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Spielname:
LocoRoco: Midnight Carnival

Typ:
PSN Spiel

PSN Preis:
5,99 €

Publisher:
Sony

Developer:
Sony Studios Japan

Genre:
Geschicklichkeit

Release:
TBA

Multiplayer:


Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

Screenshots:
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Kurztest: LocoRoco: Midnight Carnival

Jakob Koch, 12.08.2011

2270°

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Der japanische Ableger der Sony Entwickler-Studios hat in der Vergangenheit bereits einige bekannte Spiele für die PSP kreiert – darunter befinden sich neben Serien wie Everybody’s Golf oder Ape Escape auch innovative Reihen wie eben LocoRoco. Bereits zwei Teile haben es auf die PSP geschafft, einen Ableger gibt es mittlerweile auch für alle PS3-Besitzer. Mit LocoRoco Midnight Carnival kündigte Sony erst auf der diesjährigen Gamescom in Köln einen weiteren PSP-Vertreter an. Doch im Gegensatz zu den Vorgängern erscheint das Spiel in der bekannten Knuddel-Optik dieses Mal nicht auf UMD, sondern darf nur über den PSN-Store heruntergeladen werden. Wir haben uns diese Version einmal näher angeschaut und sagen euch, warum das Spiel gerade für PSPgo-Besitzer interessant ist.

Ein Blick auf die Features
Wenn ihr euch bereits für die beiden Vorgänger auf der PSP begeistern konntet, dann werdet ihr auch im etwas dunkler gehaltenen Midnight Carnival zurechtkommen. Freundlicherweise haben die Entwickler das Spiel komplett ins Deutsche übersetzt und zudem ein ausführliches Handbuch hinzugefügt. Da es sich bei dem Spiel um einen Download-Titel handelt, ist dieses natürlich nur ingame verfügbar. Hier könnt ihr euch noch einmal in Ruhe durchlesen, worauf es ankommt und zudem noch einmal die Steuerung verinnerlichen. Ganz in Tradition der Vorgänger sind auch dieses Mal vor allem die jüngeren Spieler im Fokus, was man schon an der Story des Spiels sehen kann - diese ist nämlich wieder einmal sehr kindgerecht gehalten worden: Die bösen „BuiBui“ verbreiten Angst und Schrecken im Land, denn sie haben einige LocoRocos gefangen genommen. Eure Aufgabe ist es nun, die kleinen Knuddel-Charaktere wieder zurück in Sicherheit zu bringen. Doch dafür müssen allerhand Levels im „Karneval“-Design gemeistert werden!

Im Gegensatz zu den Vorgängern könnt ihr euch zu Beginn des Spiels euren LocoRoco selbst aussuchen – die kleinen Kreaturen singen natürlich wieder einmal ihre wunderliche Melodien, welche sofort ins Ohr gehen und allein schon den Soundtrack zu etwas ganz Besonderem machen. Das Spiel hält insgesamt 16 Standard-Level bereit und wartet zudem noch mit einer ganzen Reihe an Bonus-Runden auf – diese dürfen bei gutem Abschneiden gespielt werden, fallen aber allesamt recht monoton aus: Hier müsst ihr nämlich lediglich in einem bestimmten Zeitlimit mit eurem LocoRoco so viele „Pickories“ wie möglich sammeln. Die normalen Levels halten allerhand optionale Aufgaben bereit, wie etwa neben der Bestzeit auch möglichst viele Pickories und MuiMuis zu finden oder auch Orden zu sammeln.

Zusätzlich könnt ihr sogar die Wiederholungen eurer Leistungen abspeichern und somit jederzeit wieder ansehen – diese dürfen neben den Highscores sogar online gestellt werden. Somit könnt ihr auch die Wiederholungen anderer Spieler herunterladen und ebenfalls anschauen. Einen richtigen Online-Multiplayer bekommt ihr zwar nicht geboten, dafür dürft ihr alle Level des Story-Modus’ offline mit drei weiteren Freunden durchspielen – dabei gilt es den jeweiligen Level so schnell wie möglich zu beenden. Wie das genau aussieht, könnt ihr hier sehen.

Doch kommen wir nun endlich zum eigentlichen Gameplay von LocoRoco Midnight Carnival: Wie auch in den Vorgängern kommt ihr nur mittels der beiden Schulter-Tasten L und R voran. Dabei bewegt ihr aber nicht etwa die Spielfigur selbst, sondern „kippt“ die Spielwelt jeweils nach links und rechts – dieses Spielprinzip machte schon das erste LocoRoco aus dem Jahre 2006 so besonders. Im aktuellen Ableger erwarten euch einige Gameplay-Neuerungen wie beispielsweise der „Boing“-Sprung: Dieses unverzichtbare Feature erlaubt euch, um einiges kraftvollere Sprünge auszuführen. Dazu muss man sich ganz einfach nach der ersten Landung noch einmal abstoßen, um höher zu springen.

