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Spielname:
Savage Moon: The Hera Campaign

Typ:
PSN Spiel

PSN Preis:
7,99 €

Publisher:
Sony

Developer:
Fluffy Logic

Genre:
Strategie

Release:
TBA

Multiplayer:


Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre

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Savage Moon: The Hera Campaign

Kurztest: Savage Moon: The Hera Campaign

Denis Wewetzer, 11.08.2011

1562°

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Vor langer Zeit hat man mal damit angefangen ein neues Genre auf den Markt zu bringen. Dieses nannte sich Tower-Defence und begann mit Starcraft von Blizzard. Es hat durch viele Flash-Games und, vor allem, durch Warcraft an Beliebheit gewonnen und es wurden immer mehr entwickelt. Eines der neuesten Tower-Defence-Vertreter ist Savage Moon: The Hera Campaign von FluffyLogic. Bei diesem Titel handelt es sich um die Fortsetzung des Spiels Savage Moon, welches jedoch lediglich für die PS3 erschienen ist. Um es auf die Playstation Portable umzusetzen, mussten bei dem sehr liebevoll gestalteten Titel einige Abstriche gemacht werden, die aber mit anderen Neuerungen wieder ergänzt wurden. Ist es dem kleinem Entwickler gelungen eine passende Fortsetzung zu kreieren, die vielleicht sogar auf einen dritten Teil hoffen lässt oder sollte man lieber die Finger von diesem Strategie-Spiel lassen? Wir haben die Imoons um ihre Ressourcen beraubt, um diese Frage zu klären.

iPod? iPhone? Ah, Imoon!
Bei Savage Moon: The Hero Campaign geht es, ebenso wie im Vorgänger, darum, dass die Ressourcen auf der Erde knapp sind. Da passt es gerade gut, dass die so genannten Imoons gefunden wurden und in sich viele Erze und andere wichtige Stoffe beherbergen. Also macht sich die Menschheit oder zumindest ein kleiner Teil davon auf und versucht diese Stoffe abzubauen. Es gibt allerdings einige Probleme, denn die einheimischen Kreaturen sehen es gar nicht gerne, wie ihnen die Planeten und Ressourcen abgenommen werden und versuchen die Minen auf den Monden zu zerstören. Und hier beginnt das Spiel. Eigentlich sogar noch etwas vorher, denn bevor man auf einem der 20 Imoons landet, muss man erst einmal überlegen, wie viele Abwurfcontainer und welche Anzahl an Blockadecontainern man für die Invasion benutzen möchte. Außerdem wird noch ein kleines Startkapital benötigt. Vom Spiel wird einem dabei eine empfohlene Anzahl angegeben, ob man sich an diese hält ist jedoch jedem selbst überlassen und ist sogar wichtig für die eigene Strategie. Aber man darf nicht zu viele Ressourcen mitnehmen, denn natürlich besitzt man nicht unendlich von allem.

Tower – Check. Mine – Check. Towers defending mine – Check. Alright, it’s Tower-Defence!
Nachdem nun die mitgenommenen Ressourcen bestimmt wurden, kann es auch schon auf ins Schlachtfeld gehen. Und hier geht es, wie bei jedem Tower-Defence-Spiel darum, einen bestimmten Punkt zu verteidigen, in diesem Fall eine Mine. Die bösen Insektioden wollen nämlich nicht, dass wir uns an ihren Planeten vergreifen. Um die Wellen an Gegner zurück zu schlagen gilt es nun viele Türme zu bauen, offensichtlicher Weise. Am Anfang steht jedoch lediglich ein MG-Geschütz zur Verfügung, welches allerdings in der ersten Mission auch schon einen guten Job tut. Um diese zu platzieren benötigt man Geld, welches vom Anfangskapital abgezogen wird und einen Abwurfcontainer. Es gilt also gut zu haushalten! Eine spezielle Funktion haben allerdings noch die Blockaden, die allerdings erst einmal erforscht werden müssen. Für das erforschen von neuen Technologien muss man wieder einmal einen kleinen Geldbetrag zahlen und nach kurzer Zeit stehen einem dann neue Einheiten zur Verfügung. Die Blockaden haben insofern eine spezielle Rolle, dass sie nicht angreifen können, sondern nur den Wellen an Gegner den Weg versperren, sodass diese einen längeren Weg nehmen müssen oder die Blockade vernichten. Um diese zu errichten wird auch kein Abwurfcontainer benötigt, sondern einer der Blockadecontainer. Alleine ein paar MGs und Blockaden zu errichten reicht allerdings nicht, um die Mission für sich zu entscheiden, denn die feindlichen Käfer-Wellen werden immer stärker. Dem kann man allerdings auch entgegenwirken, indem man seine Geschütze auf Kosten von ein paar Dollar aufrüstet. Das notwendige Geld um mehr Türme oder Blockaden zu errichten bekommt man durch das Vernichten der Gegner. Zusätzlich bekommt man auch noch ab und zu mehr Abwurfcontainer, sodass man nicht auf die Anfangszahl beschränkt ist.

