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Spielname:
Velocity 2X

Typ:
PSVita-Spiel

Publisher:
FuturLab

Developer:
FuturLab

Genre:
Shooter

Release:
03.09.2014 (erschienen)

Multiplayer:
1 Spieler

Altersfreigabe:
Ohne Alterseinstufung

Screenshots:
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Kurztest: Velocity 2X

Lisa Spitzer, 11.09.2014

2311°

3

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Ein Spiel mit einer weiblichen Protagonistin? Das sage ich nicht 'Nein', habe ich mir gedacht, und mich sogleich an FuturLabs neueste Kreation Velocity 2X herangewagt. Ob mich die Geschichte um Lt. Kai Tana packen konnte, könnt ihr nachfolgend herausfinden!

Kurzer Einblick in die kurze Geschichte
Bereits am Anfang hat unsere Heldin kein leichtes Spiel: Nach einem Unfall wacht sie in der Gefangenschaft einer kriegerischen Alien-Rasse auf, und viele Teile ihres Körpers wurden durch Maschinen ersetzt! Glücklicherweise kann sie mit der Hilfe von Hjun Ralan III, einem freundlicheren Außerirdischen, fliehen. Um zurück zu ihrer Heimat zu finden, muss sie im All verstreute Überlebende retten, sowie Kristalle einsammeln. Beides hilft dem verbündeten Wissenschaftler dabei, einen Weg zurück für seine Freundin zu finden. Obwohl diese Geschichte fast nach jedem der fünfzig Levels in Bildern wieder aufgegriffen wird, spielt sie leider keine große Rolle und wird nur bruchstückartig erläutert. Aber immerhin: wenn unsere Protagonistin Kai sich einmal Wortgefechte mit feindlichen Aliens liefert, ist ihre toughe Art humorvoll eingebracht. Während die Geschichte also mehr in den Hintergrund rückt, hat der Spieler mit anderen Elementen alle Hände voll zu tun. So ist das Gameplay zweigeteilt. Einerseits fliegt man nämlich mit seinem Schiff durchs All, andererseits erkundet man zu Fuß diverse Höhlen.

Mit dem Raumschiff …
Beginnen wir einmal mit dem Fliegen, bei dem man sich seinen Weg durch einige Hindernisse bahnen muss – und das auch noch auf Zeit. Während das Spielfeld sich nämlich langsam nach oben bewegt, muss man sich beeilen, um nicht am unteren Spielfeldrand hängenzubleiben, wodurch man sterben würde. Stattdessen muss man sich mit dem Turbo-Antrieb des Schiffes vorwärts bewegen und nur allzu häufig den Teleport einsetzen, um Wände hinter sich zu lassen. Dieser Teleport ist eines der Hauptelemente des Spiels, wodurch es zu etwas Außergewöhnlichem wird. Und das Ganze funktioniert mit etwas Übung auch noch sehr gut und flüssig – was will man mehr? Zusätzlich dazu muss man Shoot'em Up-typisch auch noch Schwärme von Feinden aus dem Weg räumen, Hindernisse zerschießen und Überlebende einsammeln, welche in herumirrenden Rettungskapseln stecken, durch die man lediglich fliegen muss. Manchmal gibt es sogar Bosse, doch die Kämpfe sind nicht wirklich schwer. Stirbt man nämlich, wird man ein paar Meter vorher (wie immer im Spiel) gespawnt, natürlich mit voller Lebensanzeige. Der Boss hingegen ist weiterhin genau so geschwächt wie vorher, sodass man sich nur ein paar Mal töten lassen muss, bis man ihn erledigt haben kann. Dennoch – auch wenn die Level am Anfang noch relativ kurz und simpel sind, so werden sie doch mit der Zeit umso komplexer. Ein Grund dafür sind die im ganzen Level verteilten Schalter, welche man in der richtigen Reihenfolge abschießen muss, um Tore zu öffnen oder Laserfelder zu beseitigen. Dann muss man teilweise auch Teleport-Stationen im Level verteilen, um mehrere Wege gehen zu können, denn zurück nach hinten kann man anders nicht fliegen. Oder man muss einmal in eine Höhle, weil auch dort viele Schalter versteckt sind. So ist für schnellen Wechsel zwischen Shoot'em Up und Platformer gesucht.

