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Spielname:
MouseCraft

Typ:
PSN Spiel

PSN Preis:
10,99 €

Publisher:
Curve Digital

Developer:
Curve Studios

Genre:
Denkspiel

Release:
09.07.2014 (erschienen)

Multiplayer:


Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

Screenshots:
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Kurztest: MouseCraft

Denis Wewetzer, 25.07.2014

1747°

0

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Mit der Masse an Indie-Spiele die nun vor Allem gerade die PS Vita überströmt, den Markt aber insgesamt auch recht überflutet, wird es wirklich schwer noch eigene Merkmale zu finden, mit denen einer dieser Titel heraussticht. Und doch versuchen es die Entwickler immer und immer wieder, um vielleicht einmal den großen Durchbruch zu schaffen. Von Curve haben wir nun vor Kurzem MouseCraft geliefert bekommen, dass sich als etwas anderes Puzzler versucht. Reicht das um aus der Masse herauszustechen? Sehen wir uns das mal genauer an:

Schrödinger hatte ein Katze...
Obwohl die Story in solchen Titeln nie wirklich prominent oder gar wichtig ist, wird sie dennoch gerne in das Geschehen verwoben. So bekommen wir hier die Geschichte des Katers Schrödinger erzählt, der sich seit geraumer Zeit an einem Experiment versucht, das aber einfach nicht gelingen will. Für dieses benötigt er Unmengen an Käse und leider geht ihm langsam das Geld aus. Also bleibt es an diesem einem, letzten Versuch hängen, mit ein paar Mäusen und dem Rest an Käse endlich ein gelungenes Experiment zu starten!

Wenn die Lemminge Mäuse marschieren
Was das mit dem eigentlichen Spielgeschehen zu tun hat? Absolut gar nichts! Abgesehen von dem Teil mit dem Käse und den Mäusen. So bekommt man in jedem der insgesamt 80 Level einen kleinen Hindernisparcours vorgestellt, den die Mäuse (von denen es in jedem Level drei gibt) durchlaufen müssen. Man selbst hilft ihnen dabei, indem man Blöcke platziert, zerstört oder auch Gegner ausschaltet, die sie nach Berührung einfach in den käsigen Himmel bringen würden. Die Mäuse sind allgemein nicht wirklich besonders begabt und fragil. Sie können lediglich einen Block hoch springen und drei Blöcke tief fallen, also sollte man den Parcours Mäusegerecht gestalten, um am Ende möglichst alle drei Nager beim Käse zu wissen.

Während dies anfänglich noch recht einfach ist, wird es im Spielverlauf natürlich immer schwieriger, besonders weil auch immer weitere Funktionen hinzukommen. Während am Anfang lediglich Blöcke platziert werden müssen, können sie später, wie bereits angesprochen, auch zerstört werden, es kommen Wasser und weitere, besondere Blöcke mit speziellen Funktionen hinzu. Und dabei sollte man möglichst auch noch die Anima-Splitter einsammeln, die im Level verteilt sind. Zwar kommt man auch ohne in den nächsten, sie werden allerdings zum Freischalten weiterer Spielabschnitte benötigt. Ein klarer Verstand ist also Voraussetzung!

Technik
Normalerweise bekommt man bei Spielen dieser Art einfach irgendein Hintergrundgedudel geboten. Da wir uns in einem Labor befinden herrscht allerdings eher absolute Stille, abgesehen von dem Bisschen, was so auf dem Bildschirm geschieht. Hier wäre zumindest ein bisschen was an Musik ganz nett, obwohl die Stille zum Nachdenken natürlich gut geeignet ist. Die Grafik zeigt sich solide und ohne große Einbrüche, macht allerdings auch keine Quantensprünge und weißt nicht unbedingt Spezialeffekte der Extraklasse auf. Alles in Allem also recht mittelmäßig.



Fazit:
Ich möchte nun nicht sagen es sei einfach in unserer heutigen Zeit sich hervorzuheben, das ist es ganz und gar nicht. Und genau an diesem Problem scheitert MouseCraft leider. Es ist ein Puzzler wie es ihn eigentlich schon hunderte auf dem Markt gibt. Aber das Gute daran: Das ist auch gar nicht so schlimm. Wenn man ein Spiel sucht an dem man sich mal versuchen möchte um seine grauen Zellen anzustrengen und ein wenig herumzuprobieren, ist MouseCraft super dazu geeignet. Dazu kommt noch, dass es einen Level-Editor gibt, mit dem man ganz einfach seine eigenen Herausforderungen schaffen kann, sollten einem die 80 vorgefertigten Level nicht genug sein. Für Zwischendurch ein ideales, mittelmäßiges Spiel, dass nichts falsch macht, aber auch nicht besonders hervorsticht.

Fragt sich, ob Schrödinger nun tot oder lebendig ist: Denis Wewetzer für PlanetVita.de

Vielen Dank an Crunching Koalas für die freundliche Bereitstellung des Rezensionscodes!

Leserwertung:

*****

Noch keine
Deine Wertung:

-
Ein Puzzler wie jeder andere, den man zwischendurch mal einwerfen kann

Wertung

Einsteigerfreundlich

Level-Editor

Gut für zwischendurch

Neue Gadgets für mehr Abwechslung

Keine Musik

Hineingeworfene Story

Spätere Überforderung von Aktionen

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