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Spielname:
Chronovolt

Typ:
PSN Spiel

PSN Preis:
6,19 €

Publisher:
Playerthree

Developer:
Playerthree

Genre:
Geschicklichkeit

Release:
30.11.2012 (erschienen)

Multiplayer:
1 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

Screenshots:
Spiel mögen:

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Kurztest: Chronovolt

Michael Holder, 07.03.2013

2085°

0

Test mögen: Weitersagen:

Wir leben im Jahre 2012, im letzten aller Jahre, jedenfalls glaubte das so mancher. Und wer ist an dem ganzen Schlamassel Schuld? Die Mayas und der werte Herr Emmerich mit seinem Film 2012, denn ohne diesen würden vermutlich nur halb so viele Leute von dem Ereignis wissen. Der Hintergrund der ganzen Sache ist der Kalender der alten Mayas, welcher am 21.12.2012 enden soll, doch ob es wirklich so kommen wird ist fragwürdig. Vermutlich wollt ihr jetzt wissen warum ich euch damit auf die Nerven gehe. Nein ich will euch keine Angst machen - ich bezweifle auch, dass ich das damit erreichen würde. "Äh, was ist los?" Ja, das denkt ihr euch jetzt wohl, denn wir haben ja schon 2013 und all den Unfug bereits hinter uns. Aber unserer Protagonistin Jessica steht all das noch bevor, abgesehen vom Film vermutlich, denn sie kennt unsere Welt nicht, sie lebt in einer anderen, einer die in Richtung Steampunk geht. Und nun ratet mal was die dort drüben tolles haben: Eine Zeitmaschine, eine verdammte Zeitmaschine - sagt mir doch mal etwas was besser ist. Was würdet ihr mit einem solchen Gerät anstellen? In die Vergangenheit reisen und versuchen die Welt zu retten? Das ist doch langweilig, wie wäre es mit einen kleinen Trip ins Mittelalter oder zu den lieben Dinos? Doch leider dreht sich das Geschicklichkeitsspiel Chronovolt um ersteres, und ob es wirklich Sinn oder Spaß macht, sehen wir gleich.

Chronosphere startbereit
Nachdem wir die erste Zeitreise beendet haben erklärt unser lieber Opa erst einmal die Funktionen unserer Chronosphere, so heißt das Bällchen in dem ihr herumrollt nämlich. Insgesamt gibt es fünf verschiede Arten von Kugeln, jedoch sind vier davon nur im Playstation Store erhältlich und kosten zusammen 1,19 €. Alle haben verschiedene Fähigkeiten wie erhöhte Geschwindigkeit oder besseres Wegstoßen der Gegner. Der normale Ball hat natürlich nichts Besonderes an sich. Die Chronosphere kann sich dank dem linken Analogstick bewegen, mit dem Rechten kann man die Kamera steuern. Die Formsymbole dienen dem Ändern des Winkels und dem Zoomen. Nachdem unser lieber Opa uns diese Funktionen erklärt hat kann es eigentlich auch schon losgehen. Im ersten Level treffen wir bereits auf die namensgebenden Chronovolts, das sind kleine blaue Dinger die an LED Lämpchen erinnern. Chronovolts geben uns die Kraft die Zeit zu beherrschen, ergo Objekte zum Stillstand zu bringen und Gegner auszuschalten. Nachdem wir nun über all diese Dinge bescheid wissen können wir uns auch in richtige Level wagen, wo uns der Bösewicht Scabious gegenübersteht, welcher mit allen Mitteln versucht mehr über das mysteriöse Datum 21.12.2012 zu erfahren. Und nun ratet mal wo wir gelandet sind: In einem alten Maya-Tempel natürlich, welch Überraschung.

Durch grüne Maya Tempel
Nun rollen wir durch alte Maya-Ruinen, sammeln Chronovolts auf, bekämpfen die Vasallen von Scabious und suchen uns schnellstmöglich den Weg zum Levelausgang. Und genau für diese Sachen gibt es Punkte. Zum Einem für das Sammeln aller Chronovolts, das Abschließen des Levels und das Beenden in einer bestimmten Zeit. Insgesamt gibt es drei Welten mit je neun Levels. Wirklich schwer sind diese nicht, abgesehen von den ersten, diese sind die schwersten. Im Laufe des Spiels werden sie nur länger, nicht aber anspruchsvoller. Doch was wären all diese Welten ohne Hindernisse? Solche gibt es natürlich auch, und zwar in Form von den bereits erwähnten Gegnern, das sind riesige Kugel die versuchen euch in den Abgrund zu schieben, doch abgesehen von denen treffen wir auf unserer Reise auch auf die klassischen, herabfallenden und sich bewegenden Böden, sowie Bodenflächen die uns nach vorn katapultieren. Vom Spielgefühl sind eigentlich alle Gebiet ähnlich, nur das Aussehen der Hindernisse ändert sich. Die Level laufen immer nach demselben Schema ab: Einen Schlüssel holen damit sich eine Tür öffnet hinter der sich ein weiter Schlüssel befindet und dann ab zum Ziel.

Von grafischen Feinheiten und eintöniger Musik
Grafikblender - ist das nicht ein schöner Begriff für Spiele die eher mit ihrer Optik als mit dem Gameplay auf sich aufmerksam machen? Doch leider haben wir es hier nicht mit einem solchem Titel zu tun, denn Chronovolt sieht nicht gerade schön aus. Zwar sind die eigentlichen Level nett gemacht, sobald wir es wagen nicht auf die Strecke zu schauen werden wir dafür nicht gerade mit Schönheit beglückt, alles außerhalb des Weges sieht äußert merkwürdig aus. Die Berge sind mittendrin durchgeschnitten, unter dem Pfad ist oft nur Leere. Und falls unsere Chronosphere herunterfällt fallen wir in die unendliche Leere, mitten im Dschungel, denn unter der Pflanzendecke verbirgt sich nichts. Auch bei der Musik sollte man kein Meisterwerk von Hans Zimmer erwarten, hier reicht nach der Meinung der Entwickler wohl simples Vogelgezwitscher und heulender Wind.



Fazit:
Fazit
Eigentlich hat es ja ganz nett angefangen, durch die Gegend rollen, Zeit zurück drehen und sich über das aufregen was man selbst immer wieder falsch macht. Doch durch die ganzen kleinen Macken wie der schrecklichen Optik und Musik wurde der Spielspaß langsam immer kleiner. Von den eintönigen Aufgaben mal ganz zu schweigen, besonders aufgrund der Tatsache, dass die Level nie schwerer werden, dafür sondern nur länger. Insgesamt erscheint Chronovolt wie eine Mischung aus Super Monkey Ball und Prince of Persia.

Baut sich selbst eine Zeitmaschine: Michael Holder für PlanetVITA.de

Leserwertung:

*****

Schlecht
Deine Wertung:

-
Eine lieblose Mischung aus Super Monkey Ball und Prince of Persia.

Wertung

Interessante Charaktere...

...über die man leider nichts erfährt

Eintönige Level

Schreckliche Grafik

Simple langweilige Musik

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