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Spielname:
Tearaway

Typ:
PSVita-Spiel

Publisher:
Sony

Developer:
Media Molecule

Genre:
Action Adventure

Release:
22.11.2013 (erschienen)

Multiplayer:


Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre

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Hands-On: Tearaway

Michael Holder, 24.08.2013

3752°

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Die Zukunft für Iotas Welt kann man wohl als alles andere als schön bezeichnen. Denn es gibt ein Problem mit der Sonne: Sie hat ein Loch. Das ist wohl einer der vielen Nachteile, wenn man in einer Welt aus Papier lebt. Alles kann reißen, sogar der Himmel. Der äußere Teil ist noch da, nur in der Mitte ist ein großes Loch. Und jetzt ratet mal wer durch genau dieses in die Welt von Tearaway blicken kann. Genau, der Spieler. Für die Bewohner ist das sozusagen Glück im Unglück. Auf der einen Seite leiden sie am fehlenden Sonnenlicht. So fallen beispielsweise die Ernten wesentlich schlechter aus als in den Vorjahren. Und weil das noch nicht genug ist können auch böse Wesen aus einer anderen Welt durch den Spalt und bringen alles durcheinander. Iotas Aufgabe besteht also nicht nur aus dem Überbringen der Nachricht, das arme Kerlchen muss auch noch die Sonne flicken und seine Welt retten. Mithilfe des Himmelslochs soll dem Spieler, der göttlichen Macht, auch der Brief überbracht werden. Und genau am Anfang dieser Reise spielt die Demo von Tearaway.

Endlich zum Gott aufgestiegen
Doch was ist nun die Aufgabe des Spielers? All diejenigen, die in der hiesigen Welt leben werden als höhere Wesen betrachtet, man erzählt sich Geschichten über Menschen und ihre Kräfte. Umso überraschter muss Iota (oder Atoi, falls ihr euch für den weiblichen Überbringer entscheidet) gewesen sein, als er plötzlich das Gesicht eines Menschen in der Sonne erblickt. Seine wertvolle Nachricht kann er alleine auch gar nicht überbringen, er braucht schon Hilfe von ganz oben. Nachdem ihr den Ton eurer Hautfarbe sowie eure bevorzugte Hand ausgesucht habt kann es auch schon direkt losgehen. Gleich zu Beginn stolpert Iota über das Eichhörnchen, ein anscheinend sehr machtvolles Tier, dem ihr angemessen zu seiner Position die aus dem Trailer bekannte Krone machen müsst. Wie diese aussehen soll ist vollkommen euch überlassen. Bald stößt der Reisende auch auf eine Fläche voller fieser Gegner welcher er unmöglich alle alleine besiegen kann, also ist abermals das göttliche Wesen gefragt welches mit seinen Händen einfach den Boden durchbohrt und die Fieslinge erledigt. Das Team von Media Molecule versucht erstaunlich oft die sogenannte „Vierte Wand“ zu durchbrechen, es gibt immer wieder Stellen an denen ihr das eigene Gesicht findet oder irgendetwas fotografieren muss, stellenweise kommen sogar Tonaufnahmen zum Einsatz. Insgesamt kann man sagen, dass keines der Vita-Features zu kurz kommt, zumindest schonmal in der Demo. Aber hoffentlich sind die anspielbaren Level auf der Messe untypische Level um zu zeigen, was das Spiel alles kann. Denn bei längerer Spielzeit würden all die vielen Spielereien vermutlich eher hinderlich sein, als dass sie viel Spaß bringen..


Ein Geschenk Gottes
Aber Iota selbst kann auch so einiges, zu Beginn jedoch beherrscht er nicht einmal das Springen. Bevor er das gelernt hat kann er nur in zusammenarbeit von euch und einem kleinen Trampolin hüpfen. Zum Glück lernt Iota schnell und kann dann sogar schon bald als Kugel dafür vorgesehene Strecken herabrollen. Ebenso kann er mithilfe von Kleber auf Wände klettern. Doch Achtung, zu viel Klebstoff ist ungesund! Aber nicht jedes Hindernis ist so einfach zu umschiffen. Wie bereits erwähnt gibt es auch böse gesinnte Ungetüme mit denen sich der Postbote herumzuplagen hat. Diesen weicht man am besten aus denn dann sind die verwirrt und können gegeneinander geworfen werden, so besiegt man gleich zwei auf einen Streich. Wer lieber Gewalt anwendet ist bei einem Plattformer meistens ohnehin falsch, es sei denn man steht darauf Leuten zu zerquetschen. Selbstverständlich gibt es auch in einer Welt aus Papier Papierschnipsel. Die Schnipsel können überall gefunden werden und dienen als Währung für neue Schablonen und ähnliches. Jedoch wird man mit ihnen nichts kaufen können was direkten Einfluss auf das Spielgefühl haben wird.

Schöne Details wohin das Auge blickt
Die Umgebung sieht wunderbar aus und man sieht jedem Objekt an woraus es besteht, an Stellen an denen es gerissen ist sind sogar die Fasern sichtbar. Weitere nette Details sind Pilze, die sich so bewegen wie ihr den Analogstick dreht. Wasser, welches normalerweise wie ein stilles Stück Pappe aussieht erzeugt beim darüber laufen und bei Regen kleine Spritzer Schnipsel, es ist mehr als nur einfaches Papier. Ein großes Ziel der Entwickler ist das Spiel vollkommen ohne störende Ladebildschirme ablaufen zu lassen, alles soll in einem bequemen Fluss spielbar werden.

Im Gegensatz zu so machen anderen 3D Jump`n Runs gibt es hier mehr zu tun als nur zu Rennen und zu Springen. Immer wieder müssen Apfel gefundenund an bestimmte Orte gebracht werden. Auch die vorher bereits erwähnten Gegner müssen besiegt und den anderen Lebewesen muss geholfen werden. All dies fühlt sich auch super an und macht Spaß, doch auch hier stellt sich abermals die Fragen „Wie oft muss das eigentlich gemacht werden?“ Doch in Media Molecule kann man ohne weiteres vertrauen, das haben sie bereits mit der Little Big Planet Reihe gezeigt. Und solange müssen wir auf den Titel ja auch nicht mehr warten, er soll bereits am 22. November erscheinen.

Prognose:
Die bisher veröffentlichten und angespielten Spielinhalte wirken alle sehr vielversprechend. Es macht Spaß, sieht super aus, bietet Abwechslung und hat für alle In-Game-Sammler nicht gerade wenig Arbeit zu liefern. Es bleibt nur noch zu hoffen, dass auch das fertige Endprodukt nicht anders wird. Wenn auf längere Spielzeit nun auch noch etwas mehr Abwechslung und vielleicht es etwas weniger Interaktion mit dem Spieler gibt, kommt hier ein wirklicher Spielspaß-Garant auf uns zu. Wer schon an LittleBigPlanet seinen Spaß hatte, sollte Tearaway wirklich nicht missen.

Leserwertung:

*****

Hitkandidat
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-
Das bisher Gesehene verspricht viel, hoffentlich nicht zu viel. Aber auch wenn der Titel hinter den Erwartungen bleibt, sollten Fans der LittleBigPlanet-Marke zugreifen.

Prognose
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