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Spielname:
MLB 14: The Show

Typ:
PSVita-Spiel

Publisher:
Sony

Developer:
SCE Studios San Diego

Genre:
Sport

Release:
02.04.2014 (erschienen)

Multiplayer:
1-2 Spieler

Altersfreigabe:
Ohne Alterseinstufung

Screenshots:
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Review: MLB 14: The Show

Denis Wewetzer, 21.04.2014

3450°

2

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Jedes Land hat mindestens eine Sportart, die genau dort und vermutlich in anderen Gegenden nicht ganz so berühmt ist. Dass so etwas wie Fußball inzwischen über die ganze Welt geht, sollte klar ersichtlich sein. Dennoch haben wir Deutschen eine besondere Verbindung zu diesem Sport. Anders sieht es da in Amerika aus. Dort wird man es vermutlich eher mit Football zu tun bekommen, oder aber auch Baseball. Und um Zweiteres geht es heute ausnahmsweise mal, denn wenn ihr euch nur ein wenig zurückerinnert, ist vor Kurzem ein Titel genau diesen Sportes veröffentlicht worden. MLB 14: The Show kam auch auf der Playstation Vita raus und so stellt sich natürlich die Frage, ob die Umsetzung für den Handheld auch gelungen ist. Sehen wir es uns gleich mal an.

Baseball? Kann man das essen?
Gleich zum Anfang sollten ein paar Worte für die Leute verloren werden, die sich tatsächlich eher wenig mit dem Sport auseinandergesetzt haben: Der Einstieg könnte sich als etwas schwierig herausstellen, da es keine Erklärung dafür gibt, wie genau Baseball funktioniert. Auch ein einfaches Tutorial bleibt vollkommen weg, weshalb man größtenteils auf sich selbst gestellt ist, was das Erlernen der grundlegenden Regeln von Baseball angeht. Dennoch gibt es für eben solche ein paar Einstellungen, mit denen sich dieser Einstieg etwas vereinfachen lässt, da die Steuerung auf mehreren "Ebenen" umgestellt und somit leichter gemacht werden kann. Abgesehen davon lässt sich mit den so genannten "Slidern" auch das Timing bestimmter Aktionen "verbessern". Anfängliche Fehler werden so eher weniger Beachtung bekommen. Und zuletzt gibt es auch noch einen "dynamischen" Schwierigkeitsgrad, der nach und nach schwieriger gestellt wird, je mehr Erfolge man im Spiel feiern kann. Um es aber gleich klarzustellen: Das hier wird kein Crash-Kurs für die Regeln von Baseball. Das dauert sonst zu lange.

Ab auf's Feld!
Okay, genug Vorgeplänkel. Lassen wir das Ganze mal hinter uns und begeben uns auf das Feld hinaus, wo natürlich die richtige Action abgeht. Im großen und Ganzen wird hier zwischen zwei Abschnitten unterschieden: Einmal ist man auf der Seite der Pitcher, und dann auf der Seite der Batter (wie es nun mal auch im richtigen Baseball ist). Grundsätzlich haben die Batter die Aufgabe den geworfenen Ball mit ihrem Schläger zu treffen und daraufhin möglichst schnell von Base zu Base zu laufen. Im Spiel kann man sich so zudem zwischen unterschiedlichen Schlagweisen entscheiden, um möglichst mehr Zeit zu bekommen. Entscheidet man sich für die "Veteranen"-Steuerung, so muss man neben dem Timing des Schwingens auch noch versuchen, den ungefähren Aufprallpunkt des Balls zu bestimmen, um einen idealen Treffer zu erzielen. Das erfordert sehr viel Übung, weshalb Anfänger nicht davor zurückschrecken sollten, erst einmal mit der leichten Steuerung zu spielen, bei der lediglich das Timing stimmen muss.

Nach drei Outs einer Mannschaft wird allerdings gewechselt, sodass man auch selbst mal ans Pitchen kommt. Hier darf man sich aussuchen, wo genau man den Ball eigentlich hinwerfen möchte und zudem hat jeder Pitcher noch verschiedene Wurfarten auf Lager, mit denen man versuchen kann den Batter noch ein wenig zu verwirren. Ein Drall nach unten zum Beispiel. Was für einen Effekt sowas hat, sollte man sich denken können. Aber auch hier muss das Timing stimmen, zumindest bei der schwereren Steuerungsart. Schafft man dies nicht, bekommt man schnell ein Problem, da die Würfe dann sehr ungenau werden. (Auch der Pitcher hat eine Auflage, in was für ein "Feld" er eigentlich werfen darf.) Möchte man lieber ruhig spielen und wählt die leichte Steuerung, liegt es lediglich an einem auszuwählen, ob der Ball schnell oder präzise geworfen werden soll. Da bleibt es allerdings noch nicht beim Pitchen, denn sollte der geworfene Ball getroffen werden kommen alle Läufer auf dem Feld ins Spiel, die man natürlich auch übernehmen muss um den Ball entweder sofort zu fangen, oder aber zu den Bases zu werfen. Ist man hier ganz faul, kann man dies sogar komplett vom Computer übernehmen lassen, aber wo bleibt denn bitte da die Strategie?

