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Spielname:
Ethan: Meteor Hunter

Typ:
PSN Spiel

Publisher:
Seaven Studio

Developer:
Seaven Studio

Genre:
Jump 'n' Run

Release:
16.04.2014 (erschienen)

Multiplayer:


Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre

Screenshots:
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Kurztest: Ethan: Meteor Hunter

Denis Wewetzer, 06.05.2014

1966°

0

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Wenn es darum geht ein paar klassische Ideen aufzugreifen und ihnen zu neuem Glanz zu verhelfen, sind es meistens Indie-Entwickler, die dieses Wunderwerk vollbringen. Aber besonders was Jump'n'Runs angeht hat Nintendo durch die neuen Spiele rund um den italienischen Klempner eigentlich die Nase vorn. Das stört Entwickler aber dennoch nicht sich daran immer und immer wieder zu versuchen, so in diesem Fall auch Seaven Studio. Nachdem Ethan: Meteor Hunter bereits für andere Systeme veröffentlicht worden ist, ist es nun auch auf Sonys Handheld gelandet und versucht uns zu zeigen, dass das Genre-Urgestein auch von Indie-Entwickler neu erfunden werden kann. Oder auch nicht. Was von dem beiden es ist, könnt ihr gleich hier lesen:

Meteoriten. Natürlich.
Wie man es sich denken kann, geht es bei diesem Titel um einen Mäuserich namens Ethan. Okay, dass er ein Mäuserich ist, geht aus dem Titel vielleicht nicht so hervor, aber dem ist halt so. Eines Tages beobachtet dieser, zusammen mit einem Rassen-Kollegen, einen Meteoritenschauer, der leider so fies ist und das Haus von Ethan zerstört. Das amüsiert den Nachbarn doch sehr, allerdings findet Ethan dann plötzlich heraus, dass er die Fähigkeit bekommen hat, die Zeit anzuhalten und dabei Objekte ein wenig zu verschieben, was ihm prompt ein wenig Rache gönnt. Und auf die Idee bringt, nun eben diese Meteoriten zu sammeln, weil... Ja, weil eben. Mit einem kaputten Haus kann er eh nichts anfangen und vielleicht sind die Steine ja dazu gut, ein neues Heim zu basteln. Wer weiß?

Just a hop, skip and a jump away
Und schon geht es mitten in das Abenteuer und wie es sich für ein Sidescroller Jump'n'Run gehört, laufen wir von Links nach Rechts und überwinden dabei diverse Hindernisse. Und hierbei kommt nun auch das eine Feature zum Vorschein, das das Spiel hervorheben soll: Wie in der Story vorher gezeigt, können wir auch hier mal eben die Zeit anhalten und Objekte in einem gewissen Raum bewegen. Wenn man also eine Kiste nicht einfach wegschieben kann oder aber gewagte Sprünge hingelegt hat und plötzlich keinen Boden mehr unter den Füßen sieht und droht frühzeitig das Ableben zu finden, kann Abhilfe geschafft werden. Dies sorgt ab und an für recht knifflige Rätsel und kann den Denkapparat schon mal ins Grübeln bringen, allerdings bleibt es immer in einem gewissen Rahmen. Auch sind in den Levels viele Checkpoints verteilt an denen man beliebig oft wieder einsteigen kann. Wenn einem also etwas nicht so gelingt, wie man es gerne hätte, kann man einfach wieder zurück und es nochmal versuchen und hoffentlich besser machen. (Was wichtig ist, wenn man Speedruns laufen möchte um sich im Online-Ranking zu verbessern)

Technik
Manchmal wird man von Indie-Entwickler geradezu überrascht, dass ein Spiel doch sehr künstlerisch aufgebaut ist. Bei diesem ist dem leider nicht so. Alles läuft flüssig und man kann sich im Großen und Ganzen nicht bei der Grafik beschweren, allerdings ist es auch absolut nichts besonderes. Die Hintergründe sind auch recht repetitiv und die Animationen der Charaktere scheinen doch recht steif zu sein. Auch was die Musik angeht scheint hier nicht tief in die Trickkiste gegriffen worden zu sein. Sehr wenig Hintergrundgedudel ist zu hören und kann einem auf Dauer auch gerne mal auf die Nerven gehen, da man sich einfach mal ein wenig Abwechslung wünscht. Schade eigentlich.

Fazit:
Bei der Fülle an Titeln die derzeit vor Allem in Richtung der Indie-Entwicklungen veröffentlicht werden ist es wichtig ein Konzept zu besitzen, mit dem man überzeugen kann und dann vielleicht noch mit ein paar Details richtig auf den Putz haut. Ethan: Meteor Hunter hat leider weder noch. Versteht mich nicht falsch, es ist ein solides Jump'n'Run mit ein paar ganz netten Rätseln und der ein oder anderen Spielerei, allerdings ist es absolut nichts Besonderes mit dem was es macht und hat einfach nichts, dass es länger im Kopf bleiben lässt. Für eine schnelle Runde zwischendurch ist es allerdings recht gut geeignet und wer eine perfektionistische Ader besitzt kann sich hier recht viel austoben, wer aber eher großen Appetit hat und etwas erfrischendes sucht, ist hier fehl am Platz.

Fragt sich, was an französischem Käse so besonders ist: Denis Wewetzer für PlanetVita.de

Vielen Dank an Seaven Studio für die freundliche Bereitstellung des Rezensionscodes!

Leserwertung:

*****

Noch keine
Deine Wertung:

-
Ein solides Jump'n Run, dem einfach der Kick fehlt

Wertung

Viele Level...

Manchmal knifflige Rätsel

Online-Ranglisten

...mit wenig Design-Unterschied

Magerer Soundtrack

Steife Animationen

Unnötige Story

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