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Spielname:
Hyperdimension Neptunia Re;Birth 3: V Generation

Typ:
PSN Spiel

PSN Preis:
39,99 €

Publisher:
Idea Factory

Developer:
Compile Heart

Genre:
Rollenspiel

Release:
03.07.2015 (erschienen)

Multiplayer:


Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

Screenshots:
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Hyperdimension Neptunia Re;Birth 3: V Generation

Review: Hyperdimension Neptunia Re;Birth 3: V Generation

Altin Bujupaj, 03.07.2015

2649°

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Es ist schon eine gute Weile her, seitdem es wieder mehr Neptune-Spaß für die Vita gab. Erst vor kurzer Zeit erschien das Action-Gemetzel Hyperdimension Neptunia U: Action Unleashed, das von Lisa getestet wurde (Schleichwerbung). Mit dem dritten Teil der Re;Birth-Reihe, Hyperdimension Neptunia Re;Birth 3: V-Generation, möchte Idea Factory wieder mehr RPG-Leben in unsere Vita bringen. Doch taugt der dritte und letzte Teil der Re;Birth-Serie etwas? Lasst es uns herausfinden!

Nep to the Future!

Der dritte Teil fängt mit einer kurzen Exposition zur Welt von Gamindustri an. Für den Fall, dass Neulinge sich gleich an den dritten Teil wagen. In einem animierten Video bekämpfen sich vier Mädels gegenseitig und ich dachte mir, als Kenner der beiden Vorgänger:"Warum kommt mir das so bekannt vor?" Wohlmöglich, weil auch der erste Teil damit begonnen hat, dass die drei HDDs sich erstmal um Neptune kümmern wollten, ehe sie die Weltherrschaft an sich reißen wollten. Und dann bricht das Spiel diese Illusion mit der Tatsache, dass die echten CPUs nur ein Videospiel über sich selbst spielen. Wenn man bedenkt, dass es sich bei der Neptune-Reihe um anthropomorphe Videospielkonsolen handelt, welche sich anfangs gegenseitig bekämpfen und in der eigenen Welt ein Spiel mit genau diesem Konzept spielen, wirkt dies noch paradoxer. (Wenn man es erklären muss, ist der Witz schlecht gemacht. :P) Und weil Neptune sich nicht vor Parodien scheut, wird gleich nach dem ersten Kampf ein Dialoggewitter mit so vielen Anspielungen zugeschmissen, dass der Spieler gleich denken könnte, er würde sich Hyperdimension Neptunia: The Abrigded Series anschauen!

In der realen Welt von Gameindustri herrscht seit geraumer Zeit Frieden, doch ein Aufstand einer Bande, welche die CPUs von den jeweiligen Gebieten abschaffen möchte, sorgt für Unruhe. Als eines Tages Neptune diesem Aufstand auf der Sache geht, wird sie in eine Falle gelockt und gleich in die Vergangenheit geschickt! Und wie man es sich denken kann, ist auch in der Vergangenheit nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen und auch die sogenannten Seven Sages möchten eine CPU-freie Welt haben. Im Großen und Ganzen werden Fans der Reihe die Story so sehr lieben wie bei den Vorgängern und dank der beiden neuen (alten) CPUs Plutia und Peashy, wird für noch mehr Unterhaltungsfutter gesorgt!

"You have created a Nep-Paradox!"
Da denkt sich nun der Spieler: "Da ist doch sicher das Gameplay ganz anders in der Vergangenheit, oder?" Nicht wirklich. Wer bereits Victory auf der PS3 gespielt, oder die Re;Birth-Titel angezockt hat, wird sich hier wie daheim fühlen (Mein Review zu Re;Birth 2 geht genauer in die Gameplay-Materie ein). Doch wie bei kulinarischen Spezialitäten liegt in der Kürze die Würze und Re;Birth 3 zeigt diese beim genauen Anblick. Beispielsweise ist das UI des Spiels komplett überarbeitet worden und meines Erachtens etwas zu bunt, aber trotzdem noch übersichtlich. Eine größere Neuerung liegt beim Ausführen der Combo-Skills und dem EXE-Drive. Kenner der vorherigen Titel wissen, dass diese mit einem besonderen Balken in Form des EXE-Gauge repräsentiert wurden. In Re;Birth 3 wurde dieser durch den SP-Balken ersetzt. So führt der Spieler EXE-Drives und auch SP Skills auf Kosten von SP aus. Das macht das Ausführen und Timen der EXE-Drives und der Skills etwas aufwendiger, doch rechtfertigt sich durch diese Mechanik auch das Einsetzen von Rush-Angriffen, welche anstelle des EXE-Balkens, nun sehr viel SP Punkte erneut auffüllen. Hierbei ist jedoch zu bedenken, dass es nun fast obligatorisch ist, dass jede CPU über Rush-Angriffe verfügen sollte um SP-Punkte schnell und effizient sammeln zu können.

