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Spielname:
Men's Room Mayhem

Typ:
PSN Spiel

PSN Preis:
2,49 €

Publisher:
Ripstone

Developer:
Ripstone

Genre:
Geschicklichkeit

Release:
22.05.2013 (erschienen)

Multiplayer:
1 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

Screenshots:
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Kurztest: Men's Room Mayhem

Denis Wewetzer, 22.05.2013

2371°

2

Test mögen: Weitersagen:

So, ihr seid also der Meinung bereit zu sein? Bereit, die wohl ehrenwerteste Aufgabe aller Zeiten zu übernehmen und der Held der Menschheit zu werden? Ich hoffe ihr wisst, dass so Einiges von euch abverlangt wird. Eine schnelle Auffassungsgabe, super Reflexe, ein unendlich hoher IQ und natürlich die wichtigste Waffe von Allen: Euer Finger! Moment, was? Ja, genau! Um der Held der Männerwelt zu werden braucht man heutzutage nicht viel mehr als einen Finger. Doch wie ist sowas eigentlich möglich? Durch Videospiele natürlich! Und so können wir endlich alle in die Rolle schlüpfen, die wir schon immer einmal besetzen wollten: Die Rolle des Hausmeisters einer Männertoilette! Nein, das ist natürlich kein Witz und sollte todernst genommen werden! Da Draußen ist ein Schlachtfeld und nur der Stärkste, Schnellste und Intelligenteste wird gewinnen und die meisten Punkte abstauben im Men's Room Mayhem! Doch wurde die Klofete zu einem spaßigen Highscoresammler, oder macht sich eine solch skurrile Idee einfach nicht gut als Spiel? Die Klos sind blitzblank und geladen, wir werden es herausfinden!

Auf die Plätze, fertig: Pinkeln!
Das Prinzip hierbei ist wirklich einfach zu erklären: Männer kommen auf die Toilette eines stark besuchten Ortes, zum Beispiel ein Gasthaus, eine Pension oder aber auch ein Klub. Wie wir alle wissen sind diese natürlich strohdoof und sobald sie erst einmal das stille Örtchen betreten haben können sie ohne Führung nicht mehr weiter. Also werden sie zum Ort der Erleichterung geführt, von dort aus (hoffentlich) zum Waschbecken und dann schnell wieder in den Ausgang, hier will niemand länger bleiben als notwendig. Jede Aktion gibt dabei Punkte und je mehr Leute gleichzeitig versammelt sind, desto mehr Punkte regnet es auch. Aber dabei muss auch viel aufgepasst werden. Kreuzen sich zwei Wege der Gäste fangen sie sofort an sich zu Prügeln und hinterlassen einen bösen Blutfleck. Schaffen sie es nicht rechtzeitig zum gewünschten Ort passiert außerdem ein kleines Malheur. Insgesamt darf man sich pro Welle, in denen die einzelnen Runden ablaufen genau fünf davon erlauben. Wenn eine Welle zu Ende ist kommt der Hausmeister endlich, scheucht die restlichen Gäste aus dem Örtchen und putzt einmal kräftig durch – dadurch darf man sich auch wieder mehr Fehler erlauben und man bekommt Extrapunkte.

Natürlich hat das Ganze auch einen guten Grund: Man will den Highscore knacken! Dieser lässt sich natürlich online hochladen und global mit allen anderen Hausmeistern vergleichen um zu sehen, wer der ultimative Reinemann ist. Aber nicht nur so kann man sich einer kleinen Herausforderung stellen, auch im Spiel selbst sind welche eingebaut. So muss man bestimmte Boni häufiger erzielen oder eine hohe Punktzahl erreichen, damit man im Rang aufsteigen kann. Außerdem bringen einem bestandene Herausforderungen neue Orte zum Saubermachen ein, die alle ihre eigenen Tücken besitzen und auch mit ein paar speziellen Charakteren aufwarten. So gibt es einen Betrunken, der mal schneller, mal langsamer geht oder aber eine Frau die sich verirrt hat und in derer Nähe alle Männer sofort zur Salzsäule erstarren. Was sucht die auch dort?!

