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Spielname:
Dragonball Z: Battle of Z

Typ:
PSVita-Spiel

Publisher:
Bandai Namco

Developer:
Bandai Namco

Genre:
Fighting

Release:
24.01.2014 (erschienen)

Multiplayer:
1-8 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre

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Review: Dragonball Z: Battle of Z

Altin Bujupaj, 28.01.2014

7664°

2

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Oh Mann… Wie lange es schon her ist, dass ich ein Spiel der Dragonball-Familie angefasst habe. Bei solchen Diamanten wie Dragonball Z Budokai oder Budokai Tenkaichi 3 ist es auch nicht schwer zu verstehen wieso bis heute noch Spiele zur Kultserie erschienen sind. Mit Dragonball Z: Battle of Z wollte Bandai Namco jedoch einen anderen Annäherungsversuch ausprobieren: Teamfights. Ob dies auch wirklich gelang, erfahren wir weiter unten. Kaioken!

"Du wirst unbesiegbar sein, der Beste sein"
Die Geschichte von Dragonball Z: Battle of Z fängt wie üblich mit der Saiyajin-Saga an. Muss ich hierbei wirklich noch erklären, um was es in der Serie geht? In kurzen Worten zusammengefasst: Son Goku stark, Bösewicht stärker, Son Goku trainiert und natürlich "Nächstes Mal in Dragonball Z". Diesmal müsst ihr die Kämpfe glücklicherweise nicht alleine bestreiten. Jede Mission muss mit meistens vier Charakteren gespielt werden. Mit gut 60 Missionen bestreitet ihr euch von Raditz bis zum Gott Bills aus dem neusten Dragonball-Film Dragonball Z: Battle of Gods. Für den Spieler ist also reichlich was zu tun, womit wir nun zum…

"Deine Zeit wird kommen, der Tag ist nicht mehr weit!"
…Gameplay kämen. Hier wird sich kein relativ großer Unterschied zu Vorgängern der Kampfserie finden. In einer 3D-Umgebung bestreitet ihr Boden- und Luftgefechte gegen euren Gegner und versucht, diesen in einem gewissen Zeitlimit zu besiegen oder bis zum Ende der Zeit zu überleben. Hier wird alles simpel gehalten: "Da ist ein böser Bube, du mit Faust kaputthauen." Nur bei sehr wenigen Missionen kann es vorkommen, dass ihr eine gewisse Zeit warten müsst, bis ihr euch an dem Feind wagen könnt, doch gibt es von dieser Art nur eine Handvoll. Des Weiteren gibt es auch insgesamt fünf große Bosskämpfe, in welchen ihr euch z.B. Gohans oder Vegetas Affenform gegenüberstellen müsst. Diese können es echt in sich haben! Doch wäre es nicht ein neues Spiel, wenn keine neuen Features mit dabei wären. So spielt im Laufe eines Gefechts das sogenannte Genki-System eine wichtige Rolle. Ist ein Energiebalken zur Hälfte voll, kann euer Team die hauseigenen Special Moves gegen den Feind einsetzen. So kann Son Goku seinem Kamehameha freien Lauf lassen, während Krillin den klassischen Energiediskus abfeuern kann. Noch wichtiger als die Specialmoves ist die Komposition des eigenen Teams. Jeder Charakter hat einen Job. Beispielsweise ist Son Gohan ein Supporter, der den Brawler Son Goku heilen kann oder den Ki-Schuss (Fernkampf) zentrierten Vegeta mit mehr Energie versorgt. Kommt es zu Problemen, so kann sich Piccolo als Interceptor-Klasse einen Gegner mit seinen extrem langen Armen herausfischen und dem Brawler überlassen. Eine definitiv coole Idee, welche dem staubigen Genre etwas frischen Wind verleiht. Die Charaktere können des Weiteren auch mit Karten verstärkt werden. So gibt es Karten für mehr Nahkampfpower, ein stärkeres Durchhaltevermögen oder mehr Speed. Schade hierbei ist, dass die Attacken nicht umgeändert werden können. Mit der Dreieckstaste führt euer Held Faustkombinationen aus während er mit Kreis Projektile abschießt. Haltet ihr die L-Taste gedrückt, könnt ihr mit den Aktionstasten verschiedene Moves ausführen, die durch eure Charakterklasse geprägt sind. Ist euer Genki-Balken reichlich gefüttert, könnt ihr mit Dreieck und Kreis euren Signature Move ausführen. Mit Viereck und der Kreuztaste schwebt ihr nach oben oder nach unten. Hier wird alles simpel gehalten und glücklicherweise stimmen die Techniken und Bewegungen sehr gut mit dem Spielkonzept überein. Nach jeder Mission kann der Spieler global seine Energie einen Riesen-Genkidama spenden. Im Startmenü lässt sich über das "World Energy" dann sehen, wie viel Energie der Genkidama gespendet wurde. Sehr feine Sache!

"Was dich stärker macht,bringt dich voran,du hast es fast geschafft du wirst zum Mann!"
Neben den Singleplayer-Missionen gibt es auch noch einen Co-Op-Modus, der entweder über Ad-Hoc oder über das Internet funktioniert. Letzteres blieb mir aufgrund eines weiteren Freundes der das Spiel besitzt verwehrt, doch konnte ich den Online-Modus ausprobieren und der funktioniert definitiv gut! Während sich der Spieler im Online-Co-Op durch die Missionen durchprügeln kann, gibt es natürlich auch einen weiteren Modus: Team Battle. Hier unterscheidet man von den waschechten Son Gokus und den Yamchus! Zusammen mit drei weiteren Kameraden kämpft ihr gegen vier Unbekannte und könnt dabei eure Fertigkeiten zur Schau stellen. Hier spielen Teamwork und Synthese aller Charakterklassen eine große Rolle! Oder man kann natürlich wie ich versuchen mit drei weiteren Kollegen ein Team ausschließlich aus Krillin zu bilden. Ich garantiere euch, das kann sehr lustig sein!

