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Spielname:
PixelJunk Monsters: Ultimate HD

Typ:
PSN Spiel

Publisher:


Developer:
Double Eleven

Genre:
Strategie

Release:
31.07.2013 (erschienen)

Multiplayer:
1-4

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

Screenshots:
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PixelJunk Monsters: Ultimate HD

Kurztest: PixelJunk Monsters: Ultimate HD

Michael Holder, 07.08.2013

2690°

0

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Voodoo hat doch etwas Magisches und Faszinierendes an sich, alleine das Wort Voodoo. Klingt es nicht schon so schön mystisch, genau wie sein Ursprung Fon, was soviel wie Geist oder Gottheit bedeutet. Eine Religion voller Magie, die nicht immer nur im schlechten ausgeführt wird. Viele glauben, dass es im Voodoo viele verschiedene Götter gibt, welche sich alle verschiedene Opfergaben und Preisungen wünschen, doch tatsächlich gibt in diesem Glauben nur einen Gott: Bondieu ist sein Name. Doch die meisten Anhänger trauen sich nicht sich direkt an ihn zu wenden, stattdessen wählen sie lieber den Weg über die Loa, Mittelsmänner in Geisterform, welche dann ihre Bitten an den großen weitergeben. Und ein Anhänger dieses sagenumwobenen Glaubens ist auch der Tikimann, der Held aus dem Tower-Defence-Titel Pixeljunk Monsters: Ultimate HD, unserem heutigem Gesprächsthema.

Der Tikimann hat die ehrenhafte Aufgabe seine Insel vor dem Einfall böser Monster zu schützen, dies vollbringt er mithilfe von Türmen die er auf Bäume pflanzt. Eigentlich ist dieser Plan vollkommen in Ordnung, wenn nicht irgendwann die Umweltschützer aufgetaucht wären und ihm zur Rede gestellt hätten. Als Folge dessen wurde die Insel zerstört und vergessen und dient der amerikanischen Regierung seither als Forschungszentrum über außerirdische Wesen und deren Religionen. In Zusammenarbeit der Aliens wohlgemerkt, diese planen nämlich insgeheim die Weltherrschaft, was auch der Aufhänger für den nächsten Teil der Serie ist. Im Rahmen von E.T. war Spielberg übriges mehrmals auf der Insel um sich mit außerirdischen Wesen auszutauschen. Okay ich gebe es zu, in dem Spiel kommen keine Umweltschützer vor und der Rest war auch erfunden, falls PlanetVita vom Netz geht ist Amerika daran schuld! Doch kommen wir wieder zu dem eigentlichem Thema zurück, der Tikimann wartet bereits. Die Türme können nur auf Bäume platziert werden, welche auch sofort wieder Nachwachsen falls ihr das Gebäude abreißt. Nach klassischer Tower-Defence-Manier habt ihr auch hier die Möglichkeit drei Basis-Arten von Türmen zu bauen. Zum Einem die einfachen Pfeiltürme die sowohl Gegner in der Luft, als auch am Boden angreifen. Für den Fall, das härterer Geschützte aufgefahren werden müssen stehen euch Kanonen für Bodeneinheiten zur Verfügung und Luftabwehrgeschütze für nervige Fliegen und Bienen. Natürlich gibt es im Verlaufe des Abenteuers noch wesentlich mehr, aber das sind die Grundarten.

