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Kolumne: Die besten Indiegames auf PSVita

PlanetVita-Redaktion, am 21.07.2013, Seite 1 von 3

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Indie, Indie und noch mehr Indie - mittlerweile ist es fast schon schwer, auf der Vita den Überblick zu behalten, was Spiele von unabhängigen Entwicklern betrifft. Unter den "kleinen" Titeln sind schließlich auch etliche Gurken dabei, für die man sein Geld nicht unbedingt aus dem Fenster werfen sollte. "Gefahr erkannt - Gefahr gebannt" haben wir uns deshalb gesagt und präsentieren euch hiermit eine Auflistung an Indie-Titeln, die man wirklich gespielt haben sollte, damit ihr eure Kohle auch für Qualitätsprodukte aus dem Fenster werft!

Machinarium

Style over substance? Nicht bei Machinarium, denn hier stimmt beides! Der coole Artstyle wird euch definitiv in Erinnerung bleiben, weil es auf dem Markt nichts Vergleichbares gibt! Mit seinen schmutzig wirkenden, gezeichneten Umgebungen sieht das Ganze fantastisch aus. Dazu kommen die putzigen Animationen der skurrilen Robo-Charaktere, die euch schon mal zum Schmunzeln bringen werden. Aber auch die inneren Werte stimmen: Hier werdet ihr so einige Kopfnüsse zu lösen bekommen, die euch ordentlich Gehirnschmalz abverlangen werden. Gut ok, die Steuerung ist nicht ganz optimal an die Eingabemethoden der Vita angepasst worden aber nach einer gewissen Eingewöhnungszeit geht auch das ganz gut von der Hand. Der kleine Aufwand lohnt sich auf jeden Fall, denn ansonsten entgeht euch eine wahre Perle aus dem Indie-Bereich. Und wenn ihr mal nicht weiterkommt, könnt ihr euch einfach das eingebaute Walkthrough erspielen. Wenn das mal kein Service ist.

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Flying Hamster HD

Ernsthaft, wer kann diesen Titel lesen ohne sich zwangsläufig, zumindest der Kuriosität halber, dafür zu interessieren? Denn der Name ist hier Programm. In Flying Hamster HD übernimmt man die Rolle über einen kleinen Hamster dessen Freundin entführt wird und der sich daraufhin ein Rotor-Blatt um den Rücken schnallt, um seine Gespielin zu retten. Das Abenteuer artet hier in ein relativ traditionelles Shoot 'em Up aus - oder wie das Nischen-Genre so schön genannt wird: Cute 'em Up. Denn das komplette Spiel ist in kunterbunter Comic-Grafik gehalten, welche vor allem in der HD-Variante auf dem wunderschönen OLED-Display der Vita, nur so vor sich hin knallt. Der Rest ist relativ bekannte Genre-Kost: Ihr fliegt von links nach rechts, schießt allerlei niedliche Gegner wie Pinguine, Katzen, Roboter, Eulen und Co. ab und sammelt einige abgefahrene Spezialwaffen ein. Dazu kommt der knackige Schwierigkeitsgrad, die butterweiche Steuerung und der unendliche Niedlichkeits-Faktor, welche das Spiel zu einem klaren Indie-Hit machen, der definitiv hätte mehr im Rampenlicht stehen müssen.

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Thomas Was Alone

In jedem Gegenstand steckt eine Seele - das lehrten uns bereits Filme wie Toy Story. Selbst kleine Quadrate haben echte Gefühle! Manche von ihnen träumen davon Superkräfte zu haben und allen andere um sich herum helfen zu wollen. Andere wiederrum sind sogar verliebt! In dem minimalistischen Jump'n'Run Thomas Was Alone ist jede Figur einzigartig und hat besondere Fähigkeiten und eine eigene Denkweise. Nur wenn der Spieler es schafft die Formen zu vereinen und sinnvoll einzusetzen, kann das Level auch geschafft werden. Der namensgebende Thomas ist ein kleines rotes Rechteck und hat die Fähigkeit besonders hoch zu springen und schnell zu laufen. Im Gegensatz dazu gibt es Clair, eine blaue Viereck-Frau die schwimmen kann (was sonst kein anderer beherrscht). Doch dafür bewegt sie sich sehr langsam und kann einen Meter hüpfen. Dieses Können veranlasst sie zu glauben, dass sie eine Superheldin ist. Die Levels selbst sind ebenfalls sehr einfach gehalten und sehen auf den ersten Blick vielleicht etwas zu mickrig aus. Das Ziel ist es von A nach B zu kommen und dabei - selbstverständlich - nicht zu sterben. Dies kann nur erreicht werden, indem man die Besonderheiten jeder einzelnen Figur kennt und diese auch einsetzt. Oft muss man mit den Charakteren eine Treppe bauen. Ein weiterer Knackpunkt sind die verschiedenen Level-Ausgänge. So hat jede Spielfigur ihr eigenes Ziel und muss dort auch stehen wenn das Level beendet werden soll. Während man spielt, erzählt der Sprecher immer wieder was momentan passiert und was in den Köpfen der Blöcke vorgeht - leider nur auf Englisch, aber da der Erzähler eindeutig ein Engländer ist, kann man ihn auch als Sprachanfänger gut verstehen. Dank der unterhaltsamen Texte des Sprechers und der etwas anderen Art wie die Story erzählt wird ist es durchaus empfehlenswert, den kleinem Thomas mal auf einigen seiner Abenteuern zu begleiten.

