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Spielname:
Baphomets Fluch: Der Sündenfall Episode 1

Typ:
PSN Spiel

PSN Preis:
12,99 €

Publisher:
Revolution Software

Developer:
Revolution Software

Genre:
Adventure

Release:
18.12.2013 (erschienen)

Multiplayer:
1 Spieler

Altersfreigabe:
Ohne Alterseinstufung

Screenshots:
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Baphomets Fluch: Der Sündenfall Episode 1

Kurztest: Baphomets Fluch: Der Sündenfall Episode 1

Stefan Thiermann, 24.01.2014

3473°

0

Test mögen: Weitersagen:

Ach ja, Baphomets Fluch. Da kommen Erinnerungen hoch! Als alter PC-Spieler habe ich die ersten beiden Teile der Serie damals wirklich gern gespielt. Zwischenzeitlich habe ich die Spiele aus den Augen verloren – höchste Zeit, mit der ersten Hälfte von numero fünf wieder einzusteigen und zu überprüfen, ob der Spaß, den ich damals damit hatte, wieder heraufbeschworen werden kann.

One Night in Paris
Da denkt man sich nichts Schlimmes und besucht im Paris-Urlaub mit seiner hübschen Freundin Nicole eine Kunstausstellung. Und was passiert? Irgendjemand kommt reingestürmt, erschießt den Galeriebesitzer und lässt ein Gemälde mitgehen. Schöner Mist! Und nun ist es an euch, den Mordfall aufzuklären und das Mysterium um das gestohlene Gemälde, sowie im Endeffekt natürlich noch eine Verschwörungsgeschichte aufzudecken. Ihr seid George Stobbard, der sich im fünften Teil der Baphomets Fluch-Reihe mit den genannten Dingen herumschlagen muss. An einigen Stellen dürft ihr auch Nicole steuern, um beispielsweise am Anfang einen Polizisten abzulenken, während George sich im Büro des Galeriebesitzers umsieht. Fans der alten Teile werden sich hier sofort heimisch fühlen, da dieses Schema des Geschichte-Erzählens bereits damals verwendet wurde. Es handelt sich dabei allerdings bisher nur um die erste Hälfte des Spiels, während die zweite in den nächsten Monaten nachgereicht werden soll. Einen endgültigen Eindruck vom Spiel können wir uns natürlich erst dann machen, wenn es auch komplett erschienen ist. Und natürlich wissen wir auch jetzt noch nicht, wie die Geschichte im Endeffekt verläuft. Der Test und die Wertung bezieht sich also ausschließlich auf die erste Hälfte!

Klassische Spielmechanik
Inhaltlich ist sich die Serie sehr treu geblieben. Nach wie vor handelt es sich um ein klassisches Point and Click-Adventure, das im Comic-Look daher kommt. Dabei müsst ihr Gespräche führen, Gegenstände finden und kombinieren, sowie einige Rätsel lösen. Leider gibt es keine Hervorhebung interessanter Objekte – zumindest nicht direkt. Denn sobald ihr euren Finger auf den Touchscreen legt und in die Nähe von Dingen kommt, mit denen ihr interagieren könnt, leuchten blaue Punkte auf, die ihr dann genauer inspizieren könnt. Hier wurde das an sich eigentlich für den PC ausgelegte Steuerungskonzept also passabel an die Möglichkeiten der PS Vita angepasst. Die Rätsel bewegen sich zum großen Teil eher auf einem Niveau, das man relativ leicht meistern kann. Beispiel: Eine Frau steht am Tresen, die interessante Akte, auf die ihr es abgesehen hat, direkt vor sich. Was macht man? Einfach den Radiosender umstellen, woraufhin die Dame sich abwendet und ihr Gelegenheit habt, euch die Akte zu schnappen – nicht sonderlich kompliziert, oder? Immerhin bleibt alles immer logisch. Sollte man doch einmal stecken bleiben, kann man optional eine mehrstufige Hilfe hinzuschalten. Diese verrät zuerst so gut wie gar nichts, später dann aber die Lösung des Problems. Erfahrene Adventure-Fans werden aber keine wirklich große Mühe haben, die Kopfnüsse in Baphomets Fluch: Der Sündenfall zu knacken.

Technik
Sehr schön: Die Gespräche sind allesamt auf deutsch vertont, wobei sogar der Originalsprecher von George wieder an Bord ist. Dummerweise wirken die Dialoge fast durchweg uninspiriert und gekünstelt – so habe ich das nicht in Erinnerung, was aber auch an den vielen Jahren liegen mag, die seit meiner letzten Begegnung mit der Serie vergangen sind. Musikalisch geht es zumeist eher ruhig im Hintergrund zur Sache. Die Pianoklänge untermalen das Geschehen aber insgesamt gut!

Optisch ist das Spiel ebenfalls ein zweischneidiges Schwert. Zwar sind die Hintergründe wunderschön gezeichnet und wirken sehr farbenfroh, was auf dem Vita-Display natürlich bestens zur Geltung kommt. Andererseits sind sie aber auch derart steril und leblos, dass man meinen könnte, jemand hat eine Fototapete auf den Handheld gepappt. Auch die Animationen wirken steif und damit nicht mehr zeitgemäß. Da wäre mehr drin gewesen, zumal hier eigentlich das Potenzial gegeben war, einen spielbaren Animationsfilm auf die Vita zu bringen.



Fazit:
Baphomets Fluch: Der Sündenfall ist gut geworden. Auf der Habenseite steht, dass die Serie zu ihren Wurzeln zurückgekehrt ist und klassische Adventure-Kost bietet, wie man sie heutzutage nicht mehr allzu oft vorgesetzt bekommt. Das Ganze wird in eine hübsch gezeichnete Kulisse verpackt und verfügt über eine Story, die durchaus zu gefallen weiß. Andererseits ist es aber auch kein überragendes Spiel, denn dafür ist mir der Titel insgesamt zu leicht und die Dialoge wirken zu gekünstelt- Des weiteren ist die Optik einfach zu steril. Unterm Strich bleibt hier ein gutes Adventure alter Schule, das man als Genre-Fan durchaus antesten darf.

War noch nie in Paris: Stefan Thiermann für PlanetVita.de

Vielen Dank an Revolution Software für die freundliche Bereitstellung des Rezensions-Codes!

Leserwertung:

*****

Noch keine
Deine Wertung:

-
Ganz gutes Point and Click-Adventure der alten Schule, das auf die Fortsetzung neugierig macht.

Wertung

klassisches Spielprinzip

wunderschön gezeichnete Optik…

komplett auf deutsch vertont…

Story hält bei der Stange

etwas zu einfach

…die aber sehr steril wirkt

…mit gekünstelten Dialogen

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