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Spielname:
Dustforce

Typ:
PSN Spiel

PSN Preis:
9,99 €

Publisher:
Capcom

Developer:
Hitbox Team

Genre:
Jump 'n' Run

Release:
TBA

Multiplayer:


Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

Screenshots:
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Kurztest: Dustforce

Denis Wewetzer, 09.02.2014

2378°

0

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So schrecklich die Arbeit auch sein mag, irgendjemand muss sie doch einfach tun, nicht wahr? Wie würden wir uns wohl fühlen, wenn die ganzen, meist recht niedrig bezahlten, Arbeiter nicht mehr vorhanden wären, um uns die "Kleinigkeiten" des Alltags abzunehmen? Dementsprechend ist es nur verdient, dass es auch solche Leute gibt die sehr stolz auf eben diese Arbeit sind. Und in Dustforce übernimmt man die Rolle der wohl besten Putzkolonne der Welt. Nachdem das Spiel bereits für den PC veröffentlicht wurde haben nun auch Vita-Spieler die Möglichkeit groß reine zu machen. Ist die Umsetzung gelungen? Schauen wir es uns doch mal gleich an!

Story wird überbewertet
Wer dachte zu einem Titel dieser Art noch eine große Story zu bekommen hat sich geschnitten. So wird man einfach ins Geschehen geworfen und darf sich sofort an die Arbeit machen. In der Oberwelt muss man sich dafür einfach nur zu einem der Gebiete bewegen und in diesem dann eine Tür auswählen, die einem ins Level führt. Und hier geht die Post ab, ob man es bei einer Prämisse wie dieser nun glauben mag oder auch nicht.

Gehüpft wie gefegt
Um das gleich mal klar zu stellen: An sich geht es in jedem Level darum möglichst viel Dreck/Laub/was-auch-immer wegzufegen und am Ende ein größeres Areal oder ein Lebewesen zu reinigen, um es abzuschließen. Die Wege dorthin sind aber ziemlich knifflig und erfordern anfangs noch nicht so viel Können in allen Bewegungsmechaniken des Spiels, lassen aber selbst geübte Jump'n Run-Veteranen in den späteren Levels schwitzen. Um diese freizuschalten, muss man sich jedoch vorher bereits geschickt anstellen. Je nachdem wie man sich in den "leichten" Levels anstellt bekommt man nämlich eine Wertung am Ende und diese bestimmt wiederum, wie nahe man einem Schlüssel kommt. Diese werden entsprechend dafür genutzt schwierigere Areale freizuschalten. Schafft man es tatsächlich einen Level mit einer perfekten Wertung abzuschließen winkt sofort ein Schlüssel – es ist aber auch möglich einfach mehrere zu beenden und so als Gesamtwertung einen der Leveleröffner zu ergattern. Will man jedoch alles sehen, kommt man nicht daran herum perfektionistisch veranlagt zu sein.

Wer jetzt jedoch glaubt, dass man immer nur durch die Level rennt und ein wenig fegt was sich so auf dem Boden befindet wird nochmal eines Besseren belehrt. Es gibt nämlich nicht nur reine Jump'n Run-Stages, sondern auch welche in denen es heißt zu kämpfen. Und da es hier, genau wie in den anderen Leveln auch, darauf ankommt eine möglichst hohe Kombo aufrecht zu erhalten ist es nicht nur wichtig schnell, sondern auch extrem vorsichtig zu sein. Abgesehen davon gibt es außerdem einen Multiplayer, der sowohl online, als auch offline funktioniert. Hier hat man die Auswahl zwischen König des Hügels und Überleben, die an sich selbsterklärend sein sollten. Wer sich hier gut anstellt kann sich außerdem in den Bestenlisten verewigen.

Technik
Wie es bei Indie-Spielen heutzutage üblich ist hält sich das Spiel in Sachen technischen Fortschritt ein wenig zurück. Das soll jedoch nicht heißen, dass sie nicht erwähnenswert ist. Der Comic-Look passt ausgesprochen gut zum Titel und ist zudem mit vielen Effekten gefüllt. Die Musik erfüllt den Hintergrund passend, ist allerdings auch nichts wirklich Besonderes. Dafür ist sie recht vielfältig, wodurch sie auch so schnell nicht langweilig wird.



Fazit:
So sehr man sie auch hassen mag, Indie-Spiele schaffen es doch immer wieder ganz nette Ideen zu haben und mit eben diesen zu überzeugen. In Dustforce rennt und hüpft man eigentlich nur durch Level und vermeidet das eigene Ableben, aber selten überzeugt so ein simples Spielprinzip so schnell. Die Steuerung geht – trotz einiger Eigenheiten – schnell von der Hand und auch schnelle und schwierige Manöver lassen sich nach einer kurzen Übungsphase bewältigen. Das ändert aber nichts daran, dass das Spiel einen manchmal überwältigenden Schwierigkeitsgrad besitzt und man sich fragt, wie zur Hölle man das eigentlich schaffen soll. Gott sei dank gibt es dafür ein wenig Abwechslung mit dem Mehrspielermodus, bei dem es nicht nur darauf ankommt perfekt zu sein, man stattdessen einfach nur mit ein paar anderen Leuten konkurrieren kann. Wer mit normalen Jump'n Runs also zu schnell unterfordert ist oder einfach mal sehen möchte, wie viel Spaß eine Putzkolone haben kann, darf sich Dustforce gerne einmal anschauen. Für den Preis von 9.99€ bekommt man hier recht viel geboten – besonders Perfektionisten haben ordentlich was zu tun.

Hat sich einen Putz-Parkour eingerichtet: Denis Wewetzer für PlanetVita.de

Vielen Dank an Capcom für die freundlichen Bereitstellung des Rezensionscodes

Leserwertung:

*****

Noch keine
Deine Wertung:

-
Anspruchsvolles Jump'n'Run mit manchmal happigem Schwierigkeitsgrad.

Wertung

Eingängiges Gameplay...

Charmante Optik

Spaßiger Multiplayer

...das es echt in sich hat

"Zwang" der Perfektion

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