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Event: gamescom 2013: Redaktionstagebuch

PG-Team, am 20.08.2013, Seite 4 von 6

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Freitag, 23.08.2013

PortableGaming auf Abwegen


So schnell kann die Gamescom schon vorbeigehen. Zumindest für mich, da ich schon seit Donnerstag schon so ziemlich alles gesehen habe was ich schon sehen wollte. Da ich allerdings ja noch heute hier bin und am morgigen Samstag auch, erweise ich uns die Ehre und schreibe heute den Tagesablauf von mir, mit einem Blick in den Teil, der eigentlich für Leute wie mich vorgesehen war (oder auch nicht).

Wir begeben uns heute etwas später (9:20 Uhr) zur Gamescom. Zu unser angenehmen Überraschung – keine Schlange. Zumindest keine bei den Eingängen für Fachbesucher! Kaum drinnen, wage ich einen erstmal einen Blick auf den leicht versteckten Sony-Stand für PlayStation Vita Pets. Ein bisschen mit den Hunden gespielt bemerke ich, wie sehr ich kein Fan von Touchsteuerung bin. Daraufhin habe ich mich mal zum teuflischen Stand von Activision/Blizzard bewegt um mir Diablo III: Reaper of Souls anzusehen. Als 11-jähriger Veteran von Diablo II und seit neuerem auch Diablo III wollte ich mir diese Chance natürlich nicht entgehen lassen und probierte auch dann mal die PS3-Fassung vom dritten Ableger. So viel sei gesagt: es war eindeutig besser als Diablo für die alte Playstation!


Noch ein bisschen kurviger und die Handsicheln würden ein Herz bilden!


Daraufhin wanderte ich umher und sah dann einen Bereich, den ich zuvor nicht besucht habe: Die Business Area. Da dürfen nur Fachbesucher rein. Als es dann bei mir klickte, wandte ich mich den Hallen zu. Ich wurde gleich von einem netten Mann begrüßt, der mich fragte, ob ich mal gerne einen Massagesessel ausprobieren würde. Dieser konnte einen in drei verschiedenen Stilen massieren und Mensch, hatte ich diese Massage nach dem ständigen Schleppen nötig! Mit lockerem Rücken besuchte ich dann einen Stand von welchem mir meine Redaktionskollegen schon fast Märchen erzählten: Den Nintendo-Stand. Dank meiner Smooth Talking-Skills konnte ich mir einen Blick in den „Wartezimmer für Interviews“ verschaffen und habe dabei die Zeit mit Pokemon X/Y totgeschlagen. Das Spiel hat mich mit dem neuen Grafikstil angenehm überrascht. Leider durfte ich weder vom Zimmer noch von den Spielen irgendwelche Fotos schießen. Nachdem ich an einem Weinglas voll Cola schlürfte verließ ich die Business Area. Leider hatte ich keine zu guten Skills um mir einen Blick bei den anderen Herstellern zu verschaffen (Activision/Blizzard natürlich).

Auf der anderen Seite der Business Area waren viele Anstrebende Hersteller, sogar aus Korea, China oder Spanien! Vor allem bei den Chinesen gab es viele Spiele die vom Design her sehr reizend wirkten, doch konnte ich auch dort ohne Termin keinen Vorstoß wagen. Allerdings waren unter den vielen unbekannten Perlen auch bekanntere Namen wie Darksiders mit von der Partie. Sogar von uns Alemannen gab es Stände wie für die NRW oder auch Hamburg. Alles in allem war die Business Area auf jeden Fall einen (oder wegen Nintendo mehrere) Besuch wert.


Ich würde auch mal gerne auf eine "glorreiche Mission" gehen!


Wieder unter der gewaltigen Menschenmasse besuchte ich aus Spaß Halle 6 und habe dabei auch noch Goichi Suda (Suda 51) verpasst! Zumindest konnte ich mir eine Autogrammkarte ohne Autogramm besorgen, denn was zählt ist immerhin der Gedanke. Ehe ich mich an eine stundenlange Schlange für Destiny stellte, ging ich dann doch lieber wieder zurück zum Pressecenter und kümmerte mich um die Artikel die ich noch zu schreiben hatte. Alles in allem ein eigentlich sehr „entspannter“ Tag!

