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Spielname:
escapeVektor

Typ:
PSN Spiel

PSN Preis:
9,99 €

Publisher:
Nnooo

Developer:
Nnooo

Genre:
Sonstiges

Release:
19.12.2012 (erschienen)

Multiplayer:
1 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

Screenshots:
Spiel mögen:

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Kurztest: escapeVektor

Altin Bujupaj, 21.03.2013

1638°

0

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Was geschieht, wenn man ein Spiel wie Qix mit Pacman kombiniert? Man bekommt escapeVektor heraus. Sicherlich kennt man den Alltag – man fährt seinen PC hoch und denkt sich nichts Böses, während die eigene CPU mal so nebenbei eine K.I. gefangen hält. So scheint es zumindest bei der Firma nnooo (Darth Vader lässt grüßen) zu sein, welche dieses Spiel erst neulich im PSN und auch für die 3DS und Wii im eShop veröffentlicht haben. Als namenloser Protagonist wird man von der K.I. die sich Vektor nennt angesprochen und gebeten diesen zu retten. Vektor selbst leidet dabei unter Amnesie, wie auch immer dies möglich sei und nach jedem Level das man bewältigt kehren Mal für Mal die Erinnerungen einer längst vergangenen Zeit wieder zurück. Auf dieser Basis baut das Spiel auf und mit den eigenen Gamer-Skills und den Hacker-Fertigkeiten von Vektor stellt man sich der bösen CPU in gut 150 Levels entgegen. Natürlich fragt man sich hierbei: Macht das überhaupt Spaß? Ist es herausfordernd? Lohnt sich ein Kauf? Dies und mehr werden wir gleich näher beleuchten.

Wie lautet die Vektorgleichung nochmal?
Mit einem recht flotten Download (54 MB) und 9,99 € kann das Spiel auch schon beginnen. Die Story ist auf jeden Fall sehr vielversprechend und die Dialoge von Vektor sind auch interessant, jedoch werden diese nicht zu genau erläutert und sind später kaum vorhanden. Zum Einstieg taucht bei komplett schwarzem Bild ein Dialogfenster von einer noch nicht identifizierbaren "Person" auf. Diese entpuppt sich recht prompt als Vektor - eine künstliche Intelligenz, welche in der CPU des PC’s gefangen gehalten wird und nun um Hilfe bittet. Ein kleines Menü taucht auf, in welchem um eine simple Berührung auf den Touchpad gebeten wird. Daraufhin findet man sich in einem Node der CPU wieder - so werden die Levels in escapeVektor genannt. In einen Wirrwarr von Stromkreisen bewegt man sich durch das Level und befährt dabei alle Leitungen, die zusammen Zellen bilden und die es auf diese Weise zu erobern gilt. Ist dies geschafft, öffnet sich ein Ausgang welcher beim Befahren das Level beendet. Vektor erscheint dabei als Pfeil (in Form von >) der mit dem Steuerkreuz herumkommandiert wird. Im weiteren Verlauf verbessert Vektor die Möglichkeiten des Spielers – so bekommt man nach einer gewissen Zeit Bomben oder sogar Booster, welche einen noch schneller bewegen lassen und dies wird man auch bei den immer größer und gefährlicher werdenden Levels brauchen.

Keine Macht der CPU!
Das Spiel wäre ja langweilig, wenn man sich wie bei Qix nur durch ein Level schlängelt und nichts anderes macht. Bei escapeVektor ist es zwar nicht anders, doch hier werden viele frische Möglichkeiten angeboten: In späteren Levels befinden sich etwa weitere Besucher die dem Spieler nichts Gutes wollen: Sie patrouillieren entweder durch ein bestimmtes Areal oder man kriegt es mit noch schnelleren, wenn nicht nahezu identischen Gegnern wie einen selbst zu tun, welche einen über das ganze Level aus jagen können. Oder aber man wird an einigen Ecken von Turrets begrüßt, welche einem mit einem Schuss erledigen können, wie jeder andere Gegner übrigens auch. Hier hilft aber zum Glück Vektor: Nach jedem geschafften Level wird man mit einem Update belohnt. Erreicht man also beispielsweise Version 2.00, so bekommt man die Möglichkeit Bomben zu benutzen, welche Gegner mit einem Schlag besiegen können. Mit weiteren Updates werden nicht nur Slots erweitert, sondern man bekommt außerdem die Möglichkeit den Booster zu verwenden. Anfangs hat man davon ein recht simples Exemplar, dessen Energie sich nach jeder befahrenen Linie wieder auflädt. Später bekommt man allerdings nicht nur einen noch schnelleren Booster, sondern auch einen der Vektor für eine kurze Zeit lang unverwundbar macht. So wird aus einer langweiligen Reise durch Stromkreise im späteren Verlauf ein recht reflexförderndes und spaßiges Rennen gegen die Zeit und den Highscore. Absolviert man ein Level, so bekommt man je nach Highscore, Medaillen in Form von Bronze, Silber, Gold und Platin geschenkt. Das Spiel ist alles andere als ein Spaziergang – der Schwierigkeitsgrad spricht da fast Mathebänder.

