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Spielname:
Crazy Market

Typ:
PSN Spiel

PSN Preis:
kostenlos

Publisher:
The Game Atelier

Developer:
The Game Atelier

Genre:
Geschicklichkeit

Release:
16.10.2013 (erschienen)

Multiplayer:
1 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

Screenshots:
Spiel mögen:

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Kurztest: Crazy Market

Lisa Spitzer, 01.11.2013

1251°

0

Test mögen: Weitersagen:

Um ehrlich zu sein, ich gehe sehr gerne einkaufen. Manche möchten sich fragen, warum. Nun ja … so ganz erklären kann ich es auch nicht. Aber es gibt einfach so viel Auswahl, aus der man sich immer genau das nehmen kann, was man gerade möchte. Aber – an die Rolle der Kassiererin, daran habe ich bei meinen Einkäufen noch nie gedacht. Und dabei kann sie so unterhaltsam sein – solange man sie als Minispiel und nicht direkt in einer Acht-Stunden-Schicht erleben kann! Und diese Möglichkeit gibt einem Crazy Market von The Game Atelier, welches ich jetzt vorstellen werde.

Spielprinzip
Nach dem Download der gerade mal 33 MB von Crazy Market und dem Zustimmen der AGBs (die man als verantwortungsvoller Spieler natürlich immer liest) wird man vor die Wahl gestellt: Möchte man als Mädchen Lulu oder Junge Eugene spielen? Für wen man sich auch entscheidet, die Aufgabe ist klar. Der Spieler wird neu in einem Laden als Kassierer angestellt, und muss so jeden Tag meistern und sich hocharbeiten. Das Spielprinzip hierzu hört sich zunächst recht einfach an. Die Aufgabe: Produkte über den Scanner an der Kasse ziehen und wieder auf das Band legen, natürlich ohne dass diese ungescannt das Ende der Kasse erreichen. Auch die Einführung ist ziemlich simpel und lässt den Schluss zu, das Spiel könnte kaum wirklich Geschick erfordern. Doch diese Annahme ist falsch! Nach und nach wird das Spiel immer anspruchsvoller, zum Teil durch realistische Details. So muss der Spieler ab und zu ein Item mehrmals über den Scanner ziehen, weil es nicht erkannt wurde, oder sogar den Code für dieses eingeben. Und das alles unter Zeitdruck. Dazu kommen verschiedene Power-Ups, wie zum Beispiel ein Laser-Scanner. Auch muss man sich ab und an neben seiner eigentlichen Aufgabe auch noch um andere – teils abstruse – Aufgaben kümmern. So landet natürlich immer mal wieder ein Baby oder ein Hund auf dem Band, die zurückgegeben werden wollen, oder sogar eine Bombe. Ja, eine Bombe! Die Erklärung des Chefs: „It's just me trying to spice up your life!“ Na, danke. Da ist es schon fast normal, dass nebenbei noch der Laden abfackelt. Hoffentlich stimmt wenigstens der Lohn! Und tatsächlich kann man während des Kassierens Münzen einsammeln. Und wem das alles noch nicht reicht, der kann ja versuchen, möglichst viele der drei möglichen Sterne bei der Bewertung zu ergattern.

Wie man Waren über das Band zieht
Gesteuert wird nur über den Touchscreen, die Tasten sind überhaupt nicht eingebunden. Das wirkt sogar natürlich, weil Crazy Market von sich aus aussieht wie eines der Spiele, die man auf dem Handy spielt, wobei es zumindest im Android-Store überhaupt nicht erhältlich ist. Das Prinzip ist intuitiv, man zieht die Waren per Touch auf den Scanner und zurück und tippt die Münzen einfach an, um sie einzusammeln.

