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Spielname:
Stick it to the Man

Typ:
PSN Spiel

Publisher:
Ripstone

Developer:
Zoink

Genre:
Adventure

Release:
04.12.2013 (erschienen)

Multiplayer:


Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

Screenshots:
Spiel mögen:

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Hands-On: Stick it to the Man

Denis Wewetzer, 22.08.2013

1346°

0

Test mögen: Weitersagen:

Dass Indie-Entwickler sehr gesprächig und freundlich sind, haben wir ja bereits letztes Jahr feststellen können, als wir uns mit den Entwicklern von Knytt Underground, Panic! und Big Sky Infinity unterhalten haben. Auch dieses Jahr verschlug es uns wieder zu einem Spiel, dem von Ripstone unter die Arme gegriffen wird: Stick it to the Man, welches von Zoink Studios entwickelt wird. Nachdem wir uns mit dem Entwickler selbst ein wenig unterhalten haben, konnten wir es uns natürlich nicht entgehen lassen selbst einmal Hand anzulegen um zu sehen, wie sich das skurrile Adventure denn so spielt.

Ich bin nicht verrückt! Alle anderen sind es! Oder bin es doch ich...?
Nachdem unser Protagonist Ryan langsam darüber nachdenkt, dass er doch ein wenig verrückt sein könnte und sich deswegen untersuchen lässt, wird er in die Psychiatrie eingeliefert und genau dort setzt die gamescom-Demo an, denn aus dieser müssen wir fliehen. Die Steuerung des Charakters selbst und auch vom "Spaghetti", der ihm aus dem Kopf wächst fallen dabei wirklich gut aus, sodass man sich schon schnell im Level fortbewegt, um nicht erwischt zu werden. Dabei kann man nämlich nicht nur rennen und hüpfen, sondern auch die Hand am Kopf benutzen, um sich an Reißnadeln festzuhalten und so an Wänden vorbei zu springen oder Ähnliches. Das Spiel ist nämlich im Papierstil aufgebaut, weshalb man auch ab und zu ein paar Seiten einfach aus der "Welt" herausreißt um zum Beispiel in Zimmer zu schauen.

Der Hauptteil des Spiels besteht allerdings darin, mittels des Spaghettis Gedanken anderer Leute zu lesen und ihnen diese zu klauen, um sie eventuell von einem Fluch zu befreien oder aber ihren Kopf einfach klarer zu machen. Viel wichtiger ist es allerdings, dass man die so aufgesammelten Sticker dann später sowohl in die Gedanken, als auch auf die Figuren selbst kleben kann. So gibt man einem depressiven Typen zum Beispiel den Sticker mit guten Nachrichten, damit er wieder fröhlicher wird und einem somit aushilft. Typisches Adventure eben, mit einem etwas anderen Twist.

Der eine Pfad ist nicht immer der einzige
Obwohl man meinen könnte, dass ein solches Abenteuer ziemlich gradlinig ist, haben die Entwickler auch einfach ein paar Nebenaktionen eingefügt, die lediglich dazu da sind manchen Charakteren mehr Tiefe zu verleihen oder aber einen guten Witz abzuliefern. So durften wir in der Demo einer alten Dame, die glaubte sie sei ein Alien, helfen wieder ins All zurück zu fliegen. Dafür mussten wir ihr lediglich einen Schwimmreif mit Entchen-Motiv geben. Und es funktioniert. Naja, es muss sich ja nicht jedes Spiel ernst nehmen...



Prognose:
Abgesehen von der Tatsache, dass mir Indie-Entwickler im allgemeinen immer sympathischer werden, verdient Stick it to the Man es zumindest einmal von jedem Adventure-Fan angespielt zu werden, nur um zu sehen ob einem der Humor zusagt. Dieser steht bei diesem Spiel nämlich, ähnlich wie bei Genre-Vertretern wie Monkey Island, deutlich im Vordergrund. Das Herumwühlen in den Gedanken bringt gerne urkomische Monologe zum Vorschein und auch die gesprochenen Parts sind nicht zu verachten, wie es bei der Sidequest mit der alten Dame der Fall war. Zudem sorgt die schnelle Fortbewegung durch den Spaghetti für mehr Geschwindigkeit in einem manchmal recht langsamen Genre, weshalb dieser Indie-Titel - sollte er diesen Standard in der Vollversion halten - von uns garantiert eine Kaufempfehlung verdient.

Würde nicht gerade gerne die Gedanken anderer lesen können: Denis Wewetzer für PlanetVita.de

Leserwertung:

*****

Hitkandidat
Deine Wertung:

-
Ein spaßiges Adventure, bei wir nicht mehr warten können es in den Händen halten zu können.

Prognose
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