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Tales From Space: Mutant Blobs Attack

Bevor die Mannen von den DrinkBox Studios ihren Geniestreich Guacamelee ablieferten, haben sie noch ein anderes Spiel für die Vita veröffentlicht, das ebenso nicht zu verachten ist. Die Rede ist von Tales From Space: Mutant Blobs Attack, einem Jump'n'Run, bei dem ihr einen entwischten Blob steuert, der sich nun auf grausame Art und Weise an den Menschen rächt, die zuvor noch grausame Experimente mit ihm und seinesgleichen angestellt haben. Der Artstyle hat dabei eine gewisse Nähe zu Guacamelee und das Spiel steuert sich zwar anders aber ebenso hervorragend wie das Abenteuer von Juan. Das abwechslungsreiche Gameplay, gepaart mit dem guten Leveldesign ist auf jeden Fall einen Blick für alle Jump'n'Run-Freunde und solche die es werden wollen wert. Für Abwechslung sorgen auch die Bonus-Levels, in denen ihr den Blob durch Neigung der Vita durch Hindernisparcours steuern müsst. Alles in allem bleibt ein rundum gutklassiger Indie-Platformer, den man sich ansehen sollte!

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Hotline Miami

Wenn man ab und an auf den einen oder anderen User hört, dann erkennt man oft die gleiche Kritik den Indie-Spielen gegenüber: Die Grafik ist langweilig, die Musik ist schlecht, das Gameplay ist zu simpel und vieles mehr. Ein Indie-Spiel welches erst neulich erschienen ist, Hotline Miami von Dennaton Games, schafft es diese Kritikpunkte dem Erdboden gleichzumachen. Die Grafik beinhaltet im Vergleich zu vielen "modernen" Spielen ausnahmsweise das komplette Farbspektrum, die Musik ist fast zu schön um wahr zu sein und das Gameplay ist "easy to learn – hard to master". In der Rolle des namenlosen Protagonisten welcher gerne Tiermasken trägt, geht ihr von Haus zu Haus und schlachtet russische Mafia-Bosse mit so ziemlich jedem irdisch denkbaren Gegenstand. Wie für das 80er Settting üblich, spielen auch pixelige Gewalt und viele bunte Neonfarben eine ganz große Rolle. Per Vogelperspektive steuert ihr euren Charakter von Zimmer zu Zimmer und erledigt eure Feinde bevor sie euch an der Gurgel gehen. Um das alles noch schöner zu machen, ist der eigene Charakter so verwundbar wie seine Gegner: Ein Schuss oder ein Schwung mit dem Brecheisen vom Gegner reicht aus, um den Game Over-Bildschirm zu sehen. Per Tastendruck kann man es dann erneut versuchen. Die Masken selbst können auch das Spielerlebnis beeinflussen und so mit verschiedenen Fähigkeiten auch die Herangehensweise einer Mission stark verändern. Mehr als "Kauft es euch!" bleibt hier nicht zu sagen – für 7,99 Euro bekommt man mit Hotline Miami ein recht einzigartiges Spielerlebnis mit hohem Suchtpotenzial.

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Big Sky Infinity

Heutzutage reden viele Spieler immer von einer Hammer-3D-Super-Duper-Grafik welche noch lebendiger als das Leben selbst wirkt. Zu der Zeit, als Blast-Processing wirklich ernst genommen wurde, hatten Arcade-Games das Sagen. Unter diesen Arcade-Spielen standen Titanen wie Xevious oder R-Type. Space-Shooter waren in der 8-Bit Ära einfach nur der Burner. Mit diesem Gedankengang erstellten die VooFoo Studios wahrscheinlich auch den Twinstick-Space Shooter Big Sky Infinity. Einen Unterschied gibt es jedoch: Statt süße Pew-Pew-Musik zu hören, schießt euer Schiff riesige Lasergeschosse die sogar das Bildschirm zum Wackeln bringen. Wem diese Action nicht reicht, der kann sein Raumschiff prompt zu einem Bohrer verwandeln und einen entgegenkommenden Planeten mehr Löcher als eine Scheibe Schweizer Käse verpassen! So kann man Big Sky Infinity wahrlich als einen Space-Shooter auf Steroiden bezeichnen. Neben vielen verschiedenen Spielemodi wechseln sich auch die Levels die man spielt immer ab, sodass man so gut wie nie das gleiche Level mit den gleichen Gegnern zu sehen bekommt. Natürlich kann man sich wie man es auch nicht anders erwarten kann in Ranglisten eintragen und verewigen. Sogar einen Multiplayer bekommt man zu diesem feinen Spiel serviert. Wer sich also in die 80ern zurückversetzen will und noch einen Zehner in der virtuellen Geldbörse besitzt, der kann hier beherzt zuschlagen!

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