Allerdings leidet auch dieses Mal wieder die Präzision unter der indirekten Steuerung der LocoRocos – denn gerade wenn man mit seiner Spielfigur Punktgenau auf einem Fleck landen muss, macht einem die eher ungenaue Steuerung oftmals einen Strich durch die Rechnung. Ihr könnt nach dem Absprung nämlich nur noch durch „Kippen“ der Spielwelt marginale Änderungen am Verlauf des Sprunges vornehmen. Somit passiert es nicht selten, dass ihr in den nächsten Abgrund springt und den Level von vorn beginnen müsst. Wenn ihr Glück habt, dürft ihr beim Checkpoint des jeweiligen Levels von neuem beginnen. Vor allem im späteren Spielverlauf ist der Anspruch des Spiels nicht zu unterschätzen und sorgt für den ein oder anderen Frustmoment - wenn man bedenkt, dass der Titel gerade jüngere Zocker ansprechen soll, ist dieser Umstand umso schwerwiegender. Im Spielverlauf trefft ihr aber auch auf allerhand Besonderheiten abseits des normalen „Hüpf“-Gameplays: Denn so dürft ihr beispielsweise an Lianen schwingen oder sogar durch Wasserabschnitte schwimmen – diese Elemente lockern das bekannte Spielprinzip merklich auf.

Aber warum haben nun eigentlich PSPgo-Besitzer ein besonderes Spielerlebnis? Wie ihr auf dem oben platzierten Bild sehen könnt, dürft ihr LocoRoco Midnight Carnival nämlich mit geschlossener PSP spielen: Im Klartext bedeutet dies, dass ihr zur Navigation nur noch die beiden Schultertasten braucht und auf die anderen Tasten völlig verzichten könnt. Einzige nennenswerte Änderung ist hierbei die Teilung des LocoRocos mittels der Kreis-Taste – dies wird bei geschlossener PSP automatisch durchgeführt. Aber natürlich könnt ihr das Spiel auch wie gewohnt mit der geöffneten PSPgo steuern und habt ihr genau wie alle anderen Besitzer der „alten“ Modelle das gewohnte Kontroll-Schema.

Gewohnte Präsentation
Die Entwickler haben den dritten PSP-Ableger der Reihe wieder im gewohnten Stil erschaffen – allerdings ist das gesamte Setting des Spiels dunkler gehalten. Wie der Name Midnight Carnival schon andeutet, bewegt ihr euch aber dennoch durch farbenfrohe Spielwelten, welche wieder mit den bekannten Charakteren daherkommen und somit den Charme der Reihe fortsetzen. Der Spielverlauf ist dabei absolut flüssig geraten und lässt keinen Raum für Kritik – die Ladezeiten fallen ebenfalls erfreulich kurz aus. Ein besonderes Erlebnis in jedem bisherigen LocoRoco-Teil ist vor allem die soundtechnische Präsentation – wenn ihr die musikalische Unterstützung der Vorgänger mochtet, dann ist auch der aktuelle Teil ein würdiger Vertreter. Die Songs gehen sofort ins Gehör und verlangen nach sofortigem Mitsummen. An dieser Stelle wieder ein großes Lob an den Komponisten. Die übrigen Spielgeräusche sind ebenfalls auf gewohnt hohem Niveau.

Fazit:
Auch wenn LocoRoco Midnight Carnival von offizieller Seite nur als “Spin Off” bezeichnet wird, erwartet euch das gewohnte Gameplay der Reihe samt einigen Neuerungen. Auch drei Jahre nach dem ersten Teil sorgt das ungewöhnliche Spielprinzip für einige Stunden Spielspaß vor dem kleinen PSP-Bildschirm – obwohl die Steuerung immer noch nicht sonderlich präzise zu handhaben und der Schwierigkeitsgrad teilweise frustrierend hoch ist. Gerade PSPgo-Besitzer dürfen sich dieses Mal freuen, denn sie können den Titel optional bei geschlossenem Bildschirm spielen – endlich mal ein Vorteil des neuen Handhelds, welcher auch bei einem Spiel zum Tragen kommt. Dennoch ist der gut 15 Euro teure LocoRoco-Ableger zu schnell durchgespielt und auch die vielen freischaltbaren Extras sorgen nur bedingt für weitere Motivation. Beim nächsten Mal wünschen wir uns wieder mehr Umfang, einen richtigen Onlinemodus sowie weniger Frustmomente.

Mag den roten LocoRoco am Liebsten: Jakob Koch für PlaystationPortable.de

Leserwertung:

*****

Super
Deine Wertung:

-
Auch drei Jahre nach dem ersten Teil sorgt das ungewöhnliche Spielprinzip für einige Stunden Spielspaß vor dem kleinen PSP-Bildschirm.

Wertung

massig Extras in den Levels

weltweite Online-Highscores inkl. Wiederholungen

AdHoc-Multiplayer für bis zu vier Spieler

monotone Bonus-Levels

kein Online-Multiplayer

Steuerung zu unpräzise

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