PlanetSwitch Planet3DS PlanetVita PSP.de PlanetiPhone Classics Forum

PGN-ID:[?] (Nicht eingeloggt)
Login
Registrieren
PlanetDS PlanetGameboy N-Page.de


Spielname:
Rainbow Moon

Typ:
PSN Spiel

PSN Preis:
12,99 €

Publisher:
East Asia Soft

Developer:
SideQuest Studios

Genre:
Rollenspiel

Release:
04.12.2013 (erschienen)

Multiplayer:
1 Spieler

Altersfreigabe:
Ohne Alterseinstufung

Screenshots:
Spiel mögen:

Weitersagen:


Kurztest: Rainbow Moon

Michael Holder, 17.12.2013

3395°

7

Test mögen: Weitersagen:

Für Viele ist „Leveln und Looten“ wohl wahrlich ein Lebensgefühl. Grinden, leveln und sich die Taschen vollschlagen, mit allem was geht. Was spricht dagegen? Die Eintönigkeit, die bei den meisten bereits nach kurzer Zeit aufkommt! So kann man den Spielablauf in dem Taktik-Rollenspiel Rainbow Moon zusammenfassen. Aber das muss ja nichts Schlechtes sein - nur weil Grinden eine Option ist muss man sie nicht ausnützten, nicht wahr? Das Maximal-Level im Spiel liegt bei 999 und der erste Spieler der Rangliste hat bereits 678 Stunden Spielzeit hinter sich, seit dem Playstation 3-Release am 4. Juli. Nun erschien das Spiel auch auf dem Handheld und brachte gleich eine richtige Version mit sich, der Heimkonsolen-Teil war bei Release sehr fehlerbehaftet.

Unehrenhafte Helden, wohin das Auge blickt
Das Spiel beginnt eigentlich mit einem interessanten Auftakt. Baldren, ein junger Ritter und gleichzeitig Hauptcharakter, ist auf dem Weg zum jährlichen Duell gegen seinen Rivalen, doch dieser hingeht ihn heimlich. So wird Baldren auf den fernen Planeten Rainbow Moon geschickt. Doch dummerweise ist der Duellant nicht der einzige der durch das Portal gesogen wurde: Zeitgleich mit ihm erscheinen auch merkwürdige Wesen, die auf dem sonst so friedlichen Ort Unruhe stiften. Die Story selbst wird nur durch Text und nur in Englisch erzählt, obwohl der Entwicker deutsch ist. Nach der typischen Heldendenkweise müssen diese sofort vernichtet und die Ordnung wieder hergestellt werden, aber Baldren denkt anders. Er will einfach wieder nach Hause, für ihn stellen die Aufgaben der Einwohner nur ein Mittel zum Zweck dar.

Fast ganz die alte Schule
Als Spieler hat man neben den klassischen Schwierigkeitsgraden auch noch die Wahl, mit welchen Anfangsgegenständen man ausgerüstet werden soll. Dies beeinflusst allerdings lediglich die ersten zwei Stunden im Spiel. Die Gegnergruppen sind einfach irgendwo auf der Spielwelt verteilt, jedoch meist unumgänglich. Dennoch gibt es auch gewohnte Zufallskämpfe, welche man aber nicht machen muss: Falls es zu einem solchen kommt, muss erst ein Knopf zum Bestätigen des Kampfes gedrückt werden. Das Kampfgeschehen selbst läuft rundenweise ab und die Bewegungen werden in Rastern ausgeführt. Die Kämpfe sind an sich ab und an durchaus etwas anspruchsvoller, jedoch nur wenn man gerade frisch in ein Gebiet kommt. Sobald man sich länger aufhält, dienen sie nur noch dem simplen Erfahrungspunkte farmen. Die meisten Gruppen sind so aufgebaut, dass es ein bis zwei starke Gegner gibt, während der übrige Rest nur als Kanonenfutter dient, keinen Schaden macht und ohnehin mit ein bis zwei Schlägen stirbt - meist wird so nur Spielzeitstreckung erzielt.

Die eigene Heldengruppe kann aus bis zu drei Charakteren bestehen, welche man im Laufe der Zeit findet, insgesamt gibt es sechs Charaktere. Das übliche Skillsystem, in dem man durch den Levelanstieg ein paar Pünktchen bekommt, gibt es hier nicht. Stattdessen bekommen Figuren für jede Tötung Rainbow Pearls, die man gegen Attribute eintauschen kann. Vermutlich beinhalteten die feindlichen Gruppen deswegen so viele Schwächlinge. Wem es dennoch zu langsam vorangeht, der kann sich im Playstation Store Unmengen an Rainbow Pearls und Rainbow Coins kaufen. Für alle Neueinsteiger gibt es momentan ein kostenloses Starterkit mit etwas von beidem.

Auch im virtuellen Leben wird Inselhopping betrieben
Wie es sich für ein Rollenspiel der alten Schule gehört, gibt es auch hier viele Orte zu bereisen. Dies macht man am besten mithilfe von Booten und Portalen. Das Problem mit dem Schiffen ist, dass der Bildschirm bei jedem Ein- und Aussteigen für einen kurzen Moment schwarz wird und auf lange Sicht nervt das schon etwas. Wenn man es dann mal ins weite Meer hinaus geschafft hat, wird man schon bald feststellen, dass ebendieses gar nicht so weit ist. Bereits nach kurzer Fahrt trifft man als Spieler auf nahezu unsichtbare Maurern. Diese sind nur dadurch erkennbar, dass das Wasser an diesen Stellen etwas dunkler ist. Ein weiterer kleiner Störfaktor ist die Geschwindigkeit des Charakters, der sich wirklich nur im absoluten Minimum des Notwendigen bewegt.



Fazit:
Alle die das bereits oben genannte Looten und Leveln mögen, können hier gerne zugreifen. Jedoch seid gewarnt, es wir um einiges mehr gelevelt als gelootet. Wenn man einfach mal wieder ein Spiel des Genres spielen will, macht man hier auch nichts falsch - so viele gibt es davon ja schließlich nicht mehr. Rainbow Moon bietet genug Herausforderung, um den Spieler anzutreiben und schafft es gleichzeitig, auch nicht zu viel zu verlangen, sodass auch Neulinge es nicht zu schwer haben sollten.

Wünscht sich langsam immer mehr die "echte" Alchemie: Michael Holder für PlanetVita.de

Vielen Dank an eastasiasoft für die freundliche Bereitstellung des Review-Codes!

Leserwertung:

*****

Noch keine
Deine Wertung:

-
Eine Kaufempfehlung für jeden der seit Disgaea 3 nichts Taktische in den Fingern hatte.

Wertung

Lange Spielzeit, für Verrückte mindestens 300 Stunden

Angenehme Spielwelt

Bietet eine gesunde Herausforderung

Wenig Ladezeiten, abgesehen vom Boot

Gegner sind oft nur Kanonenfutter

Story wird langweilig und nur auf Englisch erzählt

Bietet wenig Abwechslung

Kommentare anzeigen

7 Kommentare