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Spielname:
Joe Danger

Typ:
PSVita-Spiel

Publisher:


Developer:
Hello Games

Genre:
Geschicklichkeit

Release:
03.09.2014 (erschienen)

Multiplayer:


Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

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Kurztest: Joe Danger

Altin Bujupaj, 14.09.2014

1778°

0

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Bei vielen von uns besteht der normale Tag sicher nur aus Frühstück, Arbeit, Heimkehr und dann schlussendlich das Schlafen. Und dies wiederholen wir dann endlos. Für jemand anderen besteht aber der Alltag darin, mit einem Motorrad über unzählige Busse, Dynamit oder anderen Hindernissen hinüberzufliegen, während er sich dabei vier oder fünfmal in der Luft dreht und dem Publikum zuwinkt. Dabei sprechen wir natürlich nicht vom A-Team oder MacGuyver, sondern vom Stuntman Joe Danger! Mit seinem riesigen Debüt auf dem (nicht sehr) kleinen Handheld, bleibt nur die Frage ob das Spiel auch eine spektakuläre Show abgeben kann!

"They see me wheelin', they hatin'"
Joe Danger von Hello Games folgt einem recht simplen Spielprinzip in dem Sinne, dass es kaum eine Story besitzt. Glücklicherweise braucht das Spiel auch keine, denn die Anweisungen sind relativ simpel: "Du bist Joe Danger und hast nun diese Mission zu erfüllen!" Wer sich den tollkühnen Aufgaben noch nicht stellen möchte, kann natürlich auch erstmal Trainingsmissionen absolvieren, welchem dem Spieler die wichtigsten Spielmechaniken lehren. Mit elf verschiedenen Events, welche alle ihre verschiedenen Missionen beinhalten und mehr als 25 Köstumen und Vehikel hat der Spieler ein sehr abwechslungsreiches Repertoir.

"1080° Flips? No Problem!"

Wenn ich Joe Danger in einen Satz erklären müsste, dann wäre es, dass es sehr den Trials-Spielen ähnelt. Mit der R-Taste beschleunigt Joe das Motorrad und mit dem linken Analogstick kontrolliert ihr die Gewichtsverlagerung. Zwar ist diese nicht so pedant und nicht durch das Terrain auf welchem ihr fahrt beeinflusst, doch ist es für das Genre von Joe Danger mehr als zufriedenstellend. Die wichtigsten Faktoren bei Joe Danger sind jedoch die Combos. Diese sind fast so gut wie immer in eine Mission vorhanden und das absolvieren von Combos verschafft euch mehr Nitro, was euch noch schneller macht! Mit der Kreis- und Dreieckstaste führt ihr Moves aus, welche sich je nach eurem Kostüm anpassen. Als Joe Danger könnt ihr den Superman machen, aber zieht ihr das Schimpansenkostüm an (Ja, das gibt es auch!) macht Joe euch den King Kong!

Neben Missionen gibt es auch in manchen Events normale Motorradrennen bei welchen ihr euch Team Nasty, den Rivalen von Joe, stellen müsst. Wie auch der Name andeutet, können euch diese an vielen Stellen eines Rennens Probleme bereiten, doch fühlt sich nichts besser an, als wenn man die gesamte Konkurrenz mit Wheelies, Flips und viel Nitro hinter sich lässt. Andere Missionen verlangen von euch auch eine Strecke so schnell wie möglich zu beenden, alle Münzen einzusammeln oder auch nach versteckten Medaillen zu suchen. Ist eine Mission erfolgreich absolviert, bekommt ihr einen Stern, mit welchen sich im späteren Verlauf des Spieles neue Events öffnen lassen. Hat mich persönlich sehr an Super Mario 64 erinnert! Trotz der simplen Steuerung, darf Joe Danger sich nicht unterfordert fühlen: Viele der Missionen haben es echt in sich. Ein Special-Event mit dem Namen "Ultra Hard Preview" ist definitiv das Paradebeispiel für die potentielle Schwierigkeit die das Spiel haben kann.

"Danger? I eat that for Breakfast!"
Optisch muss sich Joe Danger auch nicht verstecken. Dafür, dass es schon gut vier Jahre alt ist, sieht es immer noch sehr schick aus und auf der Vita läuft es auf butterweichen 60 Frames die Sekunde. Slowdowns habe ich nur minimal gesehen und glücklicherweise geschahen diese meistens wenn ich eine Karambolage oder einen Unfall verursacht habe. Die Musik klingt eventuell in der ersten Spielstunde sehr gut, aber wird dann leider sehr monoton. Dies wird nicht durch die Tatsache gemindert, dass eigene Musik während des Zockens nicht abgespielt werden kann. Manchmal wirken auch die Umgebungen sehr braun/hellbraun und eintönig, aber das Spiel bleibt immer sehr übersichtlich. Eines der besonders lobenswerten Features ist das sogenannte "Sandbox". Wie man vermuten kann, ist der Spieler in diesem Modi in der Lage seine eigenen Levels zu erstellen. Von riesigen Rampen bis hin zu Stolperdraht - hier kann sich der Künstler in euch entfalten! Schade hierbei ist nur, dass die erstellten Levels nicht mit anderen Spielern geteilt werden können. Auch ein (Online-)Multiplayer fehlt im Gegensatz zur Konsolenversion. Gegen andere in einem sehr herausfordernden Level zu racen wäre sicher himmlisch gewesen. Was bleibt sind Online-Highscores und Ghost-Data von euren bisherigen Rekorden. Wer alle Events schnell absolvieren will, wird circa fünf bis sechs Stunden aus dem Spiel herausnehmen können. Um jedoch alle Fahrzeuge, Kostüme und Medaillen einzusammeln, verdoppelt sich die Spielzeit von Joe Danger sehr leicht auf mehr als zehn Stunden.



Fazit:
Joe Danger ist eines der Spiele, die ich zu den Zeiten des PS3-Release im Store gesehen und mich ewig dafür verflucht habe, keine Kreditkarte zu besitzen (bis dann natürlich Prepaid-Karten auch in Deutschland veröffentlicht wurden). Joe Danger bietet für seinen Preis von 7,99 Euro definitiv Spaß für Zocker, die verrückt nach Spielen vom gleichen Kaliber wie Trials sind. Es ist vielleicht nicht so realistisch wie die Trials-Reihe, doch bietet es nichtsdestotrotz schwere Herausforderungen. Wer über das Fehlen eines Multiplayers vorbeischauen kann, der wird die zehn Stunden die man aus dem Spiel herausnehmen kann, genießen. Und wem das nicht reicht, der kann auch seine eigene Strecke kreieren. Wer also nach einem Renn-Plattformer sucht und noch etwas Taschengeld auf seinem Konto hat, kann hier getrost zugreifen! Ich kann es kaum erwarten bis der Nachfolger, Joe Danger 2: The Movie, für die Vita erscheinen wird!

Quält sich immer noch durch die Ultra Hard Preview - Altin Bujupaj für PlanetVITA.de

Vielen Dank an Hello Games für die freundliche Bereitstellung eines Rezensioncodes!

Leserwertung:

*****

Noch keine
Deine Wertung:

-
Unterhaltsamer Renn-Plattformer mit viel Inhalt!

Wertung

simples und spaßiges Gameplay

viele Missionen und Freischaltbares

Level-Editor

(meist) stabile Framerate

monotone Umgebungen

kein Online-Multiplayer

selbst hergestellte Levels können nicht mit anderen geteilt werden

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