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Spielname:
Burn the Rope

Typ:
PSN Spiel

PSN Preis:
3,99 €

Publisher:
Big Blue Bubble

Developer:
RingZero Game Studio

Genre:
Geschicklichkeit

Release:
10.10.2012 (erschienen)

Multiplayer:
1 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

Screenshots:
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Kurztest: Burn the Rope

Stefan Thiermann, 19.11.2012

1268°

1

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Smartphone-Spielchen erfreuen sich seit einiger Zeit ungebrochener Beliebtheit. Spätestens seit Apple das iPhone auf den Markt brachte, kann man die kleinen Titel für zwischendurch billig oder kostenlos in Massen aus den jeweiligen Stores laden. Mit Burn the Rope hat nun auch die Vita ein solches Spiel spendiert bekommen – kein Wunder, ist die Hardware doch wie dafür gemacht und nicht nur für große Blockbuster á la Assassins Creed und Co. Aber kann Burn the Rope einen ähnlichen Suchtfaktor entfalten wie die Genreprimusse Angry Birds oder Cut the Rope? Lest unseren Kurztest und ihr wisst mehr!

Eine zündende Idee?
Wie es für derartige Spiele üblich ist, bekommt man hier schnellen Spaß für zwischendurch geboten. Dabei benötigt man keine großartige Einarbeitungszeit, epische Storylines sehen auch anders aus und man startet fast direkt ins Geschehen. Entsprechend der Ausrichtung des Spiels ist das natürlich nicht anders zu erwarten. Das Spielprinzip ist schnell erklärt: Ihr müsst Seile abfackeln, die zu verschiedenen Figürchen zusammen gezurrt sind (angesichts des Namens eine wirkliche Überraschung)! Burn the Rope wird dabei fast ausschließlich mit dem Touchscreen gesteuert. Alternativ kann die Vita auch gedreht und gewendet werden. Lediglich zum Rein- und Rauszoomen kann das hintere Touchpad genutzt werden. Da durch den Bildschausschnitt dann nicht mehr alles im Blick zu behalten ist, darf mit dem linken Analogstick gescrollt werden.

Startet das Spiel, zündet ihr das Seil an einer beliebigen Stelle an und versucht möglichst viel davon zu verbrennen. Der Clou dabei: Die Flammen brennen nur von unten nach oben. Ihr müsst also versuchen, die Seil-Figuren mittels Touchscreen so zu drehen, dass sich das Feuer seinen Weg bahnen kann und nicht ausgeht. Dann nämlich ist das Spiel verloren, solltet ihr nicht mindestens 60% des Stricks verzündelt haben. Was am Anfang noch recht leicht ist, wird später zumindest etwas schwieriger, wenn die Strick-Konstellationen komplexer werden. So kann es sein, dass ihr an Gabelungen plötzlich mehrere Flammen habt, die nicht erstickt werden wollen. Im Spielverlauf kommen verschiedenfarbige Käfer dazu, die die Flamme entsprechend ihrem Äußeren einfärben, wenn ihr sie verbrennt (wenn das die PeTA wüsste). Damit können dann gleichfarbige Seile abgefackelt werden. Auch anderes Ungeziefer gibt es: Eines davon „beamt“ die Flamme zu ihrem Zwillingsbruder, was nützlich ist um bis dahin unerreichbare Abschnitte auch noch zu verbrennen. Wird eine Spinne gebrutzelt, fabriziert sie kurz vor ihrem Ableben noch einen Faden, mit dem ihr ebenfalls zu neuen Bereichen gelangt. Einige Krabbelviecher wiederum können nur gebraten werden, wenn die Flamme bereits in der entsprechenden Farbe brennt. Wenn nicht, bekommt ihr die Extrazähler nicht gutgeschrieben, die ihr sonst bekommen würdet, wenn ihr die Tierchen abfackelt. Am Ende gibt’s eine Bewertung in Form von Medaillen. Fackelt ihr beispielsweise mindestens 95% des Seils ab, gibt es Gold.

Wer soll das bezahlen?
Erwähnenswert ist übrigens, dass ihr das Spiel auf iPhone und Android günstiger bekommt: Auf den Apfelkisten zahlt ihr 0,89€ und auf Smartphones mit dem Google-Betriebssystem bekommt ihr es für lau. Im Gegensatz dazu sind die 3,99€ im PSN schon ein starkes Stück. Zwar könnt ihr euch das Spiel auf alle Playstation-zertifizierten Geräte laden, aber das selbe funktioniert mit iOS- und Android-Geräten auch. Man darf auch nicht vergessen, dass wir es hier mit ein und demselben Spiel zu tun haben. Für mehr als den vierfachen Preis hätte man zumindest einen erweiterten Umfang erwartet. Lediglich für die WiiWare-Version verlangt man mit 1000 Punkten eine noch dreistere Summe.

Technik
Etwas bieder kommt die Optik des Spiels daher. Klar erwartet man hier keine Quantensprünge oder grandiose Grafik - aber dann muss zumindest das Artdesign stimmen! Und das kommt leider sehr schlicht und langweilig daher. Im Hintergrund sind meist lediglich Holz, Blätter und Dreck zu sehen – nicht sonderlich einladend! Lediglich die diversen Käfer sorgen ab und an für einen Farbklecks im Spiel. Ähnliches gilt übrigens auch für den Sound. Im Menü wird einem „Burn the Rope – yeah!“ in Dauerschleife entgegenschalmeit. Innerhalb der Levels dudelt die Mucke immerhin unscheinbar daher.

Features und Besonderheiten
Hier gibt es nicht viel zu erwähnen: Online-Ranglisten gibt es, die ihr standardmäßig euren Wünschen entsprechend sortieren könnt. Solltet ihr alle Levels mit Gold abschließen, habt ihr ordentlich zu tun, denn dann verlängert sich die Spielzeit enorm. Für Highscore-Jäger wird also genügend Material geboten. Solltet ihr keine Motivation dazu haben, ist das Spiel im Übrigen relativ anspruchslos, sodass ihr die Levels schnell durchgespielt haben werdet.



Fazit:
Was haben wir mit Burn the Rope also? Ein Smartphone-Spielchen zum überteuerten Preis, das anderswo günstiger zu haben ist. Spaß macht es durchaus aber um die Eingangsfrage zu beantworten: Nein es ist nicht so gut wie die Königsklasse der Konkurrenz - und zwar bei Weitem nicht! So richtig konnte der Funke (ha!) bei mir also nicht überspringen. Das Artdesign ist bieder, ebenso wie die Sounduntermalung, die keine Akzente setzen kann. Alles in allem kann man Burn the Rope das Prädikat „ganz nett“ verleihen – nicht weniger aber eben erst recht auch nicht mehr! Wer auf derartige Spiele steht, kann also zuschlagen. Alle anderen werden nichts vermissen.

Leserwertung:

*****

Noch keine
Deine Wertung:

-
Einigermaßen spaßiges Spielchen, das eigentlich nur Leute ohne Smartphone wirklich brauchen.

Wertung

schneller Spaß für zwischendurch

Highscorejagd erhöht Schwierigkeitsgrad und Spieldauer ungemein

biederes Artdesign

Sounduntermalung langweilig

überteuert

zu leicht

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1 Kommentar