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Spielname:
Muramasa Rebirth

Typ:
PSN Spiel

PSN Preis:
24,99 €

Publisher:
Aksys Games Localization Inc.

Developer:
Marvelous AQL

Genre:
Action

Release:
16.10.2013 (erschienen)

Multiplayer:
1 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre

Screenshots:
Spiel mögen:

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Hands-On: Muramasa Rebirth

Denis Wewetzer, 21.08.2013

2996°

3

Test mögen: Weitersagen:

Es gibt so einige Titel, die man erwartet hätte um sie bei der gamescom dieses Jahres anzuspielen. Neben dem offensichtlichen Tearaway oder der erneuten Demo von Killzone: Mercenary gibt es aber auch noch ein Spiel, von dem man in Deutschland zumindest noch nicht viel mehr gehört hat: Muramasa Rebirth. Dieses liegt unscheinbar auf einer der Anspielecken und wartete nur darauf, von uns geschnappt zu werden, damit wir uns davon überzeugen können, wie gut die Umsetzung des ursprünglichen Wii-Spiels denn gelungen ist. Das Warten hat ein Ende!

The Legend of Side-Scrolling
In dieser Version war es uns lediglich möglich den Charakter Momohime für eine Weile anzuspielen, deren Seele von einem bösen Mönch gefangen genommen wurde und nun von einer starken Kriegerin gesteuert wird. Der zweite Hauptcharakter verfolgt übrigens eine andere Story, solltet ihr euch nun die Frage gestellt haben, wie es mit dem aussieht. Aber, wie ihr euch durch die Überschrift schon denken könntet: Dabei bewegt man sich nur in 2D-Arealen. Was der Grafik allerdings absolut keinen Abstrich tut: Genau wie bei dem Original sind die malerischen Hintergründe und auch die Charaktere sehr schön dargestellt und auch die heftigste Action bleibt flüssig. Aber kommen wir mal genauer zu dieser.

Das Kampfsystem ist vollständig gleich geblieben, wie es Kenner des Originals noch beherrschen sollten. Man kann seine Gegner durch einfache Angriffs-Kombinationen vermöbeln, sie durch die Luft schleudern und dabei selbst wie ein Wirbelwind durch die Höhen fegen, auf den Boden schmeißen, aufstechen und und und. Die Kombo-Variationen ist für die knappe Knopfbelegung sehr gut gelungen. Außerdem gibt es auch noch zwei verschiedene Arten von Schwerten, die beide ihre Eigenheiten in das Kombo-System bringen. Und wo wir gerade bei verschiedenen Klingen sind: Alle besitzen eine eigene Fähigkeit, die man auch während des Kampfes auf den Gegner einprasseln lassen kann. Dadurch wird allerdings die Energie des Schwertes verringert und sollte diese mal Null erreichen, zerbricht es. Das kann übrigens auch durch übermäßiges Blocken geschehen. Aber man hat davon ja genug und es werden im Verlaufe des Abenteuers durch das Schmieden nur noch mehr. Sogar nach Boss-Kämpfen bekommt man immer wieder eine der begehrenswerten Massenvernichtungswaffen – und verdient, diese können nämlich recht monoton und schrecklich langatmig ausfallen. Zumindest die paar, die wir erleben konnten.

Die wichtigste Fähigkeit eines Kriegers: Kochen!
Auch wenn es den Hauptteil des Spiels einnehmen wird, man läuft nicht nur die ganze Zeit nach Links und Rechts, eventuell mal nach oben und unten und entdeckt hier und da den ein oder anderen Schatz. Besonders für das Schmieden von Schwerten ist es wichtig, immer einen gefüllten Magen zu haben. Klingt vielleicht verrückt, aber die dadurch gewonnene Energie wird ebenfalls für das Schmieden neuer Klingen benötigt. Und damit das noch besser funktioniert kann man auch kochen, was sich allerdings auf leichtes X-Knopf-Gedrücke beschränkt. Abgesehen davon ist das Erkunden aber sehr wohl der wichtigste Teil des Spieles, da es auch viele interessante Gespräche zu entdecken gibt, wenn man sich die Zeit nimmt um mit den wenigen Leuten zu reden, die man auf seiner Reise trifft.



Prognose:
Auf der Wii wurde es häufig bereits als Geheimtipp eingestuft und ich denke, wenn die Umsetzung des gesamten Spieles genau so gut wie der Teil, den wir hier anzocken konnten gelungen ist, dann wartet für die Vita genau dasselbe – sogar mit mehr Inhalt, da es in der Vita-Version vier neue extra-Charaktere geben soll, die alle nochmal ihren Part der Geschichte in die gesamte Story bringen. Die Action ist noch immer sehr flüssig, das Kampfsystem ist schnell zu erlernen und macht Spaß, die Welt ist riesig und lädt zum Erkunden ein. Es darf nur gehofft werden, dass die Wegstrecken zwischen manchen Ereignissen nicht zu lang werden, da wir in der Version hier gerne mal fünf Minuten nur durch ähnliche Bildschirme gerannt sind, in denen einfach gar nichts passiert ist.

Fühlt sich glatt wie ein Ninja-Samurai: Denis Wewetzer für PlanetVita.de

Leserwertung:

*****

Noch keine
Deine Wertung:

-
Wunderschöne und actionreiche 2D-Kost, in der sich bisher nur wenige Macken finden lassen.

Prognose
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3 Kommentare