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Spielname:
Tearaway

Typ:
PSVita-Spiel

Publisher:
Sony

Developer:
Media Molecule

Genre:
Action Adventure

Release:
22.11.2013 (erschienen)

Multiplayer:


Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre

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Preview: Tearaway

Denis Wewetzer, 22.06.2013

1816°

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Vita-Fans aufgepasst: Es gibt tatsächlich noch den ein oder anderen Titel für unseren Handheld, den es noch nicht in irgendeiner anderen Form bereits auf einer anderen Konsole gegeben hat – oder gar auf dem Smartphone. Seitdem Gravity Rush nämlich erschienen ist sieht es damit recht mau aus und die Spielegemeinschaft dürstet nach der "Killer App" - dem einem Spiel, dass es endlich schafft der großen Menge das System zu verkaufen. Und eventuell wartet mit Tearaway genau dieser Titel in Zukunft auf uns. Gemacht von Media Molecule, die bereits für LittleBigPlanet verantwortlich sind und damit bekanntlich recht großen Erfolg hatten, können wir uns definitiv auf ein spaßiges Spiel freuen, das hierzulande sogar am 23. Oktober endlich veröffentlicht werden soll. Doch lohnt sich das Warten auf ein Abenteuer in einem Land, das durch und durch aus Papier besteht? Wir wollen mit unserem Preview die harten Fakten auf den Tisch legen!

Botschafter Gottes sind wohl nicht alle Engel
In diesem Spiel wird man die Rolle von Iota oder Atoi übernehmen – je nachdem ob man sich für die männliche oder weibliche Figur entscheidet. Und als diese übernimmt man die Rolle des göttlichen Botschafters und muss eine Nachricht überbringen – an den Spieler! Dieser wird hier nämlich mit seinen Fähigkeiten zur Gottheit hochgestuft und wird so sogar durch die Frontkamera der Vita als Bild der Sonne eingefangen, nur um ein kleines Beispiel dafür zu nennen. Aber natürlich wäre es viel zu einfach, wenn unser Papierknabe einem Engel gleich wäre und sich mit seinen Schwingen einfach zu uns begeben könnte. Der Botschafter wird dafür leider einen etwas holprigeren Weg nehmen müssen, der mit diversen Gefahren und Rätseln gespickt sein soll.

Vor Allem wird sich der kleine Papiermensch dabei mit den ganzen Eigenheiten, die eine Welt aus dem Zellstoff nunmal mit sich bringt auseinander setzen müssen. So wird es viele Rätsel geben, die eben genau diese Eigenschaften ausnutzen. Aber noch viel wichtiger: Man selbst soll dabei ins Spielgeschehen eingreifen. So sollen alle Features, die die Playstation Vita mit sich bringt in den Titel implementiert worden sein – und zwar das von der Grundidee an. Da es in der Vergangenheit, vor Allem bei den Launch-Titeln, immer wieder Beschwerden gab, dass einige Passagen stark erzwungen wirkten, nur um die verschiedenen Features des Gerätes zu zeigen, wollten Media Molecule ein Spiel machen, in dem alles genau darauf ausgelegt ist. Durch Tippen auf den Touchscreen wird man so ein wenig Papier in der Welt umher schieben oder gar einen Plattenspieler bedienen können. Durch herüberfahren über das Rückseitenpad reißt ein Finger in der Welt sogar ein wenig Papier auf und schafft so neue Wege für Atoi oder Iota. Durch viele verschiedene Möglichkeiten diese Features im guten Sinne zu verwenden könnte also definitiv für Abwechslung gesorgt sein.

Es ist nicht alles friedlich in der Papier-Welt.
Natürlich soll es hier aber nicht nur friedliche Hüpfereien geben, obwohl vom eigentlichen Kampfgeschehen bisher noch wenig bekannt ist und nur in Trailer ein kleiner Ausblick auf diese zu erhaschen war. Zwar können sich die Botschafter selbst wehren, doch als Gottheit sollen auch wir einen größeren Einfluss auf den Kampf haben. Ob und wie das genau eingesetzt wird, werden wir erst später feststellen können. Doch eine Sache gibt es noch, die die ersten Trailer bisher preisgegeben haben und für leichte Sorgen bereiten: Tearaway wirkt langsam. Obwohl eine entspannte Atmosphäre immer etwas schönes zwischendurch ist, bringen geringe Bewegungsgeschwindigkeiten zum Beispiel einen unschönen Nebengeschmack ein. Doch durch die ganzen Möglichkeiten die hoffentlich weiterhin gut eingesetzt werden und der wunderbaren Papier-Optik, die einfach nur gestochen scharf in den Trailern aussieht kann man darüber nochmal hinwegsehen.



Prognose:
Es ist ein Spiel mit dem Feuer: Immer und immer wieder konnten wir sehen, dass Features eines Gerätes fast schon nur weil sie da sind eingesetzt wurden und dadurch den Spielfluss leider einfach nur störten. Mit Tearaway wird versucht damit aufzuräumen und was bis zum jetzigen Zeitpunkt zu sehen war wirkt durchaus vielversprechend. Die Eingabemöglichkeiten wirken durchaus clever eingesetzt und die Hoffnung, dass sich alles überaus "natürlich" anfühlt ist hoch. Auch kann nicht häufig genug erwähnt werden, wie wunderschön die Optik aussieht, auch wenn sie nicht auf Realismus oder Ähnliches setzt sondern gewollt einen anderen Weg geht. Lediglich das Spieltempo scheint mit dem bisherigen Bildmaterial etwas langsam und die Story wurde auch nur sehr knapp angeschnitten, um urteilen zu können wie viel tiefer sie noch reicht – abgesehen vom Hauptteil, der das Austragen der Nachricht an den Spieler beinhaltet. Dennoch freuen wir uns sehr was aus Tearaway gemacht wird, denn ein abwechslungsreiches und cleveres Spiel ist genau das, was die Vita vertragen könnte!

Würde gerne mal Gott spielen: Denis Wewetzer für PlanetVita.de

Leserwertung:

*****

Hitkandidat
Deine Wertung:

-
Viel Abwechslung und Spielspaß lassen auf einen sehr guten Titel hoffen.

Prognose
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