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Spielname:
Jet Car Stunts

Typ:
PSN Spiel

PSN Preis:
7,99 €

Publisher:
Grip Games

Developer:


Genre:
Racing

Release:
Oktober 2014

Multiplayer:


Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

Screenshots:
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Kurztest: Jet Car Stunts

Denis Wewetzer, 06.11.2014

1851°

0

Test mögen: Weitersagen:

Einmal Stuntfahrer sein, das wäre doch mal was. Die verrücktesten Shows erleben und sich immer am schmalen Grad zwischen Film und Realität befinden. Nein, das wird jetzt kein Text über Joe Danger 2: The Movie, das ist dafür viel zu harmlos! Hier geht es um Jet Car Stunts, dem Titel von Grip Games, über den unsere werte Lisa auf der gamescom bereits so einiges gehört hat. Das Interview mit den Entwicklern hat ihr sichtlich Spaß gemacht und bei so sympathischen Leuten hofft man letztlich doch auch, dass ein gutes Spiel dabei rauskommt. Darf sie sich also freuen? Schauen wir einfach mal rein:

Fahren wir also langsam lo- OHMEINGOTTOHMEINGOTTOHMEINGOTT!
Wie es bei Indie-Titeln häufig der Fall ist, lassen wir den Aspekt einer Story mal aus. Dafür können wir uns gleich in das Tutorial stürzen, das auch von uns jedem wärmstens ans Herz gelegt wird. Nicht unbedingt, weil das Spiel derartig komplex ist, dass es einer Erklärung bedürfe. Es geht eigentlich nur darum, eine Strecke in einem Fahrzeug zu durchqueren und dabei, je nach Spielmodus, das entsprechende Ziel zu erfüllen. Und wie es mit Rennspielen so ist, ist die Steuerung dabei recht intuitiv und bedarf eigentlich keiner Erklärung. Anders sieht es da aus, wenn die bereits im Titel benannten Stunts dazukommen.

Nun, wenn man das so liest, könnte man von einer verrückten Abfolge von Manövern in der Luft träumen. Dem ist leider nicht ganz so. Es geht lediglich darum, dass die Strecken allesamt nicht wirklich... "vollständig" sind. Diverse Abgründe gilt es zu überqueren und da kommt der Turboantrieb der Fahrzeuge zum Vorschein. Mit diesem ist es den Autos möglich, ein wenig Kontrolle in der Luft zu erlangen und somit wahnwitzige Abgründe zu überqueren. Wo da nun die Stunts sind? Naja, die kommen eher unverhofft zum Vorschein, denn wenn mal ein Stunt der Marke Salto oder ähnliches zum Vorschein kommt, heißt es häufiger, dass man nochmal neustarten muss, weil man an irgendeiner Kante hängen geblieben ist und die Kontrolle verloren hat. Um das insgesamt auszubessern, gibt es auch noch die Luftbremse, aber auch hiermit wird das mit der Kontrolle eigentlich nichts, wenn man es einmal vergeigt hat. Präzision ist also angesagt.

Das Online-Zeitalter. Verbinde dich oder warte.
Es gibt insgesamt drei Modi, in denen man sich messen kann. Die Platforming-Abschnitte, Zeitrennen und Sterne-Sammler. Alle sind eigentlich recht selbsterklärend, weshalb das hier auch mal ausfällt. Eine nette Idee bei jedem einzelnen Level in jeden dieser Modi ist es, dass der eigene Highscore online hochgeladen werden kann, um sich mit der Welt zu messen. Denkt man also, eine gute Zeit hingelegt zu haben, wird man prompt durch einen viel besseren Spieler online in die Schranken gewiesen. Ein Problem hierbei ist allerdings, dass das Spiel vehement darauf besteht, dass man online ist. Hat man die Wifi-Funktion ausgeschaltet, wird es nach jedem Rennen nochmal angemerkt und man muss kurz warten. Schlimmer ist es da nur, wenn sie eingeschaltet ist und das Spiel ewig braucht, um zu erkennen, dass das mit dem Hochladen dank schlechter Internetverbindung nicht funktioniert. Zu lange warten für nichts. Unschön.