Das kunterbunte Leben eines Kassierers
Das Design des Spiels lässt sich gut zusammenfassen: Happy-Go-Lucky. Alles ist sehr bunt, hauptsächlich pink. Das Ganze kommt in einem einfachen Anime-Stil. So findet man sich sehr schnell zurecht. Was besonders interessant ist, ist alles, was die Leute so in ihren Einkaufswagen hatten. Von Essen über Konsolen und Controller bis zu Stofftieren von anderen Spielen wie Flying Hamster! ist alles dabei. Und das alles bekommt man in einem Supermarkt! Alles in allem ist das Spiel farbenfroh und hat liebevolle Details.

Sound
Es gibt zwei Lieder in diesem Spiel, eines für den Hauptbildschirm und eines für die Level. Bei beiden könnte ich mir gut vorstellen, dass sie tatsächlich in einem Laden laufen. Man darf nichts Episches erwarten, nur typische Nebenmusik für ein Minispiel. Dafür gehen die Melodien ins Ohr und dazu kommen noch diverse Effekte wie zum Beispiel das Startsignal am Anfang eines Levels, das mehr an den Start eines Autorennens erinnert. Auch hört man immer mal wieder Gesprächsfetzen der sonst als Text vorliegenden Dialoge zwischen Kassierer und Chef. Diese sind recht lustig, auch wenn der Chef manchmal – abermals verweise ich auf die Bomben – eine Ecke weg hat. Aber wie er sagt „Money, Money.“ und der Spieler antwortet „Okay, Boss!“, da musste ich zumindest schmunzeln.

Besonderheiten: Nicht alles, was glänzt, ist Gold
Neben den Levels gibt es im Spiel auch einen Store. In diesem kann man sich neben verschiedenen Boostern, Upgrades und Codes für die verschiedenen Lebensmittel mit seinen Münzen auch diverse Tassen Kaffee kaufen oder für 2,99 Euro unbegrenzte Leben. Diese Tatsache ist das größte Manko des Spiels, denn ohne diese 2,99 Euro auszugeben, kann man immer nur drei Mal hintereinander spielen, da die Leben nicht nur wegfallen, wenn man ein Level nicht schafft, sondern generell, wenn man ein Level spielt. Begründet wird das im Spiel dadurch, dass Lulu beziehungsweise Eugene jeden Tag eine Tasse Kaffee (ein Leben) trinken müssen, um überhaupt arbeiten zu können. Somit hat man immer nur etwa zehn Minuten Spielzeit, ehe man wieder 30 Minuten pro neuem Leben warten muss. Das unterbricht den Spielfluss ungemein und gibt Crazy Market einen bitteren Beigeschmack. Und ähnlich steht um den schön in gelb abgehobenen Bereich „Get Coins“, wo man zum Beispiel für 100,000 Münzen 4,49 Euro bezahlt.



Fazit:
Crazy Market an sich ist ein sehr lustiges, abwechslungsreiches Spiel, das besonders auch für kleine Anime-Fans eine nette Unterhaltung für zwischendurch ist. Aber leider auch nur für zwischendurch und für ein paar Minuten, denn die Leben sind begrenzt und minimieren so die Spielzeit, wenn man nicht bereit ist, für dieses kostenlose Spiel doch 2,99 Euro zu bezahlen. Das ist sehr schade, weil man dieses lustige Spiel so gar nicht richtig auskosten kann. Ich möchte es trotzdem empfehlen, einfach wegen dem Unterhaltungswert, aber die negativen Seiten muss man dabei im Hinterkopf behalten. Auch muss man sich vor Augen führen, dass es wohl für Mädchen gedacht ist, wobei man bestimmt auch als Junge an diesem Minispiel Freude haben könnte, denn es wird nach einiger Zeit wirklich schwer. Das Design ist vielleicht niedlich und pink, aber – Geschick braucht man auf jeden Fall!

Leserwertung:

*****

Noch keine
Deine Wertung:

-
Eigentlich ist Crazy Market unterhaltsam, wird aber durch die begrenzten Leben sehr eingeschränkt.

Wertung

abwechslungsreich

viele unterhaltsame Details

begrenzte Leben, die immer nur eine Spielzeit von etwa zehn Minuten möglich machen

Artdesign ist Geschmackssache

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