Durch das altbekannte Remake-System kann der Spieler bei seinen Charakteren auch einen fünften Angriffsslot freischalten um noch mehr Angriffe während eines Zuges auszuführen. Erkundet der Spieler ein Areal, muss er auch die nicht mehr ständig die Vierecktaste verdreschen, um nach Items zu suchen, denn diese sind nun immer sichtbar. Schaut nur ab und an auf den Boden um ein Schatten eines Viereckes zu sehen und springt auf der Stelle - ihr werdet euch überraschen! Was leider echt kürzer gemacht wurde, ist die Charakterauswahl: Neben den vier CPUs, den zwei neuen CPUs und den CPU-Kandidaten, verstecken sich alle Maker-Charaktere hinter DLCs. Etwas schade, doch sorgen die neuen Charaktere für viel recht frischen Wind! Des Weiteren wurden im Spiel Achievements hinzugefügt, welche die Statuswerte eures Charakters permanent erhöhen, wenn ihr rumläuft, springt oder eine bestimmte Schadensmenge austeilt/einsteckt.

"Let's go, Felis!"
Eines der größeren Features seit Re;Birth 2, war Stella's Dungeon. In diesem, konnte der Spieler das Maskottchen Stella mit dem Kätzchen Felis (repräsentieren die Entwickler Felistella, welche IF bei der Entwicklung der Re;Birth-Versionen unterstützten) auf Reise schicken und dadurch an zahlreiches Material gelangen. Natürlich findet sich dieses Feature auch im dritten Teil und wurde, wie viele andere Dinge, leicht überarbeitet. Anstelle verschiedener Gebiete, erklimmt ihr mit Stella einen unmenschlich großen Turm. Ist die erste Sektion geschafft, spendiert das Spiel euch einen Plan, mit welchem ihr dann das zweite Areal freischaltet. Des Weiteren verreist Stella nicht mehr alleine: Der Spieler ist nun in der Lage, einen Begleiter für sie auszusuchen. Je nach Begleiter, wird Stella ein unterschiedlicher Buff wie erhöhtes Glück, weniger Gegner oder auch größere Itemfundrate gestattet. Anders als im Vorgänger, wird während des Spieles auch dringend die Empfehlung gegeben, von diesem Feature Gebrauch zu machen, denn die Menge an Zutaten, die Stella für euch findet, wurde vergrößert und erleichtert euch in vielen Fällen das konzipieren diverser Pläne.

Die Weltkarte wurde auch leicht überarbeitet und anstelle eines riesigen Gebietes, wird die Weltkarte in den Sektionen der jeweiligen CPUs unterteilt. Mit zehn Kapiteln und vielen verschiedenen Endings, kann der Spieler mit mehr als 30 Stunden Spielspaß rechnen. Allerdings ist auch Re;Birth 3 nicht ohne Makel: Viele Bosskämpfe sind immer noch extremst sprunghaft. Nicht unüblich kommt es vor, dass der Spieler bei den Gebieten die normalen Gegner meistens mit einem Angriff erledigt, allerdings auch einige Bösse das gleiche mit euren Charakteren tun können. Was leider auch etwas frustig ist, ist die Funktion der Symbol Attacks. Während dem Erkunden des Gebiets, kann der Spieler einen Erstangriff ausführen um sich einen Vorteil im Kampf zu verschaffen. Leider ist diese Funktion sehr ungenau, denn zum einen kommt euch der Gegner extremst schnell entgegen und zum anderen ist euer Angriff relativ langsam. Mit etwas Timing gelingt auch dieser mühselige Akt, doch frustrierend ist es allemal.

