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Spielname:
TxK

Typ:
PSN Spiel

PSN Preis:
6,99 €

Publisher:
Llamasoft

Developer:
Llamasoft

Genre:
Shoot em up

Release:
12.02.2014 (erschienen)

Multiplayer:
1 Spieler

Altersfreigabe:
Ohne Alterseinstufung

Screenshots:
Spiel mögen:

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Kurztest: TxK

Stefan Thiermann, 14.02.2014

1705°

0

Test mögen: Weitersagen:

Haha, alles bunt hier. Und da blitzt es. Und schau mal dort, da ist gerade was explodiert! Was, ach ja, ähm… hallo und herzlich willkommen zum Test von TxK - dem Nachfolger des Spielhallen- und Atari Jaguar-Klassikers Tempest 2000. Man ist geneigt, Leuten von dem Spiel abzuraten, die ab und an mal mehr als nur Zigaretten rauchen. Warum der Rest der Zockergemeinde aber beruhigt zugreifen kann, erfahrt ihr hier.

Haste mal ‘ne Vita?
Wer das Original nicht kennen sollte: Tempest 2000 ist ein Shoot ‘em Up. Das Besondere daran ist, dass ihr mit eurer ähm… Sichel sozusagen, in eine Röhre oder andere Gebilde starrt, durch deren Innenseite Gegner auf euch zugeschwirrt kommen. Ihr könnt euer Gefährt dabei in den Rändern entlang bewegen und müsst so eure auf eure Feinde ballern. Dasselbe Prinzip liegt auch bei TxK zugrunde. Dabei gibt es an Power-Ups wie eine zusätzliche Schussvorrichtung, höhere Schussraten oder aber auch einen Sprung, der euch für kurze Zeit vom Rand des Gebildes abhebt. Gerade letzteres ist verdammt praktisch, denn wenn ihr es nicht schafft, eure Feine rechtzeitig zu eliminieren, wandern sie dort umher, wo ihr euch eigentlich bewegen müsst. Mit dem Sprung erwischt ihr sie nun leichter um wieder mehr Bewegungsfreiheit zu haben – ist ja auch schlecht, wenn man nur nach vorne schießen kann und ein Widersacher plötzlich von der Seite kommt. Das Ganze beginnt recht langsam, die Geschwindigkeit nimmt aber mit zunehmender Levelanzahl immer weiter zu. Ziel des Spiels ist es wie für das Arcade-Genre üblich, den Highscore zu knacken.

Das Gameplay ist zunächst etwas gewöhnungsbedürftig, geht aber nach kurzer Zeit in Fleisch und Blut über. Und das muss es auch, denn der Schwierigkeitsgrad zieht beizeiten ordentlich an. Hier noch schnell ein paar heranschwirrende Gegner abschießen und schnell zur anderen Seite rüber, um die Power-Ups zu bekommen – sowas kann in TxK schon mal in Sekundenbruchteilen passieren. Mit zunehmendem Skill kommt man auf diese Art und Weise in einen immer besseren Spielfluss, der ordentlich Laune macht.

Vektorisierend
Das optische Grundgerüst von TxK ist recht simpel, wenn nicht gar primitiv. Ihr steuert eine gelbe "Sichel" anstatt eines Raumschiffs und die Levels bestehen lediglich aus Drahtgittermodellen vor schwarzen Hintergründen. Was dem Spiel aber seinen Reiz vermittelt, ist wie eingangs schon erwähnt das Effektgewitter, das den kargen Raum mit Leben füllt. Boni werden in aufleuchtender Schrift angepriesen, gleißende Partikel-Explosionen erhellen die schnöden Vektoren und sorgen somit für ein Effektfeuerwerk. Passend dazu gibt es harte elektronische Beats auf die Ohren, die wenig melodisch daherkommen, aber trotzdem gut zum Geschehen passen. Leider bietet das Spiel aber sonst keine optische Abwechslung.

Features
Neben den für derartige Spiele obligatorischen Ranglisten, gibt es mit Pure und Survival zwei verschiedene Spielmodi. Während euch bei Ersterem eine gewisse Anzahl von Extraleben zur Verfügung steht, flimmert bei Letzterem sofort "Game Over" über den Bildschirm sobald ihr das Zeitliche segnet. Bei beiden könnt ihr einmal freigeschaltete Levels sofort angehen, ohne die vorherigen nochmals bestreiten zu müssen. Leider funktioniert das über das hakelige Menü von TxK nicht ganz so gut, wie es eigentlich sollte.




Fazit:
Mit TxK hat Entwickler Llamasoft eine nette Arcade-Ballerei abgeliefert, die man sich als Fan des Arcade-Genre durchaus ansehen sollte. Aber auch für das kleine Spielchen zwischendurch taugt der Titel gut. Das an sich karge optische Grundgerüst wird von einem Effektgewitter sondergleichen wieder wettgemacht. Auch die Spielbarkeit weiß nach kurzer Eingewöhnungszeit zu überzeugen und der Flow, in den man sich mit zunehmendem Können hineinbuchsiert, macht wirklich viel Laune. Dazu kommen hilfreiche Power-Ups. Alles in allem ist TxK also ein guter Titel für Leute, die mal wieder eine Herausforderung suchen.

Hat sich die Augen verblitzt: Stefan Thiermann für PlanetVita.de

Vielen Dank an Sony für die freundliche Bereitstellung des Review-Codes!

Leserwertung:

*****

Noch keine
Deine Wertung:

-
Nettes Shoot 'em Up mit motivierendem Spielprinzip

Wertung

gute Spielbarkeit

Grafisches Effektgewitter…

fordernder Schwierigkeitsgrad

passender Soundtrack

guter Spielfluss nach kurzer Eingewöhnungszeit

wenige Spielmodi

…das teilweise zu Übersichtsproblemen führen kann

schnödes optisches Grundgerüst mit wenig Abwechslung

nur zwei Spielmodi

hakeliges Menü

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