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Spielname:
Thomas Was Alone

Typ:
PSN Spiel

PSN Preis:
7,99 €

Publisher:
Curve Studios

Developer:
Bossa Studios

Genre:
Jump 'n' Run

Release:
24.04.2013 (erschienen)

Multiplayer:
1 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre

Screenshots:
Spiel mögen:

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Kurztest: Thomas Was Alone

Kevin Jensen, 11.05.2013

2493°

1

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Indie-Spiele? Welche waren das nochmal? Diese Abenteuer von einer Spieleschmiede, die erst kürzlich von Disney zur Micky Maus gemacht wurden? Nein! Im Gegenteil: Im Zeitalter der downloadbaren Digitalkunst wurden Mittel und Wege geschaffen, um es auch kleinen Entwicklern zu ermöglichen ihre oftmals kreativen Ergüsse an den Mann zu bringen. Sei es XBOX Live, Google Play, Steam, der App Store oder auch das PS-Netzwerk, seit dem Boom des digitalen Downloads gibt es immer mehr Titel, die sich einen Namen in der Szene machen konnten und Milliarden Fans für sich gewinnen konnten.

Indy? Das war doch der mit der Peitsche und Angst vor Schlangen?!?
Egal ob Limbo, Trine, Super Meat Boy, VVVVVV oder Journey. In nahezu jedem Genre findet man Ableger aus dem Indie-Sektor, die es geschafft haben sich den Orden „Geheimtipp“ anheften zu lassen. Das aktuelle Beispiel trägt den Namen Thomas was Alone und erinnert zu Beginn an eine abstrakte, wenngleich bekannte Puzzlemechanik. Doch wenn man sich das Konzept ein wenig genauer anschaut, bekommt man eine kreative Prise von The Lost Vikings gemischt mit Stilelementen des minimalistischen Limbos und sogar einen Hauch von Assassin's Creed. Denn wer etwas genauer hinhört, wird die Stimme von Danny Wallace aka Shaun Hastings als Sprecher herauskristallisieren können. Was als humoristisches Pixel-Hauptcharakter-Herumgespringe anfängt, artet im späteren Verlauf weiter aus, wobei immer mehr Formen und Farben hinzu kommen. Die Puzzle werden komplexer und gemeinsames Rätselraten und Interagieren gehören später schnell zur Tagesordnung. Die Pixelwesen nehmen nach und nach Persönlichkeiten an - befreunden oder verfeinden sich und um ein eigentlich storyfreies Spiel wird eine Rahmenhandlung der etwas kuriosen Art gesponnen.

Ansonsten ist die Mechanik des Spiels einfach, wenngleich Komplex. Die verschiedenen Pixelwesen müssen zusammenarbeiten, um an gewissen Stellen vorbeikommen zu können. So gibt es Größen- und Formunterschiede sowie bestimmte Eigenschaften. Zum Beispiel kann Thomas, das rote Rechteck, weiter springen als der kleine orangene Chris, jedoch nicht so weit wie der groß-gelbe John. Ja, wir wissen es ist kurios, dass Pixelblöcke Namen haben. Aber wenn ich euch jetzt noch von den rechteckigen Damen Claire, Sarah oder Laura erzählen würde, würde der nächstbeste Leser das Handy zücken und die hiesige Irrenanstalt anrufen. Sei einfach gesagt, dass in den 100 Levels stets neue Charaktere mit neuen Eigenschaften vorgestellt werden, die das Prinzip um neue Möglichkeiten erweitern und somit für Tiefgang sorgen. Für die Trophy-Hunter unter euch: Das Spiel teilt sich eine Liste für PSVita und PS3 und kann somit gleichermaßen daheim als auch unterwegs gespielt werden - ihr seid aber so nicht in der Lage jede Trophäe ein zweites Mal zu bekommen!



Fazit:
Thomas was Alone ist ein unterhaltsames Spiel für zwischendurch, das trotz seiner Einfachheit eine große Komplexität aufweist. Was anfänglich als Kinderspiel abgestempelt werden könnte, wird schnell zu einem Grauzellenschmorgerät. Wer unterhaltsame Knobel-Plattformer mag und gerne die kuriose Geschichte um Thomas und seinen Pixel-Freunden ergründen möchte, sei eingeladen das Spiel auszuprobieren. Es lohnt sich. Man sollte sich jedoch überlegen, ob einen die gewollte Pixel-Optik nicht eher abschreckt, doch für wahre Indie-Fans ist sowas ja schon fast Standard.

Als Pixeljongleur unterwegs: Kevin Jensen für PlanetVITA.de

Leserwertung:

*****

Noch keine
Deine Wertung:

-
Der etwas andere Puzzle-Jumper mit Pixel-Optik

Wertung

Einfaches, wenngleich komplexes Spielprinzip

Klasse Sprecherrolle von Danny Wallace...

100 Level plus weitere DLCs

Kann auf die Dauer optisch etwas Monoton wirken.

... ohne Synchronsprecher für Deutschland.

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