Grafik und Sound: Oldie, but Goldie!
Was sich wohlmöglich am geringfügigsten verändert hat, ist die audiovisuelle Darstellung des Spieles. Dialogszenen laufen zusammen mit dem Erkunden der Weltkarte auf seidige 60 Frames die Sekunde. Während dem Erkunden der kleineren Gebiete oder dem Bestreiten von Kämpfen, wird das Spiel wieder auf 30 Frames runtergeschraubt. Möchte sich der Spieler einige zehn-Minuten-Attacken nicht zum fünften Mal anschauen und überspringt diese, kann es vorkommen, dass das Spiel leicht stottert. Hier müsste Idea Factory definitiv noch etwas nachschrauben. Eine positivere Änderung hingegen sind die Gebiete selbst. Während die ersten beiden Teile förmlich aus nur drei Dungeons bestanden, sind eine handvoll neue Areale in Re;Birth 3 zu sehen. Seien es die industrielleren Fabriken von Lastation oder das japanische Flair von Lowee - hier kann sich der Spieler endlich auf mehr Abwechslung freuen.

Die Musik in Re;Birth 3 ist sehr zufriedenstellend und besitzt neben altbekannten Klängen, auch zahlreiche neue Stücke. Der dritte Teil verfügt, ähnlich wie die beiden Vorgänger, über Dual-Audio, allerdings muss die japanische Tonspur vorerst über das PSN heruntergeladen werden. Grund hierfür ist womöglich die Größe des Spieles - mit satten 3,4GB erreicht Re;Birth 3 die Obergrenze. Allerdings fand ich dies nicht schlecht, denn somit konnte ich zum ersten Mal das Spiel mit dem Dub ausprobieren. Abgesehen von Black Hearts' sehr, sehr, sehr alt wirkenden Stimme, ist die englische Sprachausgabe nicht allzu übel.



Fazit:
Leider wurden nicht alle Fehler vom Vorgänger in Punkto Technik und Gameplay verbessert, doch würde ich glatt lügen, wenn ich Hyperdimension Neptunia Re;Birth 3: V Generation nicht empfehlen könnte. Die Story ist für Videospielenthusiasten ein wahrer Parodie-Himmel und die neuen Charaktere peppen die Story und Hommagen umso mehr auf. Die kleinen, jedoch feinen Änderungen im Gameplay erweitern das Spielerlebnis ungemein und auch Stella's Dungeon ist mit den Neuerungen definitiv unterhaltsam. Leider hat sich in der Technik nicht allzu viel verändert, und auch die Tatsache, dass sich nahezu ein Dutzend Maker-Charaktere hinter DLC verstecken müssen, ist etwas schade, wenn man bedenkt, dass diese in den Vorgängern sehr deutlich präsent waren. Und hierbei sei anzumerken, dass ich es auch schade finde, dass sie nicht in die Story des Spieles per se eingebunden werden, denn sowohl die Maker-Charaktere, als auch die japanische Sprachausgabe sind kostenlos im PSN zu finden. Abgesehen von diesen geringfügigeren Kontras, ist und bleibt Neptunia Re;Birth 3: V Generation ein würdiges JRPG und ein umso würdigerer Abschluss zur Re;Birth-Trilogie!

Wandert zwischen Hyper- und Ultradimensionen - Altin Bujupaj für PlanetVITA.de

Vielen Dank an Idea Factory International für die freundliche Bereitstellung eines Rezensioncodes!

Leserwertung:

Noch keine
Deine Wertung:

-
Spannendes und unterhaltsames Ende zur Re;Birth-Trilogie, welches noch mit kleineren Fehlern zu kämpfen hat.

Wertung

STORY:

8.0

SPIELEWELT:

9.0

TECHNIK:

6.0
8
von 10

leicht überarbeitetes Gameplay bringt mehr Spielspaß...

Sehr humorvolle und unterhaltsame Story

über 30 Stunden an Spieleinhalt

Multiple Endings

viele neue Gebiete zum Erkunden

Erweiterung alter Features

...beinhaltet aber weiterhin Fehler der Vorgänger

Maker-Charaktere sind nicht in der Hauptstory eingebunden

etwas sprunghafter Schwierigkeitsgrad

Grafik und Performance wurden nur leicht verbessert

Wie werten wir?

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