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Spielname:
Terraria

Typ:
PSN Spiel

PSN Preis:
14,99 €

Publisher:
505 Games

Developer:
Re-Logic

Genre:
Rollenspiel

Release:
11.12.2013 (erschienen)

Multiplayer:
1-8

Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre

Screenshots:
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Preview: Terraria

Hans Weiler, 06.05.2013

7188°

5

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Hände auf den Tisch Leute, wer von euch versteht alles den Hype um Minecraft und wer kann da nur mit dem Kopf schütteln? Sicherlich gab es, neben Call of Duty und Monster Hunter, in den letzten Jahren nur wenige Spiele, die einen solchen Hype um sich herum aufgehäuft haben und dennoch gleichzeitig die Spielergemeinde so sehr spalten. Und wie es das Schicksal dabei so will, zieht ein gut laufendes Spiel immer viele Kopien nach sich. Das Selbe gilt natürlich hier in erster Linie für Minecraft, welches von diversen Indie-Studios mal besser und mal deutlich schlechter imitiert wurde. Ein Titel, der Anfangs in die selbe Sparte abgeschoben wurde, war hier Terraria. Im Jahre 2011 erschien der quietschbunte Sidescroller via der beliebten Steam-Plattform für den PC und schaffte es in rasender Geschwindigkeit aus dem Schatten Minecrafts zu treten, da es dann doch wieder irgendwie ganz anders war. Nach der Veröffentlichung des Titels für die Xbox 360 und die Playstation 3 in jüngerer Zeit, kommt Terraria aber auch bereits in naher Zukunft für die Sony PSVita. Wir haben uns also das "2D-Minecraft" mal etwas genauer für euch angeschaut - werft gemeinsam mit uns einen Blick darauf!

This is my biome.
Ganz grob beschrieben, handelt es sich bei Terraria um ein Sandbox-Spiel im 2D-Sidescroller Gewand. Soll heißen, ihr werdet zu Beginn des Spieles in eure Welt geworfen und habt absolut freie Hand daraus zu machen was ihr wollt. Es gibt keine Story, keine epischen Quests, keine ausgewieften Charaktere - sondern euren eigenen Entdeckerdrang und eure Kreativität. Ähnlich wie im vagen. geistigen Vorbild Minecraft könnt ihr quasi sämtliche Blöcke (Holz, Stein, Erze, Dreck, Sand, etc.) per Spitzhacke, Axt, Hammer und anderen Utensilien abbauen und diese entweder zum Bauen von Gebäuden und anderen Strukturen verwenden, oder um euch noch bessere Ausrüstung zusammenzuschustern. Denn im Gegensatz zu Minecraft, wo der Fokus doch relativ klar auf dem Bauen selbst liegt, fällt das Hauptaugenmerk in Terraria in erster Linie eher auf dem Entdecken, Ausrüsten eures Charakters und dem Bezwingen von großen Bossgegnern. So baut ihr euch natürlich eure eigene Basis und Häuser um diverse NPCs und Händler in eure Welt zu locken, aber die meiste Zeit verbringt man in Terraria mit dem Erforschen der Welt und der Vorbereitung um den nächsten Schritt anzugehen.

Creepers gonna creep, Slimes gonna...slime?
Denn der nächste Schritt besteht, wie bereits erwähnt, in Terraria immer in dem Bezwingen des nächsten Bossgegners. Hier gibt es neben einem gigantischen Skelett, einem riesigen Schleim, einem überdimensionalen fliegenden Augapfel fast keine Grenzen an abgedrehten Zielen auf die ihr hinarbeiten könnt. Die Vorbereitung besteht hier für gewöhnlich aus diversen Punkten: Bessere Ausrüstung bauen und damit in neue Gebiete (sogenannte Biomes) vorstoßen. Dort neue Ausrüstung finden und neue Erze abbauen - und daraus neue Ausrüstung bauen. Wenn man genug vorbereitet ist, und sich idealerweise die passende Arena für den Bosskampf gebaut hat, nimmt man es mit diesem auf. Ist dies getan, geht das Spiel von vorne los. Vorbereiten, verbessern - kämpfen. Klingt simpel, hält aber ungemein bei der Stange, da man stets neue Dinge entdeckt, sich verbessert und eigentlich grundsätzlich immer etwas zu tun hat. Lasst euch dies hier von jemand gesagt sein, der damals unzählige Stunden in die PC-Version investiert hat, nur um das Ganze nochmal von vorne auf der Konsole zu beginnen und genauso hineingezogen wurde. Klingt komisch, ist aber so.