Technik
Die Steuerung, welche komplett über den Touchscreen funktioniert geht schnell von der Hand und das Spielprinzip ist wirklich leicht zu erlernen. Von der Grafik darf man sich keine Augenweide erwarten, allerdings kann man sich auf einen gelungenen Cartoon-Look freuen, der mit unglaublich vielen Charaktermodellen an der verschiedenen Ortschaften aufwarten kann. Je nach Ort wird die "Action" auch mit verschiedenen Melodien beschallt, bei der auch ein wenig Detailverliebtheit zum Vorschein kommt. Diese wird nämlich beim Öffnen der Ein- und Ausgangstüren lauter, jedoch wieder leiser wenn sie schließen.

Features und Besonderheiten
Der normale Modus bietet insgesamt sieben verschiedene Orte der inneren Ruhe und hat für die Toiletten auch besondere Charaktere. Dazu gibt es viele Herausforderungen, bei denen es allerdings wirklich schade ist, dass höchsten drei auf einmal aktiv sind. Möchte man Fortschritt machen ist es so empfehlenswert, nicht lange Zeit an einer Runde, Welle für Welle zu überstehen, sondern einfach absichtlich zu verlieren, hat man die gewünschten Herausforderungen bestanden. Neben dem normalen Modus ist aber auch noch der Blitzmodus da. Dieser geht nicht nach Wellen, sondern hat ein Zeitlimit von zwei Minuten, in denen man versuchen muss so viele Punkte wie möglich zu machen. Das Können kann also auch so auf die Probe gestellt werden.



Fazit:
Wer hätte gedacht, dass sich hinter der Arbeit als Hausmeister eines Männerklos eine so interessante Spielidee verstecken könnte? Was anfangs noch recht leicht anfängt wird in späteren Wellen stark fordernd und lässt den Highscore-Willen in den Menschen durchbrechen – die Online-Ranglisten für alle Örtchen helfen dabei natürlich. Durch den Blitzmodus gibt es auch ein wenig Abwechslung, die sogar noch ein wenig mehr Forderung daherbringt. Wenn man nun noch die ganzen speziellen Charaktere bedenkt steckt sogar jede Menge Taktik in der Planung der Routen. Man sollte auch immer bedenken, ob es sich nicht mehr lohnt einfach mehrere Leute ohne Händewaschen rauszuschicken, damit es nicht zu Schlägereien kommt. Da muss die Hygiene auch mal Abstriche machen können. Einziger Nachteil ist allerdings die Tatsache, dass man lediglich drei Herausforderungen auf einmal absolvieren kann. So ist es gut möglich über eine halbe Stunden, Welle für Welle an Gäste zu bearbeiten, nur um am Ende dasselbe noch einmal für die nächsten Herausforderungen machen zu müssen. Aber der Highscore-Wille bleibt lebendig, da das Spielprinzip unverbraucht und spaßig ist! Wer sich also mal ans Männerklo stellen wollte nur um sauber zu machen und ein wenig Punkte einzuheimsen hat hier definitiv seinen Spaß. Wer jedoch mehr auf Fortschritt aus ist und nicht so viel mit Highscores anfangen kann, sollte vielleicht lieber die Finger davon lassen, obwohl man für den Preis von 2.49€ wirklich nichts sagen kann.

Schwingt die Kloglocke umher: Denis Wewetzer für PlanetVita.de

Vielen Dank an Ripstone für die freundlichen Bereitstellung des Rezensioncodes

Leserwertung:

*****

Mittelmaß
Deine Wertung:

-
Unterwegs mal den Klomann mimen? Warum nicht?!

Wertung

Viele Herausforderungen...

Spaßige Highscorejagd

Unverbrauchtes Spielkonzept

Überraschend viel Taktik

...die den Fortschritt behindern

"Nur" zwei Spielmodi

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2 Kommentare