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Spielname:
SteamWorld Dig: A Fistful of Dirt

Typ:
PSN Spiel

PSN Preis:
8,99 €

Publisher:
Image & Form Games

Developer:
Image & Form Games

Genre:
Jump 'n' Run

Release:
19.03.2014 (erschienen)

Multiplayer:
1 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre

Screenshots:
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SteamWorld Dig: A Fistful of Dirt

Kurztest: SteamWorld Dig: A Fistful of Dirt

Stefan Thiermann, 03.04.2014

2271°

0

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Nach PC und Nintendo 3DS ist nun endlich auch die PS Vita dran: SteamWorld Dig erscheint mit einiger Verspätung auch für den Sony-Handheld. Nachdem unsere geschätzten Kollegen von Planet3DS schon von diesem Titel aus dem Hause Image & Form angetan waren, wollten wir es uns natürlich nicht entgehen lassen, auch die PSN-Version auf Herz und Nieren zu testen.

Heavy Metal!
Die SteamWorld Dig-Suppe hat einige Zutaten von Minecraft und Terraria mitbekommen. Grundsätzlich besteht das Gameplay neben einigen weiteren Ingredienzien vorrangig aus einem: dem Buddeln. Ihr tretet als Roboter Rusty das Erbe eures verstorbenen Roboter-Onkels an, der mit seinen Roboter-Werkzeugen tief in die Erde gegraben und euch über diverse Stollen so einiges hinterlassen hat – euer Erbe müsst ihr euch also hart erarbeiten, bis die Metallgelenke knarzen. Und so grabt ihr euch tiefer und tiefer ins Erdreich, baut Rohstoffe ab und kloppt hier und da mal einen Gegner zu Brei. Besagte Rohstoffe könnt ihr dann über Tage in Bares umwandeln und dafür wiederum gibt’s leckere Ausrüstung zu kaufen. Die kleine Westernstadt über der Erde erweitert sich im Spielverlauf und so habt ihr beispielsweise Zugang zu immer mehr Equipment – bessere Spitzhacken, einen Bohrer, größere Taschen zum Transport von mehr Rohstoffen, eine längere Brenndauer eurer Lampe und dergleichen mehr sorgen dafür, dass die Motivation nicht im Erdreich verbuddelt bleibt. Von Zeit zu Zeit stoßt ihr darüber hinaus auf Stollen eures Robo-Onkels, in denen es im Gegensatz zum Rest des Spiels nicht vorrangig ums Graben geht. Diese haben eher einen Geschicklichkeitsfokus - wenn ihr beispielsweise Jump’n’Run-Passagen meistern oder diverse Schalter betätigen müsst, um einen Durchgang zu öffnen. An deren Ende erweitert sich schlussendlich euer Move-Repertoire, mit dem ihr euch eleganter und schneller durch eure selbstgebuddelten Gänge manövrieren könnt. Auch diese Abschnitte sorgen für ein gutes Maß an Abwechslung und treiben so das Geschehen noch weiter in den süchtigmachenden Bereich.

Buddeln bis die Schwarte kracht
Das Gameplay findet in zufallsgenerierten Umgebungen statt, sodass jeder Durchgang etwas anders sein wird. Andererseits ist das Ganze auch nach ca. fünf bis sechs Stunden wieder vorbei – was allerdings eine rundum gut angelegte Zeitspanne ist. Einige Längen gibt es im späteren Spielverlauf allerdings schon, da ihr irgendwann auf die teureren Upgrades sparen müsst und so im Gegensatz zum Anfang des Spiels nicht das Gefühl des permanenten Fortschitts habt. Einzig die teilweise langen Laufwege nerven etwas, da ihr zwar Teleporter zur Oberfläche kaufen könnt, diese allerdings nur in beschränkter Anzahl und obendrein ziemlich teuer. Der hübsche Grafikstil sieht übrigens auf dem Vita-Display aufgrund der höheren Auflösung und satterer Farben nochmal deutlich besser als auf dem 3DS aus. Die ruhige Musik sorgt darüber hinaus für die nötige Konzentration, damit ihr euch voll der Graberei widmen könnt – was man sowohl als positiven, als auch als negativen Punkt sehen kann, denn so richtig einprägsam ist sie auch nicht. Im Gegenteil: Sie fällt kaum auf! Positiv ist hingegen, dass es im Gegensatz zur 3DS-Version deutsche Texte gibt. Übrigens: Wer Besitzer einer PS4 ist, kann das Spiel einmal gekauft dank Cross-Buy auch darauf spielen.



Fazit:
Mit SteamWorld Dig hat das schwedische Indie-Studio von Image & Form Games einen kleinen Süchtigmacher fabriziert, den jeder einmal anspielen sollte, für den ein Mix aus Terraria und Metroid verführerisch klingt. Die insgesamt recht kurze Spieldauer ist zwar nicht gerade ein Pluspunkt, wer aber alles entdecken möchte, wird deutlich länger beschäftigt sein, und obendrein wird der zweite Durchlauf durch die zufallsgenerierten Umgebungen auch anders als der erste. Der hübsche Artstyle und das (fast) ständige Gefühl des Fortschritts, sowie einige Gameplay-Variationen machen SteamWorld Dig insgesamt zu einem verdammt guten Spiel!

Fühlt sich wie ein Maulwurf: Stefan Thiermann für PlanetVita.de

Vielen Dank an Image & Form Games für die freundliche Bereitstellung des Review-Codes!

Leserwertung:

*****

Noch keine
Deine Wertung:

-
Ein kleiner Süchtigmacher für alle Freunde von Terraria und Metroid.

Wertung

süchtig machendes Spielprinzip…

Geschicklichkeitsabschnitte sorgen für Abwechslung

hübscher Artstyle

zufallsgenerierte Umgebungen

viel zu entdecken

deutsche Bildschirmtexte

…mit einigen Längen

teils lange Laufwege

unspektakuläre Musik

insgesamt recht kurz

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