I'm gonna mine it all... on the Vita!
Eine große Frage die aber bezüglich der Vita-Umsetzung bleibt, ist die Steuerung. Perfekt auf die Bewegung per Maus und Tastatur ausgelegt, gab es bereits bei der Ankündigung der großen Konsolenversion einige Bedenken, ob die Steuerung überhaupt per Gamepad funktionieren wird. Mittlerweile, wo diese Version aber seit einigen Wochen auf dem Markt ist - Entwarnung! Tatsächlich haben es die kreativen Köpfe hinter dem Titel geschafft, die Steuerung in nahezu ebenbürdiger Ausführung auf der Konsole umzusetzen, weshalb ein absolut identisches Spielgefühl zur PC-Version erzeugt wird. Die Frage ist hier nur, ob die PSVita mit vier Tasten weniger als die gängigen Controller ein ähnliches Spielgefühl abliefern kann. Der große Pluspunkt ist hier ganz klar der Touchscreen und das Rückseiten-Touchpad, wie diese aber in das Gameplay eingebunden werden, wird sich erst noch zeigen müssen. Ich selbst bin hier vorsichtig optimistisch - schließlich lebt das Spiel davon, dass es absolut butterweich spielbar ist. Und das ist den Entwicklern bestimmt genauso klar wie uns Spielern. Bestimmt!

The diamonds in the deep.
Vom Aspekt der Steuerung aber mal abgesehen, dürfte der Titel aber grundsätzlich eine gute Figur auf der PSVita abliefern. Die quietschbunten Farben sollten im Idealfall nochmal vom hellen OLED-Bildschirm der Vita profitieren und auch der Mehrspieler-Part des Titels schreit geradezu danach, gemeinsam mit ein paar Freunden über den Party-Chat gedaddelt zu werden. Denn in der Welt von Terraria kämpft man nicht nur allein - weit gefehlt. So könnt ihr, zumindest in der Konsolenversion, mit bis zu fünf weiteren Freunden gemeinsam durch eure Welt streifen und Erkunden, Kämpfen und Bauen. Ein großer Pluspunkt hier ist, dass ihr stets euren eigenen Charakter spielt. Soll heißen, ihr nehmt euer Inventar und eure Ausrüstung von einer Welt in die andere mit, und könnt auch die dort gefundenen Gegenstände wieder mit zu euch nehmen. Wenn eure Freunde also mal an einem Bosskampf scheitern, obligt es euch in strahlender Meteor-Rüstung, mit Blaster-Pistole und flammenden Schwert dort aufzutauchen und den Held zu spielen.



Prognose:
Ja, was können wir denn nun von Terraria auf der PSVita erwarten? Sollte die Steuerung auf dem kleinen Handheld genauso gut funktionieren wie auf den großen Konsolen, steht uns ein ganz klarer Hit ins Haus. Wie bei ähnlichen Genre-Kollegen bietet das Gameplay quasi ein offenes Ende und eure Möglichkeiten euer eigenes Spiel zu gestalten sind quasi nahezu endlos. Auch von technischer Seite her dürfte das Spiel mit seinen quietschbunten Farben auf dem hellen OLED-Bildschirm der PSVita eine hervorragende Figur abliefern. Jeder. der auch nur ein Stück weit sich für spaßige Sidescroller, offenes Gameplay, großangelegte Erkundungstouren und nervenaufreibende Kämpfe begeistern kann, sollte hier zuschlagen wenn es soweit ist.

Bereitet sich schonmal auf die Höhlen-Tour vor: Hans Weiler für PlanetVITA.de

Leserwertung:

*****

Hitkandidat
Deine Wertung:

-
Wenn von technischer Seite her alles gut läuft, steht der Vita ein echter Hit bevor.

Prognose
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5 Kommentare