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Spielname:
Dead Nation

Typ:
PSN Spiel

PSN Preis:
7,99 €

Publisher:
Sony

Developer:
Housemarque

Genre:
Shooter

Release:
16.04.2014 (erschienen)

Multiplayer:
1-2 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 18 Jahre

Screenshots:
Spiel mögen:

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Kurztest: Dead Nation

Stefan Thiermann, 21.04.2014

4915°

4

Test mögen: Weitersagen:

Ich gebe es zu: Ich bin Fan des finnischen Entwicklers Housemarque, hatte ich doch mit Spielen wie der Stardust-Reihe, Outland oder auch zuletzt Resogun jede Menge Spaß. Nun schickt sich das Studio an, in Dead Nation die Zombiehorde mit einiger Verzögerung auch auf die PS Vita loszulassen. Wollen wir doch mal sehen, ob der Positivtrend auch mit diesem Spiel Bestand hat.

When hell is full, the dead shall walk the earth
Dead Nation ist bereits im Jahre 2010 für die Playstation 3 erschienen und wurde nun auch für die Vita umgesetzt. Für Sony’s neues Konsolenflaggschiff gibt es seit neuestem mit der Apocalypse Edition ebenfalls eine Version. Hier sei noch angemerkt, dass Cross-Buy zwar unterstützt wird, jedoch nur in Zusammenhang mit der PS3- und Vita-Version. Wer die Next Gen-Variante möchte, muss extra blechen oder über ein Playstation Plus-Abo verfügen.

Dead Nation ist ein Twinstick Shooter aus isometrischer Perspektive, der in einer zombieverseuchten Welt angesiedelt ist. Ihr seid Jack McReady (oder je nach Belieben auch Scarlett Blake), der sich mit purer Waffengewalt durchschlägt. Und die braucht er auch, denn die zehn Levels sind randvoll gepackt mit untoten Quälgeistern, die hungrig auf ihn sind. Die Handhabung ist relativ klassisch für’s Genre: Mit dem linken Stick wird gelaufen, mit dem Rechten könnt ihr das Fadenkreuz ausrichten. Anders ist hier allerdings, dass ihr eine gesonderte Schusstaste habt, was für mich zunächst etwas ungewohnt war, aber recht schnell in Fleisch und Blut überging. Sollte es mal brenzlig werden, könnt ihr eure Widersacher auch via Nahkampf oder mit Granaten, Molotov-Cocktails und anderen explosiven Spielereien ausschalten. Das Waffenrepertoire umfasst eine Standardknarre mit unendlichen Munitionsvorräten, sowie weitere Nettigkeiten wie Maschinengewehr, Schrotflinte, Flammenwerfer oder sogar eine Klingenkanone. Gut ist, dass sie alle ihre Stärken und Schwächen haben. Das Maschinengewehr ist zum Beispiel sehr gut, um größere Horden von schwachen Feinden niederzumähen. Sehr schön ist auch das Waffenfeedback, da die Zombies herrlich in ihre Einzelteile zerlegt werden! Obendrein dürfen sämtliche Ausrüstungsgegenstände und Waffen verbessert werden. Das passiert mittels gelber Orbs, die als Währung fungieren. Daneben gibt es noch rote Orbs, die euren Punkte-Multiplikator und damit den Punktestand am Ende erhöhen. Ihr bekommt sie durch erfolgreich absolvierte Kämpfe oder Erkundung der Umgebung. Neben der Highscore-Jagd sorgt das für Motivation, die relativ kurzen Levels auch zum wiederholten Male anzugehen!

Technik
Optisch hat das Spiel leider unter dem Port gelitten. Vergleicht man die Handheld-Variante mit der PS3-Version fällt auf, dass die Details deutlich zurückgefahren werden mussten. Leider musste ich die Helligkeit in den Optionen etwas anheben, weil es mit den Standardeinstellungen etwas zu dunkel daher kam. Trotzdem muss man hier nicht befürchten, Augenkrebs zu bekommen. Die Areale sehen alles in allem in Ordnung aus und auch die Framerate bricht selbst bei ganzen Zombiehorden auf dem Bildschirm nicht ein – wahrscheinlich hat die Optik deshalb im Vergleich zur PS3-Version Federn lassen müssen. In Sachen Sound gibt es hingegen nichts zu meckern. Musik im eigentlichen Sinne gibt es zwar nicht, aber die horrortypischen, sagen wir, „atmosphärischen Geräusche“, die man stattdessen auf die Ohren bekommt, untermalen das Ganze sehr gut. Die Soundeffekte sind hingegen grandios! Die Waffen klingen so, als hätten sie ordentlich Bumms und das Stöhnen, Schreien und Röcheln der Zombies sorgt für eine eindrucksvolle Soundkulisse.

Features
Bei einem Spiel, in dem es um Highscores geht, dürfen natürlich auch die Ranglisten nicht fehlen, richtig? Am Ende jedes Levels bekommt ihr dementsprechend eine entsprechende Auflistung, durch die ihr euch mit Spielern aus aller Welt vergleichen könnt. Die Ranglisten sind verdammt umfangreich – beispielsweise gibt es auch eine Länder-Rangliste, in der die Leistung aller Spieler in einem Land berechnet und dann verglichen werden kann. Deutschland steht übrigens momentan auf Platz 7.

Das interessanteste Feature ist allerdings der Koop-Modus! Dadurch könnt ihr das komplette Spiel entweder online oder über Ad-hoc gemeinsam mit einem Freund bestreiten. Das funktioniert bis auf den einen oder anderen Lag auch super – ich hatte keinerlei Verbindungsabbrüche oder sonstige Probleme.



Fazit:
Auch mit diesem Spiel haben die Finnen von Housemarque bewiesen, dass sie es einfach drauf haben, um die eingangs gestellte Frage direkt zu beantworten. Optisch hat die Vita-Version im Vergleich zum Heimkonsolen-Pendant zwar Federn lassen müssen, dafür bietet sich dasselbe spaßige Gameplay, das durch Erkundungsanreize, exzellentes Waffen-Feedback, hohen Wiederspielwert und einem coolen Koop-Modus überzeugen kann. Alles in allem ist Dead Nation also durchaus allen zu empfehlen, die auf gute (Twinstick) Shooter stehen und der zahlreichen Zombie-Spiele, die momentan erscheinen, noch nicht überdrüssig sind.

Würde gern mal einen Zombie knuddeln: Stefan Thiermann für PlanetVita.de

Vielen Dank an Sony für die freundliche Bereitstellung des Review-Codes!

Leserwertung:

*****

Super
Deine Wertung:

-
Spaßiges Zombiegeballer, das sowohl solo, als auch im Koop-Modus jede Menge Laune macht.

Wertung

spaßiges Gameplay

flüssige Optik…

Upgrades und Highscores sorgen für Wiederspielwert

Erkundungsanreize

Toller Koop-Modus

gutes Sounddesign

umfangreiche Ranglisten

Charakter fühlt sich schwerfällig an

…die etwas abgespeckt daher kommt

Story ist belanglos

recht kurz

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4 Kommentare