches ich vorhin schon klammheimlich als „vermaledeit“ bezeichnet habe. Zu viele Tote gab es dieses Jahr. Seien es großartige Schauspieler und Künstler oder gar Opfer von Attentaten. Das muss 2017 definitiv weniger werden! Zuletzt krachte auch noch ein 40-Tonnen-LKW in einen vollen Weihnachtsmarkt nicht weit entfernt von meinem Zuhause. Doch was passiert ist, ist passiert… Nun blicke ich voller Vorfreude in die Motorradsaison 2017 und freue mich unter anderem auf einige großartige PS4-Titel und natürlich die Nintendo Switch!

Handheld-Spiel des Jahres: Picross 3D: Round 2 (3DS)
Konsolen-/Computerspiel des Jahres: Immer noch Rocket League! (PC)
Größte Überraschung: The Forest hat endlich ein Ending!
Größte Enttäuschung: Der verpatzte Start von Dishonored 2
Ereignis des Jahres: Anschaffung einer 2016er CBR500R
Freut sich auf: Die kommende Motorradsaison und die Switch
Film/Serie des Jahres: Goliath! Anschauen!
Switch Hype-O-Meter: Zu hoch, nicht mehr messbar
Gute Vorsätze für 2017: Spiele nicht mehr vorbestellen…


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