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Kolumne: 4. Advent: Highlights für 2018

PortableGaming-Team, am 24.12.2017, Seite 1 von 3

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PS Vita | 3DS | Switch

Mit dem vierten Adventslichtlein und dem heutigen Heiligabend wird uns wieder einmal bewusst, dass das neue Jahr schon praktisch vor der Türe steht – und damit potenziell zwölf spannende Monate voller toller Spiele, auf die wir uns freuen können! Dass die Switch nach ihrem furiosen, ersten Jahr wahrscheinlich noch das ein oder andere Highlight in petto hat, dürfte sich von selbst verstehen, doch auch der 3DS und Sonys Vita sind 2018 noch lange nicht abgeschrieben. Aus diesem Grund wollen wir den heutigen Abend dazu nutzen, ein wenig in unsere Glaskugel zu schauen und ein paar persönliche Highlights des nächsten Jahres anzusprechen. Bleibt nur zu hoffen, dass nichts davon schlussendlich verschoben wird!


Denis Wewetzer [Azure] wirkt seiner Vergesslichkeit entgegen in…
The Longest 5 Minutes


Mit der Fülle an Rollenspielen, die es inzwischen gibt, ist es sehr schwer Konzepte zu entwickeln, die noch neu wirken. Doch mit The Longest 5 Minutes scheint tatsäschlich ein wenig frischer Wind in die Segel des Genres zu kommen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Rollenspielen fängt dieses nämlich nicht dort an wo man es denkt: Am Anfang. Stattdessen ist der erste Schritt in dieser Welt der, gegen den letzten Boss anzutreten. Das ging ziemlich schnell, oder? Allerdings gibt es dann spontan ein Problem: Der Held vergisst alles, was vorher geschehen ist. Die gesamten Abenteuer, die er erlebt hat um endlich den letzten Boss zu besiegen, sind plötzlich aus seinen Erinnerungen gestrichen. Doch das ist noch nicht alles: Alle Fähigkeiten, die er sich während dieser Reise angeeignet hat, sind im ebenfalls entwichen. Und plötzlich steht er da: Kurze Hose, Holzschwert.

Doch seine Kameraden lassen ihn nicht im Stich und während des Kampfes, der lediglich fünf Minuten dauert, wird er dazu gebracht sich an das zu erinnern, was eigentlich vorher passiert ist. Jedes Abenteuer, jede Gefahr und jede Begegnung mit den Menschen die ihn zu dem Punkt gebracht haben, an dem er sich nun befindet. Und mit diesen Erinnerungen kommen auch seine Fähigkeiten wieder, mit denen es ihm möglich sein soll, diese letzte Schlacht auch noch zu gewinnen. Diese nette Idee ist für mich Grund genug, sich schon jetzt auf das im nächsten Jahr erscheinende Spiel zu freuen!


Außerdem schwebt er in Nostalgie bei…
Secret of Mana


Häufig fällt der Spruch: Früher war alles besser. Ich möchte da gerne gegenwettern, denn was Spiele heutzutage so auf den Tisch bringen, ist durchaus fantastisch. Sachen, die früher einfach nicht möglich waren. Daher freut es mich umso mehr, wenn „die guten alten Spiele“ eine Neuauflage bekommen und damit an die heutige Zeit angepasst werden. Genau das passiert nun mit Secret of Mana, das bereits im Frühjahr des nächsten Jahres veröffentlicht werden soll. Doch was hat unzählige Leute eigentlich dazu gebracht, diesen Titel damals schon zu lieben und sich auch auf das Remake entsprechend zu freuen?

Die Story ist grundsätzlich recht klischeebehaftet: Man spielt einen jungen Mann, der, wie es der Zufall so will, vom legendären Mana-Schwert auserkoren ist und sich damit auf den Weg macht, die Welt zu retten - obwohl es anfangs doch noch etwas anders läuft, als er es sich erhofft hatte. Trotzdem findet er auf seinem Weg gute Freunde und Kameraden, die ihm dabei helfen seine Aufgabe zu bewältigen. So einfach sie sein mag, die liebevolle Gestaltung der Charaktere und vor allem die Interaktion miteinander beleben die Story wie keine zweite. Dazu kommt, dass das Gameplay auch heute noch standhalten kann und spaßig ist. Mit den Neuerungen kann es da ja nur besser werden, daher freue ich mich jetzt bereits darauf, Secret of Mana im nächsten Jahr im neuen Gewand spielen zu können!


Und Denis schämt sich nicht, sich auf diesen Titel zu freuen:
Omega Labyrinth Z


Gerüchte an einer Schule sind nichts neues, doch an der Anberyl Girls Academy geht ein ganz besonderes Gerücht umher. Es soll eine Höhle unterhalb der Schule geben, in dem sich der Heilige Gral der Schönheit befinden soll, welcher einem jeden Wunsch erfüllen können soll. Obwohl diese Höhle eigentlich nicht betreten werden darf, stört das unsere Heldinnen in Omega Labyrinth Z wenig, denn sie haben ein klares Ziel vor Augen. Sie wollen den Gral finden und ihren Herzenswunsch in Erfüllung gehen lassen: Eine üppige Oberweite! Moment, was?

