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Spielname:
Atomic Ninjas

Typ:
PSN Spiel

PSN Preis:
9,99 €

Publisher:
Grip Games

Developer:
Grip Games

Genre:
Fighting

Release:
02.10.2013 (erschienen)

Multiplayer:
1-4

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

Screenshots:
Spiel mögen:

Weitersagen:


Kurztest: Atomic Ninjas

Altin Bujupaj, 09.10.2013

1488°

0

Test mögen: Weitersagen:

Puh, da komme ich glatt aus dem Urlaub zurück nach Alemannia und da werde ich direkt von der Redaktion mit einem Testmuster beschert. Im Menü für den heutigen Tag? Atomic Ninjas! Muss wohl an mir liegen, dass ich es ständig mit den Assassinen des Fernen Ostens zu tun habe. Als Ziel setzte sich Grip Digital, ein spaßiges Online-Actionspiel anzubieten. Wieso diese Idee nur knapp gelungen ist, erfahren wir weiter unten!

Go Ninja, go Ninja, go!
Nach einem schnellen Download und einer noch kürzeren Installation kann der Spaß auch schon losgehen. Zuerst wird man von einem Intro begrüßt, welches sehr vielversprechend wirkt. Auch mit Humor kann Atomic Ninjas überzeugen und daraufhin lernt man direkt die Basics des Spieles. Über den Analogstick steuert man den kleinen Schleicher und er verfügt über zwei Items. Das erste zielt darauf, die Mobilität des Ninjas zu erhöhen: Sei es ein Enterhaken, Krallen zum Klettern oder ein Feuerwerkjetpack - hier stehen dem Ninja alle Wege offen. Mehr Variation gibt es aber bei der Waffe: Hier kann zwischen Wurfsternen, Kampfhieben, oder auch die Fähigkeit Gegenstände zu tragen und sie in beliebiger Richtung zu werfen ausgewählt werden. Seinen Ninja kann man auch nach bestimmten Errungenschaften wechseln und auch Fertigkeiten sorgen, für das Extra-Stück Individualität. In vielerlei Punkten ähnelt es daher schon fast der Super Smash Bros. Reihe.

Coming from the shadows…
Ist das Tutorial geschafft, kann auch schon der richtige Spaß losgehen. In Modi wie Deathmatch, Team Deathmatch, King of the Hill oder auch Capture the Flag behauptet man sich gegen drei weitere Charaktere online. Hierbei sei auch erwähnt: Ist der Spieler kein Freund vom Internet, so kann er auch gegen Bots spielen. Auf einer 2.5D-Karte wird gehüpft und gegen die Feinde gekämpft. Wie erwähnt verfügt man hierbei über Gadgets und muss versuchen nicht nur die Gegner zu treffen, sondern sie von der Platform zu schmeißen. Um die Map herum gibt es Laser die bei Berührung den Spieler zu Kleinholz schnitzen. Das Konzept ist einfach und dabei sehr effektiv! Allerdings gibt es auch hier einige Schattenseiten: In bestimmten Maps nützt beispielsweise das Gadget um Kästen zu heben nichts, wenn nicht mal Kästen vorhanden sind. Was ich dabei auch noch erlebt habe war ein weiteres Feature welches sich “Noob Rage“ nannte. Wenn ein Spieler sich besonders mies anstellte und nur vor die Hunde ging, verfügte dieser für eine kurze Zeitspanne um eine Aura welche ihn schneller machte und bei Berührung mit Feinden diese direkt wie ein Katapult wegschoss. Klingt sehr schick, aber wenn man dies drei bis vier Mal in Reihenfolge erleben muss, kann das äußerst nervig werden. So war es natürlich nicht überraschend, dass ich von einer Sekunde in die nächste die Höchstplatzierung flott weiterreichen musste.

Features und Extras
Atomic Ninjas kommt wie schon erwähnt mit verschiedenen Spielmodi daher. Unter anderem macht Team Deathmatch sehr viel Spaß und die Verbindung stellt einem selten ein Bein. Was jedoch zu bemängeln ist, ist dass alle Maps für alle Modi identisch sind. Etwas schade, denn ein breiterer Level für beispielsweise Capture the Flag wäre brillant gewesen! Das Spiel ruckelt kaum und auch die Bewegungen sind flüssig. Die Grafik ist dem Spiel gerecht und stört dabei auch nicht den Spielverlauf oder strengt die Vita zu sehr an. Das Interface des Spieles ist auch sehr übersichtlich und die Charaktere sind sowohl vielfältig als auch witzig. Ich meine, wo sonst kann man einen russischen Ninja spielen?! Die größte technische Schwäche des Spieles wäre aber dann der Sound. Der ist leider wie bei vielen ähnlichen Spielekalibern wie diesem einfach nur nicht vorhanden.



Fazit:
Atomic Ninjas ist ein fast gelungenes Konzept. Die Spielmechanik funktioniert da wo sie funktionieren muss, doch fehlt schon fast das Grundgerüst. Zwar sind viele Modi vorhanden, doch nützt Capture the Flag oder auch King of the Hill wenig, wenn die Map die gleiche ist, die auch für Team Deathmatch verwendet wird. Noob Rage wirkt auf ersten Anhieb sehr einfallsreich, doch kann es in vielen Momenten das komplette Spielgeschehen umdrehen. Auch die Musikdemenz macht keine gute Figur, doch bei all dem Kontra muss man Atomic Ninjas lassen, dass es eines der wenigen Spiele ist, die darauf setzen mit Online-Kämpfen zu überzeugen und Mensch, es macht einfach nur Spaß!

Will einen russischen Ninja zum Freund haben – Altin Bujupaj für PlanetVita.de

Vielen Dank an Grip Games für die freundliche Bereitstellung des Review Codes!

Leserwertung:

*****

Noch keine
Deine Wertung:

-
Spaßiges Online-Kampfspiel, welchem bei vielen Punkten der Feinschliff fehlt.

Wertung

Gut durchdachtes Spielekonzept…

Viele verschiedene Spielemodi…

Fertigkeiten sorgen für mehr Spielevielfalt

Überschaubare Grafik die nicht ruckelt

…bei welchem noch etwas Feinschliff fehlt

…die alle leider nur auf den gleichen Maps gespielt werden können

Noob Rage ist zu overpowered

Kaum Musik vorhanden

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