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Spielname:
Table Top Racing

Typ:
PSN Spiel

Publisher:
Ripstone

Developer:


Genre:
Racing

Release:
August 2014

Multiplayer:
1-6 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

Screenshots:
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Kurztest: Table Top Racing

Denis Wewetzer, 24.08.2014

2289°

4

Test mögen: Weitersagen:

Spiele in dem Genre der Fun-Racer sind heutzutage eher selten zu sehen. Gerade mit Mario Kart, das sich auch bis heute noch großer Beliebtheit erfreut und einfach nur Spaß machen kann, ist es ohnehin schwierig sich in dieser Welt einen Namen zu machen. Nun haben wir auf der Vita Table Top Racing in die Hand bekommen und dürfen damit einen Vertreter des Genres begrüßen. Doch schafft es der Titel den erhofften Spaß und damit dem Genre-Namen alle Ehre zu machen? Ein Tisch, ein Spielplatz, ein Review:

Die Welt ist ein Spielplatz
Wie man sich vom Namen ableiten kann, fahren wir in diesem Titel nicht durch irgendwelche Großstädte oder ähnliche Umgebungen, sondern über Tische. Diese sind durch Markierungen und etlichen Hindernissen so ausgelegt, dass sie einen schönen Rundkurs ergeben und wir uns dort mit den Gegnern (der manchmal auch einfach nur die Zeit ist) anlegen können. Klassisch für das Genre gibt es in der Karriere diverse Cups, in denen man sich messen kann um am Ende den Pokal in der Hand zu halten. Dazu gibt es auch Drift-Events oder "Spezielle Rennen", die mit ansteigenden Level freigeschaltet werden und von einem Verlangen, auf ein vorher festgelegtes Fahrzeug zurück zu greifen. Jedes Rennen kann dabei mit einem bis drei Sterne abgeschlossen werden, was einem entsprechend viele Münzen einbringt, die benutzt werden können, um sich neue Fahrzeuge oder auch einfach Upgrades für eines, das man bereits hat zu kaufen. Aber wie sieht es so während des Rennens aus?

Raketen frei!
In der Karriere gibt es diverse Renntypen. So kann es ein einfaches Rennen gegen die Zeit sein, in dem alleine das Können zählt nicht so häufig von der Strecke zu fliegen und nicht unbedingt jede Wand mitzunehmen. Extras oder andere Spielereien gibt es hier nicht. Ein abgewandelte Version hiervon gibt einem Unmengen an Turbos zur Verfügung, wo es ganz besonders darauf ankommt bei der erhöhten Geschwindigkeit nicht von der Strecke zu fliegen. In richtigen Rennen können wir aber auch (manchmal) Gegenstände benutzen, um uns gegenüber den Gegnern einen Vorteil zu verschaffen. Von diesen gibt es genau vier Stück: Den Turbo, eine Rakete, eine Mine und einen EMP-Angriff. Je nach Renntyp ist es allerdings auch möglich, dass andere Spezifikationen hinzukommen. Auf Dauer macht das Spiel so einiges, um das Können der Spieler möglichst viel herauszufordern.

Pimp my Ride
Wie vorher bereits erwähnt ist es möglich die Fahrzeuge zu upgraden. Im Gegensatz zu anderen Rennspielen, in denen dies auch möglich ist, hat jedes Fahrzeug von Anfang an eine Obergrenze für jedes Attribut und kann auch mit jedem Upgrade auch nur da erhöht werden, wo einem das Spiel es sagt. Neben den normalen Upgrades kann man aber auch mal neue Reifen kaufen, die einem im Kampf spezielle Effekte gönnen. Im Verlauf des Spiels bekommen die Gegner aber auch mal eben diese Reifen, sodass man mit diesem Effekt nicht der einzige auf der Strecke ist und das ganze wieder wesentlich ausgeglichener wird. Insgesamt ist ohnehin zu sagen, dass diese Upgrades notwendig werden im Verlauf des Spiels, da es ohne diese einfach viel zu schwer wird und alleine wenn man das falsche Fahrzeug auswählt ist es bereits möglich, sich einen Nachteil verschafft zu haben. Es sollte also gut bedacht werden.

Technik
Wenn man sich die grafische Präsentation ansieht kann einem eigentlich nur auffallen, dass das Spiel gar nicht so schlecht aussieht. Auch die Strecken sind sehr schön modelliert und farbenfroh, sodass man hier diverse schöne Elemente sehen kann. Hier und dort sich auch ein paar nette Details versteckt, die den Gesamteindruck noch schön abrunden. Anders sieht es da beim Soundtrack aus, der sehr spärlich ausgefallen ist und auch meist auf den Standardeinstellungen von den Effekten übertönt wird. Hier wäre ein wenig mehr Abwechslung schön gewesen.



Fazit:
Wenn man Table Top Racing aus der Sicht sieht, dass es ein Fun-Racer ist kann ich schonmal beruhigen: Das Spiel macht Spaß und das auch nicht zu wenig. Mit den ganzen Cups und den restlichen Rennen ist zudem für einen großen Umfang gesorgt, der eine Weile braucht, bis man ihn abgeschloßen hat. Und den Online-Multiplayer darf man auch nicht vergessen. Es gibt allerdings so ein paar kleinere Macken: Wenn man nicht gerade jedes Rennen mit drei Sternen abschließt hat man nicht genug Münzen, um sich die später wichtigen Upgrades zu kaufen. Natürlich ist es möglich diese mit echtem Geld nachzukaufen, allerdings hat man dann dermaßen viele, dass die Rennen wieder ein Kinderspiel werden. Ein besseres Balancing an dieser Stelle wäre angebracht gewesen. Zudem sind gerade einmal vier Gegenstände doch ein bisschen zu wenig, obwohl mit diesen recht gut abgedeckt wird, was alles gemacht werden können sollte. Wer einen netten Racer für Zwischendurch sucht kann mit diesem Titel definitiv nichts falsch machen!

Wurde an die guten Tage mit Funk Flitzer erinnert: Denis Wewetzer für PlanetVita.de

Vielen Dank an Ripstone für die freundliche Bereitstellung des Rezensionscodes!

Leserwertung:

*****

Noch keine
Deine Wertung:

-
Ein spaßiger Racer, der nur kleine Makel aufweist

Wertung

Diverse Renntypen

Guter Umfang

Fordernder Schwierigkeitsgrad

Gute, optische Präsentation

Online-Multiplayer

Schwache musikalische Darbietung

Wenige Extras

Mäßiges Balancing

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4 Kommentare