Grafik und Sound: “Blast-Processing“ oder Unterlastung?
Zur Grafik kann man eigentlich nicht viel sagen: Abgesehen von einer sich abwechselnden Neon-Hintergrundfarbe wirkt das Spiel sehr minimalistisch – hier wird nicht mit dynamischen Schattierungen oder Shadern geprotzt, denn das hier ist halt ein anderer Stil. Die Optik erinnert leicht an Spiele aus der Vectrex-Ära, sorgt aber für eine sehr gute Übersicht. Die Musik ist auch keinerlei Belastung für die Ohren und besteht passend zum Setting aus elektronischen Klängen. Was jedoch sehr positiv auffällt, ist dass diese je nach Situation variiert - in einer gefährlichen Situation wird sie zum Beispiel schneller und kann somit auch Druck aufbauen. Natürlich gibt es auch unter uns Menschen einige die diese Musik gar nicht leiden können - wenn das so ist, können Mozart-Liebhaber oder Fans sonstiger Musikgenres wie bei vielen Vita-Titeln auch hier die eigene Musik abspielen lassen.

Features und Besonderheiten
Auch hier kann escapeVektor sehr positiv überzeugen: Für diejenigen die es noch spannender mögen und das Spiel nicht schon schwer genug finden, gibt es auch den Time Mode oder Eraser-Mode, welcher bei wiederholtem Befahren von gefärbten Linien diese wieder zurücksetzt. Trophy-Support ist hier auch mit von der Partie. Wie bei jedem Arcade-Spiel mit einem Punktesystem, kommt das Spiel nicht an den Besitz einer Leaderboard-Funktion vorbei. Was vielleicht das Spiel nahezu perfekt gemacht hätte, wäre eventuell die Einführung eines Leveleditors gewesen, in welchem man ähnlich wie bei Sound Shapes seine eigenen Herausforderungen kreieren kann und die Levels anderer auf die Probe stellen kann. Es schmerzt, jedoch kann man das bei dem schon an sich großen Umfang eindeutig verkraften.



Fazit:
Das Spiel erinnert mich an meine Zeit mit Mathe im Gymnasium – in ein neues Thema förmlich reingeschmissen und direkt wurde man gebeten, bestimmte Gleichungen zu lösen. Auf ersten Anhieb war man auf jeden Fall planlos und musste ein paar Mal öfter in das Buch, welches man in der Hand hielt, reinschauen. Bekam man erstmals die Formel heraus, so machte das Thema ungemein Spaß und wurde dann später auch noch eindeutig komplexer und herausfordernder. Irgendwann wurde es für einen ein Kinderspiel (nach mehreren Anläufen), bis man dann natürlich in ein neues, noch schlimmeres Thema reingeworfen wurde und sich der Kreis erneut drehte. Bis ins letzte Detail entspricht dies meiner Erfahrung mit escapeVektor: Das Gameplay ist sehr solide und die Features frischen das Gameplay auf jeden Fall wieder auf, nur der Schwierigkeitsgrad könnte Anfänger blindlings in einer Teufelsspirale bringen und auch grafisch gibt das Spiel nicht viel her. Wer 10 Euronen besitzt und schon alle PSP-Titel heruntergeladen hat, so kann er sich dieses Spiel beherzigt zu Gemüte führen – ein Level zwischendurch kann man immer spielen.

Irrt immer noch in Vektoren herum: Altin Bujupaj für PlanetVITA.de

Vielen Dank an Nnooo für die freundliche Bereitstellung des Rezensionscodes

Leserwertung:

*****

Noch keine
Deine Wertung:

-
Umfangreiches und herausforderndes Puzzle-Spiel mit anspruchsvollen Herausforderungen!

Wertung

eine vielversprechende Story...

simples und interessantes Gameplay

netter Retro-Stil…

guter Soundtrack, welcher bei Bedarf mit eigener ausgetauscht werden kann

viel Umfang und Inhalt (Trophy-Support)

…der leider nicht wirklich gut erläutert wird

…welches allerdings zu simpel gehalten wurde

direkter Einstieg ins Spiel ohne große Erläuterungen

sehr knackiger Schwierigkeitsgrad

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