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Spielname:
Futuridium EP Deluxe

Typ:
PSN Spiel

Publisher:
Mixed Bag

Developer:
Mixed Bag

Genre:
Shoot em up

Release:
01.10.2014 (erschienen)

Multiplayer:


Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

Screenshots:
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Kurztest: Futuridium EP Deluxe

Denis Wewetzer, 30.10.2014

1648°

0

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Was denkt ihr, fehlt in den Raumschiffen heutzutage so? Verpflegung ist für mehrere Monate gesichert (wenn auch vermutlich sehr gewöhnungsbedürftig) und man hat eigentlich den gesamten Tag im Weltraum etwas zu tun. Aber gibt es Musik? Schall kann sich in den endlosen Weiten irgendwie schlecht ausbreiten, also muss man sich was gutes überlegen, damit das Ganze funktioniert. Um nicht zu viel darüber nachdenken zu müssen, kann man sich auch einfach an ein Spiel setzen, bei dem das Ganze kein Problem ist. Futuridium EP Deluxe zum Beispiel, das seit geraumer Zeit bei uns im PSN erhältlich ist. Doch reicht die Musik aus, um Spaß am Spiel zu haben?

Tod den Würfeln!
Warum fliegen wir in netter Cel-Shading-Optik durch den Weltraum? Um alle Würfel auszulöschen, die wir auf dem Weg finden können! Okay, okay, so etwas wie einen Story-Hintergrund gibt es dann doch. Unser Raumschiff ist während einer Schlacht plötzlich vom Kurs abgekommen und hat nur noch wenig Energie, um sich weiterhin fortzubewegen. Durch das Zerschießen der Würfel und den anschließend auftauchenden Kern jedes Areals bekommt das Schiff wieder Energie zurück, womit man vielleicht irgendwann wieder nach Hause kommt. Aber denkt nicht zu viel darüber nach, das eigentliche Ziel dieses Arcade-Shooters ist ein anderer: Der Highscore!

Um möglichst viele Punkte abzustauben sollten wir nämlich versuchen, jeden einzelnen Würfel des gesamten Levels innerhalb kürzester Zeit abzuschießen, damit eine große Kette daraus wird und die Punkte nur so in die Höhe steigen. Und das ist leichter gesagt, als getan. Nach kurzer Zeit wird man bereits merken, dass das Gameplay der beliebten Aussage „Einfach zu erlernen, schwer zu meistern“ nacheifert. Wird man zu gierig und versucht doch noch diesen einen Würfel zu erwischen, fliegt man häufig aus Unachtsamkeit gegen eine Wand oder wird von Feinden abgeschossen. Viel Training ist also angesagt, wenn man die dabei zusätzlich verdienbaren Trophäen (In-game, nicht die standardmäßigen PSN-Dinger) haben will. Schießt man über einen längeren Zeitraum auch eine bestimmte Anzahl an Würfeln ab, bekommt man zudem Extras in Form von neuen Modi, Farben für das Schiff und Continues spendiert.

Der bunte Weltraum mit viel „Utz-Utz“
Wir vorher bereits erwähnt, wir das Spiel in netter Cel-Shading-Optik präsentiert. Diese erfüllt ihren Zweck, mehr kann dazu eigentlich nicht gesagt werden. Ganz im Gegenteil dazu sind die Areale leider irgendwie unschön. Der Aufbau aus großen, leuchtenden Blöcken sieht so aus, als hätte sich jemand den Editor der Gummischiffe aus Kingdom Hearts genommen. Es ist sehr wohl möglich, damit etwas präsentierbares zu schaffen, aber den Entwicklern hier ist das nicht gelungen, wodurch die Level irgendwie langweilig wirken. Trotzdem haben sie es geschafft, dass einem hin und wieder die Übersicht vollkommen abhanden gerät. Dafür gibt es einen schönen Soundtrack (wenn man was für Techno und Dubstep übrig hat), den man zu jeder Zeit wechseln kann. Immerhin.



Fazit:
Wie kann man so etwas, wie ich es nun beschrieben habe also zusammenfassen? Recht einfach: Es ist okay. Man bekommt einen Arcade-Shooter, der alles in allem den Zweck erfüllt, dass man zwischendurch mal Spaß haben kann und ihn dann wieder weglegt. Nichts wird besonders gemacht und obwohl das Spiel einen größeren Fokus auf die Musik zu legen scheint, gibt es hier auch keine Besonderheiten, die den Titel hervorheben können. Freunde des Genres und vor allem Musikliebhaber in der entsprechenden Szene werden ihren Spaß hin und wieder mit Futuridium haben, für alle anderen ist es ein Spiel der Marke „Kann man spielen, muss man aber nicht“.

Spielt doch lieber selbst auf seinem Drum-Set: Denis Wewetzer für PlanetVita.de

Vielen Dank an Mixed Bag für die freundliche Bereitstellung des Rezensionscodes!

Leserwertung:

*****

Noch keine
Deine Wertung:

-
Kann man machen, muss man aber nicht. Der Durchschnitts-Arcade-Shooter im Weltraum.

Wertung

Viel freischaltbares

Hübsche Cel-Shading-Optik...

Netter Soundtrack

Teilweise unübersichtlich

...mit langweiligen Levels

Sehr kurzlebig

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