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Spielname:
Angry Birds: Star Wars

Typ:
PSN Spiel

PSN Preis:
29,99 €

Publisher:
Activision

Developer:
Rovio Entertainment

Genre:
Geschicklichkeit

Release:
06.11.2013 (erschienen)

Multiplayer:
1-4 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

Screenshots:
Spiel mögen:

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Review: Angry Birds: Star Wars

Lisa Spitzer, 11.12.2013

2203°

3

Test mögen: Weitersagen:

Was braucht man, um ein gutes Spiel zu produzieren? Natürlich eine gute Grundlage – vielleicht ein Kultspiel wie Angry Birds, das fast jeder Spieler kennt? Und dann noch – genau, das richtige Design. Mit Star Wars, sollte man meinen, kann man nichts falsch machen. Die perfekte Mischung: Angry Birds Star Wars! Ob sie aber wirklich so perfekt ist, werden wir in diesem Test herausfinden!

Der ewige Kampf zwischen Schwein und Vogel
Im Großen und Ganzen folgt das Spiel dem Handlungsstrang von Star Wars, welcher immer Mal wieder durch Bilder – wie man das von Angry Birds kennt – erläutert wird. Jemand, der die Filme nicht kennt, lernt ihn natürlich nicht in vier Bildern kennen, aber immerhin wird so grob der Zusammenhang erläutert. Und für Leute, die den Film gesehen haben, ist es recht unterhaltsam, denn die Bilder sehen exakt aus wie die Szenen – nur mit Vögeln natürlich. Natürlich sind alle Figuren der guten Seite Vögel, währen die Schweine mal wieder den schlechten Job machen und die Bösen mimen müssen. So wird Luke Skywalker natürlich vom charakteristischen roten Vogel verkörpert, C-3PO ist währenddessen ein vergoldetes Hühnchen und Darth Vader besteht aus mehreren aufeinander stehenden Schweinchen – das hat doch auch was, oder?

Möge die Macht mit euch sein!
Auch bei diesem Ableger bleibt Angry Birds sich und seinem Spielprinzip treu. Es ist ja recht einfach: Man muss Vögel per Katapult von links nach rechts werfen, um mit ihnen Schweinen den Garaus zu machen. Diese verstecken sich dummerweise in diversen Konstruktionen, die man dem Boden gleich machen kann. Dabei ist das große Plus an Angry Birds Star Wars, dass durch eine Mischung von herkömmlichen Levels und solchen, wie man sie aus Angry Birds in Space kennt, mehr Abwechslung ins Spiel kommt. Und tatsächlich machen die Weltraum-Levels besonders viel Spaß, weil man noch die Schwebe, Umlaufbahnen von Planeten oder auch Asteroiden in seine Strategie miteinbeziehen muss. Dabei gibt es allerdings mehr Levels der herkömmlichen Variante. Und mal abgesehen von diesen verschieden aufgebauten Levels bieten natürlich auch noch die verschiedenen speziellen Charakterfähigkeiten Abwechslung. So schwingt beispielsweise Luke sein Laserschwert, während er den Schüssen der Sturmtruppen ausweicht.

Warum brauchen Vögel überhaupt ein Katapult?
Um die Vögel fliegen zu lassen, muss man sie wie gesagt per Katapult losschicken. Das ist die Hauptaufgabe des Spielers, neben dem Einsetzen der Spezialfähigkeiten. Und für diese Aufgabe gibt es drei verschiedene Arten der Steuerung. Genau wie in der Angry Birds Trilogie, welche Stefan getestet hat, gibt es die Möglichkeit, den Touchscreen zu benutzen, das Rückseiten-Touchpad oder auch die Sticks. Alle drei Möglichkeiten haben mir in dieser Version jedoch nicht hundertprozentig gefallen. Beim Touchscreen muss man natürlich mit dem Finger nach links fahren, um das Katapult zu spannen – leider die gleiche Bewegung, mit der man auch zoomen kann. Da passiert häufig natürlich nicht das, was man will. Bei der Steuerung mit den Sticks waren die Spezialfähigkeiten das Problem, da man zum Beispiel Obi-Wan Kenobis Fähigkeit in eine bestimmte Richtung zielen muss, was mit den Sticks auf die Schnelle nicht gut funktioniert. Und zumindest bei mir hat es bei dem Rücken-Touchpad an Präzision gefehlt.

