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Event: gamescom 2013: Redaktionstagebuch

PG-Team, am 20.08.2013, Seite 3 von 6

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Donnerstag, 22.08.2013

Von Cosplays und anderen Shenanigans


Der gefürchtete Tag der Woche ist angekommen: Donnerstag! Nachdem wir uns gestern so sehr über die relativ freien Gänge und noch erträglichen Wartezeiten erfreuen konnten, ging es heute richtig los. Der erste Besuchertag ist damit nämlich angebrochen und obwohl wir immernoch eine Stunde vor dem Rest reingehen durften, wussten wir was auf uns zukommen würde. Für mich in diesem Jahr sogar noch eine kleine Besonderheit, da ich es mir nicht nehmen lassen konnte selbst mal als Cosplayer vor Ort aufzutreten und mich damit den ganzen, gierigen Kamera-Trägern entgegen zu stellen. Solltet ihr also auf eurem Ausflug durch die heiligen Hallen Kölns mal auf einen Dante aus Devil May Cry 4 getroffen sein ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich hoch, dass ihr mich gesehen habt. Dazu habe ich mir übrigens den teuflischen Aktenkoffer Pandora selbst gebastlelt. Man kann schließlich nicht alles kaufen.

Wie auch immer, obwohl ich mich kostümiert habe wartete natürlich immernoch meine Arbeit der Redaktion auf mich, weshalb ich mich erst einmal wieder in die entlegensten Gebiete der Indie-Vita-Gebiete gewagt habe um dort noch ein paar interessantere Titel anzuspielen. Diesesmal ins Auge gestochen sind mir dabei bereits die erste anspielbare Version von Playstation Vita Pets und auch Rayman Legends, die tasächlich wirklich gut versteckt waren. Zugegeben, das sind nun absolut keine Indie-Titel, aber sie sind nunmal gut versteckt. Da kann man das schonmal verwechseln. Tearaway war nicht ganz so versteckt, machte aber durchaus Spaß. Obwohl wir leider einen kleinen Tippfehler entdeckt haben...


Whoops, da ist Sony wohl ein kleiner Fehler unterlaufen.


Nach dem ersten Arbeitsaufwand wird es aber Zeit ein wenig Vergnügen zu haben, schließlich habe ich mich nicht umsonst in Schale geworfen. Damit habe ich auch schnell die Rolle von Dante eingenommen, um selbst bei dem Playstation-Stand für Stimmung zu sorgen. Nachdem sich das Personal da schon beschwert hat, dass niemand so nahe treten wollte habe ich schnell dabei geholfen. Einen Cosplayer dabei zu haben hilft immer und selbst die schüchternen gehen dann gerne mal aus sich. Zumindest etwas. Irgendwie sind die Leute doch gerne eher zurückhaltend...

Dafür habe ich mir mal vorgenommen, ein paar gleichgesinnte zu finden. Nachdem ich schon mindestens dreimal auf dem Weg fotografiert wurde habe ich es endlich in die Halle 10 geschafft, wo mir meinen Kollegen von einem so genannten Cosplay Village erzählt haben. Nach einer kleinen Suche bin ich allerdings bei einem anderen interessanten Stand gelandet, von dem ich nun nicht gerechnet, dass er für mich interessant wird: Der Stand der Bundeswehr. Der einzige Grund für mein Interesse war allerdings aufgrund eines kleinen Spiels dort. Bei diesem musste man auf Reflex verschiedene Knöpfe auf einer großen Wand drücken und dabei schneller als sein Kontrahent sein. Ich weiß nicht was es ist, allerdings juckt es mir bei solchen Herausforderungen in den Händen. Leider habe ich auf die Schnelle niemanden gefunden, mit dem ich das Spielen konnte, also ging es zurück auf die Suche nach dem Cosplay Dorf.


Zwar kein Cosplayer aber ein Maskottchen für Sony: Der Sackboy!


Das ging dann auch recht flott und schon wurden die Fotos immer mehr. Nicht unbedingt nur von mir, allerdings habe ich sogar miterlebt, dass eine kleine Gruppe an Cosplayern ganze 15 Minuten nur an einer Stelle stand und von mehreren Gruppen immer wieder vorbeikommenden Fotografen festgenagelt wurde. Wie gut, dass ich alleine dort war, so dauerte das schnelle Foto vielleicht höchstens mal 20 Sekunden. Aber zumindest waren dort alle gut drauf, das hat meine Laune in dem überhitzten Anzug doch schnell mal gehoben. Denn, ja, mit einem Kunstledermantel und Leinen-Oberteil wird es schnell mal ganz schön warm.