Richtig gelesen, genau darum geht es in diesem Titel: Brüste. Man könnte es eigentlich für einen gewöhnlichen Mystery-Dungeon-Titel halten, wenn diese eine Tatsache nicht wäre. Neben der Möglichkeit, durch das finden von Ausrüstung oder ähnlichem stärker zu werden, bestimmt nämlich eine simple Tatsache, wie stark die Heldinnen sind: Die Größe ihres Busens. Mit der so genannten Omega-Kraft wird dieser innerhalb des Dungeons bereits immer größer, wodurch sie an Kraft gewinnen. Zudem werden noch andere Aspekte des Spiels um die Oberweite der Damen gespinnt, wie etwa das enträtseln gefundener Gegenstände. Es mag etwas merkwürdig klingen, aber die gesamte Prämisse spricht für ein sehr leichtherziges Abenteuer, auf das ich mich im nächsten Jahr definitiv freue.


Tjark Michael Wewetzer [Alanar] versucht sich wieder als Spürnase:
Digimon Story: Cyber Sleuth – Hacker's Memory



Dass es sich manchmal lohnt, auf gut Glück die Lokalisierung eines Nischentitels zu wagen, hat Bandai Namco nicht zum ersten Mal gelernt. Bereits Sword Art Online: Hollow Fragment konnte sich damals trotz lieblos dahingeschluderten Digital-Release der stümperhaft übersetzten Asia-Version als Chartstürmer im PSN beweisen. Digimon Story: Cyber Sleuth lief nun augenscheinlich dermaßen gut, dass man dem ursprünglich nur ins Englische übersetzten Rollenspiel nicht nur eine deutsche Übersetzung spendierte, sondern das Nachfolgespiel direkt mit für westliche Gefilde ankündigte – natürlich ebenfalls mit deutschen Texten. Eine erfreuliche Entwicklung, die im Angesicht des erfrischend anderen RPG-Vergnügens auf jeden Fall willkommen ist!

Statt üblicher Fantasy-Szenarios steht bei Digimon Story: Cyber Sleuth nämlich eine Handlung in einer alternativen Gegenwart auf dem Plan, die sich ganz um das EDEN-Netzwerk dreht – eine Art virtuelle Welt, die von einfachen Verabredungen bis hin zu geschäftlichen Transaktionen für alles verwendet wird. Leider ist auch diese schöne Welt nicht vor den üblichen Cyber-Gefahren gefeilt: Protagonist Keisuke Amazawa wird zu Spielbeginn prompt der Account gestohlen und der neue Besitzer treibt nun in seinem Namen Unfug. Das lässt Keisuke natürlich nicht auf sich sitzen und schließt sich der Hacker-Gruppe Hudie an, um den Schurken auf die Schliche zu kommen. Dabei stehen ihm natürlich auch diverse scoutbare Digimon-Partner zur Seite, die in den zahlreichen Hacker-Gefechten tatkräftig eingreifen. Und wahrscheinlich auch wieder einmal für nicht gerade wenige Aufzuchtpausen sorgen werden, denn die vielfältigen Entwicklungspfade der digitalen Kreaturen macht schließlich einen Großteil des Reizes des Rollenspiels aus. Mit über 300 Digimon, um die 70 mehr als im ersten Cyber Sleuth, gibt es auch mehr als genug Auswahl für das Team. Von daher bin ich schon enorm gespannt auf die neuen Abenteuer in der Digiwelt und hoffe, dass Hacker's Memory ein ebenso kurzweiliges Spielerlebnis wird, wie es beim Vorgänger der Fall war.


Außerdem schmeißt Tjark mit Geld um sich:
Penny-Punching Princess



Wenn's mal wieder etwas schräger sein darf, dann kommt Publisher NIS America daher und liefert mit einem lässigen „Dood“ auf den Lippen eine angemessene Portion Wahnsinn. So auch der Fall in diesem Spielchen, das die Idee einer kapitalistischen Gesellschaft in einem Rollenspiel auf die Spitze treibt und selbst Nintendos feenverrückten Geldscheffler Tingle wie einen Anfänger aussehen lässt. Penny-Punching Princess spielt in einer Welt, die vor Ewigkeiten mal nach dem Gesetz des Stärkeren funktioniert hat und man sich entsprechend mit Körperkraft durchzusetzen hatte. Nach der Ära der Helden und Dämonen hat jedoch eine neue Macht an Einfluss gewonnen: Moneten, Schotter, Asche, Kies, schnöder Mammon. In einem Wort: Geld.

Als junge Prinzessin prügelt ihr euch nun also durch die Massen, um eure Finanzen zu stärken. Anfangs (und gegebenenfalls in finanziellen Notlagen) könnt ihr den Gegnern auch persönlich die Kohle aus den Taschen boxen, doch Loyalität hat auch ihren Preis, der in diesem Action-RPG durchaus Verhandlungssache ist. Kurzum, durch ausreichend finanzielle Anreize könnt ihr eure Gegner schlichtweg bestechen und so für euch kämpfen lassen, ohne selber einen Finger rühren zu müssen. Das Endziel der Reise ist übrigens ein Familienschatz, der von den Schuldeneintreibern der Dragoloan-Familie entwendet wurde. Auch wenn mir persönlich die Langlebigkeit des Spielprinzips und die Abwechslung ein wenig Sorgen macht, kann ich nicht verleugnen, dass der schräge Action-Spaß zumindest mein Interesse geweckt hat. Daher werde ich ihn auch unbedingt im Auge behalten, wenn er im Frühjahr 2018 einschlägt.


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