PlanetSwitch Planet3DS PlanetVita PSP.de PlanetiPhone Classics Forum

PGN-ID:[?] (Nicht eingeloggt)
Login
Registrieren
PlanetDS PlanetGameboy N-Page.de


Spielname:
Aabs Animals

Typ:
PSN Spiel

PSN Preis:
4,99 €

Publisher:
Aabs

Developer:
Aabs

Genre:
Sonstiges

Release:
11.09.2013 (erschienen)

Multiplayer:


Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

Screenshots:
Spiel mögen:

Weitersagen:


Kurztest: Aabs Animals

Altin Bujupaj, 16.09.2013

1857°

5

Test mögen: Weitersagen:

"Wir schreiben das Jahr 2013. Es war an einem Sonntagabend, als ich mit einem gelangweilten Blick die PSN-Bibliothek überflog. Erst unwissend sah ich den Titel Aabs Animals, ohne zu bemerken, wie sehr sich mein Leben ab diesem Moment verändern würde. Ein einfaches Leben, das ich vorher nur in den Tag gelebt habe ohne auch nur die geringste Ahnung davon zu haben, was noch sein könnte. Was nun folgt, ist mein Erfahrungsbericht über das Spiel meines Lebens!"

Die Katze, die Vita und Ich
Nach 53MB fing das Spiel auch schon an. Auf dem Titelbildschirm kam die Benachrichtigung, dass alle Netzwerkfunktionen für das Spiel abgeschaltet werden. Ich wusste noch nicht wie dankbar ich dieser Benachrichtigung gewesen bin, denn das Spiel isoliert den Konsumenten von seiner Umwelt. Im Spiel bleiben nur zwei Fakten: Es gibt die Katze und es gibt dich. Dazwischen steht nichts, nicht mal eine Anweisung. In einer farbenfrohen Palette von 5x5 Katzen konnte man sich seine eigene aussuchen. Man suchte sich nicht die Katze, sondern im engen Sinne schon sein eigenes Schicksal aus. Und nach einer Sekunde erschien sie mir auf dem Bildschirm – Die Katze erschien auf dem OLED-Bildschirm und wie als würde mich der Himmel preisen, bekam ich die Meldung einer Errungenschaft. Ich bekam nach 15 Sekunden eine Trophäe.

Kontrollierst du die Katze, oder kontrolliert sie dich?
Mit den Analogsticks konnte ich das Wesen bewegen und nach Belieben drehen. Die runden Augen starrten nicht auf mich als Spieler, sondern auf meine eigene Seele. Und dann, erneut ein Geräusch des Himmels: Eine weitere Trophäe. Und noch eine. Und noch eine. Mit den Pfeiltasten vergrößerte oder verkleinerte ich die Katze. Ich meine eher, dass ich mich von der Katze hin- oder wegbewegt habe. Denn die Katze hat Recht – sie kontrolliert meine Handlungen und nichts anderes. Nach der fünften Trophäe die ich nach 315 Sekunden, welche mir natürlich wie eine Ewigkeit im Kosmos der Leere meines Inneren Ichs vorkam, bekommen habe, bemerkte ich erst die Umgebung um die Katze herum. Sie spiegelte, die Außenwelt welche ich als “Realität“ bezeichnete, wieder. Projiziert auf dem Bildschirm wurde mir erst die übernatürliche Macht des Wesens bewusst, und mir floss eine Träne aus dem Gesicht. Es war kein Spiel in Aabs Animals zu finden. Nein – der Macher des Spieles wollte uns kein Spiel präsentieren. So etwas schlichtes wie ein normales, unterhaltsames „Spiel“ sah er als genauso überflüssig wie ich, nachdem ich dieses Epos miterlebt habe.


Fazit:
Was ist also Aabs Animals? Das beste Spiel der Welt? Das tiefgründigste Spiel der Welt? Diese Antwort ist für mich nicht zu beantworten. Es ist kein Spiel, es will auch keines sein. Für 4,99 Euro widmet der Entwickler einen Teil vom Profit an Hilfsorganisationen in Japan. Doch das ist auch nicht der Grund dafür, dass Aabs Animals nicht nur ein Spiel ist. Es ist so leer, und doch so voll. Aber größtenteils ist es eigentlich doch nur leer. Es ist ein Spiel, welches für den Menschen geschaffen ist. Erst dann werden auch die wahrscheinlich fünf leichtesten Trophäen der Spielegeschichte irrelevant. Jedermann, der schon immer eine Katze auf einem Bildschirm sehen wollte, darf dieses legendäre Spiel einfach nicht verpassen.

Sieht das Leben nun von einem anderen Blickwinkel: Altin Bujupaj für PlanetVITA.de

Vielen Dank an Aabs für die freundliche Bereitstellung des Rezensionscodes

Leserwertung:

*****

Noch keine
Deine Wertung:

-
Es ist kein ein Spiel, sondern ein Blick in die Leere.

Wertung

Es dreht sich um eine Katze auf dem Bildschirm

Es dreht sich nur um eine Katze auf dem Bildschirm

Kommentare anzeigen

5 Kommentare