So viele Modi...
Das ist so ziemlich der Hauptteil des ganzen Spiels. Sollte er auch sein, es wird schließlich als Baseball-Simulation bezeichnet. Nun kann man sich allerdings auch aussuchen, in welchem Modus man spielt. So gibt es das einfache Exhibition-Match, in dem man sich eine Mannschaft schnappen kann, um mit ihr gegen eine andere zu spielen. In der Post-Season kann man sich ein eigenes Turnier nach eigenem Belieben aufstellen und versuchen hier einen Pokal zu gewinnen. Dann kann man jedoch auch eine komplette Season mit einer Mannschaft spielen. Hier wird das ganze schon wieder um einiges komplizierter, denn hier kommen auch noch Manager-Aufgaben auf einen zu. Transaktionen zwischen Mannschaften und was einem nicht noch alles einfällt. Wenn man es geschickt anstellt kann man sich also schnell mal eine Mannschaft mit seinen ganzen Lieblingsspielern basteln. Hinzu kommen dann auch noch Franchise, Home-Run Derby und Road to the Show. Besonders der Letzte könnte da für einige noch Interessant werden, da man sich hier einen eigenen Spieler basteln kann und seinen Weg zum Ruhm spielt. Trainings, Matches, Turniere, alles ist dabei. Durch viele Trainings wird der Spieler auch immer besser, weshalb er Anfangs zwar noch etwas schwach auf der Brust sein könnte, am Ende aber bei den All-Stars mitspielt.

Gameplay
Während man in der ersten Minute vielleicht noch ein wenig klagen möchte, da die Ladezeiten plötzlich eintreten und so schnell nicht wieder aufhören wollen, geht das komplette, tatsächliche Spiel wenigstens ohne solche weiter. Es läuft auch beständig flüssig. Wie anfänglich allerdings bereits erwähnt, ist der Einstieg für Neulinge des Sports nicht gerade einfach und wenn man sich zu viel zutraut und sofort die Veteranen-Steuerung wählt, wird man vermutlich schnell überfordert sein. Das fehlende Tutorial sowie die nicht vorhandenen deutschen Bildschirmtexte helfen da auch nicht viel. Mit ein wenig Übung lässt sich allerdings alles überwinden und man schlägt auch mal den so berühmte Homerun. An sich ist der spielerische Teil nämlich fabelhaft aufgebaut und geht schön von der Hand.

Grafik
Konzentriert man sich auf das Wesentliche wird man recht erfreut sein. Die Spieler sind alle schön modelliert und auch das Feld kann sich eigentlich sehen lassen. Je nach Kameraeinstellung in den verschiedenen Momenten fällt einem dann allerdings auf, wie schrecklich verpixelt zum Beispiel die Zuschauer sind. Klar sind sie in ständiger Bewegung, wenn man nicht einmal mehr einen richtig erkennen kann bringt einem das ganz und gar nichts.

Sound
Gleich am Anfang wird man mit ein wenig lizensierter Musik begrüßt und es kommt sofort der Übliche Flair eines Sport-Spiels rüber. Dasselbe gilt dann auch beim Übergang ins eigentliche Spielgeschehen, in dem man mit den (englisch sprechenden) Kommentatoren zu tun bekommt, die jeder Fan des Sports eigentlich kennen sollte. Wer was Außergewöhnliches erwartet hat, wird hier nichts großartiges finden, allerdings ist alles sehr solide und passt super in das Geschehen hinein.

Features und Besonderheiten
Wie vorher bereits erwähnt gibt es diverse Spielmodi, mit denen man sich auseinandersetzen kann. Alle bieten ein wenig Abwechslung mit dem gleichen Kern-Gameplay, also ist es ein recht gesunder Mix. Hinzu kommt da allerdings noch, dass sich solche wie die Exhibition-Matches oder das Homerun Derby auch online spielen lassen. Wenn einem danach ist, kann man sich also schnell mal mit dem Netz verbinden und sich mit den anderen Spielern auf der Welt messen lassen. Zudem gibt es noch das Schmankerl schlechthin für Fans von Baseball, was die Lizenzen sind. Diese werden sogar (bei Bedarf) immer wieder aktualisiert, eine kurze Verbindung mit dem Internet reicht dafür aus. Verfolgt man also im echten Leben Baseball, kann man mit seinen Helden selbst einmal auf's Feld gehen und sehen, ob man virtuell dasselbe erreicht, wie sie im echten Leben.



Fazit:
Es ist vermutlich bereits aufgefallen: Ich habe nicht wirklich viel mit Baseball am Hut. Als solches fiel es mir aber dennoch nicht ganz so schwer, mich in der Materie einzufinden. Trotz des fehlenden Tutorials kann man sich selbst ein paar Anpassungen schmieden, um sich nach und nach ins Spiel einzufinden und auch die Regeln lassen sich eigentlich schnell erläutern, obwohl komplexere Spielmanöver vermutlich eher Profis überlassen werden sollten. Die ganzen unterschiedlichen Modi bieten Abwechslung und geben einem Motivation sich immer weiter zu verbessern. Der dynamische Schwierigkeitsgrad hilft auch dabei. Und wenn der Computer mal nicht mehr reizt, geht man einfach online und spielt (oder wie in meinem Fall eher verliert haushoch) gegen echte Spieler. Es ist eine grandiose Simulation für eingefleischte Fans der Reihe, die allerdings Neulingen eher Schwierigkeiten bereiten könnte. Aber auch solche können sich schnell einfinden, wenn sie den Willen dazu besitzen!

Versucht sich weiter im Homerun Derby: Denis Wewetzer für PlanetVita.de

Vielen Dank an Sony für die freundliche Bereitstellung des Rezensionscodes!

Leserwertung:

Noch keine
Deine Wertung:

-
Für Fans der Reihe bietet es viel, Neulinge könnten Probleme bekommen.

Wertung

MULTIPLAYER:

8.0

MODI-VIELFALT:

8.0

SIMULATIONSFAKTOR:

9.0
8
von 10

Ordentliche Grafik...

Echte Lizenzen

Mehrere Online-Modi

Viele Steuerungsmöglichkeiten

Dynamischer Schwierigkeitsgrad

....leider nur im Vordergrund

Wenige Sprüche der Kommentatoren

Komplett in Englisch

Einsteigerunfreundlich

Wie werten wir?

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2 Kommentare