Nach dem kleinen Amüsement brauchte ich also erst einmal eine Abkühlung, doch nun waren die Gänge voll mit den Besuchern. Und meine Güte, sich dort durch zu schlängeln ist eine Aufgabe, die ich bestimmt nicht mehr so häufig hinter mich bringen möchte. Nicht, wenn mir schon so warm ist, dass ich innerlich koche. Wenigstens spendete ein kleiner Abschnitt zwischen den Hallen Schatten und einen Sitzplatz. Nach dieser kleinen Rast ging es allerdings nicht mehr über den eventuellen Marsch durch die Hallen um doch noch interessante Spiele zu finden hinaus. Das Highlight war tatsächlich das Cosplay Dörfchen, in dem ich mich glatt in den Karaoke-Stand verliebt habe. Wenn die gesamte Mannschaft das Intro von Digimon singen kann ist das doch was Schönes.

Das war es auch schon am Tag, der tatsächlich nicht ganz so viel mit Spielen auf sich hatte wie der gestrige. Aber wenigstens konnte ich mich zwischendurch gut bei solchen Spielen wie Batman Arkham Origins Blackgate amüsieren (keine Sorge, ein Erfahrungsbereicht dazu folgt natürlich noch!). Aber eine wichtige Tat musste noch getan werden, weshalb auf dem Rückweg schnell bei der naheliegensten Bude eine Pizza besorgt wurde. Warum? Kein Dante ohne Pizza. Ihr wollt einen Beweis? Das Foto dafür haben wir natürlich!


Pizza, yeah.


Hatte seine Freude als Dante-Imitator: Denis Wewetzer für PlanetVita.de

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Nachdem der freundliche und geschätzte Kollege ja durchaus seine helle Freude hatte, wie man seinem Eintrag entnehmen kann, möchte ich es ihm überaus gerne gleichtun. In einer anderen Sache kann ich ihm ebenfalls beipflichten: Auch mein zweiter Tag hatte nicht ausschließlich mit Spielen zu tun, umso vollgepackter war der erste Tag der Anwesenheit.

Satte drei Gründe gab es für die beschriebene Entwicklung: Primär war heute die niederländische Pagan Folk-Band Omnia am Start, welche in der Nähe des Standes von Blizzard (Diablo, WoW, ihr wisst schon!) ein dreißigminütiges Set an Liedern zum Besten gaben. Da ich die Band schon viele Jahre kennen- und lieben gelernt habe, hat deren Anwesenheit folgerichtig absolute Euphorie bei mir ausgelöst. Doch dazu später mehr und wieder ab in die Reihenfolge, im Abschweifen bin ich nämlich richtig gut!


Ein Blick auf die massive Menge bei der Activision Blizzard-Bühne


Der zweite Grund war meine Müdigkeit und Erschöpfung, die mich den ganzen Tag über begleiten sollte – wie erheiternd! Doch genug des Meckerns, wir sind schließlich zum Zocken da! Und Zocken bedeutet ja wohl gute Laune, so hoffe ich zumindest! So kommen wir auch zum dritten Grund, der mich am Anspielen von zahllosen Spiele hinderte – Watch_Dogs. Zwar stellte ich mich frühzeitig am imposanten Stand des Hacker-Monuments an, doch sollte mir auch das nicht helfen, denn auch andere Pressemenschen wollen scheinbar früh morgens aufstehen und denken demnach so wie wir. Nach einem etwa dreistündigen Aufenthalt in der Warteschlange, der nicht selten von gelangweiltem Sitzen auf dem schwarzen Teppich im Watch_Dogs-Wartebereich begleitet wurde, war es dann endlich soweit! Ich durfte DAS Spiel anspielen, welches mich mit oder trotz seinem Hype um sich herum am meisten begeistern kann – doch das wilde Verlangen nach selbstständigem Spielen wurde erst einmal nicht gestillt. Zuerst sollte es demnach zu einer Präsentation gehen, in welcher ein netter Moderator das Gameplay des Spiels erklärte, bis dann ein Part aus dem Singleplayer-Mode und ein Part aus dem Multiplayer auf dem Großbildschirm gezeigt wurde. Die beiden Spieler, die sich letztlich einen großen Showdown liefern sollten, saßen jeweils am gegenüberliegenden Ende des Raums, sodass sie erst mitbekamen, dass sie gehackt wurden, sobald es nicht nur ein Plan, sondern Tatsache ist. Wow, was für eine Technik! Das actionreiche Gameplay und die beeindruckende Grafik machten definitiv Lust auf mehr.