Wagt vielleicht einen Seitensprung mit dem Erzrivalen für das “Wartezimmer“: Altin Bujupaj für PlanetVITA.de und Planet3DS.de

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Was macht man, wenn man praktisch alles notwendige abgeackert hat? Nun, man kann so vorgehen wir mein Kollege Altin, aber es geht auch anders. Zwar stand bei mir auch zu Beginn erst eine Runde mit einigen verpassten Vita-Titeln an, allerdings ging ich hier etwas ausführlicher ans Werk. Natürlich musste ich mir unbedingt Sonys nächsten großen Übermegaoberkracher ansehen - PlayStation Vita Pets. Nur so wirklich überzeugend kommt die gamescom-Demo leider nicht rüber. Die Haustier-Versorgung wirkt rudimentär und der Abenteuer-Abschnitt machte eher einen lahmen Eindruck. Natürlich war aber auch Zeit für richtige Spiele wie... Doki Doki Universe? Ne, obwohl das auch ganz putzig ist. Neben dem bockschweren Malicious Rebirth hat mich im Sony-Indie-Bereich allerdings insbesondere Stick it to the Man beeindruckt. Der düster-verdrehte Stil erinnert dezent an Psychonauts, die grundsätzliche Spielidee macht Lust auf mehr und der Humor ist schlicht und ergreifend herrlich. Besten Dank nochmal an dieser Stelle an meinen Bruder, der mich auf diese kleine Indie-Perle aufmerksam gemacht hat. Bin gespannt drauf!


Für eine gepflegte Prügelei auf dem Bildschirm ist immer Zeit!


Danach blieb allerdings nur noch eines: Ein Abstecher in die Retro-Ecke. In diesem Jahr hat sich das Haus der Computerspiele die Halle 10 ausgesucht und dort mal wieder allerhand Automaten, Konsolen und Heimcomputer aufgestellt, an denen Klassiker verschiedener Ären gespielt werden konnten. Für meinen Bruder und mich war das gleich mal Grund genug, uns vor die dortige Dreamcast-Konsole zu setzen und eine Runde Power Stone zu zocken – bisher blieben mir da nämlich nur Solo-Erfahrungen auf der PSP. Und ja, das Spiel macht auch heute noch tierisch Laune. Das Dreamcast-Gamepad, das ich bisher nur selten in der Hand hatte, wirkt allerdings für einen moderne Controller gewohnten Zocker etwas seltsam. Es funktioniert prächtig und macht was her, ist aber ungewohnt.

Neben einigen Runden an den ebenfalls vorhandenen Flipper-Tischen (nach einigen Stunden Pinball FX2 am PC ist es die reinste Wohltat, endlich mal wieder einen echten Tisch zwischen seinen Händen zu haben!) war mein Highlight hier allerdings das Kennenlernen mit dem geistigen Vorgänger des 3DS: Der Virtual Boy! Diese gescheiterte Handheld(?)-Konsole hatte man nämlich ebenfalls aufgebaut und mit Red Alarm im Schacht ausgestattet. Nach ein wenig Einarbeitungszeit muss ich zu meiner Überraschung gestehen, dass das Spiel sogar tatsächlich Spaß macht. Es steuert sich ein wenig hakelig, aber davon abgesehen ist es ein beeindruckendes, kleines 3D-Spiel. Der Tiefeneffekt sorgt auch dafür, dass man in dem roten Wireframe-Wirrwarr nicht den Überblick verliert und funktioniert erstaunlich gut. Was ich aber gestehen muss: Die rot-schwarze Grafik geht wirklich schnell auf die Augen. Dennoch eine lohnenswerte Erfahrung.


Uns ist noch immer nicht klar, wie sich Nintendo das als Mobilkonsole vorgestellt hatte.


Aber Moment, bin ich nicht zum Arbeiten hier? Genau! Und ein Termin war da noch. Mikael Bourget vom polnischen Studio QubicGames wartete auf uns, um sein eShop-Projekt AiRace Speed zu präsentieren. Im Prinzip ist das „nur“ ein simpler Tunnel-Racer, bei dem man an Bord eines Fliegers möglichst fehlerfrei einen Hindernis-Parcours überstehen muss, doch mit einem Druck auf die Turbo-Taste – für Rekord-Zeiten ein wichtiges Werkzeug – wird die Angelegenheit plötzlich dezent kniffliger. Macht sowohl technisch als auch spielerisch derzeit einen guten Eindruck, mehr davon erfahrt ihr demnächst in unserem Hands-on.

Und damit endete dann auch der gamescom-Freitag für mich. Gleiches gilt für die Messe insgesamt, denn eines ist sicher: Nach den pickepackevollen Gängen tue ich mir den Samstag nicht mehr an! Die Zeit nutze ich lieber, um auszuschlafen, mich auf die Heimreise zu begeben und diesen Text hier zu verfassen. Aber schon war es in Köln, so viel steht auf jeden Fall fest!

Wobei ich Suda51 besser hätte ansprechen sollen, als einfach in einer relativ ruhigen Halle an ihm vorbeizulaufen und es erst wenige Sekunden später wirklich zu registrieren...

Verteilt Aufkleber in der Irrenanstalt: Tjark Michael Wewetzer für PlanetVita.de und Planet3DS.de

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Foto des Tages!


Mach Platz, Gabe! Der Thron gebührt einem wahren Meister der dämonischen Kampfkunst!



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