... und zu Fuß
Womit wir auch zum Platformer-Teil des Spiels kommen würden, welcher ebenfalls in 2D gehalten ist. Hier übernimmt der Spieler direkte Kontrolle über Kai, welche sich durch Höhlen kämpft und nach weiteren Schaltern sucht, durch die sie im Hauptlevel vorankommt. Auch hier steht der ein oder andere Feind ihr im Weg, doch die meisten können einfach abgeschossen werden. Komplizierte erfordern mehr Geschick, denn man muss sich schnell hinter sie teleportieren, um sie zu erwischen. Außerdem muss man darauf achten, den lavaähnlichen Abgründen auszuweichen, sich ebenfalls durch Wände teleportieren und Kristalle einsammeln. Dies wird ebenfalls in den höheren Levels schwieriger, denn man muss teilweise auf sein Timing achten. So muss man an manchen Stellen beispielsweise springen und sofort teleportieren. Doch auch hier gilt: wenn man stirbt, taucht man ein paar Meter vorher wieder auf. Bei diesem Spawnen und auch generell läuft das Spiel schnell und flüssig, und lädt kaum. Lediglich einmal hatte ich ein Problem, als das Spiel plötzlich an einer Stelle abstürzte. Nachdem ich es jedoch neugestartet hatte, lief es ohne Probleme weiter.

Futuristische Aufmachung
Die Grafik selbst ist der Geschichte und dem Setting entsprechend sehr futuristisch gehalten. Der Hintergrund ist so beispielsweise dem Universum nachempfunden und mit zahlreichen Sternen übersät. Der Spieler bewegt sich durch metallene Elemente. Befindet man sich in einer kalten Region, sind diese mit Eis versiegelt, und teilweise rieselt Schnee durchs Bild. So wird etwas Abwechslung erzeugt, doch größtenteils ähneln sich die Level schon (nur, dass sie immer komplexer werden). Was die Zwischensequenzen angeht, so handelt es sich bei diesen um keine Animationen, sondern lediglich Bilder, welche jedoch durch einen interessanten Zeichenstil punkten können. Und während das Spiel sehr temporeich ist, ist die Musik nicht allzu hektisch, sondern eher melodisch, und dennoch passt sie zum futuristischen Grundprinzip.



Fazit:
Bei Velocity 2X handelt es sich um ein rasantes Action-Spiel, das sowohl als Shoot'em Up als auch als Platformer überzeugen kann. Ein Grund dafür wäre die – bis auf den einen Absturz – gute Technik und das temporeiche Gameplay. Auch wenn die Geschichte nur angedeutet wird, reizt das Spiel doch auch noch in den höheren der fünfzig Levels. Und das ist auch gut so, denn während am Anfang eher Grundtechniken vermittelt werden, wird das Gameplay mit der Zeit immer anspruchsvoller und fordernder. Dazu ist es auch ganz praktisch, dass durch Bestenlisten zu jedem einzelnen Levels zusätzliche Motivation entsteht. Ein gutes Spiel, kann ich nur sagen.

Hat eine Schwäche für Science Fiction: Lisa Spitzer für PlanetVita.de

Vielen Dank an FuturLab für die freundliche Bereitstellung des Review-Codes!

Leserwertung:

*****

Noch keine
Deine Wertung:

-
Rasantes Action-Spiel, das sowohl als Shoot'em Up als auch als Platformer überzeugen kann.

Wertung

guter Spielfluss durch flotte Technik

cleveres Teleportieren

schneller Wechsel zwischen Plattformer und Shoot'em'Up

Bestenlisten zu jedem Level

Geschichte nicht von Belang

kaum fordernde Boss-Kämpfe

ein Absturz während des Spielens

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3 Kommentare