Die überwachenden Hunde sind überall - zumindest für Alex


Und nun sollte es auch endlich mehr geben. In einem weiteren Raum voller LCD-TVs durften sich je vier Spieler an einem Gerät zusammenfinden, um für jeweils vier Minuten gegen eine Mitarbeiterin von Ubisoft anzutreten. Nach einer kleinen Einweisung dann der Schock: Besucher durften nur über ein Tablet spielen, auf dem eine Karte von den Straßen Chicagos eingeblendet war, die Dame von Ubisoft hingegen durfte auf dem großen Bildschirm vor mir fliehen. Man selbst steuerte per Touchscreen einen Helikopter, der durch einen blauen Kreis auf der Karte gekennzeichnet war, die Gegnerin kam als roter Punkt daher. Während ich die feindliche Macht also mit dem blauen Kreis auf der Karte verfolgen durfte, um immer wieder umherliegende Fallen wie Polizeiaufkommen oder Straßenblockaden auszulösen und sie somit daran zu hindern, zu den vier Zielen in der Herausforderung zu gelangen, wurde die Ubisoft-Mitarbeiterin andauernd von meinen bösen Hindernissen drangsaliert. Dies führte dazu, dass sie eher schlecht als recht entkommen konnte, obendrein wurde die Herausforderung auch drei Mal neu gestartet, weil sie der blanken Zerstörungswut dann doch nicht so gut entkommen konnte wie erhofft. Naja, genug – Watch_Dogs war trotz des Tablet-Problems ein wahrer Genuss und wird definitiv in meinen Besitz wandern, sobald die PS4 released wurde.

Nach ein bisschen Durchschnaufen und einem Besuch an den Merchandising-Ständen, an denen ich einen knuffigen Plüsch-Yoshi und einen mindestens ebenso süßen AC-Schlüsselanhänger kaufte, sollte es auch schon in Richtung Blizzard gehen, um das angekündigte Konzert in Augen- und Ohrenschein zu nehmen. Als langjähriger Fan der Band Omnia war ich natürlich mehr als gespannt, wie die unkonventionelle und sehr empfehlenswerte Musik von fremdem Publikum aufgenommen wird, doch war die Resonanz ob der wunderschönen Klänge hervorragend. Nach ein paar längeren Gesprächen mit der Band sollte es dann auch schon auf zu Nintendo gehen – dafür bin ich ja schließlich da. Mein Hype-Game schlechthin – Pokémon X und Y – wollte ich trotz des gestrigen Pressetermins glatt noch einmal anspielen. Leider gewann ich außer ein paar ausgewechselten Pokémon keine neuen Erkenntnisse, doch war meine Freude über das pure Spielen Grund genug, um das lange Warten in der Nintendo-Area in Kauf zu nehmen. Den erforderlichen Rest lest ihr natürlich in meinem aktuellen Hands-On-Bericht...


Für einen guten Ohrenschmaus wurde auch mit der Live-Band Omnia gesorgt


Zu guter Letzt hieß es nur noch schreiben, schreiben, schreiben! News wollten nach dem mageren Content des letzten Tags ja nachgeliefert werden, genauso wie das eben benannte Pokémon-Hands-On fertiggestellt werden musste. Trotz des mittlerweile aufgekommenen Hungers gingen alle Texte blendend flüssig von der Hand und so brauchte es nicht allzu lange, bis ich mir im Pressecenter endlich etwas zu Essen gönnen konnte. Dann sollte es schon wieder an die Arbeit gehen und ganz plötzlich endete der Tag auf der gamescom auch – er sollte uns wieder ins Hotel geleiten. Ein anstrengender, aber durch Musik und Spiele mehr als erfüllter und wundervoller Tag!

Hat zwar genug von Warteschlangen, nicht aber von den Games und Omnia: Alexander Schneider [Gardevoir ex] für Planet3DS.de


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Foto des Tages!


Jeder liebt Pandas - Auch wir!



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Aufgeschnappt: Zitat des Tages

„Werde meine PS4, dann werde ich deine PS Vita!”
(Einer der kreativen Heiratsanträge an die PS4, die auf der Sony-Bühne zu hören waren.)



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