"Wir sind bei dir und eines verleiht uns die Macht:"
Bei so viel Spaß muss man jedoch auch auf die Technik blicken. Grafisch gesehen ist Dragonball Z: Battle of Z nicht unbedingt schlecht. Die Umgebungen sind sehr originalgetreu, was ich als Fanatiker der Serie nur als Liebesbrief ansehen kann, doch scheitert es dann doch an der Genauigkeit. An vielen Stellen wirkt die Umgebung sehr blass und kontrastlos und dann wären da noch die Charaktermodelle. Diese sind sehr detailreich, wirken jedoch im Spielverlauf selbst sehr steif. Der Gesichtsausdruck der Kämpfer bleibt oft gleich und auch die Bewegungen und Animationen wirken fast identisch. Die Framerate bleibt in der Regel sehr konstant, doch es gibt Missionen, in welchen der Spieler sich dutzenden Gegnern stellen muss und wenn da Energiestrahlen abgefeuert werden, kann es doch zu Einbrüchen kommen. Die Sprachausgabe ist grundsätzlich Englisch mit deutschen Untertitel und Menütexten. Leider gab es seitens Bandai Namco den Fehler auf der Verpackung auch Japanisch erwähnt zu haben. Bei der PS3/360-Version des Spieles sind die Stimmen auch wechselbar, leider ist dies bei der Vita-Fassung aber nicht der Fall. Schade, aber kein großer Beinbruch. Die Musik ist auch in Ordnung. Sie warf mich nicht vom Hocker, doch fühlte sich diese nie fehl am Platz oder wirkte störend.

“DRAGONBAAAAAAAAAAALLLLSSSSSS!!!!“
Leider gibt es auch viele Sachen, die der Spieler bei Dragonball Z: Battle of Z bemängeln könnte. Zwar ist das Hinzufügen der Saiyajin Gott-Form von Son Goku und Bills eine feine Sache, doch dafür fehlen zwei dutzend andere Charaktere wie Zarbon, Dodoria, Oob, Mr. Satan, Videl, jede Form von Charakter vor Dragonball Z, Bebe Vegeta, SSJ4 Goku, SSJ4 Vegeta und so ziemlich jeden weiteren Charakter aus Dragonball GT. Aber was mir am meisten wehtat: Wo ist Gogeta?! Ein schwacher Trost ist es dann, wenn die etwas (meiner Meinung nach) schlechtere Form namens Vegetto nur als DLC verfügbar ist. Mit 67 Charakteren habe ich da nicht viel zu meckern, doch darf man nicht einfach die Ikonen der Ikonen aus der Geschichte von Dragonball vergessen. Wie vorher erwähnt, ist es auch schade, dass die Skills und Movesets der Charaktere nicht geändert werden können. Einer der größeren Unartigkeiten ist jedoch tiefer vergraben: Es sind die Charaktere selbst. Jeder verfügt über verschiedene Skills und Stats. Diese können geupgradet werden. Spätestens zur Cell-Saga stieß ich aber auf ein Problem: Vorher habe ich ausschließlich Piccolo gespielt, da dieser super Gegner schnappen kann und über starke Energieattacken verfügt. Doch nun muss ich auf einen anderen Charakter springen, in diesem Falle SSJ Vegeta, da dieser ohne alle Status-Upgrades immer noch höhere Werte als mein aufgepumpter Namekianer hat. Wäre kein großes Problem wenn nicht jede Mission auch noch ein Zeitlimit hat. Es wirkt leicht penibel, doch ist es schade, dass der Spieler im späten Verlauf nahezu gezwungen wird, die besseren Charaktere (Die Blondschöpfe *hust*) zu nehmen.



Fazit:
Bei all dem Spaß den ich mit dieser Serie hatte, finde ich mich in ein Dilemma mit Dragonball Z: Battle of Z. Zwar ist das Spielkonzept super umgesetzt und definitiv was neues in der leicht staubigen Kampfsparte, doch fehlt dem Dragonball-Spiel… das Dragonball-Feeling wenn man es so will. Allerdings kann der Spieler die Techniken und Moves seines Charakters nicht umändern. Die Charakterliste beschränkt sich nur auf die wichtigsten Protagonisten von Dragonball Z und ignoriert dabei leider die anderen Ableger der Serie. Und dann wird der wohl stärkste Charakter in der Z-Saga nur als DLC angeboten. Extrem Schade, denn das Spiel hat definitiv seine Qualitäten und vor allem der Online-Modus macht einen Heidenspaß. Hoffentlich werden diese Fehler bei den darauffolgenden Spielen ausgemerzt!

Kennt so ziemlich jedes Opening von Dragonball Z auswendig: Altin Bujupaj für PlanetVita.de

Vielen Dank an 4Players für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

Leserwertung:

Noch keine
Deine Wertung:

-
Neues und frisches Spielkonzept welches für Dragonball etwas "Z"u wenig Umfang bietet.

Wertung

EINSTEIGERHILFEN:

8.0

MULTIPLAYER:

8.0

UMFANG:

6.0
7
von 10

neues und interessantes Spielkonzept…

über 60 Charaktere…

Super Online-Modus

Saiyajin Gott Son Goku zum ersten Mal anspielbar…

… welches den Spieler doch in vielen Punkten einschränken kann

… bei welchem aber viele Klassiker und Legenden fehlen

Zeitlimits in Missionen

…dafür fehlt aber immer noch Gogeta!

Wie werten wir?

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2 Kommentare