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Spielname:
Kung Fu Rabbit

Typ:
PSN Spiel

PSN Preis:
4,99 €

Publisher:
Neko Entertainment

Developer:
cTools Studio

Genre:
Jump 'n' Run

Release:
03.07.2013 (erschienen)

Multiplayer:
1 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

Screenshots:
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Kurztest: Kung Fu Rabbit

Denis Wewetzer, 05.07.2013

2465°

0

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Pure Jump'n Runs sind heutzutage schon was wirklich Seltenes. Meistens versuchen die heutigen Entwickler noch irgendwelche anderen Genres mit in das Spiel zu integrieren, damit es nicht ganz so monoton wirkt – und doch gibt es dann solche Titel wie Super Meat Boy, die damit berühmt werden. Okay, der Schwierigkeitsgrad könnte damit auch zusammenhängen. Die Jungs und Mädels von cTools Studio wollten sich aber auch daran versuchen und haben dafür Kung Fu Rabbit entwickelt, was mit sehr bunter Grafik und einem nettem Mümmelmann an den Start geht. Doch kann auch dieses knuddelige Spiel von sich überzeugen oder sollte man beim bockschweren "Original" bleiben? Wir wurden zum unaufhaltbaren Kung Fu-Hasen und haben eine Antwort finden können.

Rettet die Häschen!
Obwohl man es nicht unbedingt glauben möchte, bietet das Spiel eine kleine Story. Eines Tages werden alle kleinen Häschen aus einem Dorf von Aliens entführt. Das lässt sich der Meister des örtlichen Dojos natürlich nicht gefallen und geht auf die Suche nach den süßen, kleinen Mümmlern. Dazu muss er sich durch die verschiedenen Level "kämpfen". Soll eher heißen: Geschickt durch sie hüpfen, ohne von Feinden getroffen zu werden oder aber anderen Hindernissen ausweichen, die sein Leben kosten würden.

Währenddessen findet er auch die größte Stärkung der niedlichen Nagetiere: Möhren. Diese können später beim Dojo gegen ein paar Hilfsmittel eingetauscht werden. Zum Beispiel ein paar Checkpoints in den Levels, die es ansonsten eigentlich nicht gibt oder aber die Fähigkeit langsamer im Sprung zu fallen, um diese präziser ausführen zu können. Oder aber ein Schwert, wodurch es möglich ist einfach durch alle Feinde durchzurasen, deren Schwachstellen man normalerweise treffen müsste um sie auszuschalten. Am Ende jedes Levels wartet dann ein gefangenes Häschen, mit dem ihr die Ebene zum Abschluss bringt um gleich zur Nächsten zu gehen, in der es dann nach demselben Schema weitergeht.

Gameplay und Technik
Was am Anfang noch wirklich sehr simpel anfängt, wird in den späteren Levels durchaus eine Herausforderung. Wie erwähnt gibt es in den Levels nämlich keine Checkpoints und später sind die auch nicht gerade kurz, sodass man sich einen Tod mal eben nicht erlauben könnte. Viel kniffliger wird es aber noch, wenn alle Möhren gesammelt werden wollen, da diese häufig sehr schwer erreichbar sind oder gar erst mit versteckten Gängen erreicht werden können. Gut nur, dass die Steuerung sehr leicht von der Hand geht und auch keine Zicken macht. Wahlweise gibt es sogar drei Optionen für das Springen, die alle sehr gut funktionieren – trotz Touchscreen und Rückseiten-Touchpad.

Optisch ist das Spiel wirklich kunterbunt und bietet eine nette Farbenpracht. Allerdings wird einem schnell auffallen, dass keine große Abwechslung geboten wird, was die verschiedenen Level angeht. Mal ist man in einer Höhle, mal in einem Jungle oder aber in einer asiatisch angehauchten Wohngegend – die Variation der 2D-Örtchen hätte durchaus vielfältiger sein können, schließlich gibt es mehr als 80 Levels. Ähnlich geht es dem Soundtrack. Zwar gibt es ein paar verschiedene Hintergrundstücke, allerdings immernoch zu wenig, als dass sie einem nicht nach ein paar Level auf die Nerven gehen.



Fazit:
Pure Jump'n Runs haben irgendwann das Problem, dass sie schrecklich monoton werden und der Schwierigkeitsgrad vielleicht auch mal stagniert. Nicht so bei Kung Fu Rabbit. Mit einer sehr sauberen Lernkurve werden auch Anfänger langsam an die später sehr kniffligen Level herangeführt und können sich mit allem vertraut machen, was der Möhren-Liebhaber so drauf hat – auch wenn das nur springen und laufen ist. Durch die verschiedenen Artefakte und Fähigkeiten die erstanden werden können ist es außerdem möglich, viele verschiedene Taktiken zu benutzen um die 80+ Ebenen zu überstehen. Ein Nachteil ist und bleibt aber, dass die Vielfalt was die Präsentation und musikalische Untermalung angeht etwas zu wünschen übrig lässt. Außerdem gibt es nach dem Abschluss aller Levels absolut nichts mehr zu tun. Wer davon absehen kann findet hier für 4.99€ ein wirklich nettes Spielchen mit einer knuddeligen Optik und späteren Herausforderungen.

Hat den schwarzen Gurt in Rabbit-Fu: Denis Wewetzer für PlanetVita.de

Vielen Dank an Neko Entertainment für die freundliche Bereitstellung des Rezensioncodes.

Leserwertung:

*****

Noch keine
Deine Wertung:

-
Unterhaltsames Jump'n'Run mit kleineren Defiziten in Sachen Levelvielfalt und Musik.

Wertung

Kunterbunte Schauplätze...

80+ verschiedene Level...

Saubere Lernkurve

Nette Herausforderung

Artefakte und Fähigkeiten erlauben Taktiken

...von denen es zu wenige gibt

...nach denen leider Schluss ist

Auf Dauer nervige Musik

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