Hat man sich schließlich gegen alle Feind-Wellen verteidigt gilt der Imoon als erobert und man bekommt seine Punkte. Es gibt normale Punkte, einfach für das Verteidigen der Mine und auch noch ein paar extra Punkte. So kann man mehr bekommen, wenn die Insektioden nicht einmal die Mine angreifen konnten oder aber wenn man eine Welle nach der anderen sofort losschickt, denn es gibt zwar ein Zeitlimit, nachdem die einheimischen Insekten losgeschickt werden, allerdings kann man sich auch einfach dafür entscheiden sie sofort loszuschicken. Entscheidet man sich dafür, winkt auch noch ein wenig Bonus-Geld für die Invasion. Je nachdem, wie viele Punkte man letztlich angesammelt hat, bekommt man einige Auszeichnungen und sollte man perfekt gewesen sein, kriegt man sogar einen Bonus-Song, den man sich anhören kann, die allerdings alle nicht unbedingt überragend sind. Abgesehen davon bekommt man auch noch ein paar Dinge für das Spiel selbst – neue Abwurfcontainer, Blockadecontainer, mehr Geld und neue Technologien. Insgesamt warten zehn unterschiedliche Türme darauf entdeckt zu werden, mit denen es immer schwieriger wird zu entscheiden, welche nun die besten sind um den gewählten Mond zu berauben. Alle haben verschiedene Vor- und Nachteile, die man sich jederzeit auch in der Bibliothek ansehen kann. Dies gilt auch für die Insektoiden, ein etwas längerer Besuch in der virtuellen Bücherei lohnt sich also um die eigene Strategie zu verbessern.

Commandos? Nicht ganz.
Neben neuen technologischen Errungenschaften bekommt man mit der Zeit aber noch zusätzlich besondere Fähigkeiten. Zum einen gibt es die Kommando-Fähigkeit, mit der man mehr Schaden machen, einstecken oder mehr Geld einnehmen kann. Man kann bis zu zwei von diesen auswählen, während der dritte Wert dann allerdings stark sinkt. Wählt man also zum Beispiel mehr Angriff und mehr Geld ist man zwar stärker, wird man allerdings angegriffen, sind die eigenen Türme schnell Geschichte. Außerdem gibt es noch die Taktik-Fähigkeit. Bei dieser gibt es, wie bei dem Kommando drei verschiedene Bereiche, zwischen denen man sich entscheiden kann, um diese zu verbessern. Diese sind Reichweite, Reparatur und Kosten und sie werden ganz genauso gehandhabt wie die Kommando-Eigenschaften. Sollte man mal genug von dem ständigen Erobern der Monde haben kann man sich auch einfach im Vergeltungs-Modus versuchen. Hier gibt es keine bestimmte Anzahl an Wellen von Gegner die die Mine zerstören wollen, sondern unendlich. Welle nach Welle werden die Gegner auch immer stärker, sodass man lange daran arbeiten kann die perfekte Verteidigung zu bauen. Diesen Modus kann man allerdings bei Planeten spielen, die bereits in der Story erobert worden sind.

Technisch befindet sich Savage Moon auf recht durchschnittlichen Niveau. Die Grafik ist recht schön anzusehen, allerdings auch nichts Besonderes. Gerade hier bemerkt man die starken Abstriche gegenüber dem PS3-Vorgänger. Der Sound ist nicht sehr überragend und es gibt nur ein wenig Hintergrund-Musik, die nicht unbedingt gut in die Szenerie hineinpasst. Das Gameplay ist größtenteils flüssig, jedoch bekommt das kleine Gerät ein paar Probleme, wenn es auf dem Bildschirm ein wenig heftiger zur Sache geht. Bei zu vielen Türmen, Insektoiden o.a. fängt das Spiel an zu ruckeln. Außerdem sind die Ladezeiten zwischen den einzelnen Einsätzen recht lang ausgefallen - und dass, obwohl der Titel auf dem Memory-Stick installiert ist. Abgesehen davon ist das Spiel jedoch sehr gut zu bedienen und durch die einzelnen Menüs lässt sich schnell scrollen. Es gibt viele verschiedene Arten von Insektoiden und Technologien, die ein sehr gutes taktisches Element in das Spiel bringen. Durch die zusätzlichen Blockaden und den verschiedenen Fähigkeiten, die benutzt werden können ist es nicht einfach ein Spiel, bei dem man das Gehirn ausschalten und einfach drauf los bauen kann. Ist man sehr geschickt mit den Fähigkeiten wird das Spiel allerdings sehr einfach, da man beliebig oft zwischen diesen schalten kann und so einfach für alles gerüstet ist, was der Planet an feindlich gesinnten Kreaturen auf einen niederhageln lässt. Um dem entgegenzuwirken, gibt es allerdings noch drei verschiedene Schwierigkeitsgrade, wobei der letzte von einem fast schon unmenschliche Geschwindigkeit in den Menüs und strategisches Denken abverlangt.



Fazit:
Der Markt wird langsam fast schon von Tower-Defence-Spielen überflutet und dabei wird es schwer, sich ein wenig von der Masse hervor zu heben. Savage Moon: The Hera Campaign ist allerdings nahe daran dies zu tun, denn die vielen Möglichkeiten, die einem geboten werden und dem wirklich großen strategischem Element in diesem Titel hat es zu verdanken, dass es ein wirklich guter Vertreter des Genres geworden ist. Im Vergleich zum Vorgänger musste wegen dem Plattform-Sprung zwar einiges geändert werden, was das Spiel nicht mehr so überragend macht, aber dennoch noch sehr solide ausfallen lässt. Neulinge im Genre sollten sich diesen Titel zwar lieber nicht holen, da er auch auf dem leichten Schwierigkeitsgrad später sehr schwer wird, aber Leute, die sich schon etwas länger mit dem Genre-Neuling befasst haben, können beruhigt zugreifen.

Entdeckte durch Savage Moon die strategische Ader in sich: Denis Wewetzer für PlanetVita.de

Leserwertung:

*****

Noch keine
Deine Wertung:

-
Die vielen Angehensmöglichkeiten und die Notwendigkeit von Strategie machen Savage Moon: The Hera Campaign zu einem gutem Vertreter des Tower-Defense Genres.

Wertung

viele verschiedene Türme für strategischen Einsatz

20 Imoons + Vergeltungs-Modus

einsteigerfreundlich

technisch eher durchschnittlich

ruckelt besonders im späteren Spielverlauf häufig

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