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Spielname:
Borderlands 2

Typ:
PSVita-Spiel

Publisher:
Sony

Developer:
Iron Galaxy Studios

Genre:
Shooter

Release:
28.05.2014 (erschienen)

Multiplayer:
1-2 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 18 Jahre

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Review: Borderlands 2

Stefan Thiermann, 13.06.2014

7977°

28

Test mögen: Weitersagen:

Da ist es also: Borderlands 2 für die PS Vita. Ich muss ja gestehen, dass ich bisher wenig mit der Serie anfangen konnte. Der erste Teil hat mich damals einfach nicht gepackt. Das hier ist also der Neuversuch, also schauen wir doch mal, inwiefern mich Teil zwei der Serie doch noch überzeugen kann und vor allem, wie die Handheld-Umsetzung des schon vor zwei Jahren für die PS3 erschienenen Spiels gelungen ist.

Viel drin, viel dran
Grundsätzlich verfügt die PS Vita-Version von Borderlands 2 schon mal einen sehr ordentlichen Umfang. Neben dem Hauptspiel sind sechs DLC-Pakete inbegriffen und auch seinen PS3-Charakter kann man dank Cross Save importieren.

Im Kern ist Borderlands 2 ein Diablo im Ego Shooter-Gewand. Ihr lootet und levelt euch durch etliche Gegenden auf dem Planeten Pandora, die allerdings allesamt recht karg daherkommen. Großes Ziel des ganzen ist, Obermotz Handsome Jack auszuschalten, der mit seiner Waffengesellschaft Hyperion große Teile des Planeten besetzt hält. Dabei killt ihr alles was sich bewegt und erhaltet dadurch Erfahrungspunkte, sowie Ausrüstung und Geld. Die vier Charakterklassen sorgen dafür, dass ihr euch eure Spielweise selbst wählen könnt. Der Commando ist eine Kampfklasse, mit der man u.a. Geschütztürme aufstellen kann, die einem im Kampf helfen. Die Sirene hat die Fähigkeit, durch Phaselock Gegner festzuhalten, während der Grunzerker ein Tank ist, wie er im Buche steht. Schlussendlich gibt es noch den Assassinen, der Gifte einsetzen kann, um seinen Widersachern das Ableben zur Hölle zu machen. Sie alle haben ihren eigenen Skilltree, was ein zusätzlicher Motivationsfaktor des Spiels ist.

Knoten in den Fingern
Die Steuerung ist leider nicht optimal geraten, bzw. benötigt Zeit zur Eingewöhnung. Einerseits funktioniert das Zielen mit dem rechten Stick etwas hakelig, was wohl auch der Framerate geschuldet sein dürfte. Andererseits ist die Tastenbelegung auch nicht optimal gewählt. Beispielsweise kann man den Nahkampfangriff nur über das hintere Touchpad auslösen, ebenso wie das Sprinten. Spezialfähigkeiten und Granaten sind auf dem Touchscreen. Man muss schon arg aufpassen, um nicht versehentlich eine der Funktionen auszulösen.

Clap clap for Claptrap
Das Gameplay kommt mit allerlei Humor daher. Da wäre einerseits Handsome Jack, der euch derbste Beleidigungen über Funk entgegenschmettert. Dabei ist er verdammt kreativ, was Formulierungen betrifft. Eines der Highlights ist allerdings Claptrap, ein Roboter, der euch auf Schritt und Tritt verfolgt. Er kommentiert das Geschehen auf lustige Art und Weise, sieht euch dabei allerdings als seinen Untertan an. Dabei entstehen manchmal Situationen, die einfach zum Schießen sind.

Apropos schießen: Am meisten Spaß macht Borderlands 2 im Koop-Modus, der sowohl Adhoc-, als auch online möglich ist. Letzterer läuft ohne Lags oder sonstige Problemchen – so muss das sein! Leider ist das auch schon die positivste Seite an der technischen Umsetzung, denn…

…das ruckelt und zuckelt!
Auf technischer Seite hat man sich leider nicht mit Ruhm bekleckert – gelinde gesagt. Die Framerate rutscht regelmäßig in tiefe Abgründe. Meist ist Borderlands 2 auf der Vita zwar spielbar, dennoch läuft die Sache so gut wie nie richtig flüssig. Und das, obwohl die Texturen schon ungleich matschiger als in den Konsolen- und PC-Pendants sind. Der Detailgrad wurde also in der Handheld-Fassung merklich zurückgefahren. Der Gesamteindruck ist jedoch dank Cel Shading-Optik in Ordnung.

Aber nicht nur die Grafik bereitet mir Sorgen. Auch die Ladezeiten sind verdammt lang und zum Teil kam es sogar zu Abstürzen – ist mir auf der Vita bisher noch gar nicht passiert. Auch die Menüs sind viel zu winzig, sind sie doch 1:1 auf das kleinere Display übernommen worden.



Fazit:
Eines muss ich der Vita-Version von Borderlands 2 zugestehen: Ich habe dadurch Lust auf das Spiel bekommen. Allerdings werde ich mir dazu die PS3-Variante besorgen, denn auf dem Handheld kommt das Spiel mit viel zu vielen Macken daher. Die technische Umsetzung ist miserabel, denn die Ladezeiten sind viel zu lang, die überladene Steuerung erfordert mehr Eingewöhnungszeit als notwendig und geht auch dann nicht perfekt von der Hand. Dazu wandert die Framerate oftmals in den Keller und auch in den besten Momenten läuft das spiel bestenfalls okay. Dahinter steckt allerdings ein ausgezeichnetes Spiel, das mit seinem süchtig machenden Prinzip rund um looten, leveln und erkunden richtig Laune macht.

Hat unheimlich Bock auf eine andere Version dieses Spiels: Stefan Thiermann für PlanetVita.de

Vielen Dank an Sony für die freundliche Bereitstellung des Review-Codes!

Leserwertung:

Pflichtkauf
Deine Wertung:

-
Ein eigentlich sehr gutes Spiel wird durch die mangelhafte technische Umsetzung beinah zunichte gemacht.

Wertung

SCHWIERIGKEIT:

8.0

WAFFENARSENAL:

8.0

UMSETZUNG:

3.0
6
von 10

süchtig machendes Spielprinzip

lagfreie Online-Partien

6 DLC-Pakete inbegriffen

toller Humor

Cross Save

Framerate regelmäßig im Keller

überladene Steuerung

Texturmatsch

lange Ladezeiten

Wie werten wir?

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28 Kommentare