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Spielname:
Sparkle 2

Typ:
PSVita-Spiel

Publisher:
10tons

Developer:
10tons

Genre:
Sonstiges

Release:
21.05.2014 (erschienen)

Multiplayer:
1 Spieler

Altersfreigabe:
Ohne Alterseinstufung

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Kurztest: Sparkle 2

Lisa Spitzer, 27.05.2014

1597°

1

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Es ist schon eine Weile her, seit der erste Teil von 10tons' Sparkle den Weg auf meine Vita gefunden hat. Damals beschrieb ich das Spiel als simpel, monoton und dennoch irgendwie fesselnd. Doch – ist es fesselnd genug, dass das Prinzip auch noch Stoff für einen zweiten Teil bietet? Finden wir es in diesem Test heraus!

Die fünf mysteriösen Schlüssel
Im Gegensatz zum ersten Teil muss man sagen, dass die Hintergrundgeschichte nicht mehr völlig außen vor bleibt. Auch wenn sie weiterhin keine allzu große Rolle spielt, gibt es im Spiel diverse Sequenzen, in denen sie wieder aufgegriffen und weitergeführt wird. So beginnt das Spiel dieses Mal auch mit einer extra Sequenz – natürlich, wie der Rest, auf englisch -, welche in die Hintergründe einleitet. So wird klar, dass es wohl um fünf Schlüssel geht. Diese sind im ganzen Land verteilt, würden aber bei einer Zusammenführung etwas von großem Wert entfesseln, womit die Aufgabe des Spielers recht schnell klar ist. Zu diesem Zweck muss er im Folgenden in diversen Levels Jagd auf verschiedenfarbige Kugeln machen. So befindet sich an einer Stelle des Levels ein Wurfgeschoss, von dem aus er nacheinander auftauchende, verschiedenfarbige Kugeln auf einen Zug von ebensolchen Kugeln abfeuern muss, der sich langsam durchs Bild schlängelt. Treffen mindestens drei gleichfarbige Kugeln aufeinander, verschwinden sie. Unterstützt wird man durch zahlreiche Boni, die das eigentlich eintönige Spiel auffrischen. Das Ziel ist es somit, alle Kugeln des Zuges zu beseitigen, denn er darf nicht sein Endziel, ein düsteres Loch, erreichen. Warum genau das gerade dabei hilft, die Schlüssel zu sammeln, bleibt ungeklärt. Aber gut, man kann ja nicht alles haben.

Aus Alt mach … ein bisschen weniger Alt
Neben dem gleichen Spielprinzip behält Sparkle auch seine Steuerung bei. So kann man auch weiterhin sowohl mit den Sticks als auch mit dem Touchscreen aussuchen, in welche Richtung man seine Kugeln abfeuern möchte. Dabei ist die Variante mit den Sticks eher ungeeignet, da man so nur die Richtung festlegen kann, in die man schießen will. Benutzt man stattdessen den Touchscreen, tippt man auf die Stelle, auf die man seine Kugel losschicken will, was genauere Ergebnisse hervorbringt. Wieder einmal ist letztere Variante auch natürlicher, weil diese Art von Spiel stark an Handy-Spiele erinnert.

Während sich so die Steuerung deswegen nicht vom alten Teil abhebt, muss man sagen, dass die Grafik im Gegenteil einen Schritt nach vorne getan hat. So merkt man, dass das Bild schärfer und besser ausgereift ist. Es sieht einfach etwas hochwertiger aus, obwohl es das Image des Handy-Spiels meines Erachtens immer noch nicht nicht wirklich los wird. Währenddessen ist die Aufmachung weiterhin ähnlich gehalten – es wird hauptsächlich mysteriös anmutendes Lila verwendet sowie das Waldthema fortgeführt. Auch Elemente wie das Darstellen von Texten als Schriftrollen oder Bücher wurden übernommen – und der Modus für Farbenblinde, der auch für andere Spieler die Kugeln durch die Muster interessanter gestaltet. Die Grafik ist somit auch weiterhin kein Überflieger, aber solide. Währenddessen kann der Sound, der auch schon beim ersten Teil den positivsten Eindruck machte, weiterhin überzeugen. Auch dieses Mal wird auf orchestral angehauchte, magisch wirkende Melodien gesetzt, die an Tempo zunehmen, wenn der Zug kurz vorm Ende ist. Das ist das gleich Prinzip wie vorher, doch erzeugt erneut, wie gewollt, Hektik, sodass der Spieler zu schnellem Handeln angeregt wird.

