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Spielname:
CastleStorm

Typ:
PSN Spiel

PSN Preis:
9,99 €

Publisher:
Zen Studios

Developer:
Zen Studios

Genre:
Strategie

Release:
06.11.2013 (erschienen)

Multiplayer:
1-2 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

Screenshots:
Spiel mögen:

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Kurztest: CastleStorm

Altin Bujupaj, 02.11.2013

4112°

5

Test mögen: Weitersagen:

Manchmal spiele ich Spiele und denke dann, obgleich ich noch recht jung bin:“Mensch, bin ich alt geworden!“. In der heutigen Zeit, in der Spiele wie Call of Duty oder *hust* Angry Birds das Sagen haben, sind Innovation und Spieltiefe schon nahezu ein Fremdwort. Bei CastleStorm ging ich vom gleichen Szenario aus: Die Festung meines Feindes ist rechts, meine Festung ist links, dann noch Katapulte… Klingt ein bisschen wie ein Flash-Game aus dem letzten Jahrzehnt, das ich gespielt habe. Allerdings gibt es dann noch vielerlei Sachen, die man nicht bei anderen Spielen dieses Kalibers findet. Was diese Feinheiten sind, erfahren wir weiter unten!

Wir müssen unseren Katapult mit explosiven Äpfeln füllen Milord!
CastleStorm setzt seinen Fokus, wie der Name selbst schon andeuten lässt – auf Burgen. In dem Kampagnenmodus versetzt man sich in die Rolle des Königreiches, welches mit Ach und Krach versucht, sich die Nords so fern wie möglich zu halten. In einer relativ humorvollen und sehr farbenfrohen Spielewelt bestreitet der Spieler meistens Kämpfe gegen die feindlichen Nords und versucht dabei entweder die Flagge des Feindes zu ergattern (ähnlich wie bei Capture the Flag) oder der Spieler wagt den Versuch, die Burg des Gegners dem Boden gleichzumachen. Natürlich verfügt der Spieler dabei über diverse Möglichkeiten, wie er an die Sache herangehen kann. In klassischer Manier kann man versuchen, die Burg des Gegners mit vielen Steinen zu zerstören, doch kann man auch auf hochexplosive Äpfel oder ein Riesenferkel zurückgreifen, die oftmals sogar noch mehr Schaden anstellen können als erwartet. Dadurch gewinnt das Spiel selbst an noch mehr Humor und man sieht sich nicht gezwungen, wie bei anderen Spielern selbst beim kleinsten Fehler gleich komplett von vorne anzufangen. Die Fluglinie ist oft sichtbar und lässt sich entweder über Analog-Stick oder über die Steuertasten einstellen, allerdings zeigt sich diese nur, wenn die Waffe selbst auch verfügbar ist. Oft kam es dadurch auch mal dazu, dass mein Katapult nach kurzer Berührung mit dem Analog-Stick komplett anders positioniert war, ohne dass ich sehen konnte, wohin ich sie gerade gelenkt hatte.

Möchten sie ihr Schloss sehr protzig oder lieblich haben, Milord?
Wichtiger als die Burg des Feindes zu zerstören ist, zu garantieren, dass die eigene Burg auch eine Anzahl an Geschossen aushalten kann. So ist der Spieler in der Lage, sich sein Schloss so zu gestalten wie man es möchte. Hier sind zwar die Möglichkeiten nicht unbedingt unendlich, doch bleibt dabei noch so viel Individualität, sodass sich die Burgen von Spieler zu Spieler deutlich unterscheiden lassen. Ist man kein Fan vom Lego-Zusammenbauen, so kann man natürlich auf eine der 15 vorgegebenen Burgen zurückgreifen. Auch die Palette an Waffen und Charakteren lässt sich individuell gestalten, wodurch das Spiel mehr Tiefe erlangt.

Sollen wir einen Spaziergang machen, Milord?
Was jedoch das Huhn vom Ei in CastleStorm unterscheidet, ist die Vorgehensweise, wie der Spieler die Partie gewinnen kann. Neben dem üblichen Katapult, der sich so steuert wie bei so ziemlich jedem anderen Spiel mit diesem Konzept, kann der Herr selbst auch in die Offensive gehen. Über Baracken kann man so beispielsweise Truppen zum Feind schicken, die dann versuchen, das Tor der feindlichen Burg zu brechen und die Flagge zu ergattern. Auch hier sei vorgemerkt: Man muss nicht notwendigerweise die Burg des Feindes komplett zerstören. Auch durch eine errungene Flagge kann der Spieler die Runde für sich entscheiden. Und hier strahlt CastleStorm mit vielen Möglichkeiten. Für das Königreich kann man beispielsweise Bogenschützen, Ritter, Zauberer oder auch Greife beschwören, die um das Level selbst fliegen und dabei Feinde herauspicken. Möchte man sehr schwere Geschütze aufrufen, so kann der Spieler auch einen Golem beschwören. Ähnlich wie bei Warcraft verfügt der Spieler zudem über einen Helden, welchen er in gewissen Zeitabständen in das Schlachtfeld rufen kann. Dieser zeichnet sich meistens dadurch aus, dass er ziemlich viel einstecken und umso mehr austeilen kann. Hierbei ist aber schade, dass beide Teams anfangs nur über zwei Helden verfügen. Auch, dass es hier nur Rot und Blau als Team gibt, ist etwas schade. Ein bisschen mehr Multi-Kulti hätte hier definitiv noch mehr Spaß gemacht, aber vielleicht kommt das ja auch noch!