Blöcke in der Stratosphäre
Wie wird der ganze Kram denn eigentlich präsentiert? An sich hat das Spiel einen ganz netten, comicartigen Look. Die Strecken bestehen aus große Blöcken oder sonstigen, geometrischen Formen und sind an sich recht kreativ gestaltet. Um die Strecke herum ist allerdings nur noch Himmel, außer unterhalb, da sich hier die Erde befindet. Schade bei der Präsentation ist allerdings, dass man darauf verzichtet hat, verschiedene Fahrzeug-Modelle zu schaffen und sich stattdessen ein und dasselbe dreimal geschnappt und einfach drei verschiedene Farben zur Unterscheidung benutzt hat. Wesentlich schlimmer sieht es da mit der musikalischen Untermalung aus – es gibt nämlich gar keine. Alles, was man hört, sind die Motorengeräusche und wenn es darum geht, präzise Sprünge aufs Parkett zu legen, sind die irgendwie störend. Wenigstens kann man sie ja auch ausstellen.



Fazit:
Denis Wewetzer:
Was kann man dazu noch sagen? Jet Car Stunts ist eine wirklich schöne Idee, ein paar verrückte Strecken in einer 3D-Umgebung zu schaffen um damit beim Platformen Spaß zu haben. Das wird aber schlichtweg davon gedämpft, dass die Steuerung in der Luft grottenhaft umgesetzt ist und so etwas wie "Kontrolle" verzweifelt gesucht wird. Um eine Strecke in irgendeiner Art und Weise gut abzuschließen, bedarf es einfach viel zu viel Übung. Und das nicht einmal spät, sondern sehr schnell bekommt man eine Wand vor den Kopf geknallt, bei der es leider keinen Spaß macht, sie hochzukraxeln, da es zu viel Präzision verlangt, die zu schnell verloren geht. Die fehlende Musik hilft dabei nicht und die nette, optische Präsentation kann dies leider nicht raushauen. Dass so ein Fokus auf die Online-Vergleiche gesetzt wird und damit unnötige Wartezeiten geschaffen werden, ist ebenfalls suboptimal. Wer sich gerne mal an hakeligen Steuerungen versucht, darf sich Jet Car Stunts gerne mal ansehen. Jeder andere sollte vielleicht zu etwas anderem greifen.

Wundert sich, warum die Autos keine Tragflächen haben: Denis Wewetzer für PlanetVita.de

Lisa Spitzer:
Nachdem ich Jet Car Stunts auf der gamescom anspielen konnte und nach meinem Interview, hatte ich relativ hohe Erwartungen an das Spiel. Wie Denis schon anschnitt, stellte sich nun natürlich die Frage, ob diese erfüllt werden konnten. Wie durch den Test meines Kollegen relativ klar geworden sein dürfte, leider nicht ganz. Die fehlende Musik wird durch überlaute Motorengeräusche ersetzt. Natürlich könnte man nebenbei seine eigene Musik hören – aber das kann ja nicht der Sinn der Sache sein. Und obwohl ich selbst kein Überflieger bei Autorennspielen bin, wage ich zu bezweifeln, das auch Fans des Genres direkt ins Gameplay finden. Die Lenkung am Boden ist total in Ordnung, aber sobald man in der Luft ist, sollte man sich besser anschnallen, denn nur zu oft überschlägt man sich und verliert absolut die Kontrolle, bis das eigene Auto dann den unbarmherzigen Weg zum Boden (wir spielen ja auf einer Himmelsstrecke) antritt. Jet Car Stunts punktet mit guten Ideen, doch die Umsetzung ist leider, wie Denis schon anmerkte, mehr schlecht als recht.

Vielen Dank an Grip Games für die freundliche Bereitstellung des Rezensionscodes!

Leserwertung:

*****

Noch keine
Deine Wertung:

-
Nette Ideen, die durch eine miese Steuerung und zu viel Internetanbindung kaputt gemacht werden.

Wertung

Interessante Strecken

Nette, optische Präsentation

Nur ein Fahrzeugmodell

Hakelige Steuerung in der Luft

Keine Musik

Internet"zwang"

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