Und doch ist nicht alles gleich
Auch wenn sich das jetzt alles relativ unspektakulär anhört, besonders im Vergleich zum ersten Teil, sind doch einige Veränderungen beziehungsweise Verbesserungen vorhanden. So hat sich der komplizierte Aufbau, den ich letztes Mal noch kritisiert habe, um einiges verbessert. Das Spiel ist durch simplere Menüführung sehr viel übersichtlicher geworden, auch wenn die Menüs leider teilweise hängen. So gibt es ein einzelnes Menü, mit dem man seinen „Zauber“, d.h. seine zusätzliche Fähigkeit aussuchen kann. Damit ist gemeint, dass man beispielsweise das Tempo erhöhen kann oder das Spiel langsamer machen. Ein anderes Menü zeigt die eigenen Erfolge – auch weiterhin fehlt eine Rangliste im Spiel, genau wie ein Multiplayer. Dafür kann man, gut ersichtlich, Trophäen sammeln. Und dann gibt es noch den Survival-Modus, auf den man leicht zugreifen kann. Ein anderer Punkt, der den Spielfluss unterstützt ist währenddessen, dass man genau sehen kann, wie viele Level man noch schaffen muss, um neue „Zauber“ freizuschalten. Auch die Möglichkeit, mehrere Spielstände anzulegen, ist nützlich, besonders da man keine schon gespielten Level noch einmal auswählen kann – wobei sich die Level nicht so sehr unterscheiden, als dass man einige noch einmal spielen müsste.



Fazit:
Um ehrlich zu sein, hätte ich vermutlich große Teile meines alten Tests vom ersten Teil kopieren und in diesen Test einfügen können. Im Großen und Ganzen verändert sich nicht viel, denn das Spielprinzip und der Level-Aufbau von Sparkle 2 sind dem ersten Teil sehr ähnlich. Dennoch können die verbesserte Grafik und neue Features sowie der immer noch überzeugende Sound punkten. Deswegen empfehle ich: Wer den ersten Teil schon auf seinem Gerät hat, für den lohnt sich der zweite Teil wohl eher nur, wenn er begeistert alle Levels des Vorgängers durchgespielt hat. Wer noch keinen Teil der Reihe hat und sie gerne ausprobieren würde, der sollte unbedingt zu Sparkle 2 greifen – wenn er immerhin 6,99€ dafür opfern will. Immer noch viel Geld für ein Spiel, das man sonst wo günstiger bis umsonst kriegt.

Sieht den Wald vor lauter Kugeln nicht mehr: Lisa Spitzer für PlanetVita.de

Vielen Dank an 10tons für die freundliche Bereitstellung des Rezensions-Codes!

Leserwertung:

*****

Noch keine
Deine Wertung:

-
Der zweite Teil übertrifft auf jeden Fall den ersten, ist aber nicht so sehr anders, als dass er einen Wow-Moment liefern würde

Wertung

übersichtlich

mehrere Spielstände möglich

gut passender Sound

Survival-Modus

zahlreiche, das Tempo erhöhende Boni

alles auf englisch

keine Rangliste im Spiel

teures „Handy-Spiel“

monotones Gameplay

sehr ähnlich dem ersten Teil

Menü hängt manchmal

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1 Kommentar