Ihr Freund fordert sie zum Kampf heraus, Milord!
Neben der Kampagne kann man schnelle Gefechte führen, oder sich beim Survival-Modus einer endlosen Horde von Gegnern wagen. Hier wird definitiv für viel Langzeitmotivation gesorgt. Was jedoch bei CastleStorm definitiv im Vordergrund steht, ist der Multiplayer. Hier kann man gegen einen Freund oder per Zufall gegen jemanden in einem schnellen Gefecht antreten, sich ans Survival wagen oder über den Hero-Survival-Modus versuchen, so lange wie möglich mit einem Helden auszuharren. Gemeinsam mit meiner Redaktions-Kollegin Lisa haben wir zahlreiche Gefechte geführt und müssen eingestehen, dass das Spiel zusammen nahezu doppelt so viel Spaß macht. Es gibt selten Input-Lags und der Unterschied zwischen der K.I. und einem echten Gegner konnte sich sehen lassen. Ab und an kann es bei einer schwachen Verbindung jedoch dazu kommen, dass die Einheiten stillstehen, während man einen Haufen an Geschossen auf diese zuwirft, doch kam dieses Problem nur bei einer Runde etwas zum Vorschein. Die Grafik selbst wirft einen nicht aus dem Hocker, bleibt aber farbenfroh und für das Spielkonzept übersichtlich. Der Sound des Spieles hingegen wirkt etwas trocken. Da hätte man doch noch etwas mehr mittelalterliche Musik wie in Stronghold nehmen können!



Fazit:
Altin Bujupaj:
Ich dachte anfangs ehrlich, dass es sich hier um eine abgekupferte Version von *würg* Angry Birds handeln würde, doch hat mich das Spiel mehr als nur überrascht. Die Möglichkeiten, auch im Terrain Gefechte zu führen und die eigenen Helden zu schicken und zu steuern, lassen CastleStorm als waschechten Titel stehen. Und das Schönste ist dabei, dass es einem nicht ein komplett neues Auto (39.99 Euronen) , sondern nur 9.99 Euro kosten wird. Für so viel Spielspaß ist das auf jeden Fall ein guter Kauf und ich persönlich kann es trotz geringfügiger Macken nur wärmstens empfehlen!

Lisa Spitzer:
Ähnlich wie Altin bin ich kein großer Fan von Angry Birds und war etwas skeptisch, als ich dieses Spiel hier zum ersten Mal sah. Auf den ersten Blick erinnert CastleStorm nämlich ungemein an das Vögel Vs. Schweine. Aber so ist es überhaupt nicht! Natürlich muss man ebenfalls Katapulte beladen, aber das ist nur ein kleiner Teil des großen Ganzen. Wie Altin schon beschrieben hat, gibt es unglaublich viele Möglichkeiten, die das Spiel abwechslungsreich und interessant machen. Und tatsächlich ist der Mulitplayer-Modus für mich das beste am ganzen Spiel, weil es doch noch immer etwas anderes ist, gegen eine echte Person zu spielen – besonders wenn man diese kennt und sich per Skype gegenseitig zurufen kann: „Ha, ich mach dich fertig, da kommt schon mein Greif!“

Betitelt sich selbst als professionellen Burg-Sprengmeister – Altin Bujupaj für PlanetVITA.de

Stapft Altin burgenmäßig in den Boden : Lisa Spitzer für PlanetVita.de

Leserwertung:

*****

Noch keine
Deine Wertung:

-
Altbewährtes Katapult-Spiel mit einer Prise Innovation!

Wertung

Altbekanntes aber gut bewährtes Spielkonzept mit Humor

Wird durch Infanterie und Helden noch tiefgründiger

Schloss individuell gestaltbar

Viele Spielemodi, inklusive Multiplayer

technische Feinheiten stellen dem Spieler oft ein Bein

Nur zwei Fraktionen verfügbar

Soundtrack ist nicht sehr begeisternd

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5 Kommentare