Von wegen nur Frauen können Multitasking!
Bisher hört sich das ja alles sehr normal an und wäre so vielleicht auch etwas langweilig, doch selbstverständlich hat auch dieses Spiel etwas, das es auszeichnet und von den anderen abheben soll. Hierfür ist die Spielfigur gedacht. Der Tikimann muss während er die Verteidigung baut gleichzeitig die Goldmünzen einsammeln, die die Monster hinterlassen. Manchmal lassen sie auch kleine blaue Juwelen fallen, welche man dann für den Freikauf neuer Türme nutzen kann, jedoch handelt es sich dabei nur um eine einmalige Lizenz, da jedes Level wieder bei Null beginnt und die Verteidigung erst wider neu freigeschaltet werden muss. Wenn das Spiel mal etwas in Fahrt kommt muss der arme Schamane noch während eine Welle unterwegs ist Türme abreißen und gegebenenfalls mit Luftverteidigungen ersetzten. Einfache Türme reichen aber manchmal nicht. Bereits bestehende Bauten lassen sich auf drei Arten verbessern: Indem sie Gegner töten, man sie mit den gefundenen Juwelen vollpumpt oder auch durch tanzen. Der Tikimann beherrscht zwar keinen Regentanz, dafür kann er aber den Erfahrungstanz, oder wie auch immer man ihn nennen will. Wenn er sich in die Türme stellt und tanzt werden diese langsam verbessert.

Alte Schätze dürfen nicht vergessen werden
Wie der Titel Pixeljunk Monsters: Ultimate HD bereits vermuten lässt handelt es sich hier um eine simple High Definition- Auflage eines alten Playstation Portable-Hits. Von all den neuen Funktionen der Vita wird nur der Touchscreen genutzt, dieser dient der Fortbewegung, welche aber auch mit Hilfe der Analogsticks getätigt werden kann. Neben dem klassischem Einspielermodus kann auch ein Onlinemodus gewählt werden. In diesem helfen mehrere Voodooanhänger zusammen um die Monster zu bezwingen. Eine Runde alleine kann schnell langweilig werden, da sie mit der Zeit immer länger dauern und teilweise sogar eine ganze Stunde eingeplant werden muss. Trotz der vielen versuche Action und Spannung in den Titel mit einfließen zu lassen schleicht sich langsam immer wieder der Gedanke ein warum der Spielablauf so Monoton sein muss. Die Musik bestärkt das Gefühl nur und lässt den Spieler mit der Zeit langsam in das Reich der Langeweile abrutschen. Erschwert wird das ganze noch dadurch, dass man nur wirklich weiter kommt, wenn mann Level mit einem Regenbogen abschließt, sprich sie perfekt beendet, ohne dass auch nur ein einziges Wesen ans Ende des Labyrinths aus Türmen gelangt. Und wo wir schon dabei sind: Warum kann sich der Spieler nicht seine eigenen Labyrinthe bauen und somit immer wieder neues probieren, wie zum Beispiel in Warcraft III Mods. Dann wäre man auch nicht frustriert wenn man ein Level neustarten muss, da es nicht perfekt beendet worden ist, schließlich kann man sich einfach selbst ein paar bauen ohne so schrecklichen Freischaltbedingungen zu unterliegen.



Fazit:
Zu Beginn ist die Welt noch in Ordnung und alles ist einigermaßen Unterhaltsam, doch mit der Zeit driftet Pixeljunk Monsters: Ultimate HD immer weiter in die Langeweile ab. Für eine kurze Wartezeit auf den Bus mag es noch reichen, jedoch kann man auch nicht länger als ungefähr eine Stunde spielen, bis sich eben genau dieses Gefühl einschleicht. Von der optischen Seite gibt es hier nichts zu meckern, der Titel sieht vollkommen in Ordnung aus und reiht sich in die große Reihe der "Das geht doch noch" Spiele ein. Kurz um, für Fans des Originals sicher einen Blick wert, Neulinge sollten sich jedoch überlegen ob sie hierfür wirklich zehn Euro zahlen wollen.

Leserwertung:

*****

Noch keine
Deine Wertung:

-
Eine Softwarestück, das gerne mal herhalten kann wenn das Smartphone in Wohnzimmer vergessen wurde, mehr aber auch nicht.

Wertung

Spaßiger Onlinemodus, der aber oftmals sehr Unkoordiniert ist

Kann bis zu Perfektion gespielt werden und bietet daher viel Spielzeit

Wird nach kurzer Spielzeit bereits langweilig

Sich wiederholendes Auf- und Abbauen

Baugebiete nicht frei wählbar

Miese Freischaltbedingungen

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