Grafik und Sound im Sinne von Star Wars
Die Grafik ist, wie auch das Gameplay, Angry Birds-typisch. Das heißt, man befindet sich, wie auch in den anderen Teilen der Reihe, in einer bunten Comic-Welt. Natürlich dieses Mal mit klarem Bezug zur Star Wars-Reihe. Die Vögel sind den verschiedenen Charakteren angepasst und auch ansonsten mangelt es nicht an Details, die der Atmosphäre zugute kommen, wie zum Beispiel der Weltraum-Hintergund. Genau so steht es um die Musik. Schon auf dem Hauptbildschirm dudelt dem Spieler das Star Wars-Thema entgegen. Am Anfang und Ende des jeweiligen Levels tönt die Musik ebenfalls laut auf, während sie sich ansonsten zurückhält und den Sound-Effekte den Vorzug gewährt. Im Großen und Ganzen ist die Aufmachung ein gelungenes Gesamtpaket.

Vom Multiplayer, Ranglisten und Boni
Die Einzelspieler-Kampagne zieht sich über sechs Welten, die verschiedene Themen haben, sowie einer Welt mit exklusiven Levels und einer mit Bonus-Levels, die man im Spiel freischalten kann. Eine der regulären Welten bietet beispielsweise den Schauplatz des Schweine-Todessterns, während ein anderes "Path Of The Jedi" heißt. Diese haben jeweils recht viele Levels, beispielsweise schon alleine 40 in der ersten Welt. Dazu kommen diverse Fotos, die die Geschichte erläutern. Außerdem ist erwähnenswert, dass man in jedem Level noch besonderen Anreiz hat durch die verschiedenen Boni, die man sammeln kann, beispielsweise die Sticker, die man für den Multiplayer-Modus benutzt. In diesem kann man – nicht über Internet, sondern zusammen an einer Vita – gegen die Schweine antreten. Bei der Kooperation kann man hierbei zu zweit spielen, beim sogenannten Punkte-Angriff mit bis zu vier Personen. Bei letzterem tritt man in einem Durchgang in einem, drei oder fünf zufälligen Levels hintereinander an. Und wenn man sich global messen möchte, kann man in der Einzelspieler-Kampagne einfach auf die Ranglisten zugreifen.



Fazit:
Leider muss man sagen, dass Angry Birds sich nicht nur beim Gameplay und der Aufmachung treu bleibt, sondern auch beim stolzen Preis. So kosten sowohl Retail- als auch Download-Version ca. 30€. Bei einem so hohen Preis für ein Spiel, das man eh eher zwischendurch mal spielt, muss man sich einen Kauf natürlich zwei Mal überlegen. Fans der Star Wars-Reihe dürften jedenfalls ihren Spaß haben und auch wenn man die Filme nicht gesehen hat, ist Angry Birds Star Wars ein interessantes Spiel – nur halt eher nicht als Langzeitbeschäftigung, auch wenn da durchaus Suchtpotenzial besteht. Die teilweise unpraktische technische Aufteilung ist das andere Problem. Doch wenn man sich erst einmal mit diesen Mankos abgefunden hat – dann macht dieses Spiel durchaus sehr viel Spaß.

Hat ein Schleudertrauma: Lisa Spitzer für PlanetVita.de

Vielen Dank an Activision für die freundliche Bereitstellung des Rezensions-Codes!

Leserwertung:

Noch keine
Deine Wertung:

-
Die Aufmachung ist gut. Leider wird der Eindruck durch einige Mankos getrübt.

Wertung

SCHWIERIGKEIT:

8.0

STEUERUNG:

5.0

SUCHTFAKTOR:

8.0
6
von 10

mehr Abwechslung durch verschiedene Levels

auf die Charaktere von Star Wars zugeschnittene Spezialfertigkeiten

Star Wars-Musik und -Design sehr eingängig

Steuerung trotz drei Möglichkeiten schwergängig

hoher Preis

kein Online-Multiplayer

Wie werten wir?

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3 Kommentare