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Spielname:
Pac-Man: Championship Edition

Typ:
PSN Spiel

PSN Preis:
3,99 €

Publisher:
Namco Bandai

Developer:
Namco Bandai

Genre:
Geschicklichkeit

Release:
TBA

Multiplayer:


Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre

Screenshots:
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Pac-Man: Championship Edition

Kurztest: Pac-Man: Championship Edition

Tjark Michael Wewetzer, 12.08.2011

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Wer hätte gedacht, dass es ein pillenabhängiger Puck jemals so weit bringen könnte? Aus der Videospielgeschichte ist der gelbe Kreis mit dem Namen Pac-Man schon lange nicht mehr wegzudenken. Namcos Maskottchen hat sich seit seinen Arcade-Anfängen in verschiedenen Genres versucht. Doch gleichsam wie ein gewisser italienischer Klempner werden sich die meisten wohl weniger an die Party-Games und Spin-Offs erinnern, wenn sie den Namen hören, sondern eher die Genre-Ursprünge.

Genau aus diesem Grund hatte Namco wohl Tōru Iwatani damit beauftragt, die alte „Pac-Man“-Formel einer Frischzellenkur zu unterziehen und vor drei Jahren die „Pac-Man Championship Edition“ veröffentlicht – allerdings nur für die Xbox 360. Mit einer mächtigen Verspätung lässt sich der Pillenschlucker nun im PlayStation Network blicken. Lohnt die Meisterschaftauflage auch heute noch?

Fünf Minuten, vier Geister und jede Menge Pillen
Die „Championship Edition“ labert nicht um den heißen Brei herum: Hier gibt es keine Geschichten oder Cut-Scenes. Euch stehen von Beginn an alle sechs Spielmodi zur Verfügung, in denen ihr an eurem Highscore arbeiten könnt. Die Hauptattraktion ist hierbei ohne Zweifel der titelgebende Championship-Modus. Hier müsst ihr innerhalb von fünf Minuten versuchen, so viele Punkte wie möglich anzusammeln. Die anderen fünf Modi – Challenge 1 und 2 sowie Extra 1 bis 3 – liefern euch im Prinzip die selbe Erfahrung, nur mit speziellen Spielfeldern und anderen Zeitlimits. Wer ein klassisches Endlosspiel sucht, dürfte bitter enttäuscht werden: Sämtlicher Herausforderungen sind auf Zeit.

Der Grund dafür liegt in den Änderungen am Kern-Gameplay von „Pac-Man“. Auf den ersten Blick erinnert die „Championship Edition“ mit der Labyrinth-Struktur stark an die klassische Spielhallen-Version, Widescreen-bedingt um 90 Grad gekippt. Sobald ihr jedoch eine der beiden Seiten von gelben Pillen befreit habt, tritt die erste, drastische Änderung in Kraft. Dann nämlich erscheint auf der jeweils anderen Seite ein Objekt. Sammelt ihr dieses ein, verändert sich die leere Labyrinth-Hälfte und wird wieder mit punktespendenden Pillen gefüllt. Auf diese Art und Weise entsteht ein äußerst dynamisches Spielgefühl, da gerade im fortschreitenden Verlauf, wenn Pac-Man und die Geister an Tempo zulegen, sich die Umgebung quasi ständig im Wandel befindet.

Und wo wir schon mal bei den Geistern sind: Inky, Pinky, Blinky und Clyde versuchen natürlich abermals, Pac-Man den Garaus zu machen. Eure einzige Waffe gegen die flinken Bettlaken sind die großen Power-Pillen, die es euch erlauben, innerhalb eines kurzen Zeitraumes Geister zu verschlingen. Diese besonderen Pillen mischen sich immer wieder in manche Labyrinth-Formationen und wollen taktisch klug eingesetzt werden. Insbesondere dadurch, dass mit jedem verschlungenen Geist innerhalb eines Power-Pillen-Rauschs die Punktzahl für das Erledigen eures Opfers steigt. Und anders als beim Original hört der Combo-Zähler nicht bei 1600 auf, sondern geht bis 3200. Wer sich seine Kraftspender gut einteilt, kann also nicht nur schnell eine horrende Punktzahl ansammeln, sondern auch mächtig viele Extra-Leben – und genau das dürfte wohl auch der Grund für ausschließlich zeitbegrenzte Herausforderungen sein.

Neon-Paradies für Highscore-Jäger
Natürlich gewinnt die „Pac-Man Championship Edition“ keinen Preis für außergewöhnliche Bombast-Optik, doch die knallig-grellen Farben stehen dem gelbem Puck. Die musikalische Begleitung wiederum passt sich der Action an: Zu Beginn der Runde dudelt sie noch ruhig im Hintergrund her. Sobald der Timer sich dem Ende zuneigt, wird sie zunehmend lauter und antreibender – als wolle sie euch zu Höchstleistungen in letzter Sekunde anstacheln.

Leider bedeutet die Umwandlung in ein mini anstelle eines eigenständigen Spiels auch, dass wir auf jegliche Online-Highscorelisten verzichten müssen, die die Originalversion auf der Xbox 360 oder die „DX“-Auflage für Xbox 360 und PlayStation 3 noch beinhalteten. Stattdessen gibt es nur eure Punktzahlen, die ihr schlagen könnt. Naja, und ihr könnt euch noch an den 12 recht leicht erspielbaren Erfolgen versuchen, die von euch etwa einen Score in Höhe von 400.000 Punkten fordern.

Fazit:
Die „Pac-Man Championship Edition“ zeigt, wie man die klassische „Pac-Man“-Formel durch gelungene Neuerungen verbessern kann. Dank des dynamischen Spielfeldes und der Möglichkeit, noch größere Punktecombos beim Fressen von Geistern aufzubauen, gewinnt der Titel einen einzigartigen Flow, der immer wieder zu einer spannenden Runde einlädt. Schade ist nur, dass sämtliche Online-Funktionen beim minis-Port auf der Strecke geblieben sind und nur wenige Wochen zuvor die verbesserte „Championship Edition DX“ für PS3 und Xbox 360 erschienen ist. Solltet ihr jedoch lediglich eine PSP euer Eigen nennen und eine schöne Arcade-Herausforderung für Unterwegs suchen, seid ihr bei der „Pac-Man Championship Edition“ in besten Händen. Und der Preis von 3,99 Euro ist hierbei mehr als fair.

Auf der Flucht vor Pinky: Tjark Michael Wewetzer für PlanetVita.de

Leserwertung:

*****

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-
Die „Pac-Man Championship Edition“ zeigt, wie man die klassische „Pac-Man“-Formel durch gelungene Neuerungen verbessern kann.

Wertung

süchtig machendes, klassiches Spielkonzept

viele neue Möglichkeiten fesseln auch Veteranen

leider keine Online-Funktionen

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