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Spielname:
Killzone: Mercenary

Typ:
PSVita-Spiel

Publisher:
Sony

Developer:
Guerilla Cambridge

Genre:
Shooter

Release:
04.09.2013 (erschienen)

Multiplayer:
1-8 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

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Hands-On: Killzone: Mercenary

Denis Wewetzer, 24.07.2013

3523°

16

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Ein Lichtschimmer. Ein kleiner Funke Hoffnung. Einfach irgendetwas, dass die Playstation Vita endlich in direkter Konkurrenz mit dem 3DS stellt – auch was die Hardware-Verkäufe angeht. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass ein Spiel wie Toukiden da durchaus aushelfen kann und das konnte sogar zwei Wochen lang den zweiten Platz der japanischen Charts verteidigen. Für die westliche Welt bleibt aber ein anderes Spiel wichtig – eines, an dem schon länger so einige gerne ihre Hände legen wollten. Dabei reden wir hier nun von Killzone: Mercenary. Natürlich wissen wir bereits viel vom Spiel, konnten uns aber nie selbst einen Eindruck von der FPS-Hoffnung machen. Das hat sich nun geändert und uns wurde ein Einblick in die Solo-Kampagne gegönnt, den wir natürlich mit euch teilen wollen.

Dein Auftrag: Zerstöre ALLES
Wir durften uns dabei durch eine komplette Mission schießen. In dieser ging es darum, gegen die Helghast vorzugehen und eine Station von ihnen komplett zu zerstören. Dafür musste man natürlich erst einmal die Basis infiltrieren und hierbei fällt gleich schon eines auf: Trotz recht linear wirkenden Wegen, hat man eigentlich sehr viele Freiheiten. Man ist nicht wirklich darauf beschränkt nur einen bestimmten Weg zu gehen, sondern ein wenig Erkundungsfreudigkeit wird belohnt und einem werden neue Herangehensweisen eröffnet. Geht man den direkten Weg oder schleicht sich durch die Quartiere durch? Sucht man einen Weg um aufs Dach zu kommen und die Feinde zu überraschen oder schießt man sich frontal durch die Reihen? Alles möglich.

Jetzt wo wir wissen, "was" gemacht werden soll, fehlt nur noch das "wie". Natürlich kann man sich nach alter Shooter-Manier durch die Reihen ballern, wofür einem schon in dieser kleinen Demo so einige Mittel zur Verfügung standen. Gewehre, Pistolen, Schrotflinten, Raketenwerfer, verschiedene Granaten – alles da. Jedes dieser Mittel muss allerdings gegen Geld erworben werden. Dieses ist allerdings recht einfach zu beschaffen: Durch das Töten wird einem sofort Geld auf das eigene Konto überwiesen. Dabei ist es wichtig wie jemand umgebracht wird. Kopfschüsse bringen mehr Geld als einfache Kills, während ungesehene Assassinationen mit dem Messer sogar noch mehr Kohle bringen. Der Söldner von morgen muss also schon ein wenig auf seine Ressourcen aufpassen – damit ist allerdings nur das Geld gemeint, da die Gegner Munition wie am laufenden Band fallen lassen.

R.I.P Danner
Besonders auf dem höheren Schwierigkeitsgrad, von denen es in der Demo drei gab, ist es aber nicht gerade die beste Idee sich mit dem Kopf zuerst ins Getümmel zu stürzen. Aber genau dafür gibt es die Van-Guard Systeme. Diese sind besondere Fähigkeiten oder einfach Drohnen, die einem helfen können alle Gegner auszuschalten. So kann man mit ihnen einfach eine Missile auf einen entfernten Gegner schießen oder sich für kurze Zeit unsichtbar machen, um an einen Feind heran zu schleichen – je nachdem wie der eigene Spielstil aussieht. Natürlich wollen aber auch diese vorher für eine entsprechende Menge Kohle ergattert werden. Ohne Moos nichts los – deshalb sollte man es übrigens vermeiden zu sterben. Nicht nur muss man vom letzten Checkpoint neu anfangen, die Lebensversicherung ist auch nicht kostenlos, weshalb einem einfach mal ein paar Kröten abgenommen werden.

Ein wichtiger Aspekt, dem manche natürlich immer noch ein wenig skeptisch entgegen blicken wird die grafische Darstellung sein, nachdem Resistance: Burning Skies und Call of Duty Black Ops: Declassified anfangs noch wunderbar ausgesehen haben, aber im eigentlichen Spiel unglaublich versagten. Für diese lässt sich sagen: Sorgt euch nicht weiter! Das Spiel läuft wunderbar flüssig und geizt dabei nicht mit diversen Details und schönen Texturen – und das bereits in der Demo. Hin und wieder ist ein wenig Matsch zu erkennen, aber dies ist tatsächlich die Seltenheit und vom Niveau her könnte es gut mit den PS3-Spielen der anfänglichen bis mittleren Generation mithalten. Und die Soundkulisse ist ebenso wunderbar. Sie gibt die Atmosphäre wunderschön wieder und zeigt auch hier, dass Shooter nicht immer nur "Pew-Pew, BANG" wiedergeben müssen.



Prognose:
Es ist schon ein wenig schade, dass es uns nicht vergönnt ist auch noch einen Blick in den Multiplayer-Modus zu werfen, aber dieser kurze Einblick in die Kampagne lässt unsere Herzen deutlich höher schlagen. Die Action ist flüssig und sieht fantastisch aus. Die Schussgefechte machen Spaß und durch die konstanten "Belohnungen" in Form von Geld regt es die Kreativität wie eine Gruppe von Gegnern am besten ausgelöscht wird noch ein wenig an. Die Verwendung des Touchscreens zum Wechseln von Waffen oder Einsetzen der Van-Guard Systeme war eine kluge Idee und lässt sich schnell umsetzen, ohne einen großen Fingerkrampf auszulösen. Auch die Möglichkeit in jedes Gefecht auf verschiedene Wege heranzugehen ist schön gemacht und lässt den Strategen in den Spielern aufleben – wenn man nicht gerade als gepanzerter Koloss auf leichtesten Schwierigkeitsgrad durch die Feinde mähen möchte. Ein paar kleinere Bugs sind uns dennoch aufgefallen, wo die Melee-Angriffe unter Anderem den Gegner nicht einmal getroffen haben und die Animationen dementsprechend etwas fehl am Platz waren, aber dies geschah nur äußerst selten. Alles in allem sind wir trotzdem eindeutig überzeugt: Dieser Shooter wird ein Hit, sollte es im Rest des Spiels genau so weitergehen wie es diese Mission gezeigt hat. Spaß im Multiplayer ist ja ohnehin schon fast garantiert, wenn das Gameplay so gut funktioniert. Der 4. September kann kommen!

Kann kaum noch auf den September warten: Denis Wewetzer für PlanetVita.de

Vielen Dank an Sony für die freundliche Bereitstellung des Preview-Codes

Leserwertung:

*****

Hitkandidat
Deine Wertung:

-
Der 4. September kann kommen, denn dieser Shooter wird ein Hit!

Prognose
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